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Rav Avigdor Miller: Avodas HaShem der Politik / Avodas Hashem of Politics

17/12/2024

 
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Deutsch / English
F: Ist es für Juden empfehlenswert, sich in der Politik zu engagieren?

A: Es kommt darauf an, was man unter politischer Beteiligung versteht. Juden sollten sich nur in Avodas HaShem engagieren. An der Politik an sich haben wir kein Interesse. Wenn wir jedoch ein Thema sehen, das die Moral betrifft, sollten wir immer abstimmen. Und das ist eine Mitzwa. Man muss wissen, dass Hakadosh Baruch Hu von den Juden erwartet, dass sie sich an der Verbesserung des moralischen Umfelds beteiligen. Wenn Ihre Stimme dabei helfen kann, ist es Ihre Aufgabe, für die Moral zu stimmen.

Wem man seine Stimme gibt, hängt von den jeweiligen Umständen ab. Aber im Allgemeinen ist das Wählen kein Akt säkularer Aktivität. Es ist nicht chullin. Wählen ist kodesh.

Die Gemara erzählt eine Geschichte. Ein Chacham der Gemara ging auf einem bestimmten Marktplatz spazieren und traf auf Eliyahu Hanavi. Er sagte zu Eliyahu Hanavi: "Gibt es auf diesem Marktplatz jemanden, der ein ben Olam Habah ist?"
Elijahu sagte: "Ja." Der Chacham sagte: "Kannst du ihn mir zeigen?"

Eliyahu führte ihn zu einem Clown, der in einer Ecke des Marktes tanzte, und sagte: "Dieser Clown ist ein ben Olam Habah." Der Chacham ging auf den Clown zu und fragte: "Sag mir, was tust du Gutes?"

Da sagte der Mann: "Nun, ich bin von Beruf Clown. Aber wenn ich von jemandem höre, der entmutigt ist, der in einer Depression steckt, dann besuche ich ihn und mache den Clown vor ihm, um ihn zum Lachen zu bringen und ihn aufzuheitern."

Habt ihr das gehört? Das ist es, was Eliyahu Hanavi sagte, was diesen Mann dazu brachte, ein ben Olam Habah zu sein. Wo steht nun, dass Clownerie eine der Möglichkeiten ist, HaShem zu dienen?

Die Antwort ist: Wenn es notwendig ist, HaShem zu dienen, dann tut man es auf jede Art und Weise, die notwendig ist. Wenn man ein Clown sein muss, um zur Wahl zu gehen, dann tut man das. Und Hakadosh Baruch Hu wird euch dafür belohnen.

Sagen Sie nicht: "Ich bin nur dann Avodas HaShem, wenn ich Tefillin anlege, wenn ich bete, wenn ich die Mitzvos tue, die alle anderen auch tun." Manchmal erfordert Avodas HaShem, dass man seltsame Dinge tut.

Und wenn Sie in der großen Schlacht gegen Schwule, gegen Pornographie, gegen jede Form von Schlechtigkeit helfen können, indem Sie Ihre Stimme an der richtigen Stelle abgiben, dann sind Sie sicherlich oved HaShem, indem Sie es tun.

TAPE # 760 (Oktober 1989)

Q: Is it recommended for Jews to get involved in politics?

A: It depends what you mean by involved in politics. Jews have to be involved only in avodas Hashem. In politics per se we have no interest. However, when we see an issue that involves morality, we should always vote. And it’s a mitzvah. You have to know that Hakadosh Baruch Hu expects Jews to participate in improving the moral environment. If your vote can help out, it’s your job to vote for morality.

Whom to vote for, that’s something that depends on the circumstances. But in general voting is not an act of secular activity. It’s not chullin. Voting is kodesh.

The gemara tells a story. A chacham of the gemara was walking in a certain marketplace and he encountered Eliyahu Hanavi. He said to Eliyahu Hanavi, “Is there anybody in this marketplace who is a ben Olam Habah?” Eliyahu said “Yes.” The chacham said “Can you point him out to me.”

So Eliyahu led him to a clown that was dancing in the corner of the market and he said “This clown is a ben Olam Habah.” So the chacham approached the clown and said “Tell me, what good things do you do?”

So the man said “Well, I’m a clown by profession. But when I hear of somebody who is discouraged, who is in a depression, I visit him and I clown before him to make him laugh and cheer him up.”

You hear that? That’s what Eliyahu Hanavi said caused that man to be a ben Olam Habah. Now where does it say that clowning is one of the ways of serving Hashem?

The answer is that when it’s necessary to serve Hashem, you do it any way that’s necessary. If you have to be a clown and go to the polls and vote, so you do it. And Hakadosh Baruch Hu will give you reward for it.

Don’t say “I’m only oved Hashem by putting on tefillin, by davening, by doing the mitzvos that everybody else does.” Sometimes avodas Hashem requires you to do queer things.

And therefore if you can help out in the great battle against gays, against pornography, against any form of wickedness, by putting your vote in the right place, then you surely are oved Hashem by you doing it.

TAPE # 760 (October 1989)

Mit freundlicher Genehmigung von / With kind permission
Toras Avigdor:
https://torasavigdor.org/qa/rav-avigdor-miller-on-the-avoidas-hashem-of-politics/

Der Mensch und seine Natur / Man and his nature

17/12/2024

 
Pflichten des Herzens / Duties of the heart
Deutsch / Englisch below
Durch das, was wir am Menschen beobachten, seine wechselnde Natur, seine Zusammensetzung aus verschiedenen Elementen, seine gegensätzlichen Naturen, seine wechselnden Stimmungen und Gefühle, die Veränderung der Umstände, die sein Verhalten motivieren. All dies führt unweigerlich zu Veränderungen in seinen Handlungen, je nachdem, in welchem Zustand er sich befindet, z.B. vom Anständigen zum Unanständigen, vom Bösen zum Gerechten, vom Guten zum Bösen. Deshalb war es notwendig, dass die Torah ihn (vom Bösen) abhält und (zum Guten) leitet.

By what we observe of man, his changing nature, his composition of different elements, his opposing natures, his changing moods and emotions, the changing of circumstances which motivate his behavior. All this inevitably causes changes in his actions according to the state he is in, such as from decent to indecent, wicked to righteous, good to evil. For this it was necessary for the torah to restrain him (from evil) and guide him (to good).

Rav Avigdor Miller: Mitzwa des Schminkens / Mitzvah of Makeup

15/12/2024

 
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Deutsch / English below
F: Warum sollte eine jüdische Frau versuchen, für ihren Mann schön auszusehen?

A: Die Frage ist, warum hat er sie geheiratet? Weil sie in Chovos Halevavos bewandert ist? Weil sie Choshen Mishpat kennt? Er heiratete sie, weil sie eine Frau ist. Vergessen Sie diese Tatsache nie.

Natürlich will er eine sittsame Frau mit einem guten Charakter. Natürlich will er eine Frau, die seinen Kindern eine Mutter sein wird. Er will viele Dinge. Aber nehmen wir an, sie beschließt, keine Frau mehr zu sein; sagen wir, sie wird sich einer Operation unterziehen, die sie zu etwas macht, das keine Frau ist. Auf Wiedersehen! Er zeigt ihr die Tür. Die Ehe basiert auf der Tatsache, dass er ein Mann und sie eine Frau ist. Und deshalb ist es für eine Frau von größter Wichtigkeit, dass sie es sich zur Aufgabe macht, ihren Mann zu ermutigen, sie als Frau zu mögen.

Deshalb sagt die Gemara, dass im Midbar, als der Mann jeden Tag zu fallen pflegte, die Kosmetika mit dem Mann fielen. Das ist eine bemerkenswerte Aussage! Kosmetika fielen mit dem Mann. Hast du das noch nie gehört? Kosmetika?! Die Antwort ist, dass Kosmetika lebenswichtig sind. Vierzig Jahre im Midbar werden die Frauen keine Gelegenheit haben, in den Augen ihrer Ehemänner Gefallen zu finden? Das kann nicht sein. Das ist der Medrash - Kosmetika fielen mit dem Mann.

Wissen Sie, Ezra Hasofer machte große Takanos. Und wenn er Takanos machte, befasste er sich nicht mit kleinen, unbedeutenden Dingen. Er befasste sich mit sehr großen Themen. Er brachte Menschen zurück nach Eretz Jisroel. Er baute eine Nation wieder auf. Er war mit großen Dingen beschäftigt. Unter seinen Takanos ist eine Takanah aufgezeichnet, die besagt, dass die Verkäufer von Kosmetika für Frauen jede Stadt einmal in der Woche besuchen sollten. Das war ein Takanos Esra! Mindestens einmal in der Woche sollte jede jüdische Stadt von einem Hausierer besucht werden, der Kosmetik für Frauen verkaufte.

Esra hatte also nichts anderes zu tun als das? Esra war mit Muktzeh beschäftigt. Er war mit Schemoneh Esrei beschäftigt, er war misakein Schemoneh Esrei. All die Takanos von Anshei Knesses Hagedolah, große Takanos, die für immer und ewig waren; er sollte mit einer Takanah über Kosmetika beschäftigt sein?!

Ja! Auch das ist wichtig.

Und so lernen wir, wie notwendig es für eine Frau ist, immer daran zu denken, bis zu ihrem letzten Tag, solange sie einen Ehemann hat, muss sie es zu ihrer Aufgabe machen, für ihren Mann präsentabel zu sein. Ich kann dieses Thema nicht genug betonen. Ich weiß, dass es rechtschaffene Frauen gibt, die der Meinung sind, dass sie es allein durch ihren Tzidkus verdienen, respektiert zu werden, und sie haben Recht. Sie verdienen es, respektiert zu werden, und Hakadosh Baruch Hu sollte ihnen eine große Belohnung für all ihre guten Taten geben. Und dennoch müssen sie erkennen, dass eine ihrer guten Taten darin besteht, gomel chessed zu sein und einen guten Eindruck auf ihre Ehemänner zu machen.

Deshalb sage ich immer, wenn Sie gerne den Boden wischen - manche Frauen lieben es, auf die Knie zu gehen und den Boden zu wischen; den Boden zu putzen und zu schrubben - dann tun Sie es nicht, wenn ihr Mann zu Hause ist. Wenn er weg ist und Sie sicher sind, dass er nicht bald nach Hause kommt, können Sie diese Dinge tun. Wenn Sie wissen, dass er nach Hause kommt, ziehen Sie einen Sheitel an und tupfen Sie sich auf jede Wange und versuchen Sie, nett auszusehen. Das ist eine Mitzwa und Sie bekommen Olam Haba dafür, neben all den anderen Vorteilen in dieser Welt.

TAPE #509 (Juni 1984)

Q: Why should a Jewish woman attempt to look beautiful for her husband?

A: Now the question is why did he marry her? Because she is proficient in Chovos Halevavos? Because she knows Choshen Mishpat? He marries her because she’s a woman. Never forget that fact.

Of course he wants a frum woman with a good character. Of course he wants a woman who will be a mother to his children. He wants many things. But suppose she decides she stops being a woman; let’s say she’ll have an operation that will make her something not a woman. Good-bye! He shows her the door. Marriage is based on the fact that he is a man and she is a woman. And therefore it’s of the utmost importance always for a woman to make it her business to encourage her husband to like her as a woman.

That’s why the Gemara says that in the Midbar when the mann used to fall every day, cosmetics fell with the mann. It’s a remarkable statement! Cosmetics fell with the mann. You never heard that before? Cosmetics?! The answer is that cosmetics are vital. Forty years in the Midbar the women won’t have an opportunity to find favor in the eyes of their husbands? It can’t be. That’s the Medrash – cosmetics fell with the mann.

You know, Ezra Hasofer made great takanos. And when he made takanos he didn’t deal with small picayune things. He dealt with very great subjects. He was bringing people back to Eretz Yisroel. He was rebuilding a nation. He was busy with big things. Now, among his takanos, one that’s recorded is a takanah that peddlers of cosmetics for women should visit every town once a week. It was a takanas Ezra! At least once a week every Jewish town should be visited by a peddler selling women’s cosmetics.

Now, Ezra had no other business than that? Ezra was busy with muktzeh. He was busy with Shemoneh Esrei, being misakein Shemoneh Esrei. All the takanos from Anshei Knesses Hagedolah, great takanos that were forever and ever; he should be busy with a takanah about cosmetics?!

Yes! This is also important.

And so we learn how necessary it is for a woman to always keep in mind, until her last day, as long as she has a husband she has to make it her business to be presentable to her husband. I cannot overemphasize this subject. I know there are righteous women who think that with their tzidkus alone they deserve to be respected and they are right. They deserve to be respected and Hakadosh Baruch Hu should give them great reward for all their good deeds. And still they must realize that one of their good deeds is to be gomel chessed and to make a great impression on their husbands.

That’s why I always say if you like mopping the floor – some women love to get on their knees and mop the floor; to wash the floor and scrub it – don’t do it when your husband is home. When he’s away and you’re sure he won’t come home soon then you can do these things. When you know he’s coming home, put on a sheitel and give a dab on each cheek and try to look nice. It’s a mitzvah and you get Olam Haba for it, besides all the other benefits in this world.

TAPE #509 (June 1984)

Mit freundlicher Genehmigung / With kind permission from
Toras Avigdor
https://torasavigdor.org/qa/rav-avigdor-miller-on-the-mitzvah-of-makeup/

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