Newsticker
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14:30 Uhr
Wegen Putschversuchs in der Türkei: 29 Polizisten vor Gericht
Fünf Monate nach dem gescheiterten Militärputsch in der Türkei hat der erste grosse Prozess gegen mutmassliche Beteiligte begonnen. Vor dem Gericht in Istanbul stehen 29 Polizisten.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, sie hätten sich in der Putsch-Nacht vom 15. Juli der Anordnung zum Schutz des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan widersetzt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete. Den Angeklagten drohen langjährige Haftstrafen bis lebenslänglich.
Für die türkische Regierung sind der islamische Prediger Fethullah Gülen und seine Bewegung Drahtzieher des gescheiterten Militärputsches. Gülen bestreitet die Vorwürfe.
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14:05 Uhr
Ski alpin: Shiffrin siegt, Gut auf Rang 4
Mikaela Shiffrin hat den Riesenslalom im österreichischen Semmering gewonnen. Die Amerikanerin setzte sich vor Tessa Worley/FRA und Manuela Mölgg/ITA durch. Sie feierte ihren 2. Weltcupsieg in dieser Disziplin, den 24. ingesamt.
Lara Gut machte im 2. Lauf einen Sprung nach vorne von Platz 17 auf den 4. Schlussrang. Dennoch bedeutet das Ergebnis einen kleinen Rückschlag im Kampf um den Gesamtweltcup: Shiffrin führt nun 55 Punkte vor der Tessinerin.
Simone Wild belegte den 18. Rang. Wendy Holdener, bei Halbzeit als 14. beste Schweizerin, rutschte auf Platz 23 ab.
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13:04 Uhr
Chinesisches «Demokratie-Dorf»: Demonstranten müssen ins Gefängnis
Es ist bekannt als Chinas «Demokratie-Dorf», weil die Bewohner sich das Recht erstritten, ihren eigenen Bürgermeister zu wählen. Doch nun sind Demonstranten aus dem Dorf Wukan zu teils langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt worden.
Neun Bewohner wurden der «Störung der öffentlichen Ordnung» sowie anderer Verstösse schuldig gesprochen.
Vor fünf Jahren hatten Bewohner von Wukan gegen lokale Kader protestiert. Damit erreichten sie, dass die ersten demokratischen Kommunalwahlen in der Geschichte der Volksrepublik abhalten durften. Der damals gewählte Parteichef Lin Zulian wurde in diesem Sommer wegen angeblicher Korruption wieder aus dem Amt entfernt. Es gab Proteste.
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12:20 Uhr
Ski alpin: Jansrud schafft den Hattrick
Kjetil Jansrud hat auch den 3. Super-G der Saison gewonnen. Der 31-jährige Norweger siegte im italienischen Santa Caterina vor Hannes Reichelt/AUT und dem Einheimischen Dominik Paris.
Jansrud lag auf dem Weg zu seinem 18. Weltcupsieg bei allen Zwischenzeiten vorn. Im Gesamtweltcup liegt er nur noch 151 Punkte hinter Marcel Hirscher, der die Punkteränge verpasste.
Bester Schweizer wurde überraschend Mauro Caviezel. Der Bündner fuhr mit Startnummer 32 auf den starken 7. Rang. Beat Feuz wurde 11., Carlo Janka und Patrick Küng schieden aus.
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12:15 Uhr
Nach dem Anschlag von Berlin: Hacker warnen vor mehr Videoüberwachung
Die Hacker und Computerexperten des Chaos Computer Club CCC haben nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt vor flächendeckender Videoüberwachung auf Strassen und Plätzen gewarnt.
So entstünde ein grosses vernetztes System, das die Vollüberwachung aller Menschen in der Öffentlichkeit ermögliche, sagte Sprecher Linus Neumann der Nachrichtenagentur DPA zum Auftakt des CCC-Kongresses in Hamburg. In Verbindung mit neuer Software zur Gesichtserkennung könnten die Behörden dann erfassen, wer sich wann an welchem Ort aufhalte und mit wem getroffen habe.
Mehr Videoüberwachung hätte den Anschlag in Berlin mit 12 Toten nicht verhindert, so Neumann.
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12:10 Uhr
Regierungsbildung in Rumänien: Präsident lehnt Regierungschefin ab
Die Regierungsbildung in Rumänien kommt nach wie vor nicht voran. Präsident Klaus Iohannis ist dagegen, dass die frühere Ministerin Sevil Shhaideh als Kandidatin für den Posten als Regierungschefin nominiert wird.
Die Sozialdemokratische Partei hatte Shhaideh vor knapp einer Woche für das Amt vorgeschlagen. Präsident Iohannis sagte, er habe Pro und Kontra abgewogen und habe entschieden, den Vorschlag nicht anzunehmen. Er bitte um eine neue Kandidatur.
Die Sozialdemokratische Partei gewann die rumänischen Parlamentswahlen am 11. Dezember und will künftig gemeinsam mit einer liberalen Partei regieren.
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12:03 Uhr
Obdachloser in Berlin angezündet: Tatverdächtige stellen sich
Nach einem Angriff auf einen Obdachlosen in einem Berliner U-Bahnhof haben sich sechs der Tatverdächtigen gestellt. Der siebte sei festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher gegenüber Medien. Die jungen Männer im Alter von 15 bis 21 Jahren würden nun von einer Mordkommission vernommen.
Sie sollen in der Nacht auf Weihnachten versucht haben, in einem U-Bahnhof einen Obdachlosen anzuzünden, der dort schlief. Der Mann blieb unverletzt, weil Passanten eingriffen und die Flammen löschten.
Die Polizei hatte am Montag Fotos und Videos veröffentlicht, auf denen die Gesuchten zu sehen waren.
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11:29 Uhr
Medaille der Republik Moldawien: Alt Bundesrat Adolf Ogi geehrt
Der frühere Bundesrat Adolf Ogi hat von der Regierung Moldawiens eine bürgerliche Verdienstmedaille erhalten. Grund dafür ist sein Engagement für moldawische Kinder.
Ogi erhielt die Verdienstmedaille an einer Feier in Bern aus der Hand des moldawischen Botschafters. Der 74-jährige alt Bundesrat ist Gründer und Präsident der Stiftung Swisscor, die in der Schweiz medizinische Behandlungen organisiert.
So sind in den letzten Jahren fast 500 moldawische Kinder aus ärmlichen Verhältnissen behandelt worden.
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11:24 Uhr
Steuerstreit mit Deutschland: Zürcher Kantonalbank einigt sich mit Justiz
Die Zürcher Kantonalbank zahlt 5,7 Mio. Euro, wegen unversteuerter Vermögen deutscher Kunden. Man habe sich mit den Justizbehörden des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen entsprechend geeinigt, schreibt die ZKB. Die Einigung gelte für alle deutschen Bundesländer und auch für alle betroffenen Mitarbeitenden der Bank.
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11:03 Uhr
Politische Krise in Südkorea: Regierungspartei spaltet sich auf
In Südkorea hat sich die konservative Regierungspartei nach der Suspendierung von Präsidentin Park gespalten.
29 Parlamentarier verliessen die konservative Saenuri-Partei. Der Parteiführung, die nach wie vor zu Park steht, werfen sie vor, die wahren Werte des Konservativismus zu vergessen, wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtet.
Die ausgetretenen Parlamentarier wollen künftig unter dem Namen «Neue Konservative Partei» politisieren. Zudem äusserten sie öffentlich die Hoffnung, dass der abtretende UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon der Partei beitritt. Dieser will sich erst im neuen Jahr zu seiner politischen Zukunft äussern.
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10:28 Uhr
Türkei plant Präsidialsystem: Kommission nimmt erste Artikel auf
Die Verfassungskommission des türkischen Parlaments befasst sich mit der Einführung eines Präsidialsystems. In der Nacht auf Dienstag seien die beiden ersten von insgesamt 21 Verfassungsartikeln angenommen worden, meldet die türkische Nachrichtenagentur Anadolu.
Sobald die Kommission die Vorschläge angenommen hat, muss das Parlament über die Reform abstimmen.
Die Mitte-Links-Partei CHP und die pro-kurdische HDP sind gegen die Reform. Sie befürchten eine Diktatur in der Türkei. Der Wechsel zum Präsidialsystem würde Präsident Erdogan deutlich mehr Macht verleihen.
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10:09 Uhr
Steuerhinterziehung in Deutschland: Zahl der Selbstanzeigen geht zurück
Die Zahl der Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern in Deutschland ist stark zurückgegangen. Das berichtet das deutsche «Handelsblatt» aufgrund von Zahlen aus den 16 Bundesländern.
In diesem Jahr hätten sich bislang 4373 Steuerhinterzieher selbst bei den Finanzämtern angezeigt. Letztes Jahr gab es noch über 15'000 Selbstanzeigen, 2014 waren es sogar rund 40'000 gewesen.
Ein Grund für den Rückgang dürften gemäss «Handelsblatt» die verschärften Regeln sein. Für deutsche Bürger mit unversteuertem Schwarzgeld sei es deutlich teurer geworden, bei einer Selbstanzeige straffrei davonzukommen.
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09:55 Uhr
Taifun-Opfer auf Philippinen: 18 Seeleute nach Sturm vermisst
Auf den Philippinen werden nach dem Taifun Nock-Ten immer noch 18 Seeleute vermisst.
Wie ein Sprecher der Küstenwache mitteilte, war das Frachtschiff «Starlite Atlantic» wegen des Sturmes vor der Provinz Batangas südlich der Hauptstadt Manila gekentert. 14 Besatzungsmitglieder hätten gerettet werden können, ein Seemann sei seinen Verletzungen erlegen.
Damit steigt die Zahl der Todesopfer durch den Taifun auf mindestens sechs. Mehr als 380'000 Menschen verbrachten die Weihnachtstage wegen des Sturms in Notunterkünften.
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08:41 Uhr
Amerikanische Astrophysikerin: Vera Rubin 88-jährig gestorben
In den USA ist die Astronomin Vera Rubin im Alter von 88 Jahren gestorben.
Sie gilt als Pionierin in der Erforschung der sogenannten dunklen Materie. Sie fand heraus, dass sich Sterne am Rande von Galaxien schneller bewegten als angenommen. Dies weil man sich bei früheren Berechnungen nur auf die sichtbare Materie gestützt hatte.
Rubin kämpfte ausserdem für eine Besserstellung der Frauen in der Wissenschaft. Ihr selbst war einst wegen ihres Geschlechts ein Studium an der renommierten Princeton Universität verweigert worden.
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08:36 Uhr
Russisches Armeeflugzeug: Taucher bergen Flugschreiber
Taucher haben eine Blackbox des abgestürzten russischen Militärflugzeugs im Schwarzen Meer gefunden. Laut Angaben der Nachrichtenagentur Tass wird der Flugschreiber nun nach Moskau geschickt und dort ausgewertet.
Bisher gehen die Behörden von einem Pilotenfehler oder einem technischen Defekt als Absturzursache aus. Die Suche nach den Opfern des Flugzeugabsturzes geht derweil weiter. Bisher wurden 13 Leichen geborgen.
Das Maschine vom Typ Tupolew Tu-154 war am Sonntag auf dem Weg nach Syrien ins Schwarze Meer gestürzt. 92 Menschen starben, darunter mindestens 60 Sänger, Tänzer und Orchestermitglieder des weltberühmten Chors der Roten Armee.
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08:09 Uhr
Italienische Bankenkrise: Monte dei Paschi braucht mehr Kapital
Die angeschlagene italienische Bank Monte dei Paschi MPS braucht mehr Geld als bisher angenommen. Die Europäische Zentralbank EZB habe einen Kapitalbedarf von 8,8 Mrd. Euro ermittelt, teilte MPS mit. Bislang war die Rede von 5 Mrd. Euro. Die finanzielle Lage der drittgrössten Bank Italiens habe sich im Laufe des Dezembers drastisch verschlechtert, hiess es weiter.
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02:29 Uhr
Bericht zum Jet-Crash in Kolumbien: Treibstoffmangel und Überladung
Treibstoffmangel und Überladung waren die Ursachen für den Flugzeug-Crash um Brasiliens Fussballclub AF Chapecoense.
Aufzeichnungen der Flugschreiber zeigten, dass der Copilot seinen Kapitän wiederholt wegen der Treibstoffknappheit gewarnt habe, heisst es im Bericht der Aerocivil-Behörde. Erst zwei Minuten vor dem Absturz hatte der Pilot der Flugkontrolle die Notlage gemeldet. Die Charter-Maschine flog ohne Treibstoff auf einer Höhe von 9000 Fuss gegen einen Berg, der mit mindestens 10'000 Fuss überflogen werden muss.
Bei dem Unglück am 29. November waren 71 der 77 Insassen ums Leben gekommen, darunter 19 Fussballer des brasilianischen Erstligisten.
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02:10 Uhr
Preisverfall in Japan hält an: Neunter Monat in Folge im Minus
Trotz der ultralockeren Geldpolitik der japanischen Notenbank hält der Preisverfall im Inselstaat weiter an.
Die Verbraucherpreise der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt gingen im November den neunten Monat in Folge zurück, wie aus Regierungsdaten hervorgeht. Das Minus der Kernrate ohne die schwankungsanfälligen Lebensmittel betrug 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Experten hatten mit minus 0,3 Prozent gerechnet. Das deutet darauf in, dass die Notenbank ihre sehr lockere Geldpolitik beibehalten dürfte.
Die Arbeitslosenquote in Japan stieg im November saisonbereinigt auf 3,1 Prozent. Im Vormonat lag sie bei 3,0 Prozent.
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02:01 Uhr
Hackerkongress in Hamburg: Auch Rechtspopulismus ist ein Thema
Zur jährlichen Konferenz der Hackerszene werden ab Dienstag über 12'000 Teilnehmer in Hamburg erwartet.
Neben aktuellen Themen wie Cyberangriffe und Datenklau beschäftigt die Experten während der viertägigen Veranstaltung auch das Thema Rechtspopulismus, teilen die Organisatoren mit.
Das Motto der diesjährigen Konferenz lautet «Works for me» (funktioniert für mich). Damit wollen die Veranstalter eine typische Haltung vieler Software-Entwickler infrage stellen: Wenn für mich selbst etwas funktioniert, kümmern mich weitere Probleme wenig. Das Jahr 2016 habe gezeigt, dass diese selbstbezogene Sichtweise nicht mehr funktioniere, heisst es.
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01:43 Uhr
Kurzmeldungen: Gefängnisrevolte in Südafrika
Drei Tote und weitere 26 Verletzte hat eine Gefängnisrevolte in Südafrika gefordert. Im Gefängnis St. Albans ausserhalb von Port Elizabeth habe es «einen Zusammenstoss zwischen Gefängnismitarbeitern und Insassen» gegeben, erklärte die Justizbehörde. Zehn Verletzte seien in einem ernsten Zustand.
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01:28 Uhr
Historischer Besuch in Pearl Harbor: Japans Premier trifft US-Präsident
Japans Premier Shinzo Abe ist zu einem Besuch auf Hawaii eingetroffen, um als erster Regierungschef seines Landes mit einem Besuch in Pearl Harbor der Opfer des Überraschungsangriffes auf die US-Flotte im 2. Weltkrieg zu gedenken.
«Wir dürfen den Schrecken des Krieges niemals mehr wiederholen», sagte Abe in Tokio. Er wolle mit US-Präsident Obama «der Welt diese Zusage für die Zukunft ausdrücken und den Wert der Versöhnung». Eine Entschuldigung für den Überraschungsangriff hatte Abes Regierung aber im Vorfeld ausgeschlossen.
Es ist das erste Mal, dass ein japanischer Premier Pearl Harbor besucht und dabei auch ein Mahnmal für getötete US-Soldaten aufsucht.
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01:19 Uhr
«Gewaltaufrufe» im Internet: Israel plant Gesetzesverschärfung
Gegen Inhalte im Internet, die zu Gewalt anstacheln, will Israels Regierung künftig härter vorgehen.
Mehrere Minister einigten sich nach Angaben der Regierung auf einen Gesetzentwurf, der es Gerichten erlaubt, Portale wie Facebook oder Youtube zum Löschen bestimmter Einträge aufzufordern. Unterstützt wird der Gesetzestext unter anderem auch vom rechtsgerichteten Justizminister Ajelet Schaked.
Nichtregierungsorganisationen und Vertreter der Palästinenser sehen das Gesetz kritisch und fürchten einen Eingriff in die Informations- und Meinungsfreiheit. Das nationale Institut für Demokratie warnt vor Zensur.
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01:08 Uhr
Fachkräftemangel in Deutschland: «Hauptrisiko» für jeden 2. Betrieb
Deutsche Unternehmen haben offenbar immer grössere Schwierigkeiten, ihren Bedarf an Fachkräften zu decken.
40 Prozent der Betriebe beklagten inzwischen einen Fachkräftemangel, sagte der Chefvolkswirt des Deutschen Industrie- und Handelskammertages DIHK, Volker Treier, der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Beinahe jede zweite Firma sehe darin «eines der Hauptrisiken für die künftige Geschäftstätigkeit».
Stark betroffen seien IT-Dienstleister und Werkzeugmaschinenbau. Der schärfere Wettbewerb um geeignetes Personal führe auch zu grösseren Sorgen über die Arbeitskosten. 39 Prozent der Betriebe sähen darin derzeit eine der Hauptbelastungen für ihre Geschäftstätigkeit.
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22:28 Uhr
Eishockey - Spengler Cup: Tor-Spektakel geht an Minsk
Titelverteidiger Team Canada ist mit einer Niederlage in den Spengler Cup gestartet. Die Kanadier unterlagen in der Gruppe Cattini einem äusserst effizienten Dinamo Minsk mit 4:7.
Das Team Canada bestimmte das Abendspiel in Davos zwar mehrheitlich. Die Weissrussen machten jedoch aus 19 Schüssen 7 Treffer - der letzte davon ins verlassene Tor. Die Kanadier waren in der 41. Minute 4:3 in Führung gegangen, doch Minsk antwortete mit 4 Toren in den letzten 13 Minuten.
Nun kommt es am Dienstag (20:15 Uhr) zum Klassiker Davos - Team Canada.
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21:53 Uhr
Taifun-Opfer auf Philippinen: Behörden melden Tote
Der Taifun «Nock-Ten» hat auf den Philippinen mindestens vier Tote gefordert, wie die Behörden melden. Mehr als 380'000 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden, teilten die Behörden weiter mit.
Unzählige Häuser seien zerstört worden, vielerorts sei die Stromversorgung zusammengebrochen, zahlreiche Strassen könnten nicht mehr passiert werden.
Der Sturm tobte mit Böen von mehr als 200 Kilometern pro Stunde. Wegen des Taifuns verbrachten rund 300'000 Personen Weihnachten in Notunterkünften. Der Taifun hat sich inzwischen etwas abgeschwächt.
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20:11 Uhr
Arbeitslosigkeit in Frankreich: Fällt zum dritten Mal in Folge
Die Zahl der Arbeitslosen in Frankreich ist im November auf gut 3,4 Millionen Menschen gesunken. Das sind so wenige wie seit Januar 2013 nicht mehr und 3,4 Prozent weniger als im November des letzten Jahres, wie das Arbeitsministerium mitteilte.
Es sei zudem das erste Mal seit Februar 2008, dass die Zahl der Arbeitslosen drei Monate in Folge gefallen sei, hiess es weiter.
Frankreich hinkt vielen Ländern in der Euro-Zone bei der Konjunkturerholung hinterher. Präsident François Hollande war es, entgegen seines Wahlversprechens, lange nicht gelungen, den Negativ-Trend umzukehren.
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19:29 Uhr
Bäcker-Konditor-Lehrlinge: Zahl sinkt erstmals unter 1000
Die Zahl der Jugendlichen, die eine Lehre als Bäcker, Konditor oder Confiseur machen, ist in der Schweiz erstmals auf unter 1000 gesunken.
Wie der Verband der Schweizer Bäcker-Confiseure in seinem Newsletter schreibt, haben dieses Jahr 995 Jugendliche eine Lehre begonnen. Eine Umfrage habe ergeben, dass nicht nur die Anzahl Lehrlinge rückläufig sei, sondern auch die Anzahl Lehrstellen.
Es gebe immer weniger Betriebe, die backen. Und viele Betriebe würden nicht mehr in die Ausbildung investieren. «Weil man mit den vielen Auflagen nicht mehr einverstanden ist, die heute verlangt werden», heisst es.
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18:37 Uhr
Aussergewöhnliche Temperatur an Weihnachten: 21 Grad im Maggiatal
Der Nordföhn hat am Weihnachtswochenende das Thermometer im Tessin auf über 20 Grad ansteigen lassen. Im Flachland wurden verbreitet bis neun Grad verzeichnet.
In Cevio im Maggiatal wurden am Sonntagmittag 20,9 Grad registriert. 19,6 Grad zeigte das Thermometer in Acquarossa im Blenoiatal und 14,7 Grad mild war es in Poschiavo im Puschlav.
Auch in der Altjahreswoche dürfte es keinen Schnee geben, wie SRF Meteo mitteilt. Die höchste bisher gemessene Temperatur zwischen dem 20. und 31. Dezember stammt aus dem Tessin: 20,5 Grad wurden am 21. Dezember 1987 in Acquarossa und am 21. Dezember 2008 in Locarno gemessen.
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18:32 Uhr
Warmes Weihnachtswetter: Ruhige Tage bei der Rega
Aufgrund des warmen Wetters hat die Rettungsflugwacht Rega relativ ruhige Weihnachtstage verzeichnet, wie die Organisation mitteilte.
Die Crews seien von Heiligabend bis zum Stephanstag knapp 100 Mal ausgerückt. Das Einsatzspektrum passe zu den nicht winterlichen Bedingungen. Die Rettungskräfte seien vor allem wegen krankheitsbedingter Notfälle gerufen worden, zum Beispiel für Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder für Verlegungsflüge von Spital zu Spital. Lediglich jeder fünfte Einsatz habe verunfallte Wintersportler betroffen.
Die meisten Helikoptereinsätze wurden im Bündnerland, in der Ostschweiz und im Mittelland verzeichnet.
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17:25 Uhr
Eishockey - Spengler Cup: Lugano startet erfolgreich
Der HC Lugano hat im Startspiel des 90. Spengler Cups gegen Jekaterinburg aus Russland einen verdienten 4:2-Sieg in der Gruppe Torriani eingefahren.
Mit einem Doppelschlag in der 32. und 33. Minute zum 3:1 sorgten Sannitz und Gardner für die Differenz. Im 1. Drittel hatte Monja mit einer schönen Einzelleistung für das KHL-Team zum 1:1 ausgeglichen, nachdem zuvor Verstärkungsspieler Wisniewski die Luganesi in Front geschossen hatte.
Dank dem Sieg ist Lugano am Dienstag spielfrei, während Jekaterinburg auf Mountfield/CZE trifft (15:00 Uhr).
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16:20 Uhr
Tödlicher Skiunfall auf Lenzerheide: 15-Jähriger gestorben
Ein 15-Jähriger ist am Montagmittag im Skigebiet Rothorn/GR tödlich verunfallt. Laut Kantonspolizei Graubünden stürzte der Junge nach einer Kuppe auf der Skipiste und rutschte über den Pistenrand.
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14:30 Uhr
Wegen Putschversuchs in der Türkei: 29 Polizisten vor Gericht
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11:29 Uhr
Medaille der Republik Moldawien: Alt Bundesrat Adolf Ogi geehrt
Der frühere Bundesrat Adolf Ogi hat von der Regierung Moldawiens eine bürgerliche Verdienstmedaille erhalten. Grund dafür ist sein Engagement für moldawische Kinder.
Ogi erhielt die Verdienstmedaille an einer Feier in Bern aus der Hand des moldawischen Botschafters. Der 74-jährige alt Bundesrat ist Gründer und Präsident der Stiftung Swisscor, die in der Schweiz medizinische Behandlungen organisiert.
So sind in den letzten Jahren fast 500 moldawische Kinder aus ärmlichen Verhältnissen behandelt worden.
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18:37 Uhr
Aussergewöhnliche Temperatur an Weihnachten: 21 Grad im Maggiatal
Der Nordföhn hat am Weihnachtswochenende das Thermometer im Tessin auf über 20 Grad ansteigen lassen. Im Flachland wurden verbreitet bis neun Grad verzeichnet.
In Cevio im Maggiatal wurden am Sonntagmittag 20,9 Grad registriert. 19,6 Grad zeigte das Thermometer in Acquarossa im Blenoiatal und 14,7 Grad mild war es in Poschiavo im Puschlav.
Auch in der Altjahreswoche dürfte es keinen Schnee geben, wie SRF Meteo mitteilt. Die höchste bisher gemessene Temperatur zwischen dem 20. und 31. Dezember stammt aus dem Tessin: 20,5 Grad wurden am 21. Dezember 1987 in Acquarossa und am 21. Dezember 2008 in Locarno gemessen.
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18:32 Uhr
Warmes Weihnachtswetter: Ruhige Tage bei der Rega
Aufgrund des warmen Wetters hat die Rettungsflugwacht Rega relativ ruhige Weihnachtstage verzeichnet, wie die Organisation mitteilte.
Die Crews seien von Heiligabend bis zum Stephanstag knapp 100 Mal ausgerückt. Das Einsatzspektrum passe zu den nicht winterlichen Bedingungen. Die Rettungskräfte seien vor allem wegen krankheitsbedingter Notfälle gerufen worden, zum Beispiel für Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder für Verlegungsflüge von Spital zu Spital. Lediglich jeder fünfte Einsatz habe verunfallte Wintersportler betroffen.
Die meisten Helikoptereinsätze wurden im Bündnerland, in der Ostschweiz und im Mittelland verzeichnet.
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16:20 Uhr
Tödlicher Skiunfall auf Lenzerheide: 15-Jähriger gestorben
Ein 15-Jähriger ist am Montagmittag im Skigebiet Rothorn/GR tödlich verunfallt. Laut Kantonspolizei Graubünden stürzte der Junge nach einer Kuppe auf der Skipiste und rutschte über den Pistenrand.
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11:29 Uhr
Medaille der Republik Moldawien: Alt Bundesrat Adolf Ogi geehrt
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Wegen Putschversuchs in der Türkei: 29 Polizisten vor Gericht
Fünf Monate nach dem gescheiterten Militärputsch in der Türkei hat der erste grosse Prozess gegen mutmassliche Beteiligte begonnen. Vor dem Gericht in Istanbul stehen 29 Polizisten.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, sie hätten sich in der Putsch-Nacht vom 15. Juli der Anordnung zum Schutz des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan widersetzt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete. Den Angeklagten drohen langjährige Haftstrafen bis lebenslänglich.
Für die türkische Regierung sind der islamische Prediger Fethullah Gülen und seine Bewegung Drahtzieher des gescheiterten Militärputsches. Gülen bestreitet die Vorwürfe.
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13:04 Uhr
Chinesisches «Demokratie-Dorf»: Demonstranten müssen ins Gefängnis
Es ist bekannt als Chinas «Demokratie-Dorf», weil die Bewohner sich das Recht erstritten, ihren eigenen Bürgermeister zu wählen. Doch nun sind Demonstranten aus dem Dorf Wukan zu teils langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt worden.
Neun Bewohner wurden der «Störung der öffentlichen Ordnung» sowie anderer Verstösse schuldig gesprochen.
Vor fünf Jahren hatten Bewohner von Wukan gegen lokale Kader protestiert. Damit erreichten sie, dass die ersten demokratischen Kommunalwahlen in der Geschichte der Volksrepublik abhalten durften. Der damals gewählte Parteichef Lin Zulian wurde in diesem Sommer wegen angeblicher Korruption wieder aus dem Amt entfernt. Es gab Proteste.
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Nach dem Anschlag von Berlin: Hacker warnen vor mehr Videoüberwachung
Die Hacker und Computerexperten des Chaos Computer Club CCC haben nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt vor flächendeckender Videoüberwachung auf Strassen und Plätzen gewarnt.
So entstünde ein grosses vernetztes System, das die Vollüberwachung aller Menschen in der Öffentlichkeit ermögliche, sagte Sprecher Linus Neumann der Nachrichtenagentur DPA zum Auftakt des CCC-Kongresses in Hamburg. In Verbindung mit neuer Software zur Gesichtserkennung könnten die Behörden dann erfassen, wer sich wann an welchem Ort aufhalte und mit wem getroffen habe.
Mehr Videoüberwachung hätte den Anschlag in Berlin mit 12 Toten nicht verhindert, so Neumann.
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Regierungsbildung in Rumänien: Präsident lehnt Regierungschefin ab
Die Regierungsbildung in Rumänien kommt nach wie vor nicht voran. Präsident Klaus Iohannis ist dagegen, dass die frühere Ministerin Sevil Shhaideh als Kandidatin für den Posten als Regierungschefin nominiert wird.
Die Sozialdemokratische Partei hatte Shhaideh vor knapp einer Woche für das Amt vorgeschlagen. Präsident Iohannis sagte, er habe Pro und Kontra abgewogen und habe entschieden, den Vorschlag nicht anzunehmen. Er bitte um eine neue Kandidatur.
Die Sozialdemokratische Partei gewann die rumänischen Parlamentswahlen am 11. Dezember und will künftig gemeinsam mit einer liberalen Partei regieren.
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Obdachloser in Berlin angezündet: Tatverdächtige stellen sich
Nach einem Angriff auf einen Obdachlosen in einem Berliner U-Bahnhof haben sich sechs der Tatverdächtigen gestellt. Der siebte sei festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher gegenüber Medien. Die jungen Männer im Alter von 15 bis 21 Jahren würden nun von einer Mordkommission vernommen.
Sie sollen in der Nacht auf Weihnachten versucht haben, in einem U-Bahnhof einen Obdachlosen anzuzünden, der dort schlief. Der Mann blieb unverletzt, weil Passanten eingriffen und die Flammen löschten.
Die Polizei hatte am Montag Fotos und Videos veröffentlicht, auf denen die Gesuchten zu sehen waren.
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11:03 Uhr
Politische Krise in Südkorea: Regierungspartei spaltet sich auf
In Südkorea hat sich die konservative Regierungspartei nach der Suspendierung von Präsidentin Park gespalten.
29 Parlamentarier verliessen die konservative Saenuri-Partei. Der Parteiführung, die nach wie vor zu Park steht, werfen sie vor, die wahren Werte des Konservativismus zu vergessen, wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtet.
Die ausgetretenen Parlamentarier wollen künftig unter dem Namen «Neue Konservative Partei» politisieren. Zudem äusserten sie öffentlich die Hoffnung, dass der abtretende UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon der Partei beitritt. Dieser will sich erst im neuen Jahr zu seiner politischen Zukunft äussern.
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Türkei plant Präsidialsystem: Kommission nimmt erste Artikel auf
Die Verfassungskommission des türkischen Parlaments befasst sich mit der Einführung eines Präsidialsystems. In der Nacht auf Dienstag seien die beiden ersten von insgesamt 21 Verfassungsartikeln angenommen worden, meldet die türkische Nachrichtenagentur Anadolu.
Sobald die Kommission die Vorschläge angenommen hat, muss das Parlament über die Reform abstimmen.
Die Mitte-Links-Partei CHP und die pro-kurdische HDP sind gegen die Reform. Sie befürchten eine Diktatur in der Türkei. Der Wechsel zum Präsidialsystem würde Präsident Erdogan deutlich mehr Macht verleihen.
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09:55 Uhr
Taifun-Opfer auf Philippinen: 18 Seeleute nach Sturm vermisst
Auf den Philippinen werden nach dem Taifun Nock-Ten immer noch 18 Seeleute vermisst.
Wie ein Sprecher der Küstenwache mitteilte, war das Frachtschiff «Starlite Atlantic» wegen des Sturmes vor der Provinz Batangas südlich der Hauptstadt Manila gekentert. 14 Besatzungsmitglieder hätten gerettet werden können, ein Seemann sei seinen Verletzungen erlegen.
Damit steigt die Zahl der Todesopfer durch den Taifun auf mindestens sechs. Mehr als 380'000 Menschen verbrachten die Weihnachtstage wegen des Sturms in Notunterkünften.
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Amerikanische Astrophysikerin: Vera Rubin 88-jährig gestorben
In den USA ist die Astronomin Vera Rubin im Alter von 88 Jahren gestorben.
Sie gilt als Pionierin in der Erforschung der sogenannten dunklen Materie. Sie fand heraus, dass sich Sterne am Rande von Galaxien schneller bewegten als angenommen. Dies weil man sich bei früheren Berechnungen nur auf die sichtbare Materie gestützt hatte.
Rubin kämpfte ausserdem für eine Besserstellung der Frauen in der Wissenschaft. Ihr selbst war einst wegen ihres Geschlechts ein Studium an der renommierten Princeton Universität verweigert worden.
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Russisches Armeeflugzeug: Taucher bergen Flugschreiber
Taucher haben eine Blackbox des abgestürzten russischen Militärflugzeugs im Schwarzen Meer gefunden. Laut Angaben der Nachrichtenagentur Tass wird der Flugschreiber nun nach Moskau geschickt und dort ausgewertet.
Bisher gehen die Behörden von einem Pilotenfehler oder einem technischen Defekt als Absturzursache aus. Die Suche nach den Opfern des Flugzeugabsturzes geht derweil weiter. Bisher wurden 13 Leichen geborgen.
Das Maschine vom Typ Tupolew Tu-154 war am Sonntag auf dem Weg nach Syrien ins Schwarze Meer gestürzt. 92 Menschen starben, darunter mindestens 60 Sänger, Tänzer und Orchestermitglieder des weltberühmten Chors der Roten Armee.
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Bericht zum Jet-Crash in Kolumbien: Treibstoffmangel und Überladung
Treibstoffmangel und Überladung waren die Ursachen für den Flugzeug-Crash um Brasiliens Fussballclub AF Chapecoense.
Aufzeichnungen der Flugschreiber zeigten, dass der Copilot seinen Kapitän wiederholt wegen der Treibstoffknappheit gewarnt habe, heisst es im Bericht der Aerocivil-Behörde. Erst zwei Minuten vor dem Absturz hatte der Pilot der Flugkontrolle die Notlage gemeldet. Die Charter-Maschine flog ohne Treibstoff auf einer Höhe von 9000 Fuss gegen einen Berg, der mit mindestens 10'000 Fuss überflogen werden muss.
Bei dem Unglück am 29. November waren 71 der 77 Insassen ums Leben gekommen, darunter 19 Fussballer des brasilianischen Erstligisten.
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Hackerkongress in Hamburg: Auch Rechtspopulismus ist ein Thema
Zur jährlichen Konferenz der Hackerszene werden ab Dienstag über 12'000 Teilnehmer in Hamburg erwartet.
Neben aktuellen Themen wie Cyberangriffe und Datenklau beschäftigt die Experten während der viertägigen Veranstaltung auch das Thema Rechtspopulismus, teilen die Organisatoren mit.
Das Motto der diesjährigen Konferenz lautet «Works for me» (funktioniert für mich). Damit wollen die Veranstalter eine typische Haltung vieler Software-Entwickler infrage stellen: Wenn für mich selbst etwas funktioniert, kümmern mich weitere Probleme wenig. Das Jahr 2016 habe gezeigt, dass diese selbstbezogene Sichtweise nicht mehr funktioniere, heisst es.
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Kurzmeldungen: Gefängnisrevolte in Südafrika
Drei Tote und weitere 26 Verletzte hat eine Gefängnisrevolte in Südafrika gefordert. Im Gefängnis St. Albans ausserhalb von Port Elizabeth habe es «einen Zusammenstoss zwischen Gefängnismitarbeitern und Insassen» gegeben, erklärte die Justizbehörde. Zehn Verletzte seien in einem ernsten Zustand.
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Historischer Besuch in Pearl Harbor: Japans Premier trifft US-Präsident
Japans Premier Shinzo Abe ist zu einem Besuch auf Hawaii eingetroffen, um als erster Regierungschef seines Landes mit einem Besuch in Pearl Harbor der Opfer des Überraschungsangriffes auf die US-Flotte im 2. Weltkrieg zu gedenken.
«Wir dürfen den Schrecken des Krieges niemals mehr wiederholen», sagte Abe in Tokio. Er wolle mit US-Präsident Obama «der Welt diese Zusage für die Zukunft ausdrücken und den Wert der Versöhnung». Eine Entschuldigung für den Überraschungsangriff hatte Abes Regierung aber im Vorfeld ausgeschlossen.
Es ist das erste Mal, dass ein japanischer Premier Pearl Harbor besucht und dabei auch ein Mahnmal für getötete US-Soldaten aufsucht.
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01:19 Uhr
«Gewaltaufrufe» im Internet: Israel plant Gesetzesverschärfung
Gegen Inhalte im Internet, die zu Gewalt anstacheln, will Israels Regierung künftig härter vorgehen.
Mehrere Minister einigten sich nach Angaben der Regierung auf einen Gesetzentwurf, der es Gerichten erlaubt, Portale wie Facebook oder Youtube zum Löschen bestimmter Einträge aufzufordern. Unterstützt wird der Gesetzestext unter anderem auch vom rechtsgerichteten Justizminister Ajelet Schaked.
Nichtregierungsorganisationen und Vertreter der Palästinenser sehen das Gesetz kritisch und fürchten einen Eingriff in die Informations- und Meinungsfreiheit. Das nationale Institut für Demokratie warnt vor Zensur.
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21:53 Uhr
Taifun-Opfer auf Philippinen: Behörden melden Tote
Der Taifun «Nock-Ten» hat auf den Philippinen mindestens vier Tote gefordert, wie die Behörden melden. Mehr als 380'000 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden, teilten die Behörden weiter mit.
Unzählige Häuser seien zerstört worden, vielerorts sei die Stromversorgung zusammengebrochen, zahlreiche Strassen könnten nicht mehr passiert werden.
Der Sturm tobte mit Böen von mehr als 200 Kilometern pro Stunde. Wegen des Taifuns verbrachten rund 300'000 Personen Weihnachten in Notunterkünften. Der Taifun hat sich inzwischen etwas abgeschwächt.
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14:30 Uhr
Wegen Putschversuchs in der Türkei: 29 Polizisten vor Gericht
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11:24 Uhr
Steuerstreit mit Deutschland: Zürcher Kantonalbank einigt sich mit Justiz
Die Zürcher Kantonalbank zahlt 5,7 Mio. Euro, wegen unversteuerter Vermögen deutscher Kunden. Man habe sich mit den Justizbehörden des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen entsprechend geeinigt, schreibt die ZKB. Die Einigung gelte für alle deutschen Bundesländer und auch für alle betroffenen Mitarbeitenden der Bank.
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10:09 Uhr
Steuerhinterziehung in Deutschland: Zahl der Selbstanzeigen geht zurück
Die Zahl der Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern in Deutschland ist stark zurückgegangen. Das berichtet das deutsche «Handelsblatt» aufgrund von Zahlen aus den 16 Bundesländern.
In diesem Jahr hätten sich bislang 4373 Steuerhinterzieher selbst bei den Finanzämtern angezeigt. Letztes Jahr gab es noch über 15'000 Selbstanzeigen, 2014 waren es sogar rund 40'000 gewesen.
Ein Grund für den Rückgang dürften gemäss «Handelsblatt» die verschärften Regeln sein. Für deutsche Bürger mit unversteuertem Schwarzgeld sei es deutlich teurer geworden, bei einer Selbstanzeige straffrei davonzukommen.
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08:09 Uhr
Italienische Bankenkrise: Monte dei Paschi braucht mehr Kapital
Die angeschlagene italienische Bank Monte dei Paschi MPS braucht mehr Geld als bisher angenommen. Die Europäische Zentralbank EZB habe einen Kapitalbedarf von 8,8 Mrd. Euro ermittelt, teilte MPS mit. Bislang war die Rede von 5 Mrd. Euro. Die finanzielle Lage der drittgrössten Bank Italiens habe sich im Laufe des Dezembers drastisch verschlechtert, hiess es weiter.
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02:10 Uhr
Preisverfall in Japan hält an: Neunter Monat in Folge im Minus
Trotz der ultralockeren Geldpolitik der japanischen Notenbank hält der Preisverfall im Inselstaat weiter an.
Die Verbraucherpreise der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt gingen im November den neunten Monat in Folge zurück, wie aus Regierungsdaten hervorgeht. Das Minus der Kernrate ohne die schwankungsanfälligen Lebensmittel betrug 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Experten hatten mit minus 0,3 Prozent gerechnet. Das deutet darauf in, dass die Notenbank ihre sehr lockere Geldpolitik beibehalten dürfte.
Die Arbeitslosenquote in Japan stieg im November saisonbereinigt auf 3,1 Prozent. Im Vormonat lag sie bei 3,0 Prozent.
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01:08 Uhr
Fachkräftemangel in Deutschland: «Hauptrisiko» für jeden 2. Betrieb
Deutsche Unternehmen haben offenbar immer grössere Schwierigkeiten, ihren Bedarf an Fachkräften zu decken.
40 Prozent der Betriebe beklagten inzwischen einen Fachkräftemangel, sagte der Chefvolkswirt des Deutschen Industrie- und Handelskammertages DIHK, Volker Treier, der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Beinahe jede zweite Firma sehe darin «eines der Hauptrisiken für die künftige Geschäftstätigkeit».
Stark betroffen seien IT-Dienstleister und Werkzeugmaschinenbau. Der schärfere Wettbewerb um geeignetes Personal führe auch zu grösseren Sorgen über die Arbeitskosten. 39 Prozent der Betriebe sähen darin derzeit eine der Hauptbelastungen für ihre Geschäftstätigkeit.
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20:11 Uhr
Arbeitslosigkeit in Frankreich: Fällt zum dritten Mal in Folge
Die Zahl der Arbeitslosen in Frankreich ist im November auf gut 3,4 Millionen Menschen gesunken. Das sind so wenige wie seit Januar 2013 nicht mehr und 3,4 Prozent weniger als im November des letzten Jahres, wie das Arbeitsministerium mitteilte.
Es sei zudem das erste Mal seit Februar 2008, dass die Zahl der Arbeitslosen drei Monate in Folge gefallen sei, hiess es weiter.
Frankreich hinkt vielen Ländern in der Euro-Zone bei der Konjunkturerholung hinterher. Präsident François Hollande war es, entgegen seines Wahlversprechens, lange nicht gelungen, den Negativ-Trend umzukehren.
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19:29 Uhr
Bäcker-Konditor-Lehrlinge: Zahl sinkt erstmals unter 1000
Die Zahl der Jugendlichen, die eine Lehre als Bäcker, Konditor oder Confiseur machen, ist in der Schweiz erstmals auf unter 1000 gesunken.
Wie der Verband der Schweizer Bäcker-Confiseure in seinem Newsletter schreibt, haben dieses Jahr 995 Jugendliche eine Lehre begonnen. Eine Umfrage habe ergeben, dass nicht nur die Anzahl Lehrlinge rückläufig sei, sondern auch die Anzahl Lehrstellen.
Es gebe immer weniger Betriebe, die backen. Und viele Betriebe würden nicht mehr in die Ausbildung investieren. «Weil man mit den vielen Auflagen nicht mehr einverstanden ist, die heute verlangt werden», heisst es.
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11:24 Uhr
Steuerstreit mit Deutschland: Zürcher Kantonalbank einigt sich mit Justiz