Thema /  Waffenruhe in Nahost

Mehrere Kämpfer der Hamas halten Waffen in die Höhe, ihre Gesichter sind vermummt.

Politologe WoertzHamas ist geschwächt, aber weiterhin relevant

Wenn alles glatt läuft, kommt bald die Waffenruhe in Gaza. Allerdings fehlt ein Plan für die Zeit danach, gibt Politologe Eckart Woertz zu bedenken. Die Hamas werde wohl eine Rolle spielen, trotz ihrer politischen und militärischen Schwäche.

06:40 Minuten

Interview

Demonstrierende Menschen 2024 in Tel Aviv. Sie halten Schilder und Spruchbänder mit ihrer Forderung nach Frieden hoch.

Waffenruhe in NahostDas Gaza-Abkommen wackelt

Israels Premier Netanjahu hat die Sitzung des Sicherheitskabinetts verschoben. Der genannte Grund: Die Hamas will Zugeständnisse erpressen. Es gibt trotzdem Chancen, dass das Abkommen zur Waffenruhe und zur Freilassung von Geiseln zustande kommt.

05:48 Minuten

Informationen am Mittag

Menschen verfolgen die Live-Übertragung einer Pressekonferenz des katarischen Premierministers al Thani in Chan Yunis im südlichen Gazastreifen.

NahostWas zur Einigung zwischen Israel und der Hamas bekannt ist

Israel und die Terrororganisation Hamas haben sich auf eine Waffenruhe im Gazastreifen und die Freilassung israelischer Geiseln geeinigt. Nach Angaben aus Katar soll sie am Sonntag in Kraft treten und zunächst 42 Tage dauern. Es folgt ein Überblick, was vereinbart wurde und welche Hürden es noch gibt.

Benjamin Netanjahu betritt durch eine Tür das Auswärtige Amt und blickt in die Kamera.

SPD-AußenpolitikerNetanjahu muss dem Abkommen zustimmen

Das israelische Kabinett wird der ausgehandelten Waffenruhe zustimmen, ist SPD-Außenpolitiker Nils Schmid sicher. Ein Scheitern des Abkommens würde Premier Netanjahu nicht durchstehen. Für Stabilität in der Region bräuchte es die Zweistaatenlösung.

07:57 Minuten

Interviews

Angehörige der Hamas-Geiseln auf einer Straße in Tel Aviv . Auf einem Schild steht geschrieben "Seal the Deal". Auch zwei US-Flaggen sind zu sehen. Aufnahmedatum: 14. Januar 2025.

Nahost-VerhandlungenOrient-Institut: Druck von Trump hat Erfolg

Im Nahostkonflikt bahnt sich laut Orient-Institut eine nachhaltige Waffenruhe an. Der Druck des künftigen US-Präsidenten habe die Verhandlungen vorangetrieben, sagt Andreas Reinicke. Eine endgültige Lösung der Territorialfragen schließt er nicht aus.

09:13 Minuten

Interviews

Thema /  Vor Amtsantritt Trumps

Donald Trumpzeigt auf das Publikum während er vor einer Reihe amerikanischer Flaggen am Rednerpult steht bei einer Wahlveranstaltung 2024.

Trumps AmerikaStresstest für die Demokratie

Und was ist, wenn der Präsident ungeeignet ist? Das fragten sich die Gründerväter der USA. Ihre Antwort vor bald 250 Jahren: Machtkontrolle durch Gewaltenteilung. Unter Donald Trump wird sich zeigen, ob die „Checks and Balances“ noch funktionieren.

50:11 Minuten
Joe Biden sitzt an einem Schreibtisch im Oval Office des Weißen Hauses

AbschiedsredeJoe Biden betont Chance in Nahost und warnt vor US-Oligarchie

In seiner letzten Rede an die Nation als US-Präsident hebt Joe Biden die Vereinbarung einer Waffenruhe in Nahost hervor – zu der auch Donald Trump beigetragen habe. Für das eigene Land sei die Konzentration von Macht und Geld die größte Gefahr.

04:26 Minuten

Informationen am Morgen

US-Präsident Donald Trump steht mit erhobenen Händen an einem Rednerpult vor blauem Hintergrund mit US-amerikanischen Flaggen. Er trägt ein blaues Jacket mit roter Krawatte.

Vor Start der zweiten AmtszeitLässt Präsident Trump seinen "autoritären Instinkten freien Lauf"?

Donald Trump steht kurz davor, wieder das Amt des US-Präsidenten zu übernehmen. Beobachter erwarten, dass der Republikaner in der zweiten Amtszeit unkontrollierter seine Agenda verfolgen wird. Die Demokratie in den USA steht vor einem Stresstest.

Ein Flugzeug mit dem Schriftzug "Trump" darauf steht auf einer Landebahn, auf der Schnee liegt. Dahinter ist eine Ansammlung von Häusern zu sehen.

Geopolitik und BodenschätzeWarum will Trump Grönland kaufen?

Der designierte US-Präsident Donald Trump möchte die Kontrolle über Grönland übernehmen, im Zweifel mit militärischer Gewalt. Die Grönländer haben durchaus Interesse an einer engeren Bindung an die USA, wollen aber vor allem ihre Unabhängigkeit.

Zu sehen sind die Social-Media-Profile mit den Profilbildern von Donald Trump und dem Chef des Meta-Konzerns, Marc Zuckerberg.

US-WirtschaftWarum sich die Superreichen jetzt hinter Trump versammeln

Nach Trumps Wiederwahl schwenken viele Großkonzerne auf den Kurs des designierten US-Präsidenten ein. Der Volkswirtschaftler Rüdiger Bachmann schätzt, sie hoffen auf Regierungsaufträge und wenig Regulierung. "Es geht um Profit und Reibach."

08:15 Minuten

Studio 9