Lokales

Wer derzeit im Supermarkt nach Bio- oder Freilandeiern aus Österreich Ausschau hält, hat es sicher schon bemerkt: Schon seit einigen Wochen sind die Regale vor allem am Nachmittag nur nur spärlich gefüllt, das Sortiment ausgedünnt. Besonders rasch vergriffen sind Bio-Eier.

Vogelgrippe-Nachwirkungen

Hauptgrund für das reduzierte Angebot sind die Nachwirkungen der im Oktober in Deutschland und weiten Teilen Europas ausgebrochenen Vogelgrippe, die auch auf Österreich überschwappte. Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, mussten vier Geflügelbetriebe in Ober- und Niederösterreich mit rund 200.000 Hennen schließen. In insgesamt 25 Bezirken wurde eine Stallpflicht für Geflügelhalter ab 50 Tieren verordnet. 

Mangels ausreichender Verfügbarkeit von  billigen Importeiern kauften Lebensmittelerzeuger sowie die Gastronomie daraufhin vermehrt heimische Bio- und Freilandeier  ein. In einigen Supermärkten   waren  daher rund um Weihnachten Bio-Eier rasch ausverkauft. 

Die heimischen Supermarktketten beruhigen und sprechen von vorübergehenden Engpässen nach den Weihnachtsfeiertagen. Viele Kunden würden die Kühlschränke wieder auffüllen und daher sei die Nachfrage  größer als das Angebot. Bei Lidl rechnet man  erst bis Ostern damit, dass sich die Lage wieder stabilisiert. 

Davon geht auch  Martin Gressl, Leiter Qualitätsstrategie & Wissensmanagement bei der AMA-Marketing, aus. Er spricht zwar von einer „guten Versorgungslage“ und einer leichten Entspannung zum Monatsende. 

Jedoch würden die Betriebe derzeit Lagerbestände für Ostern aufbauen, was wiederum das Angebot verknappt. „Es sind  in ganz Europa derzeit zu wenig Eier am Markt, daher kauft vor allem die Gastronomie derzeit extrem viele österreichische Eier.“ 

Die KURIER ROMY startet in ein neues Kapitel: Erstmals findet der begehrte Film- und Fernsehpreis heuer außerhalb von Wien statt: Am 28. November werden die goldenen Statuetten bei einer großen Gala in Kitzbühel vergeben - in Kooperation mit dem dortigen Filmfestival. 

Das gaben KURIER-Geschäftsführer Richard Grasl und ORF-General Roland Weißmann am Montag bekannt - gemeinsam mit Viktoria Veider-Walser vom Kitzbühel Tourismus und Michael Reisch, dem Gründer und Geschäftsführer Filmfestival Kitzbühel.

Kitzbühel, sagt Grasl, ist "der Nabel der Welt im Skifahren". Nun soll die Stadt auch "der Nabel der Welt in der DACH-Region für Film- und Fernsehpreise werden." Der KURIER habe mit vielen Bewerbern geredet, Kitzbühel ist zuletzt als eindeutiger Sieger hervorgegangen. Die KURIER ROMY soll in der DACH-Region der größte Film- und Fernsehpreis werden. 

Wo genau die Gala stattfinden wird, das wird unter zwei bis drei Locations, die noch im Rennen sind, demnächst endgültig finalisiert. Sicher ist, dass die ROMY ein Publikumspreis bleibt und ihre "österreichische Identität nicht verlieren soll", auch wenn Kitzbühel die Gelegenheit gibt, Partner in Deutschland und der Schweiz zu suchen. Es sei "gut, über den Tellerrand zu schauen".

"Lieber Multifunktionär ÖVP-Landesparteiobmann, ÖAAB-Landesobmann, ÖVP-Bezirksparteiobmann Christian Sagartz, entlasse die ÖVP-Burgenland aus deiner Geiselhaft. Zeige einmal in deinem Leben Charakter und nimm dir ein Beispiel an dem ehemaligen Bundeskanzler und ÖVP-Bundesparteiobmann Karl Nehammer und trete aus deinen Parteifunktionen zurück".   

So beginnt eine Mail, die Matthias Weghofer an ÖVP-Landeschef Christian Sagartz und den geschäftsführenden ÖVP-Bundesobmann Christian Stocker geschickt hat und die dem KURIER vorliegt.

Als Sagartz Montagmittag nach dem Landesparteivorstand vor die Medien tritt, ist schnell klar: Er bleibt Kapitän auf einem schlingernden Schiff. Er habe seine Funktion zur Disposition gestellt, bei einer Stimmenthaltung sei ihm einstimmig das Vertrauen ausgesprochen worden. "Das Team der ÖVP ist geschlossen", resümierte der seit 2020 amtierende ÖVP-Chef. Er sei auch beauftragt, allfällige Gespräche mit SPÖ-Landeshauptmann Hans Peter Doskozil zur Bildung einer Koalition zu führen.

Die ÖVP hat bei der Landtagswahl am Sonntag mit 22 Prozent (-8,6 Prozentpunkte) nicht nur das schlechteste Ergebnis seit 1945 eingefahren, sondern auch noch Platz 2 an die FPÖ abgeben müssen. 

Am Wahlabend erhielt Sagartz vom Wiener Neustädter Stocker Rückendeckung. Der ÖVP-Chef war eigens nach Eisenstadt in die Landesparteizentrale gekommen.

„Simtec ist eine Firma die sich auf hochwertigen Werkzeugbau, Prototyping sowie Prozess- und Fertigungstechnik spezialisiert hat. Durch die schlanke Struktur des Unternehmens sind wir besonders flexibel, können auf nahezu alle Kundenwünsche präzise eingehen und sind in der Umsetzung äußerst rasch und effizient“, heißt es auf der Firmen-Homepage. „Bei der Entwicklung unserer Werkzeuge und Lösungen liegt der Fokus immer auf sorgfältiger Planung, Konstruktion und nicht zuletzt der präzisen Umsetzung. Wir bieten ihnen moderne Konstruktionen auf dem neuesten Stand der Technik, die sich durch hohe Qualität auszeichnen. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um kleinere Werkzeuge oder hochkomplexe Automationslösungen handelt.“

Die Rede ist von der Simtec GmbH mit Sitz in Hallein. Sie hat heute, Montag, einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung beim Landesgericht Salzburg eingebracht. Das bestätigen Creditreform und KSV1870 dem KURIER. 15 Mitarbeiter und rund 100 Gläubiger sind von der Pleite betroffen.

Das Unternehmen erbringt Metalltechnik und Maschinenbauleistungen. „Etwa 40 Prozent der Kunden kommen aus der Lebensmittelindustrie, 20 Prozent aus dem Bahnbau, 15 Prozent aus dem Bergbau und rund 25 Prozent aus der Freizeitindustrie“, heißt es weiters. 

Die Insolvenzursachen

Laut Insolvenzantrag „führte der erzielte Umsatzwachstum seit 2021 zu einem deutlich erhöhten Finanzierungserfordernis (stark gestiegene Lohn-, Material- und Lagerkosten). Zudem stiegen die Energie- und Übersiedlungskosten, sowie Aufwendungen für Zinsen. Trotz Gewährung von Gesellschaftersicherheiten war es nicht mehr möglich, das erforderliche Working Capital aufzubringen". 

Eine 33-Jährige ist bei einer Bergtour auf den Großglockner in Osttirol knapp unterhalb des Gipfels offenbar erfroren.

Die Frau war bereits Samstagfrüh gegen 6.45 Uhr mit ihrem 36-jährigen Freund von einem Parkplatz im Gemeindegebiet von Kals am Großglockner zu der alpinen Hochtour aufgebrochen.

Alpinisten waren gut ausgerüstet

Die Tour sollte über den Stüdlgrat zum Großglockner und einem Abstieg über den Kleinglockner bzw. über die Adlersruhe zurück zum Ausgangspunkt führen. Beide Alpinisten waren mit einer Hochtourenausrüstung ausgestattet. 

Politik

Von den 6,4 Milliarden Euro, die im Zuge der Budgetsanierung eingespart werden soll, müssen die Ministerien 1,1 Milliarden ausgabenseitig einsparen. Im Bildungsministerium sollen entsprechend 65 Millionen eingespart werden. Minister Martin Polaschek hatte Ende letzte Woche durchklingen lassen, dass der Rotstift etwa jenes lang ersehnte Projekt betrifft, wonach die Pflichtschulen durch ein mittleres Management entlasten werden sollen. Dabei handle es sich allerdings um keine Kürzung, wie das Ressort am Wochenende betonte, „vielmehr handelt es sich um einen Widerruf einer Maßnahme, die neu gekommen wäre.“

„Ich finde es sehr irritierend, dass man mit diesem Schritt in die Öffentlichkeit geht, ohne vorher Gespräche zu führen“, zeigte sich der oberste Lehrergewerkschafter Paul Kimberger konsterniert.

Am Montag dann die Rücknahme der geplanten Rücknahme: „Das Entlastungspaket für Lehrerinnen und Lehrer tritt wie geplant mit dem Schuljahr 2025/26 in Kraft“, gab das Bildungsministerium bekannt. Bildungsminister Martin Polaschek stellt in einer Aussendung klar: „Es wird zu keinen Kürzungen oder einem Widerruf in diesem Paket geben.“

Siegesfeiern, Süßigkeiten, Hamas-Kämpfer in voller Montur – die Terrororganisation zeigte am Sonntag im Gazastreifen, wer ihrer Meinung nach den Gazakrieg gewonnen hat. „Eure Armee wurde vernichtet! Wir sind Gaza“, verbreiten Hamas-Propagandisten das Narrativ, untermalen es mit martialischen Videos.

Etwa 403 israelische Soldaten starben seit dem Einmarsch in den Gazastreifen, mehr als 17.000 aufseiten der Hamas. Jedoch verzeichnet der militärische Flügel einen großen Zulauf an neuen Rekruten. Für jede der am Sonntag freigelassenen israelischen Geiseln ließ Israel 30 Palästinenser frei. Knapp 2.000 sollen es im Austausch gegen die weiteren 95 – darunter einige Leichen – sein. Wenn es denn beim Abkommen bleiben sollte. Die Hamas macht keinen Hehl daraus, dass ihr Ziel weiterhin ist, Israel zu vernichten.

Druck von Bezalel wächst

Und auf israelischer Seite kommt seit Tagen und Wochen massiver Widerstand aus dem rechten Sektor, das Gaza-Abkommen bis zum Ende einzuhalten: Der mit Netanjahu und dessen Koalitionspartner eng vernetzte israelische Journalist Amit Segal ging am Sonntag davon aus, dass nur zehn weitere Geiseln freikommen würden, ehe die israelische Regierung den Krieg gegen die Hamas wieder aufnehmen werde.

Der liberalen Zeitung Haaretz zufolge habe Netanjahu zwei Möglichkeiten dazu: Zum einen, die Verhandlungen für die zweite Phase – sie soll in 14 Tagen beginnen – hinauszuzögern. Zum anderen, die Operationen im Westjordanland zu verstärken und dort eine neue Gewaltwelle zu provozieren.

All das wird auf dem Netanjahu-treuen Sender Channel 14 propagiert. Einer der Gründe: Finanzminister Bezalel Smotrich hatte angekündigt, zurückzutreten, sollte es zu einer zweiten Phase des Abkommens kommen. Bis dahin sollen insgesamt 33 Geiseln freigekommen sein. Tritt Smotrich zurück, hat Netanjahus Koalition keine Mehrheit mehr.

Bezalel Smotrich, der Führer der Partei der religiösen Zionisten: „Wir müssen den gesamten Streifen erobern und dort eine Militärherrschaft errichten“, sagte er. Es gäbe keine „dritte Kraft“, die dort die Kontrolle ausüben könne.

Als Donald Trump zum ersten Mal in das mächtigste Amt der westlichen Welt eingeführt wurde, gab es für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle zwei Politiker, die bei einem Terror-Angriff auf das Kapitol in Washington, bei dem der Präsident und alle gesetzlich vorgesehenen Nachrücker umkommen, die Vereinigten Staaten hätte weiter regieren können.

Am 20. Jänner 2017 waren Jeh Johnson, der Heimatschutzminister des damals abgetretenen Präsidenten Barack Obama, und der republikanische Senator Orin Hatch als „designated survivor” eingeteilt - als designierte Überlebende.

Mit "Atomkoffer" an geschütztem Ort

Als solche erlebten sie die Inauguration an einem geheim gehaltenen, von Militär und Secret Service hoch geschützten Ort weit außerhalb des Kongresses in Washington. Mit dabei: einer der nuklearen „Footballs“ – jener sagenumwobene Aktenkoffer, der für den US-Präsidenten die Technologie zum Abschuss des nuklearen Arsenals der Nation enthält.

"Ich habe einen Holocaust erlebt." Mia Schem spricht langsam, emotionslos. Das Interview mit dem israelischen Kanal 13 ist ein knappes Jahr alt, die damals 21-Jährige war eine der ersten Geiseln, die sich nach ihrer Befreiung öffentlich zu Wort meldete, ein Monat nach dem ersten Geisel-Abkommen zwischen Israel und der islamistischen Hamas. "Bekanntheit" hatte Mia Schem schon vorher erlangt – sie sprach in einem der ersten Geisel-Videos, das von der Hamas als Beweis für das Überleben der Gefangenen aufgenommen worden waren.

251 Menschen hat die Hamas bei ihrer Terrorattacke am 7. Oktober 2023 nach Gaza verschleppt. Ende November 2023 fand der erste kurzzeitige Waffenstillstand inklusive Geisel-Austauschs statt; in sieben Gruppen wurden insgesamt 88 Geiseln freigelassen. Israel zufolge befinden sich noch 94 Geiseln in Gefangenschaft, doch nur 60 vermutlich noch am Leben.

Mia Schem war eine von zehn Geiseln, die am 30. November 2023, nach 55 Tagen Gefangenschaft, freigelassen wurden. Am Tag des Terrorangriffs war die Tätowiererin am Nova-Musikfestival in der Nähe von Re'im gewesen, das von der Hamas gestürmt worden war.

Weitere Meldungen

Am 24. Jänner startet die 18. Staffel von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!", die täglich um 20:15 Uhr ausgestrahlt wird. Wie gewohnt führen Sonja Zietlow und Jan Köppen durch das "Dschungelcamp". Die 12 prominenten Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen bereits fest und dürfen jeweils eine Begleitperson als Unterstützung mit nach Australien bringen.

Die Begleitungen der Stars

Die Kandidatenliste steht seit Kurzem fest (mehr dazu hier!). Auch über die Begleitpersonen gab RTL inzwischen die offiziellen Infos preis.

Es kommt nicht oft vor, dass das neue Jahr in der Champions League startet, dass die Saison mit einem Kracher gegen einen italienischen Spitzenklub startet. "Das ist wirklich etwas ungewöhnlich, von null auf hundert", sagt Mittelfeldstratege Jon Gorenc Stankovic vor dem Duell am Dienstag bei Atalanta Bergamo (18.45 Uhr, Sky). 

Während der Europa-League-Sieger noch um den direkten Einzug ins Königsklassen-Achtelfinale kämpft, hoffen die Steirer auf eine Überraschung. "Wir wollen morgen Zählbares mitnehmen", kündigte Gregory Wüthrich an. Atalanta sei "klarer Favorit", ergänzte der Innenverteidiger am Montagnachmittag kurz vor dem Abflug (15.45)  nach Italien. "Aber wir sind die Rolle des Underdogs in der Champions League gewohnt. Wir wollen gut ins neue Jahr starten, aggressiv und ungemütlich sein." 

"Schöne Grüße aus Krivi Put bei Senj, wir bitten alle Behörden der Republik Kroatien, uns vor dem Pferde-Terror zu schützen." Mit diesen Worten beginnt eine Videobotschaft, die der TV-Sender Nova TV in einer Nachrichtensendung am Sonntagabend ausgestrahlt hat.  

Es handelt sich um den Appell eines Pferdezüchters aus der zentralkroatischen Region Lika, wo eine Pferdeherde seit Wochen für Chaos und Angst unter der Bevölkerung sorgt.

Mit 30 Spielern ist Rapid am Sonntag ins Trainingslager gereist. Über Valencia ging es nach Benidorm, in den Süden von Spanien.

Den Fokus legt Robert Klauß ganz klar auf das Training bei 15 Grad – getestet wird nur zum Abschluss des Lagers am Samstag gegen Tallinn aus Estland.

Es werden also nicht alle der 30 Rapidler Einsatzminuten sammeln, für die diversen Spielformen hat das Trainerteam aber genug Übungsmöglichkeiten zusammengestellt.

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