MMM #16 | Lynn

Seit einer gefühlten Ewigkeit schaffe ich es auch einmal wieder zum Me Made Mittwoch!

Heute (bzw. eigentlich Montag) trage ich meinem am Wochenende genähten Kapuzenpullover. Unsere Uni ist leider gefühlt komplett aus Aluminium, und daher im Winter sehr kalt und zugig. Da ist es schon ganz gut, wenn man etwas dicker angezogen ist. Und genau an der Kleiderschrankfront herrschte Mangel.

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Daher habe ich direkt bei dem neuem Schnittmuster von Pattydoo zugeschlagen (mein erster Schnitt von ihr, und das ich ihn jetzt direkt nähen musste, obwohl doch eigentlich die Weihnachtskombi wartet, hab ich vor mir selber genau damit gerechtfertigt. Muss ich doch erstmal schaun, ob die Größen aus so passen und wie das mit den Proportionen so ist) Ich wollte schon länger einen Kapuzenpullover (mit dem Begriff Hoodie, kann ich mich nicht so recht anfreunden) mit so einer gedoppelten Kapuze.

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Die Taschen und besonders die nach vorne Verlaufenden Seitennähte sind ein schönes Detail, machen den es einem aber mit der individuellen Anpassung was die Weite oder eine Taillierung angeht etwas schwer.

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gefüttert mit Sternenjersey – und nein die sind eigentlich nicht weiß sondern haben fast die Farbe des Sweatstoffes

Gedacht sind eigentlich Ärmelbündchen mit Daumenlöchern. Allerdings sind meine Bündchen nur aus dem Sweatstoff, und daher zu dick und wenig elastisch um die Löcher zu nähen (ja, ich habe es erprobt :) ) Daher habe ich die Ärmel einfach um 3.5 cm gekürzt und die Bündchen mit einer Breite von 20 cm zugeschnitten. Passt.

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Trotzdem hätte ich den Pulli kurz nach dem Nähen fast verflucht. Der Stoff ist nämlich die reiste Katastrophe! Recht dick und furchtbar fusselnd! Außerdem habe ich leider erst nach dem Zuschnitt gesehen, dass er einen ausgeblichenen Streifen vom Stoffbruch hat! Super, der verläuft jetzt dekorativ nicht ganz in der Mitte über Vorder- und Rückenteil. Kompletter Anfängerfehler, und ich tapse rein. Trotzdem soll er mir nun über den kalten Uniwinter verhelfen. So. Vielleicht bekommt er aber auch noch einen großen Bruder (oder Schwester). Ganz abgeneigt bin ich da nicht.

Ich wünsche euch einen tollen MeMadeMittwoch!

Modell: Lynn von Pattydoo, Gr. 36.

Material: türkisfarbener Sweat von Stoffmarkt (leider schlechte Qualität) und dunkelblauer Sternenstoff aus dem örtlichen Stoffladen.

Änderungen: Ärmel um 3,5 cm gekürzt und breiteres Bündchen (20 cm) angenäht.

Fazit/fürs nächste Mal: Vielleicht würde ich versuchen, ihn etwas körperbetonter zu arbeiten, an den Schultern hingegen passt er. Das würde allerdings bedeuten, die Schrägen Seitennähte zu begradigen. Vielleicht würde ich ihn auch ein wenig in der Gesamtlänge kürzen und die Taschen weglassen, bzw. verändern.

Weihnachtskleid Sew Along | Stoff- und Schnittvorstellung

Heute treffen sich schon wieder alle Weihnachtskleidnäherinnen zum zweiten Termin auf dem MeMadeMittwoch Blog.

Zum zweiten Treffen darf ein wenig über Stoff- und Schnittwahl sinniert werden. Mein Stoff steht schon ein wenig länger fest, zumindest der für das Jerseyoberteil (langweilig dunkellila). Den für den angedachten Bleistiftrock habe ich letztes Wochenende bei Marc Aurel erbeutet. Es ist ein leicht elastischer, mattschwarzer Stoff, mit einem gewissen Wollanteil (wie meine Nase nach dem Waschen festgestellt haben wollte). Er war auch kaum verknittert als er aus der Waschmaschine kam, könnte also ein recht pflegeleichtes Teil werden.

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Könnte, denn bei dem Rock bin ich mir Schnitttechnisch noch ein wenig unsicher. Ich schwanke noch zwischen hohem oder weniger hohem Bund. Bei meiner weniger vorhandenen Taille, ist die Frage wie das mit dem hohem Bund so wirkt…wenn es allerdings ein niedriger (bzw. weniger hoher) Bund werden soll, dann aber gerne mit richtigem Bund und nicht nur mit Beleg. Da muss ich allerdings noch ein wenig meine Schnittmusterhefte durchforsten. Ich würde nämlich ungern einen Schnitt kaufen. Wenn ich garnichts passendes finden sollte, überlege ich auch mir den Schnitt selber zu konstruieren, ich denke so ein Bleistiftrock mit Formbund eignet sich einigermaßen als Einsteigerprojekt.

Nun zum Oberteil. Ich hatte ja letzte Woche schon geschrieben, dass ich gerne ein Schößchenoberteil aus Jersey nähen möchte. Entschieden habe ich mich dann für einen Schnitt von Pattydoo.  Ob ich da tatsächlich einen Bubikragen annähe oder doch eher eine auffälligere Kette zu tragen möchte, entscheide ich spontan. Fest steht nur, dass ich die 3/4 Ärmel auf Komplettärmel verlängern werde. Das ist mir sonst doch ein wenig zu frisch unterm Baum. :)

Kinderkleidung

Manchmal bin ich zu nett. Da weiß ich nicht wann ein Nein vielleicht mal angebracht wäre. So geschehen vor 2 Monaten als ich eine gute Freundin (und Mutter) mit auf den Stoffmarkt nahm. Und dann hab ich mir vielleicht 1, 2 Kinderhosen aus den Rippen leihern lassen. Später kam dann die Frage nach einem Pullover…und passenden Mützen oder Schals. Tja, und so wurde die Liste immer länger und ich konnte nicht mehr abspringen. Nicht, dass ich falsch verstanden werde, ich tue eigentlich gerne Gefallen und nähe auch gerne für andere, aber weniger gerne auf Befehl. Vorallem nicht in einer Zeit in der meine Nähzeit recht eingeschränkt ist (so eine Diss schreibt sich leider nicht von alleine…) Nun ja, aber die Stoffe waren Winterstoffe und so kleine Stöpkes ja leider so schnell wachsen, konnte ich das ja nun auch nicht bis nächstes Jahr vor mir herschieben.

Kinderkleidung

Also habe ich mich hingesetzt und an 2 Wochenenden (nicht komplett, so schildkrötig bin ich dann doch nicht) Kinderkleidung genäht. Entstanden sind 3 Hosen nach den Schnittmuster RAS von Nähfrosch, 3 Wendemützen nach eigenem Schnitt, 3 Halstücher, die ich allerdings mit Klettverschluss gearbeitet habe, damit die Größe etwas variabler ist, und ein Pulli nach dem Regenbogenbodyschnitt von Schnabelina.

Nun habe ich aber ja ein bisschen aus meinen “Fehlern” gelernt, und tatsächlich schweren Herzens zwei neue Nähen-Für-Andere (NFA) Anfragen abgelehnt. Aber wie macht man das am Geschicktesten? Ohne dem Fragenden komplett vor den Kopf zu stoßen? Wie lernt man “nettes Nein-Sagen”?

Weihnachtskleid Sew Along | Inspiration

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Es ist wieder soweit! Weihnachskleid Sew Along Zeit! Heute soll es zum einen um einen Rückblick auf vergangene Weihnachtskleider als auch um die Inspiration für das diesjährigen gehen.

Mein erstes Weihnachtskleid ist von 2013, das dasjährigen Lemmingkleid Butterick 5951 .

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Letztes Jahr ist es das Dodokleid, Modell 118 aus Burda 10/2012, geworden.

Dieses Jahr werde ich mich wohl mal auf anderen Pfaden bewegen, und bin froh, dass die “Weihnachtskleider” auch auf Röcke, Hosen usw. ausgweitet wurden. Ich habe nämlich festgestellt, das mein Leben leider nicht genug Anlässe für Kleider bietet. Und ich fänd es wirklich zu schade, wenn die WKSA-Euphorie weiterhin die meiste Zeit des Jahres im Schrank verbringen muss.

Daher würde ich mir dieses Jahr gerne eine Kombi aus Bleistiftrock (lässt sich sicherlich nochmal tragen) und Jersey-Schößchen-Oberteil (geht auch zur Jeans) nähen. Was die Schnitte angeht, habe ich schon Ideen, aber darum soll es ja erst nächste Woche gehen. Nicht das ich dann nichts mehr zu erzählen habe. :)

Weitere Pläne und geliebte Weihnachtskleider gibt es auf dem MMM-Blog.