Peanutbutter-Mousse-Pie (xclusivx glutenfrei)
Es regnet Hüftgold <3
Ein easy-peasy Träumchen aus Erdnuss-Schokolade-Sahne und heute mal wieder ganz ohne Gluten, yeah!
Das Rezept findet ihr wie gewohnt auf der Seite von XclusivX
Oreo-Erdnussbutter-Brownie-Cake
Atmet mal kurz durch – jetzt wird’s mächtig!
Dieses Stück pure Dekadenz geistert momentan wie verrückt durch die Tiefen des Internet und erzeugt überall gastrosexuelle Erregung.. Nichts schreit so schön Vegan For FETT, oder nicht? muahaha.
Ich war vor dem Spätdienst heute noch kurz im Supermarkt und schnappte mir ne Packung Oreo Kekse, die gerade im Angebot waren. (An dieser Stelle weise ich auf die mir bekannte allgemein verbreitete Kritik an Oreo Keksen hin, bei der es um die Verwendung von Palmöl und der Zugehörigkeit zur Kraft Foods Gruppe geht. Wem dies sauer aufstößt lässt das Keks Topping weg oder ersetzt es – der andere freut sich und spült das süße Glück mit nem Glas Alpro runter muaha)
Auf der Wohngruppe backen wir Wochenends mit den Bewohnern regelmäßig Kuchen und Co. und da kam mir beim Shoppen direkt diese Internet-Seuche von Brownie in den Sinn. Ich dachte nur “gebongt!”. Als Basis hab ich mir das Rezept von “The Vegetarian Diaries” angeschaut und entsprechend unseren Vorräten angepasst.
Leider hab ich heute nur ein fixes Bild mit der lausigen Handy-Kamera geschossen, aber das tut der Geilheit dieses Rezeptes keinerlei Abbruch – es kommt ja ohnehin auf die inneren Werte an und nicht nur auf Spiegelreflexkamera, hübsche Props und gute Belichtung. Jaja, wir eitlen Blogger ;)
Für eine Springform von 26-28cm Durchmesser:
Für den Brownieboden:
- 90g Margarine
- 90g Erdnussbutter “stückig”
- 270ml Pflanzendrink (ich hatte “Soja-Reis”)
- 3 EL Apfelmus
- 220g Mehl
- 2EL Speisestärke
- 2TL Backpulver
- Prise Salz
- Prise Zimt
- 55g Kakaopulver
- 150 g Zucker, braun
- 1 Pck. Vanillezucker
- 50g gehackte Zartbitter Schokolade
Für den Erdnussbutter-Guss:
- 80g Erdnussbutter
- 3 EL Agavensirup (Puderzucker geht auch)
- 3-4 EL Pflanzendrink
Für den Schokoguss:
- 60g gehackte Zartbitterschokolade
- 4-5 EL Pflanzendrink
Außerdem:
- Oreo Kekse, grob gehackt (ich hatte etwa 8 Cookies)
Den Backofen auf 175°C Ober-, Unterhitze vorheizen. Eine Springform von 26-28cm Durchmesser einfetten, oder ein Backpapier in den Boden spannen. Die Erdnussbutter mit der Margarine und dem Pflanzendrink in einem kleinen Topf; auf kleiner Hitze unter rühren vorsichtig erhitzen. Wenn sich alles verbunden hat, den Topf von der Herdplatte nehmen und das Apfelmus unter rühren. In einer Rührschüssel das Mehl, Backpulver, Stärke, Zucker, Salz, Zimt und Kakaopulver, sowie gehackte Schokolade mischen und verrühren. Dann die flüssigen Zutaten mit einem Holzlöffel unterrühren bis alles gut vermischt ist- nicht zu lange! Den Teig in die Springform geben, glatt streichen und das Ganze auf mittlerer Schiene bei 175°C für ca. 25min backen. Gegen Ende der Garzeit mal die Stäbchenprobe machen. Für den Erdnussbutter Guss die Erdnussbutter mit dem Agavendicksaft und der Pflanzenmilch in einen Topf geben und unter rühren bei kleiner Hitze schmelzen. Falls es noch zu fest ist, nochmals etwas Pflanzenmilch dazu geben. Dann den Guss auf den fertig gebackenen Kuchen träufeln. Nun die gehackten Kekse über den Kuchen werfen. Zuletzt aus der gehackten Schokolade und der Pflanzenmilch im Topf auf kleiner Hitze unter rühren einen Guss zaubern und über den Kuchen träufeln.
Sooooooo, ihr habt es geschafft. Jetzt könnt ihr euch freudig grinsend mit nem Stück süßer Perversion aufs Sofa verkrümeln <3
Mandarinen Guglhupf
Heute hab ich mal einen leckeren Rührkuchen für euch gebacken. Als Kind und Teenager hielt ich Marmorkuchen und Co. für den langweiligsten Kuchen auf der ganzen Welt. Was war schon so ein trockener Rührkuchen gegen ausgefallende Schokotorten, Maulwurfskuchen, Muffins (ja, Cupcakes waren damals noch nicht in, haha) mit bunten Zuckerperlen und all dem Nippes.. Heute mag ich einfache Rührkuchen jedoch recht gerne! Tja, Marmorkuchen hab ich seit ich vegan lebe noch garnicht wieder gegessen – der steht auch noch auf meiner “To-Bake” Liste!
Ich hatte noch eine ganze Schüssel voller Mandarinen, die ich reduziert im Bioladen erstanden hatte – die mittlerweile aber ziemlich weich geworden waren und ich mit dem Essen dieser leckeren Zitrusfrüchte überhaupt nicht mehr hinterher kam.
Ihr könnt natürlich gerne Dosenmandarinen, oder jedes andere Obst verwenden. Bei frischen Mandarinen ist es wichtig, die weißen Häutchen unbedingt zu entfernen, da diese beim Backen sehr bitter werden!
Auf dem Foto könnt ihr sehen, dass ich meinen Kuchen etwas zu früh aus dem Ofen genommen habe und er deshalb zusammengesackt und etwas “speckig” geworden ist.. Egal – schmeckt trotzdem ;) Das sind halt so die Pannen, wenn man seinen eigenen Rezepte ertüftelt. Ich habe die Backzeit für euch deshalb etwas nach oben geschraubt.
Für einen Guglhupf braucht ihr:
- 500g Mehl, gesiebt
- 2EL Speisestärke
- Prise Salz
- 1 Pck. Weinsteinbackpulver
- 250g Margarine (zbs. Alsan, Deli reform) weich
- 180g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 250g Sojajoghurt (nicht direkt aus dem Kühlschrank, sondern Zimmerwarm)
- 200ml Pflanzendrink (ich habe Soja-Reismilch verwendet)
- 5-6 kleine Mandarinen oder eine Dose abgetropfte Mandarinen
- etwas Margarine zum Fetten der Form
- 1-2EL Semmelbrösel oder Mehl
- etwas Puderzucker zum Bestäuben des fertigen Kuchens
So gehts:
1. Den Backofen vorheizen (175°C Ober-Unterhitze) und eine Guglhupfform fetten und mit etwas Semmelbröseln oder Weizenmehl ausmehlen. Die Mandarinen schälen und die weißen Häutchen entfernen.
2. Die weiche Butter und den Zucker, sowie den Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und auf hoher Stufe schön schaumig rühren. Ich verwende dafür die Küchenmaschine oder das Rührgerät. Dann langsam den Sojajoghurt nach und nach unterrühren, nicht alles auf einmal.
3. Das gesiebte Mehl mit der Stärke, dem Salz und dem Backpulver mischen. Abwechselnd mit der Pflanzenmilch unter den Teig rühren.
4. Zuletzt die Mandarinen unter den Teig heben. Den Teig in die Guglhupfform füllen und auf mittlerer Schiene für ca 55-60min bei 175°C backen.
5. Aus dem Ofen nehmen. Etwas auskühlen lassen, dann aus der Form stürzen und mit Puderzucker bestäuben.
Enjoy :)
Meine liebe Freundin Kat vom XCLUSIVX Fanzine kennt ihr ja mittlerweile. Seit über 5 Jahren vegan, liebt sie kochen & backen über alles. Die Schreiberei liegt ihr mindestens genau so sehr am Herzen, beruflich wie in der Freizeit. Seit 2013 gestaltet sie mit ihrem Team das XCLUSIVX Fanzine – Online wie Print. Außerdem schreibt sie politische Poesie unter dem Pseudonym KrawallXReaktion. Nun ist mir die gute Frau um einige Schritte, wenn nicht (Katzen)Sprünge vorraus und hat in Eigenregie ihr erstes kleines, aber ultra-feines Kochbuch raus gebracht! Mega Sache wie ich finde und hey – ich durfte mich sogar mit einem eigenen Rezept darin verewigen :)
Auf 56 Seiten findet ihr 26 (zweisprachige!!) Rezepte von einfach bis anspruchsvoll in den Kategorien SMOOTHIES | SUPPEN | BASICS | SLOWFOOD | DESSERTS.
Kat´s Freundin Tina hat wunderbare Illustrationen beigesteuert <3 mehr unter http://www.grutin.com
Bestellen könnt ihr das Buch für 10 Eur unter [email protected]. Auch toll: Nach Abzug aller Ausgaben geht pro Buch eine Spende an die wichtige Aufklärungsarbeit von ARIWA, ANIMALS RIGHTS WATCH!!!
Zum Buch Release gab es am 26.12.14 ein Event mit PopUpCafé in Berlin mit der großartigen Caro von Vegan Minor Treat! Glaubt mir, da wäre ich zu gerne dabei gewesen :)
Dort konnte man sich vor Ort ein Bild vom Buch machen und gleich leckere Kostproben vernaschen:
Allerdings wird es ein weiteres Event dieser Art geben, am 7.02.14 in der Kichererbse in Stuttgart und zwar werde ich dann mit am Start sein und euch etwas leckeres mitbringen!!! Ich freue mich schon darauf welche meiner LeserInnen kennen zu lernen :) Weitere Infos dazu werden noch folgen!
Im Gepäck haben werde ich dann auf jedenfall leckere Mini-Quiches, deren große Schwester ja mein Gastrezept fürs Buch war:
Tomaten Zucchini Quiche
Ein Blick in den Rezepte-Index für euch:
Und weil ich euch so lieb habe, verlose ich unter meinen Lesern ein Exemplar dieses Kochbuches! Nennt mir dafür euren Favouriten aus dem bunten Rezepte Index von “Cooking With Kat”. Welches Rezept spricht euch am meisten an? Außerdem möchte ich noch, dass ihr euch einen passenden Song zum Gericht aussucht. Postet mir Gericht und Songtitel/Interpret bitte in die Kommentare. Ihr habt dafür bis zum 01.01.15 um 20:00 Zeit, dann lose ich den Gewinner/ die Gewinnerin aus :)
Ich drücke euch die Daumen <3
Zimtsterntorte (xclusivx glutenfrei special)
Für den Monat Dezember wollte ich mal so richtig was Auftischen und hab Glutenfrei auf die K.. äh Kekse gehauen ;)
Diese Torte ist ein echtes Träumchen, nein stimmt nicht – sie ist ein ausgewachsener Traum! Ok, jetzt stinkts hier aber nach Selbst-Weihräucherung haha :P
Der Boden ist eine lecker, saftige Basis aus gemahlenen Mandeln, Haselnüssen und Orangensaft. Darauf kommt eine leckere Punschschicht und weils so schön schmeckt klatschen wir noch ordentlich Zimtsahne rauf :)
Und weil sie sich so gut als Kuchendeko machen, hab ich auch noch 2 Bleche Zimtsterne hinterher geschoben! Mit veganer Meringue!
Das Rezept findet ihr wie jedes Mal auf XCLUSIVX
http://xclusivx.wordpress.com/2014/12/21/baking-the-law-exklusiv-zimtsterntorte-veganglutenfrei/
Spekulatius Cheesecake mit warmen Punschkirschen
Diesen oberleckeren Kuchen hatte ich letzte Woche für meine Schwester und mich zum Dessert für die Betriebs Weihnachtsfeier gezaubert.
Für den Käsekuchen (26cm Springform)
Boden:
- 250g vegane Gewürzspekulatius
- 70g zerlassene Margarine
Die Kekse im Zerkleinerer schreddern, oder in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz zertrümmern – ja, lasst ruhig den ganzen beknackten, angestauten Weihnachststress/ die Wut gegen Pegida Hohlköppes etc. an den Keksen aus :P
Die Kekskrümel mit der zerlassenen Margarine verrühren und in eine gefettete Springform geben. Flach drücken.
Nun schon einmal den Backofen auf 170°C Ober- Unterhitze vorheizen.
Käsekuchenfüllung:
- 400g Sojajoghurt
- 400g Seidentofu (oder nochmals die selbe Menge Yofu)
- 40g Speisestärke
- 1TL Lebkuchengewürz
- Abrieb der Schale einer halben Orange
- 2-3 EL flüssige Margarine
- 70g Zucker (falls euer Yofu sehr süß ist, etwas reduzieren)
Alle Zutaten im Mixer zu einer glatten Masse pürieren, dann auf den Keksboden in der Springform geben und glatt streichen.
Den Kuchen auf mittlerer Schiene bei 170°C für ca. 40-50min backen – schaut gegen Ende der Backzeit mal durch die geschlossene Ofentür, ob er nicht schon fertig ist.
Nach dem Backen habe ich dem Kuchen noch einen Guß aus 2-3EL Speculoos Aufstrich und etwas Pflanzenmilch, welche ich unter rühren mit dem Aufstrich erhitzt habe beträufelt. Anschließend noch ein paar klein gehackte Spekulatius Kekse und Mandelblättchen darüber gestreut.
Warme Punsch-Kirschen:
- 1 großes Glas Sauerkirschen
- Saft einer Orange
- 2TL Lebkuchengewürz
- optional kann man noch etwas Glühwein oder Kinderpunsch dazu geben
- 3 EL Speisestärke
Von den Kirschen etwas Saft in eine kleine Schüssel abgießen und diesen mit der Speisestärke glatt rühren. Den restlichen Inhalt des Glases in einen Topf geben. Den Orangensaft, das Gewürz und den Wein/Punsch ebenfalls in den Topf geben. Alles unter rühren aufkochen lassen, dann die angerührte Speisestärke dazu geben und rühren bis die Kirschen etwas eindicken.



































