Frühstück für Faule: MyMuesli vegan

Müsli ohne Getreide? Haben sie hinbekommen. Nüsse, Beeren, Kokoschips. Lecker. Ich geb's zu!Was macht ein Müsli-Stand auf einer Paleo Convention? Schließlich sind die Steinzeit-Jünger absolute Getreide-Verweigerer. Aber wie ich schon berichtet habe, ist das den MyMuesli-Crew egal, sie haben es einfach trotzdem hinbekommen – mit Kokoschips, Nüssen und Beeren. Dass es zufällig auch noch vegan ist, kam mir zugute, da hab ich auf der sonst sehr fleischlastigen Paleo Convention in Berlin auch was knuspern können. Lilly vom MyMuesli-Stand erklärte bei der Gelegenheit, dass MyMuesli noch weitere vegane Müsli-Sorten im Angebot hat. Und eine Woche später hat sie mir drei zum Testen nach Hause geschickt. Eine willkommene Abwechslung zu meiner sonst eher wenig fantasievollen Es-ist-früh-um-5-und-ich-muss-gleich-zur-Arbeit-Standard-Zusammenstellung von Haferflocken, Banane und geschroteten Leinsamen (s.u.). Hiermit waren die Müsli-Wochen beim Pflanzenfresser eingeläutet! Hat wirklich eine Weile gedauert, in diese Packungen sind recht groß, bzw. genauer: 575g etwa pro Rolle (die selbstgemixten 540g).

Auf dem Frühstückstisch standen abwechselnd “Zeitlos Schön”, “Urgetreide” und “Himbircher”. Letzteres sieht auf dem Bild irgendwie am unspektakulärsten aus, aber wurde sofort mein Favorit. Zarte Haferblättchen, Himbeeren, Mandeln, Apfel, Leinsamen und duftige Hirseflocken – wird mit Pflanzenmilch so ein bißchen wie Brei, was man auch durch Einweichen forcieren kann, wenn man will. Dann tauen die gefriergetrockneten Früchte noch etwas auf. In das nächste setzt man dank des Namens große Hoffnungen: “Zeitlos schön” – der morgendliche Blick in den Spiegel sollte damit doch endlich zum Grund der Freude werden! :D Hervorgehoben wird der Zink-Gehalt (2,7 mg Zink pro 100g = 27% der empfohlenen Tagesdosis), was ich nicht ganz schlecht finde, da ich das manchmal zu wenig bekomme (gefährlich-subjektive Selbstdiagnose – mein Artikel über Supplemente ist echt überfällig!) Außerdem enthalten sind Mandeln, Sesam, Dinkelflakes, Fünf-Körner-Müsli (Hafer, Roggen, Gerste, Weizen, Dinkel) Himbeeren, Heidelbeeren und getrocknete Granatapfelsamen enthalten. Beeren enthalten ja bekanntermaßen viele Flavonoide, die stark antioxidativ wirken. Unter den dreien war dieses der letzte Platz, ich mochte die anderen einfach lieber – dafür klingt dieses  wahnsinnig gesund.

Nicht so sexy klingt das “Urgetreide-Muesli”. Bin ja nicht so für die Steinzeit :mrgreen:. Was soll das sein? Urgetreide ist: Emmer, PurPur-Weizen, Kamut und Dinkel – mir sagen zugegebenermaßen nur die letzten beiden was. Aber macht ja nix. Ansonsten sind Aprikosen, Feigenwürfel, Kürbiskerne, Apfelstücke, Quinoaflocken, Plantago-Samen, Dinkelvollkornmehl, Himbeeren, Johannisbeeren, gepuffter Amaranth und Reismehl. Warum da jetzt Mehl drin ist, muss mir mal einer erklären. Aber aufgefallen ist mir das nicht. Vielleicht, damit die Früchte nicht zusammenkleben. Auf jeden Fall mochte ich dieses gern, es ist abwechslungsreich und knackig. Und wenn man ein bißchen hip klingen will, merkt man sich einfach den Begriff “retro-regional”. :star: Yeah! Überhaupt werden laut Hersteller ausschließlich Bio-Zutaten verwendet. Gentechnik, künstlichen Aromen sowie Farb- und Konservierungsstoffe sucht man hier vergeblich. Schade, dass bei den letzterwähnten Maismalzsirup und Rohrohrzucker drin ist, ich persönlich kann darauf locker verzichten. Im Himbircher ist es dafür nicht drin. Bin ich zu pingelig? Auch egal. Denn wer es lieber ganz individuell möchte, kann sich natürlich immernoch sein ganz eigenes Müsli auf der Webseite zusammenstellen. Da könnte man dann auch dunkle Schokoplättchen drüberstreuseln… Bloß nicht übertreiben! Wird am Ende preisintensiv…so wie bei mir- ich hab meine Zusammenstellung “Morgentau” genannt (hatte grad einen Anflug von Romantik :D), hätte sie aber auch Luxusmüsli nennen können. Gelohnt hat es sich aber. Es ist unfassbar gut! <3

The #WurstCase: Fleisch erregt Aufsehen und Krebs

Die Weltgesundheitsorganisation stuft Fleisch als krebserregend ein – man sollte meinen, es ging ein Freudenschrei der Veganer und Vegetarier rund um den Globus. Sollte man meinen. Tatsächlich ist es durchaus begrüßenswert, dass sich 22 Experten der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) über rund 800 Studien hergemacht haben um endlich rauszufinden, was wirklich an der Sache dran ist. Denn neu ist das Thema nicht, höchstens für diejenigen, die für völlig wahllos rechts und links in die Supermarktregale greifen und sich selbst nach einem selbstverordneten Zuckerkoma keine Gedanken um die Wirkung stark verarbeiteter Produkte machen. Neu ist nur die übergreifende Metastudie in diesem Umfang und natürlich die Tatsache, dass eine Organisation wie die WHO gewichtig genug ist, um die Aufmerksamkeit der Medienvertreter zu bekommen. Und diese wissen sehr genau, dass die Headline, Fleisch sei krebserregend, die Klickzahlen ordentlich steigern. Eben weil Pauschalisierungen wie diese so schön polarisieren und für Gesprächsstoff sorgen –  um nicht zu sagen, die blanke Panik unter den Fleischis auslösen, während sich die Gemüsefraktion zur Abwechslung mal entspannt zurücklehnen kann.

Von einer Bratwurst stirbt man ja nicht...gleich.

Von einer Bratwurst stirbt man ja nicht…gleich.

Vor allem aber  sorgen sie dafür, dass – in den Versuch, die Berichterstattung „ausgewogen“ zu gestalten, sofort Experten herangekarrt werden, die das Ganze relativieren.  „Leute, hört bloß nicht auf, Fleisch zu essen! Von einer Bratwurst stirbt man nicht gleich“! Wer diese jetzt genau auf den Plan gerufen hat, und warum, ist am Ende auch egal bzw Stoff für Verschwörungstheorien rund um die Fleisch-Mafia. Das Ende des Geduldfadens war für mich bei der Nachricht erreicht, Veggie-Würstchen enthielten menschliche DNA, die nicht zufällig ausgerechnet jetzt im Umfeld der Fleisch/Krebs-Diskurses auftauchte. Zum Hintergrund: Bei der Verarbeitung der Würstchen würden den Würstchenmachern offenbar einige Hautschuppen oder Haare verloren gehen, daher die DNA in der vermeintlich rein pflanzlichen Delikatesse. Wen das jetzt irgendwie kümmern soll, weiß ich auch nicht, zumal auch die Fleischwurst vom Bio-Metzger sicher nicht vollkommen unberührt von Menschenhand in ihre Darmpelle gerutscht ist. Klinisch rein dürften die allerwenigsten Produkte sein und das ist wohl auch gar nicht notwendig oder überhaupt diskussionswürdig. Es sei denn, man sucht gerade einen Grund, den Pflanzisten eins reinzuwürgen. Was allerdings kaum gelingen dürfte, eben weil die meisten sich in Ernährungsthemen dann doch ganz gut auskennen – man möchte sagen: notgedrungen, einfach nur um den „Du wirst an Mangelerscheinungen sterben“- Zeigefingerwedlern etwas entgegensetzen zu können. Insofern begegnet man sowas mit einer Art stoischer Ruhe, die nach ein paar Jahren Training im Omni-Bullshit-Bingo in Fleisch und Blut (oh oh!) übergegangen ist. Einfach, weil man fast jeden Vorwurf schon gehört, jedes Gegenargument für sich längst beantwortet und durchexerziert und man irgendwie langsam auch gecheckt hat, dass nichts, aber auch absolut gar nichts so pauschal zu beantworten ist, schon gar nicht wenn es um Ernährung oder um die Entstehung von Krebs geht…

 Der Wahrheit am nächsten kommt man immerhin, wenn man sich die Original-PM oder den dazugehörigen Q&A mal näher anschaut. Vor allem steht da nichts davon, dass Fleisch generell (jedes und in jedem Zustand) krebserregend sei. Es geht konkret um zwei Aussagen: Erstens, verarbeitetes Fleisch wurde als „carcinogenic to humans“ (krebserregend für Menschen) eingestuft. Das Ganze basierte auf „sufficient evidence“ – die Beweislage ist also ausreichend um sagen zu können, dass der Konsum verarbeiteten Fleisches Darmkrebs verursacht.  „Verarbeitet“ bedeutet Fleisch, das gepökelt, fermentiert, geräuchert oder andere Verarbeitungsprozesse zur Verbesserung des Geschmacks oder der Haltbarkeit hinter sich hat. Als Beispiele werden Hot Dogs und sonstige Würstchen angeführt, Schinken Corned Beef, Trockenfleisch, Dosenfleisch und Soßen oder andere Produkte auf Fleischbasis.

Zweitens, rotes Fleisch ist „probably carcinogenic to humans“, es gibt “limited evidence“ – es gibt also nur eine begrenzte Beweislage, dass der Konsum von rotem Fleisch bei Menschen Krebs verursacht und “strong mechanistic evidence” – starke mechanistische Beweise für eine krebserregende Wirkung hauptsächlich in Bezug auf Darmkrebs, aber auch Prostata- und Pankreaskrebs. Der zweite Punkt ist demnach mehr „Verdacht auf“ als  „ausreichend nachgewiesen“. Rotes Fleisch definieren sie hier als Muskelfleisch aller Säugetiere, also auch von Rind, Schwein, Lamm, Kalb, Schaf, Pferd und Ziege.

No wurst, no risk: Mehr Wurst, mehr Risiko, weniger Wurst, weniger Risiko. Einfach, ne?

No wurst, no risk: Mehr Wurst, mehr Risiko, weniger Wurst, weniger Risiko. Einfach, ne?

 In Zahlen sieht das so aus: 34 000 Krebstote pro Jahr gehen weltweit auf das Konto einer Ernährungsweise, die stark auf verarbeitetem Fleisch basiert, so die Schätzung der unabhängigen Organisation Global Burden of Disease Project. Wäre der Verdacht des Zusammenhangs  von rotem Fleisches mit Krebs nicht nur Assoziationen sondern ebenfalls kausal nachweisbar,  würden etwa 50 000 Krebstote auf eine Ernährung mit viel rotem Fleisch zurückzuführen sein. Zum Vergleich: Tabakkonsum bringt jährlich weltweit etwa 1 Million Menschen durch Krebs um, Alkohol 600 000 und über 200 000 die Luftverschmutzung. Die Einordnung von Fleisch und Wurst in die gleiche Kategorie („carcinogenic to humans“ ) wie auch Alkohol, Tabak, Arsen usw. ist keine Aussage darüber, in welchem Maße krebserregend sie sind, sondern nur dass sie es sind – bewiesenermaßen. Oder, nochmal anders: Nicht alle Stoffe der Gruppe „carcinogenic to humans“ sind gleich stark krebserregend. Sie sind aber alle krebserregend.

 In Zahlen sieht das so aus: Jede 50 Gramm Portion von verarbeitetem Fleisch, die täglich verzehrt wird, erhöht das relative Krebsrisiko um 18 Prozent, heißt es. Wie der Herr Graslutscher schon auseinandergerechnet hat: „Bei 50 Gramm Wurst pro Tag steigt das Risiko demnach für einen 65 Jahre alten Mann von 2,4% auf 2,8%).”   Ja genau, haut mich jetzt nicht vom Hocker. Aber schauen wir weiter!

Was genau ist im Fleisch enthalten, das das Krebsrisiko erhöht? Als erstes nennt die WHO hier (ausgerechnet!) das Haeme-Eisen. (Find ich deswegen so spannend, weil die blutarmen Veganer ja generell unter Eisenmangel leiden, da pflanzliches Eisen dem fleischlichen ja wohl nicht das Wasser reichen kann. ;) ) Dann folgen die verschiedenen chemischen Stoffe, die während des Verarbeitens oder Kochens von Fleisch entstehen, etwa N–Nitroso-Verbindungen und polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe oder Heterozyklische aromatische Amine, die auch in anderen Nahrungsmitteln und in verschmutzter Luft vorkommen. Von einigen dieser Stoffe ist bekannt, dass sie Krebs erregen oder sie stehen im Verdacht, dies zu tun. Dennoch sei noch nicht ganz klar, auf welche Art und Weise das Krebsrisiko durch rotes oder verarbeitetes Fleisch entsteht, heißt es weiter. Die Empfehlung der WHO lautet: Fleischkonsum einschränken um das Krebsrisiko zu senken. Auf die Frage, ob man sich vegetarisch ernähren sollte, antworten die IARC, dass beide Ernährungsweisen (mit und ohne Fleische) ihre Vor-und Nachteile haben. Die aktuelle Evaluierung prüfte nicht die Gesundheitsrisiken von Vegetariern und Fleischessern. Eine solcher Vergleich sei schwierig, weil diese Gruppen sich neben dem Fleischkonsum noch in anderen Punkten unterscheiden könnten. (Hier haben sie durchaus recht, es heißt immer, dass Veggies außerdem noch weniger Alkohol trinken, weniger rauchten und sich sich mehr bewegten. Daher ist nicht ganz klar, ob der bessere Gesundheitszustand durch die fleischlose Ernährung oder schlicht durch einen allgemein gesünderen Lebenswandel erklären lässt.)

 Die Fleischindustrie läuft inzwischen natürlich Sturm gegen die äußerst medienpräsente Veröffentlichung der WHO. Da wird gleich vor Panikmache und Verbraucherverunsicherung gesprochen und überhaupt ist es ja gar nicht belegt, dass es das Fleisch sei, dass so schädlich ist, sondern vielleicht nur die Stoffe, die bei der Verarbeitung entstehen. (Guter Punkt! In dem Fall Ist Räuchertofu dann auch krebserregend.) Und es überhaupt mache ja die Dosis das Gift. Doch Fakt ist, selbst die DGE enpfiehlt seit Jahren einen sehr gemäßigten Fleischkonsum, nämlich “300 – 600 g Fleisch und Wurst pro Woche“  dem die allerwenigsten hierzulande auch nur nahe kommen! Denn laut der Nationalen Verzehrstudie II, essen Männer mehr als doppelt so viel Fleisch, bei Frauen sind die Zahlen immerhin deutlich gemäßigter.

Insofern fragt man sich, welche Seite hier was verharmlost. Und egal ob nun die Verarbeitung oder das Fleisch selber krank macht (immerhin gibt’s ja auch hier schon einen nicht zu ignorierenden Beweisstand), das Ergebnis ist ja das gleiche. Verarbeitetes Fleisch ist bewiesenermaßen potenziell krebserregend, und da man ja kein Fleisch essen muss, ist es eins der vermeidbaren Krebsrisiken, genau wie Tabak oder Alkohol. Anders als Luftverschmutzung, die sich für den einzelnen schon viel schwerer vermeiden lässt. Das bedeutet aber wiederum nicht, dass man als Fleischesser unumgänglich Krebs bekommen muss, es bekommt ja auch nicht jeder Raucher notwendigerweise Lungenkrebs. (Die meisten sterben vorher an etwas anderem…. Scherz! :P) Es wird also schlicht die Wahrscheinlichkeit um ein paar Punkte erhöht, dieser Krankheit eines Tages erliegen zu müssen (Noch eine Anmerkung: Hier ist immer nur von Todesfällen durch Krebs die Rede – nicht bloße Erkrankungen. Hier wären Zahlen auch mal interessant). Welches Risiko man eingehen will, kann jeder selbst entscheiden, so wie jeder entscheiden darf, ob er trinkt oder raucht. Mit dem Unterschied, dass man beim Fleischessen eben nicht nur über das eigene Leben und Wohlergehen entscheidet, sondern auch über das eines anderen, empfindungsfähigen Lebewesens…

Happy Birthday – vegan style!

Zugegeben, eigentlich wollte ich mich selbst feiern! Schließlich gibt es den nunmehr vierten Bloggeburtstag nachzuholen! Aber das ist lange nicht so wichtig wie bestimmte Person in meinem Leben: meine Mom! Und die hatte kürzlich Geburtstag und dafür hab ich ihr ein paar kulinarische Köstlichkeiten mitgebracht. :)

Wenn der Kuchen spricht, schweigen die Krümel!

Für die erste muss ich etwas weiter ausholen. Kennt ihr Kuchen im Glas? Eine sehr praktische Angelegenheit, denn im luftdichten Gläschen ist er richtig lange haltbar und man hat so immer was im Haus, falls mal Gäste kommen. Auf www.kuchen-im-glas.com kann man verschiedene Küchlein bestellen, vegan sind die Sorten “Brownie” und “Schoko Erdnuss Karamell”, die ich beide testen durfte. Beide zum Reinlegen lecker! :D Aber viel spannender finde ich die Geschenkpakete! ich hatte für Mama ganz klassisch das Geburtstags-Set bestellt, inklusive Konfetti, Tröten, Luftschlangen, Glasur und Kerzen. Auf Nachfrage alles vegan, wenn man als Basis die entsprechenden Sorten wählt. Aber es gibt noch viel mehr Pakete: für die Nerds etwa den Kuchen der Macht in Darth Vader-Optik! XD

Let’s just play, and not play games.

Verschenkt habe ich außerdem die besten Pralinen, die ich kenne: die Trüffel von Booja Booja! Ich habe diese auf der “Next Organic 2015” in Berlin kennengelernt, aber die mitgenommenen Päckchen haben nicht lange gehalten, einmal weil sie einfach wahnsinnig sinnlich schokoladig unwiderstehlich sind und zum Zweiten, weil sie die Sommerhitze nicht gut überstanden haben. Die zart bestäubten Köstlichkeiten sollten immer ein wenig kühl stehen. Also hab ich für Mama neu bestellt und ich hoffe, dass sie meinen Eltern genauso gut schmecken werden wie mir. Natürlich sind sie vegan und bio, dazu noch mit viel Liebe handgemacht. Ich muss hinzufügen, normale Pralinen mag ich überhaupt nicht, ich mag auch kein Nougat und so Kram, bin da etwas speziell. Aber diese Trüffelchen sind ganz anders, einfach pure Schokolade und jeweils mit geschmacklichen Überraschungen, die sich nach und nach auf der Zunge entfalten. Ich empfehle zum Beispiel die Mandel-Caramell-Trüffel mit leicht salziger Note nach einer süßen Explosion der Geschmacksnerven….hmmmm! Und für die Rawsies unter euch: Es gibt auch ein, zwei rohe Sorten, etwa die Himbeer-Trüffel.

Und um die Sache rund zu machen, hab ich noch die Küche meiner Eltern komplett verwüstet bzw.: ich habe gekocht! :D Ich bin auf Nummer sicher gegangen und habe etwas ausgesucht. das is schon vorher getetestet hatte: Gefüllte Champignons auf einem Linsenbett mit getrockneten Tomaten, dazu Kürbisspalten und Pfefferrahmsoße. Und meine – sehr kritischen – Eltern haben es geliebt! :) Von Ersatzprodukten, wie etwa meinen Tofuwürstchen, die ich immer zu Weihnachten mitbringe um das Gesamtbild nicht zu stören, sind sie überhaupt nicht begeistert. Aber wenn aus normalen Zutaten etwas gezaubert wird, das ist was anderes :)