Erasmus Bond Botanical Tonic Water

Ein bisschen müssen wir ja schon auf die Tonic-Auswahl in Belgien neidisch sein. Ein weiterer Hersteller aus dem Land, Erasmus Bond, hat gleich drei Varianten und ein Ginger Beer.

Wir haben uns natürlich eingedeckt um auch diese zu verkosten. Das Botanical Tonic Water enthält Aromen von Thymian, Basilikum, jamaikanischem schwarzem Pfeffer und Wacholder. Das finden wir sehr spannend.

Was der Hersteller sagt:

As gins and other spirits are becoming more and more complex, the need arises for more complex mixers. This is where Erasmus Bond Botanical Tonic comes into play. We have developed this complex concoction as a companion for the more unusual, floral and complex spirits out there.

The introduction is made by a burst of Jamaican black pepper on the nose, swiftly followed by a touch of mint and a whiff of freshly cut herbs. The soft and round mouthfeel is accompanied by hints of candied ginger, basil, thyme, rosemary and juniper berries. As it comes to a finish the quinine is more obvious and is joined by gentian root, white grapefruit and a touch of pomelo.

Quelle: http://erasmus-bond.be/flavours

Der Geschmack

pur (kühlschrankkalt)

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Müritz Gin

Müritz GinEin mal im Jahr wird die Wacholderheide im Nationalpark Müritz zurückgeschnitten. Was liegt also näher, als einen Gin aus dem ganzen Wacholder zu machen. Das dachten sich auch Thomas Engels und Jens-Peter Schaffran und begannen, den Müritz Gin herzustellen.

Wir sind gespannt und wollen probieren, wie diese Unterstützung der Natur und Pflege der Kulturlandschaft schmeckt.

Geschichte

Seit Januar 2017, also noch nicht wirklich lange, gibt es den Müritz Gin. Eine große Geschichte zu erzählen gibt es also nicht. Zudem wir das meiste schon in der Einleitung geschrieben haben.
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Peter Spanton No. 9 Cardamom

Die Mixer von Peter Spanton kommen aus London. Mit dem Spruch „It’s all a matter of taste“ wirbt man für seine Premium-Mixer, die durchnummeriert sind. Wir haben ein Cardamom-Tonic aufgetrieben. Und wir sind gespannt, ob es dem Premium-Anspruch standhält.

Was der Hersteller sagt:

With its delicate flavours of cardamom, No 9 is an ideal mixer for gin but also refreshingly different served on its own, chilled or over ice. Try serving with a slice of crisp green apple for an even fresher G&T.

Quelle: http://www.peterspanton.com/

Der Geschmack

pur (kühlschrankkalt)

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Henkes Cucumber Gin & Tonic

Vor einiger Zeit hatten wir schon andere Dosenprodukte von Henkes probiert. Der Elderflower gefiel uns nicht, der reine Gin Tonic war allerdings nicht schlecht. Bei einem weiteren Trip nach Holland fanden wir nun die noch verbliebene Sorte Cucumber.

Der Henkes Cucumber Gin & Tonic aus kommt dem Hause Bols. Das Dosendesign bzw. dessen Farbe wurde dem Thema angepasst, und so kommt sie in schönem Salatgurkengrün.

Wie auch bei den anderen Dosen von Henkes liegt hier der Preis knapp unter 2 Euro. Mit 6,5% Alkohol und ebenfalls 250 ml Inhalt hat Cucumber mit den anderen vieles gemein. Auch die Zutatenliste liest sich gleich: Weiterlesen →

Harrys Waldgin

Aus dem Hause Vallendar hatten wir schon den Pure Gin verkostet. Nun gib es eine neue Kreation von Hubertus Vallendar. Zusammen mit dem Sternekoch Harald Rüssel von Rüssels Landhaus erblickte Harry’s Waldgin das Licht der Welt.

Elf ausgewählte Botanicals, einzeln destilliert und geblendet in eine Flasche mit schickem Design gepackt, bereiten schon mal einen guten Weg. Die Optik überzeugt und wie Ihr weiter unten lesen könnt, auch der Geschmack.

Geschichte

Hubertus Vallendar brannte ursprünglich auf zwei kleinen Abfindungsbrennereien in Pommern an der Mosel. Doch nach einigen Überschwemmungen zog es ihn nach Kail, 300 Meter über der Mosel. Dort baute er 1998 eine Verschlussbrennerei, um auch größere Mengen produzieren zu können, und um vor weiteren Fluten sicher zu sein. Seit ein paar Jahren kommen aber nicht nur edle Obstbrände von der Mosel, sondern auch dieser Gin.

Inzwischen ist die Destille eine von vier weltweit, die sich „Distillery of the Year 2016 in Gold“ nennen dürfen. Nun hat sich Vallendar mit dem Sternekoch Harald Rüssel zusammengetan und produziert dessen Waldgin.
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Mundus 45 – Gin by Markus Semmler

Vor kurzem erreichte uns ein Gin aus einem Kloster. Der Mundus 45 von der Klosterbrennerei Wöltingerode kommt in einer sehr schicken Flasche daher, deren Etikett von Gastrokritiker und Maler Thomas Platt designt wurde. Auch das Innenleben ist nicht ohne. Der Berliner Sternekoch Markus Semmler hat viel Zeit geopfert, um mit einem feinen und runden Geschmack ein tolles Produkt zu kreieren. Schade ist eigentlich nur, dass die erste Edition auf 1.000 Flaschen limitiert ist. Aber vielleicht überlegen sie sich das noch mal im Kloster.

Geschichte

Mit Schnaps machte man schon immer gute Geschäfte. So dachte man wohl auch 1676 in Wöltingerode. Nach einem Brand wurde damals die Klosterbrennerei gegründet, um den Wiederaufbau des Klosters zu finanzieren. Trotz aller Verwirrungen der Jahrhunderte kommen noch heute feine Brände aus der Klosterbrennerei. Für Interessierte werden Führungen angeboten. Und wer sich im Fasslager verliert, findet auch ein Hotel vor Ort.
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Syndrome Premium Tonic Raw

Es ist schon eine Weile her, dass wir das Syndrome Premium Indian Tonic verkostet hatten. Von unserem Belgien-Trip hatten wir das Syndrome Premium Tonic Raw mitgebracht. Erst zu Hause stellten wir fest, dass es mit obigem verlinkten Premium Indian Tonic identisch ist. Doch so ganz dasselbe scheint es nicht zu sein. In der Verkostung zeigten sich Unterschiede zu der ehemaligen Verkostungsnotiz. Deswegen erscheint es jetzt hier mit eigenem Artikel.

Was der Hersteller sagt:

In creating Syndrome Tonic, we have adopted a pharmacist’s approach and applied it to the unique standards of modern mixologists. We took a hard look at the medicinal beginnings and translated them to higher quinine concentrations and an unconventional citrus infusion. Closer to the raw formula that was concocted in colonial times to fend off malaria fevers.

Der Geschmack

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Hero Gin

Der Held hat sich schick gemacht. Mit rotem Cape kommt der Hero Gin auf unsere Dachterrasse geflogen. Neben dem großen Auftritt überzeugt er aber eher mit Minimalismus. Ein recht dezentes Etikett, keine groß auffallende Flaschenform und sechs Botanicals sprechen eine klare und deutliche Sprache. Uns kann sowas ja recht gut überzeugen. Ob es der Geschmack auch kann, lest Ihr weiter unten.

Geschichte

Der Hero Gin ist noch recht neu auf dem Markt und will, zum Glück, nicht mit einer aufregenden Story überzeugen. Der Name hat den Ursprung in dem Wunsch, eine hochwertige Spirituose in Form eines Superhelden zu kreieren. Die Superkräfte kommen von den ausgewählten Botanicals.
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Buss No. 509 Belgian Gin Rebel Cut

Bei unserem Spaziergang durch Antwerpen fanden wir nur durch Zufall ein gut sortiertes Spirituosengeschäft. Während das eine Schaufenster noch mit „billigem Stoff“ bestückt war, beglückte das andere mit einem Gin-Kühlschrank. Dazu gibt es etwas weiter unten ein Bild.

Bei Drankenhandel Lambert kauften wir nicht nur diverse Tonics, die wir noch nicht verkostet hatten, sondern auch diesen Gin hier. Der Buss No. 509 von Buss Spirits wanderte in der Version „Rebel Cut“ in die Einkaufstasche.

Geschichte

Mit 20 eröffnete Serge Buss sein erstes Restaurant. Die Kombination von Aromen scheint ihm in den Genen zu liegen. Sein Großvater kochte schon für die belgische Königsfamilie und sein Vater besass schon erfolgreiche Restaurants. Doch Restaurants schienen Serge nicht genug. 2013 eröffnete er nicht nur die erste Gin & Tonic Bar in Antwerpen, sondern er brachte auch Buss Gin auf den Markt. Auf den Raspberry Gin folgten weitere und 2016 kam die Choice Cut Selection dazu, aus der auch unser Rebel Cut stammt. 2015 kamen dann noch die Syndrome Tonics hinzu.
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Kyrö Koskue Barrel Aged Gin

Gefiel uns der Napue Gin schon sehr gut, probieren wir nun den Koskue Barrel Aged Gin von Kyrö. Wir mögen die Idee von Gins mit Fasslagerung, so es vernünftig und nicht übertrieben gemacht wird. Als sehr gutes Beispiel können wir hier den Roundhouse nehmen. Und dies war nicht der einzige, der uns gefiel.

Kyrö geht hier für uns noch einen Schritt weiter und legt nicht nur einfachen Gin in ein Fass, sondern Roggen-Gin in amerikanische Eiche. Ich glaube, ich kann es hier schon anhand der Beschreibung vorweg nehmen: Wir werden es lieben.

Geschichte

Die Kyrö Distillery gibt es noch gar nicht so lange. 2012 beginnt für sie die Geschichtsschreibung. Und während andere sich immer auf die Schnapsidee berufen, war es hier ein Saunagang, der die Idee einer Destille brachte. Der Ort, an dem sie stehen sollten, war dann auch recht schnell klar. Fünf Jahre zuvor hatte die bekannteste Käsefabrik Finnlands geschlossen. Zwei Jahre Bau und Bürokratie waren zu überstehen und dann wurden 2014 die Brennanlagen der nördlichsten Gin- und Whisky-Brennerei in Betrieb genommen.

Etwas länger als den schon verkosteten Napue Gin gibt es Koskue. Dieser wird drei Monate in Fässer aus amerikanischer Weißeiche gelegt. 2015 erhielt er in der Kategorie Gin & Tonic bei der IWSC eine Goldmedaille.
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