"7 or How to Stop Time", Source: Antje Starost Filmproduktion, © Antje Starost Filmproduktion
"7 oder Wie halte ich die Zeit an"

Neu im Kino: 7 oder Wie halte ich die Zeit an

Im Jahr 2010 porträtierten Antje Starost und Hans Helmut Grotjahn in ihrem preisgekrönten Dokumentarfilm "7 oder Warum ich auf der Welt bin" sieben Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren, die aus verschiedenen Ländern und Hintergründen stammen. 13 Jahre später haben sie die Kinder von damals erneut besucht, um sie einerseits von ihrem Weg ins Erwachsenwerden erzählen zu lassen, aber auch um sich ihre Gedanken über die Zukunftsperspektiven ihrer Generation anzuhören. Wie schon der erste Film lebt auch "7 oder Wie halte ich die Zeit an" vom Elan, dem Witz und der Eloquenz seiner Protagonist*innen. Bemerkenswert sind die Parallelen und auch die Unterschiede der verschiedenen Gedanken, die sich oft erst beim Reden zu verfestigen scheinen. Die jungen Menschen stellen teils erstaunliche Überlegungen an, ohne dass man das Gefühl hat, dass sie von Starost und Grotjahn in eine bestimmte Richtung gelenkt werden – vielmehr nehmen die beiden sich selbst sehr zurück, vermitteln über die visuelle Ebene aber dennoch ein Gefühl für die Lebenswelten ihrer Hauptfiguren, die in Griechenland, Ecuador, Bulgarien, Paris und Berlin zuhause sind. Das Ergebnis ist ein kleines Generationsporträt von bemerkenswerter Poesie.

Aktuelles

Das DOK.fest München feiert am 1. Mai im Deutschen Theater Eröffnung mit dem Film "Watching You – Die Welt von Palantir und Alex Karp" von Klaus Stern.

Von Nolan bis Hitchcock, von pink bis schwarz-weiß: Die diesjährigen SchulKinoWochen brachten wieder ein vielseitiges Programm auf die Leinwände der hessischen Kinos.

Das Programm für das 17. LICHTER Filmfest International steht. Vom 16. bis zum 21. April 2024 feiert Frankfurt die Filmkunst – und das in sieben Wettbewerben, acht Kategorien und insgesamt zehn Kinos.

Insgesamt 117 kurze Filme wurden für die fünf Wettbewerbe der 70. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen (1.-6. Mai 2024) ausgewählt.

Am gestrigen Dienstagabend wurde in Berlin der 22. Deutsche Hörfilmpreis vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) vergeben, erstmals moderiert von Nadine Heidenreich. Insgesamt 21 Produktionen waren in sechs Kategorien nominiert.