Kfar Saba
| Kfar Saba | |||
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| Basisdaten | |||
| hebräisch: | כפר סבא | ||
| arabisch: | كفار سافا | ||
| Staat: | |||
| Bezirk: | Zentral | ||
| Gegründet: | 1903 | ||
| Koordinaten: | 32° 10′ N, 34° 54′ O | ||
| Fläche: | 14.169 km² | ||
| Einwohner: | 98.981 (2016[1]) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 6.986 Einwohner je km² | ||
| Gemeindeart: | Stadt (seit 1962) | ||
| Bürgermeister: | Yehuda Ben Hemo | ||
| Website: | |||
Kfar Saba (hebräisch כפר סבא, arabisch كفار سافا) ist eine Stadt in Israel im Großraum Gusch Dan, etwa 15 Kilometer nordöstlich von Tel Aviv an der Grenze zum Westjordanland gelegen.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Ursprünge der Besiedlung gehen bis auf die Zeit des Zweiten Tempels zurück. Das lässt sich durch mehrere Nennungen der Stadt im Talmud als Chabarzaba belegen.
Das heutige Kfar Saba entstand jedoch aus einer kleinen landwirtschaftlichen Siedlung (Moschawa), die 1892 gegründet wurde.
Am 6. August 1910 überfielen Araber aus Qalqiliya das damals noch kleine Dorf und zerstörten es.
Während des Ersten Weltkrieges diente Kfar Saba als Auffangstadt für viele Flüchtlinge aus Jaffa und Tel Aviv. Gegen Kriegsende geriet die Stadt zwischen die englischen und türkischen Linien und wurde erneut zerstört. Der Wiederaufbau kam nur schleppend voran, da die Araber Kfar Saba während der Unruhen von Jaffa 1921 wiederum verwüsteten. Ab 1922 wurde, auch dank neuer Siedler, der Anbau von Zitrusfrüchten gefördert.
Heutige Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Heute ist Kfar Saba eine bedeutende, von Industrie geprägte Stadt in der südlichen Scharonebene mit 98.981 Einwohnern (2016). Der Kibbuz Nir Elijahu und Hochschulcampus Beit Berl liegen in unmittelbarer Nachbarschaft, zählen aber administrativ zum Regionalverband Drom HaScharon.
Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Kfar Saba unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:
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Persönlichkeiten der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- 1916–2015: Michael Jerusalem, israelischer Übersetzer und Lektor, Enkelsohn des österreichisch-jüdischen Philosophen Wilhelm Jerusalem
- 1951: Eldad Stobezki, israelischer Übersetzer, Lektor und Verlagsgutachter, der seit 1979 in Frankfurt am Main lebt
- 1954–2016: Danny Kopec, amerikanischer Schachspieler und Informatik-Professor
- 1955: Yaara Tal, israelische Klassik-Pianistin und Wagner-Interpretin (gemeinsam mit Andreas Groethuysen)
- 1958: Yoav Ben-Tzur, israelischer Politiker
- 1960: Shelly Yachimovich, israelische Politikerin
- 1964: Aliza Lavie, israelische Politikerin
- 1971: Merav Barnea, Opernsängerin
- 1975: Galit Chait, ehemalige Eistänzerin
- 1977: Liad Kantorovic, Performance-Künstlerin, Aktivistin
- 1981: Harel Skaat, Sänger und Musiker
- 1983: Gilad Hekselman, Jazzgitarrist
Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Website von Kfar Saba (hebräisch)
- Kfar Saba Museum (hebräisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- ↑ http://www.cbs.gov.il/ishuvim/reshimalefishem.pdf Israelisches Zentralbüro für Statistik abgerufen am 6. April 2018