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		<title>Neues auf hrk.de</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 20 Nov 2019 10:59:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>HRK-Appell an Bundesrat zum Berufsbildungsgesetz: Keine hochschulähnlichen Berufsbezeichnungen zulassen</title>
			<link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-appell-an-bundesrat-zum-berufsbildungsgesetz-keine-hochschulaehnlichen-berufsbezeichnungen-zulas/</link>
			<description>Die Mitgliederversammlung der HRK hat den Protest gegen hochschulähnliche Bezeichnungen für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat den Protest gegen hochschulähnliche Bezeichnungen für berufliche Abschlüsse erneut unterstrichen. Die deutschen Hochschulen wenden sich entschieden dagegen, die Verschiedenheit von hochschulischer und beruflicher Bildung gezielt zu verwischen und damit nicht nur das Profil der akademischen, sondern auch der beruflichen Bildung nachhaltig zu schwächen. <br /><br />In einer Entschließung appelliert die Mitgliederversammlung an die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten, den Vermittlungsausschuss anzurufen, um gemeinsam mit den Sozialpartnern und den Hochschulen einheitliche und eigenständige Abschlussbezeichnungen zu entwickeln. Der Bundesratsausschuss für Kulturfragen hatte dies in der vergangenen Woche bereits so empfohlen.<br /><br />HRK-Präsident Prof. Dr. Peter-André Alt heute in Berlin: „Wir sind, wenn es gewünscht wird, jederzeit gern bereit, an besseren Lösungen mitzuwirken. Das haben wir auch gegenüber Bundestag und Bundesregierung in der Vergangenheit mehrfach erklärt. Es ist zweifellos möglich, zu Bezeichnungen zu kommen, die die hohe Wertigkeit der deutschen Berufsbildung deutlich machen und gleichzeitig Verwechslungen mit akademischen Abschlüssen ausschließen. Der breite Widerstand auch in der Wirtschaft gegen die jetzt vorgesehenen Bezeichnungen zeigt, dass es hier nicht um die Verteidigung hochschulspezifischer Positionen geht, sondern um Eindeutigkeit und Transparenz im In- und Ausland.“<br /><br /><br /><link https://www.hrk.de/positionen/gesamtliste-beschluesse/beschluss/detail/zur-novelle-des-berufsbildungsgesetzes/ _top external-link-new-window HRK-Entschließung>Zum Text der Entschließung</link>]]></content:encoded>
			<category>Hochschulsystem</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 20 Nov 2019 10:59:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>HRK will mehr Frauen in Leitungspositionen der Wissenschaft</title>
			<link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-will-mehr-frauen-in-leitungspositionen-der-wissenschaft-4662/</link>
			<description>Je einflussreicher Positionen im Wissenschaftssystem sind, desto geringer ist ihr Frauenanteil....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Je einflussreicher Positionen im Wissenschaftssystem sind, desto geringer ist ihr Frauenanteil. Diese ernüchternde Bilanz zog die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gestern in Hamburg. „Wir brauchen endlich eine Trendwende. Deshalb hat die HRK nun Vorschläge gemacht, dem großen Beharrungsvermögen des Wissenschaftssystems bei diesem Thema verstärkt entgegenzuwirken“, erklärte Professorin Dr.-Ing. Petra Maier, Rektorin der Hochschule Stralsund und Mitglied der Arbeitsgruppe, die den Entwurf des Papiers erarbeitet hatte, heute vor der Presse in Berlin.&nbsp; <br /><br />In ihrer Entschließung konstatiert die HRK, dass das Thema Gleichstellung in den letzten Jahren zwar an Akzeptanz in den Hochschulen gewonnen hat und mit gleichstellungspolitischen Maßnahmen auch Erfolge erzielt werden konnten. Die Ergebnisse seien jedoch nach wie vor unbefriedigend. Der Anteil von Wissenschaftlerinnen an den – besonders einflussreichen und sichtbaren – Leitungspositionen müsse deutlich erhöht werden. <br /><br />Es bedürfe klarer Signale aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft selbst, dass mehr Frauen in Spitzenpositionen erwünscht sind. Aufgrund ihres geringen Anteils auf höheren Karrierestufen in der Wissenschaft werden Frauen außerdem besonders häufig durch multiple Gremientätigkeiten beansprucht. Die HRK hält es deshalb für notwendig, dass Frauen vor allem einflussreichere Aufgaben übernehmen. „Das bedeutet, dass Frauen Leitungspositionen übertragen werden, und sie nicht – wie es häufig der Fall ist – Aufgaben in zweiter Reihe übernehmen, die in der Regel mit keinem geringeren Aufwand, aber deutlich geringerem Einfluss verbunden sind“, heißt es in der Entschließung. Die Hochschulen sollten Prozesse und Verfahren implementieren, die eine entsprechende Entwicklung unterstützen.<br /><br />Jenseits der grundsätzlich richtigen und auch effektiven Maßnahmen, die an der individuellen Situation insbesondere von Nachwuchswissenschaftlerinnen ansetzen, müssten verstärkt die Organisationsstrukturen und -kulturen in den Blick genommen werden. Hier bekennt sich die HRK zur zentralen Verantwortung der Hochschulleitungen: „Ihre Aufgabe ist es, darauf zu achten, dass Gleichstellung als Querschnittaufgabe und substanzieller Teil des Hochschulprofils behandelt wird“, so das HRK-Papier. <br /><br />Die Mitgliederversammlung warnt in diesem Zusammenhang vor der Gefahr, traditionelle Geschlechterstereotypen und Rollenmuster zu verfestigen, indem etwa das Thema Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Karriere ausschließlich Frauen zugeschrieben wird. „Gleichstellung betrifft alle Geschlechter. Dafür müssen wir systematisch sensibilisieren“, sagte Professorin Maier.<br /><br /><link https://www.hrk.de/positionen/gesamtliste-beschluesse/beschluss/detail/frauen-in-leitungspositionen-in-der-wissenschaft/ _top external-link-new-window HRK-Entschließung>Zum Text der Entschließung</link>]]></content:encoded>
			<category>Hochschulsystem</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 20 Nov 2019 10:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Wissenschaftlicher Nachwuchs: Bessere Perspektiven durch Zukunftsvertrag</title>
			<link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/wissenschaftlicher-nachwuchs-bessere-perspektiven-durch-zukunftsvertrag-4663/</link>
			<description>Mit der Karriereförderung für wissenschaftliche Nachwuchskräfte wollen sich die Hochschulen in den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit der Karriereförderung für wissenschaftliche Nachwuchskräfte wollen sich die Hochschulen in den kommenden Monaten nochmals intensiv befassen. Begleitend zur kommenden Evaluierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes soll eine Arbeitsgruppe der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Berichte und Empfehlungen zum Thema vorlegen. Das beschloss die HRK-Mitgliederversammlung gestern in Hamburg. <br /><br />Mit dem Abschluss des Zukunftsvertrags und dem Einstieg des Bundes in die dauerhafte Kofinanzierung der Hochschullehre ist ein bedeutsamer Schritt für die Verlässlichkeit der Hochschulfinanzierung getan worden. Vor diesem Hintergrund können die Hochschulen nun ihre Maßnahmen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und ihre Befristungspraxis überprüfen und weiterentwickeln. Die Planungssicherheit durch die dauerhafte Förderung ab 2021 soll den Hochschulen die Möglichkeit geben, die Qualität von Studium und Lehre insbesondere durch unbefristetes Hochschulpersonal zu verbessern.<br /><br />„Die HRK hat 2015 hochschulspezifische Orientierungsrahmen für den wissenschaftlichen Nachwuchs nach der Promotion empfohlen. Wenn Bund und Länder den Zukunftsvertrag wie geplant umsetzen, werden wir endlich in die Lage versetzt, diesen Weg weiterzugehen“, so HRK-Präsident Prof. Dr. Peter-André Alt heute vor der Presse in Berlin. „Dann können wir tatsächlich das Verhältnis von unbefristeten zu befristeten Stellen im wissenschaftlichen Bereich sachgerechter austarieren. In Qualifikationsverhältnissen, wie sie das Wissenschaftszeitvertragsgesetz vorsieht, geht es um angemessene Befristungen.“ <br /><br />Dabei sei es wichtig zu verstehen, dass unbefristete Beschäftigung auf Qualifizierungsstellen nicht nur nicht möglich, sondern schädlich wäre. „Es ist eine Frage der Generationengerechtigkeit, keine Blockade von Qualifizierungsmöglichkeiten für Nachwuchskräfte zu installieren“, so der HRK-Präsident. „Die HRK setzt sich außerdem für mehr Beratungs- und Qualifizierungsangebote ein, ebenso für die Weiterentwicklung von Kooperationen bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.“<br /><br />Die Hochschulen haben Schwierigkeiten, erfolgreiche Qualifizierungsangebote dauerhaft aufrecht zu erhalten, da auch in diesem Bereich eine hohe Abhängigkeit von Drittmitteln und befristeten Landes- und Bundesmitteln sowie Vorgaben in Zielvereinbarungen besteht. Einen Lösungsansatz bieten neue Kooperationen mit anderen Hochschulen oder außerhochschulischen Partnern. Sie können dazu beitragen, Maßnahmen zu verstetigen und auch neue Angebote zu entwickeln, die weitere Karriereperspektiven für promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eröffnen.<br /><br /><link https://www.hrk.de/positionen/gesamtliste-beschluesse/beschluss/detail/evaluation-wissenschaftszeitvertragsgesetz-und-foerderung-des-wissenschaftlichen-nachwuchses/ _top external-link-new-window HRK-Empfehlung>Zum Text der Empfehlung</link>]]></content:encoded>
			<category>Hochschulsystem</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 20 Nov 2019 10:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>HRK: „An deutschen Hochschulen ist kein Platz für Antisemitismus“</title>
			<link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-an-deutschen-hochschulen-ist-kein-platz-fuer-antisemitismus-4664/</link>
			<description>Die Mitgliederversammlung der HRK hat sich vehement gegen jegliche Form von Antisemitismus gewandt....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat sich gestern in Hamburg vehement gegen jegliche Form von Antisemitismus gewandt. Sie zeigte sich entsetzt über die Terrorattacke in Halle/Saale am 9. Oktober 2019, dem Tag des jüdischen Versöhnungsfestes, und die sich häufenden antisemitischen Vorfälle in Deutschland.<br /><br />„Vor dem Hintergrund dieser erschreckenden Ereignisse wollen wir unsere Abscheu und unseren Widerstand gegen Antisemitismus in jeglicher Form bekräftigen“, so HRK-Präsident Professor Dr. Peter-André Alt.<br /><br />In ihrer Entschließung befürworten die Mitgliedshochschulen die Antisemitismusdefinition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) ausdrücklich: Die Mitgliedshochschulen „möchten sie an allen Hochschulstandorten etabliert sehen. In ihren Institutionen findet sie Anwendung und wird den Mitgliedern vermittelt. Jüdisches Leben auf dem Campus darf nicht gefährdet sein, jüdische Forscherinnen und Forscher, Lehrende und Studierende müssen sich an allen Hochschulen sicher fühlen können“, heißt es in dem Beschluss.<br /><br />„Wir müssen wachsam sein und wehrhaft“, so Präsident Alt. „Wir wissen, dass Antisemitismus als ideologische Grundlage antidemokratischer Bündnisse in der Vergangenheit gedient hat und auch heute wieder dient. Für alle Hochschulmitglieder gilt es, sich im wissenschaftlichen Alltag eindeutig zu positionieren. Wir müssen die demokratischen Kräfte stärken, die wie wir keinen Platz für jegliche Form des Antisemitismus, gleichgültig, welcher religiösen oder politischen Couleur, in unserer Gesellschaft sehen.“<br /><br /><link https://www.hrk.de/positionen/gesamtliste-beschluesse/beschluss/detail/kein-platz-fuer-antisemitismus/ _top external-link-new-window HRK-Entschließung>Zum Text der Entschließung</link>]]></content:encoded>
			<category>Hochschulsystem</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 20 Nov 2019 09:09:35 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Preis für Hochschulkommunikation 2019 verliehen </title>
			<link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/preis-fuer-hochschulkommunikation-2019-verliehen-4658/</link>
			<description>Die Technische Universität Chemnitz und die Frankfurt University of Applied Sciences wurden heute...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Die Technische Universität Chemnitz und die Frankfurt University of Applied Sciences wurden heute mit dem Preis für Hochschulkommunikation 2019 „Intern kommunizieren – nach außen wirken“ ausgezeichnet. Außerdem erhielt die Folkwang Universität der Künste ein besonderes Lob. Der von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und dem ZEIT Verlag gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung verliehene Preis ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert.<br /><br />Bei der Eröffnung der Verleihungsveranstaltung unterstrich HRK-Präsident Prof. Dr. Peter-André Alt die Bedeutung der internen Kommunikation zur Förderung einer starken gemeinsamen Identität der Hochschulmitglieder. Wenn die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft verstärkt in Frage gestellt und ideologische Auseinandersetzungen in die Hochschulen getragen würden, sei die innere Stärke der Institution eine vitale Frage. Patrick Klügel von der Robert Bosch Stiftung betonte, dass Hochschulen mit guter interner Kommunikation ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch stärker aktivieren könnten, als zivilgesellschaftliche Akteure den oft beschworenen Dialog mit der Gesellschaft koordiniert umzusetzen.<br /><br />Die Jury betrachtete die Konzepte der beiden Preisträger-Hochschulen als individuelle Lösungen für diese Aufgabe, die gleichzeitig beispielgebend für andere Hochschulen sein könnten. <br /><br />Die Technische Universität Chemnitz fördert die breite Unterstützung der Hochschulmitglieder für ihre Grundwerte Teilhabe, Zusammengehörigkeit und Weltoffenheit im Rahmen ihres Konzepts der „TUC-Familie“. Nach den rassistischen Ausschreitungen in Chemnitz 2018 wandte sich die Universität sehr eindrucksvoll gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit – ein Erfolg für die „TUC-Familie“.<br />Die Frankfurt University of Applied Sciences hat ihre interne und externe Kommunikation besonders systematisch miteinander verzahnt, abgeleitet von Selbstverständnis und strategischer Ausrichtung der Hochschule.<br /><br />Die Kampagne der Folkwang Universität der Künste zu ihrem 90. Geburtstag war eine besonders kreative Einzelmaßnahme. Die Universität hat die Auseinandersetzung der Hochschulmitglieder mit der Identität ihrer Hochschule angeregt; mit den entstandenen vielfältigen Beiträgen hat sich die Hochschule sehr erfolgreich öffentlich präsentiert.<br /><br /><br />Der Preis für Hochschulkommunikation wird von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und dem ZEIT Verlag gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung vergeben und gestiftet von der Robert Bosch Stiftung.]]></content:encoded>
			<category>Hochschulsystem</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 18 Nov 2019 16:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>HRK-Jahresversammlung im Zeichen der Debatte um Wissenschaftsfreiheit</title>
			<link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-jahresversammlung-im-zeichen-der-debatte-um-wissenschaftsfreiheit-4660/</link>
			<description>Die besondere Verantwortung der Hochschulen für Verteidigung und Entfaltung einer – derzeit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Die besondere Verantwortung der Hochschulen für Verteidigung und Entfaltung einer – derzeit gefährdeten – Streitkultur betonte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier soeben vor den Gästen der Jahresversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Die HRK-Jahresversammlung fand ebenso wie die morgige Mitgliederversammlung auf Einladung der dortigen Universität in Hamburg statt. Die Universität Hamburg feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen.
 „Wenn wir das Streiten wieder lernen wollen, dann bitte hier – an den Universitäten“, so der Bundespräsident. Die Hochschule könne und solle der Austragungsort für Kontroversen sein. „Ohne heimlich oder offen verbreitetes Gift. Aber mit Schärfe und Polemik, mit Witz und Wettstreit“ sagte er. „Die Exzellenz einer Hochschule erweist sich – neben aller Internationalisierung, Digitalisierung, Optimierung – vor allem daran, ob hier gepflegt und eingeübt wird, was unsere Demokratie so dringend braucht: den erwachsenen Streit, die argumentative Kontroverse, den zivilisierten Disput.“
Am Beispiel der Geschichte der Universität Hamburg betonte Bundespräsident Steinmeier die intensive Einwirkung von Universitäten auf Politik und Kultur. Wer eine Universität betrete, sei es als Lehrender und als Studierender, betrete einen Raum der geistigen, auch politischen Auseinandersetzung. Daher habe die Hochschulrektorenkonferenz mit vollem Recht ihr Grundsatzpapier von 2016 mit &quot;Die Hochschulen als zentrale Akteure in Wissenschaft und Gesellschaft&quot; überschrieben.
HRK-Präsident Prof. Dr. Peter-André Alt forderte in seiner Begrüßung, akademische Freiheit präzise zu fassen und damit auch die Rolle der Hochschulen in der Gesellschaft richtig zu bestimmen. Auch in der Freiheit benötige man Regeln. „Dazu gehört, dass politische Meinungsäußerungen an Hochschulen in einen wissenschaftlichen Diskurs eingebettet werden sollten. Auf diese Weise unterstreicht die Hochschule den Vorrang des rational Wissenschaftlichen vor Fragen der politischen Positionierung“, sagte Alt.
Universitätspräsident Prof. Dr. Dieter Lenzen verwies auf die Erfolge durch die freie wissenschaftliche Arbeit in der im Jahr 1919 gegründeten Universität, aber auch auf das während des Nationalsozialismus durch die Hochschule geschehene Unrecht. „Daraus resultiert für die Universität Hamburg eine besondere Sensibilität gegenüber jedem rechtsextremistischen Versuch, die Wissenschaftsfreiheit einzuschränken“, sagte Lenzen.]]></content:encoded>
			<category>Hochschulsystem</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 18 Nov 2019 14:55:53 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ingenieure und Hochschulen: Gemeinsamer Protest gegen „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ </title>
			<link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/ingenieure-und-hochschulen-gemeinsamer-protest-gegen-bachelor-professional-und-master-profession/</link>
			<description>Am Montag (11. November 2019) berät der Ausschuss für Kulturfragen des Bundesrats über das soeben...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Am Montag (11. November 2019) berät der Ausschuss für Kulturfragen des Bundesrats über das soeben vom Bundestag verabschiedete Gesetz zur Modernisierung und Stärkung der beruflichen Bildung. Die Hochschulrektorenkonferenz und der Verein Deutscher Ingenieure fordern den Bundesrat dringend auf, die im Gesetzentwurf vorgesehenen neuen Fortbildungsbezeichnungen „Geprüfter Berufsspezialist“, „Bachelor Professional“ und „Master Professional“ abzulehnen. Sie wissen sich darin einig mit zahlreichen <link https://einzelhandel.de/index.php?option=com_attachments&task=download&id=10339 _blank external-link-new-window "Zur gemeinsamen PM der Berufsverbände">Berufsverbänden</link>.<br /><br />Die geplanten Fortbildungsbezeichnungen sind weder erforderlich noch hilfreich für eine Steigerung des Stellenwerts beruflicher Bildung. Ohne Not stellen sie die bisherigen, in der Gesellschaft, Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt fest etablierten und angesehenen Fortbildungsbezeichnungen (wie z.B. den Betriebswirt, Wirtschaftsfachwirt, Industriemeister usw.) in Frage. <br /><br />Die neuen Bezeichnungen werden nicht die vom Gesetzgeber beabsichtigten Transparenz bringen. Vielmehr werden sie zu Verwirrung führen, denn die Begriffe „Bachelor“ und „Master“ werden in Deutschland eindeutig mit dem akademischen Bildungsweg assoziiert. <br />Auch europaweit werden Bachelor und Master ausschließlich von hochschulischen Einrichtungen vergeben. Damit sind im internationalen Kontext Missverständnisse zu Lasten von Absolventinnen und Absolventen sowie Unternehmen vorprogrammiert. <br /><br />Darüber hinaus handelt es sich bei dem Vorschlag um einen rechtswidrigen Eingriff in die Kompetenzverteilung im föderalen System der Bundesrepublik. Ein von der Kultusministerkonferenz eingeholtes Rechtsgutachten kommt mit großem Nachdruck zu demselben Ergebnis. <br /><br />Und schließlich gefährdet der vorgelegte Gesetzentwurf die bereits erreichten Ziele des Bologna-Prozesses und damit eines der wichtigsten europäischen, von Bund, Ländern und Hochschulen gemeinsam getragenen Reformprojekte der vergangenen Jahrzehnte.<br /><br />Aufgrund dieser Erwägungen fordern die Unterzeichner den Bundesrat dringend auf zu verhindern, dass die genannten Begriffe im neuen Berufsbildungsgesetz Anwendung finden.&nbsp; ]]></content:encoded>
			<category>Hochschulsystem</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 15:08:54 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Berufsbildungsgesetz: Geplante Abschlussbezeichnungen schaden Hochschulsystem und beruflicher Bildung</title>
			<link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/berufsbildungsgesetz-geplante-abschlussbezeichnungen-schaden-hochschulsystem-und-beruflicher-bildun/</link>
			<description>Vor der Beratung des Bundestags über die Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) erklärt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Vor der Beratung des Bundestags über die Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) erklärt Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK):<br /><br />„Mit großer Besorgnis hat die Hochschulrektorenkonferenz die gestrige Empfehlung des Ausschusses des deutschen Bundestages für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung zur Novelle des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) aufgenommen. Nach wie vor wird dort an der Verwendung der Bezeichnungen „Bachelor Professional“ oder „Master Professional“ festgehalten. <br /><br />In Übereinstimmung mit dem Bundesrat und einer Vielzahl von Organisationen aus Wirtschaft und Wissenschaft appelliert die HRK dringend an den Deutschen Bundestag, von der Verwendung dieser Begriffe abzusehen. Dem großen europäischen Reformprojekt des Bologna-Prozesses und dem deutschen Hochschulsystem insgesamt, aber auch der für Deutschland so wichtigen beruflichen Bildung droht hier ein langfristig wirksamer, schwerer Schaden.“<br /><br />Zuletzt hatte sich bereits der Senat der HRK <link https://www.hrk.de/positionen/beschluss/detail/zum-entwurf-eines-berufsbildungsmodernisierungsgesetzes-der-bundesregierung/ _top external-link-new-window "Entschließung des HRK-Senats vom 9.10.2019">gegen die geplanten Abschlussbezeichnungen ausgesprochen</link>.]]></content:encoded>
			<category>Hochschulsystem</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 24 Oct 2019 11:20:49 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Netzwerktreffen des Hochschulforums Digitalisierung: Tagungsteilnehmer fordern Finanzierung datensicherer Tools zur Online-Zusammenarbeit</title>
			<link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/netzwerktreffen-des-hochschulforums-digitalisierung-tagungsteilnehmer-fordern-finanzierung-datensic/</link>
			<description>Datensicherheit stand im Zentrum des dritten Treffens des Hochschulforums Digitalisierung (HFD)....</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Datensicherheit stand im Zentrum des dritten Treffens des Hochschulforums Digitalisierung (HFD) in Bonn. Das HFD ist eine gemeinsame Initiative des Stifterverbandes, des CHE Centrum für Hochschulentwicklung und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Es beschäftigt sich mit Fragen der Hochschulbildung im digitalen Zeitalter.<br /><br />An der Tagung nahmen knapp 500 Studierende, Lehrende und Mitarbeiter von hochschulischen Supporteinrichtungen teil. Sie beschäftigten sich unter anderem mit Aspekten der Rechtssicherheit beim Umgang mit Informationsdaten oder digitalen Standards in der Hochschulbildung. „Im Zuge der Digitalisierung der Lehre ist Datensicherheit von enormer Bedeutung, etwa wenn Onlineplattformen zum Datenaustausch und zum gemeinsamen Arbeiten an Dokumenten genutzt werden sollen“, erklärt Martin Rademacher, Projektleiter der HRK beim Hochschulforum Digitalisierung. <br /><br />Die Mitglieder einer studentischen Arbeitsgruppe im HFD forderten unter anderem eine besondere Sensibilität im Umgang mit Daten, die sich aus Lehr-Lernsystemen ergeben. Dazu gehört, dass man nicht übermäßig viele Informationen etwa über das Lernverhalten Studierender erfasst; andernfalls drohe deren Selbstbestimmung stark eingeschränkt zu werden. Diese Forderung lässt sich aus einer Umfrage unter gut 10.000 Studierenden ableiten, welche die Arbeitsgruppe auf der Tagung vorstellte. Laut der Befragung sehen sich 45% der Studierenden zudem gezwungen, sich für ihr Studium auf privatwirtschaftlichen Plattformen anzumelden wie etwa Facebook, WhatsApp oder Google Drive, was mit Blick auf die Datensicherheit problematisch sei. <br /><br />Zum Abschluss ihrer Konferenz verabschiedeten die Tagungsteilnehmer eine Erklärung, in der sie Länder, Bund und EU-Kommission aufforderten, die Entwicklung von Tools zur hochschulübergreifenden Online-Zusammenarbeit zu unterstützen, die in ihrer Funktionalität mit Dropbox oder Google Drive vergleichbar sein sollten. Dies könne durch die Förderung der Weiterentwicklung bestehender lokaler Lösungen geschehen oder durch die Etablierung einer bundes- oder europaweit nutzbaren Cloud-Infrastruktur. <br /><br />Weitere Informationen zum Netzwerktreffen:<br /> <link https://www.hochschulforumdigitalisierung.de/hfdcon _blank external-link-new-window HFD-Netzwerktreffen>www.hochschulforumdigitalisierung.de/hfdcon</link><br /><br /><strong>Über das Hochschulforum Digitalisierung (HFD)</strong><br />Das HFD ist eine gemeinsame Initiative des Stifterverbandes, dem CHE Centrum für Hochschulentwicklung und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Als nationale, unabhängige Plattform bringt das HFD Experten aus Politik, Hochschulpraxis, Wissenschaftsverwaltung, hochschulaffinen Unternehmen sowie Studierende zusammen, um praxisorientierte Lösungsvorschläge und konkrete Handlungsempfehlungen zur Digitalisierung der Lehre für die deutschen Hochschulen zu erarbeiten sowie innovative Pilotprojekte und Initiativen zu unterstützen.<br /><link https://www.hochschulforumdigitalisierung.de _blank external-link-new-window "Hochschulforum Digitalisierung"><br />www.hochschulforumdigitalisierung.de</link><br /><br /><br /><strong>Pressekontakt</strong><br /><br />Susanne Schilden (HRK)<br />0228 / 887 – 152<br />schilden@hrk.de <br /><br />Sebastian Horndasch (Stifterverband)<br />030 – 322 2982 535<br />sebastian.horndasch@stifterverband]]></content:encoded>
			<category>Lehre</category>
			<category>Studium</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 12:15:35 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>HRK fordert klare Sprache bei den Abschlüssen - Morgen Bundestagsanhörung zum Berufsbildungsgesetz</title>
			<link>https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-fordert-klare-sprache-bei-den-abschluessen-morgen-bundestagsanhoerung-zum-berufsbildungsgesetz-4/</link>
			<description>Vor der Anhörung im Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung hat...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Vor der Anhörung im Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung hat sich der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vehement gegen die geplanten neuen Abschlussbezeichnungen für die berufliche Bildung ausgesprochen. Als Vertretung von 268 Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet warnt der Senat vor Schaden für Hochschul- wie Berufsbildung. <br /><br />Laut dem vom Bundeskabinett vorgelegten Entwurf des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) sollen die Bezeichnungen „Bachelor Professional“ oder „Master Professional“ eingeführt werden. Der HRK-Senat befürchtet, dass dadurch gerade im europäischen Kontext konstant Missverständnisse entstehen würden. Die Abschlüsse Bachelor und Master werden europaweit ausschließlich von hochschulischen Einrichtungen vergeben und werden daher im Ausland eindeutig als Hochschulabschlüsse wahrgenommen.<br /><br />Der HRK-Senat fordert, eine eigene und unverwechselbare Nomenklatur für die berufliche Bildung zu entwickeln. HRK-Präsident Prof. Dr. Peter-André Alt: „Das ist eine lösbare Aufgabe; auch wir selbst haben konstruktive Vorschläge gemacht. Es darf jedenfalls nicht passieren, dass über die sonstige Diskussion um die BBiG-Novelle eine fehlerhafte Umetikettierung etabliert wird. Hier entstünde ein Problem, das uns über Jahrzehnte beschäftigen würde.“<br /><br />In dem HRK-Beschluss heißt es: „Abschlussbezeichnungen müssen transparent und eindeutig sein; in der vorgeschlagenen Novelle werden jedoch ganz unterschiedliche Bildungswege mit fast identischen Bezeichnungen belegt. Dies erzeugt Intransparenz, denn die eindeutige Zuordnung einer Abschlussbezeichnung zum wissenschaftlichen oder berufsbildnerischen Bereich ist essenziell für beide Bereiche.“ Der Gesetzentwurf erzeuge auf diese Weise Unklarheit bei der Berufsorientierung Jugendlicher, aber auch in Stellenausschreibungen und bei der Personalsuche der Unternehmen.<br /><br />Gegen die Einführung der hochschulischen Bezeichnungen Bachelor und Master im Rahmen des BBiG gibt es auch starke rechtliche Bedenken. Unter anderem ein von der Kultusministerkonferenz eingeholtes Rechtsgutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die Kompetenzverteilung im föderalen System der Bundesrepublik verletzt würde.<br /><br /><link https://www.hrk.de/positionen/gesamtliste-beschluesse/beschluss/detail/zum-entwurf-eines-berufsbildungsmodernisierungsgesetzes-der-bundesregierung/ _top external-link-new-window "Entschließung HRK-Senat">Zur Entschließung des HRK-Senats </link>]]></content:encoded>
			<category>Hochschulsystem</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 Oct 2019 09:40:58 +0200</pubDate>
			
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