Mit Hilfe der 2013 gelaunchten Open-Source-Software Docker können Entwickler vor allem in Linux-Umgebungen Anwendungen in sogenannten Containern isolieren. Die Container werden mit virtualisierten Betriebssystemen erstellt und erleichtern Transport und Installation von Dateien. Die Docker-eigene Programmierschnittstelle Libcontainer steht auch anderen Anwendungen zur Verfügung. Docker, früher Dotcloud, gehört seit Sommer 2014 dem Berliner Unternehmen Cloudcontrol. Hier finden sich alle Informationen zu Docker im Überblick.
Die Container-Spezialisten von Docker spalten ihren anfangs monolithischen Dienst auf Druck der Community und der Industrie immer weiter auf. Die Laufzeitumgebung Containerd ist nun stabil, in Version 1.0 verfügbar und kann in Kubernetes genutzt werden.
Sagemaker ist eine Plattform für das Erstellen von maschinellen Lernalgorithmen. AWS gibt dem Kunden Tools an die Hand, die das Training von Modellen möglichst einfach machen soll. Viele Frameworks sind bereits vorinstalliert, per Docker können auch eigene genutzt werden.
IBMs neue neue Cloud Private soll besonders für Entwickler interessant sein, die ihre Programme mit Public-Cloud-Diensten verknüpfen, ihre Daten aber privat verwalten wollen. Die Plattform unterstützt gängige Open-Source-Software wie Kubernetes und Openstack.
Das Containerisieren von Anwendung und die Verwaltung der Ressourcen trauen die meisten nur ausgewachsenen Computern zu. Dass sich auch der Raspberry Pi zur Verwaltung von Containern eignet, zeigt HypriotOS.
Von
Erik Bärwaldt
Für seine eigenen Dienste verzichtet Facebook komplett auf Docker oder auch Kubernetes. Stattdessen nutzt das Unternehmen die Eigenentwicklung Tupperware für seine Container und setzt sonst auf Standard-Linux-Technik wie Systemd.
Das Project Fn ist eine quelloffene Serverless-Plattform von Oracle. Damit konkurriert das Unternehmen wieder einmal mit Größen wie Microsoft und AWS. Der Vorteil von Fn: Es kann sowohl in der Cloud als auch On-Premise eingerichtet werden.
HPE will Industrieanlagen mehr mit der Cloud verbinden. Die Express App Platform - Manufacturing ist ein Appstore für Fertigungsmaschinen. Mit HPE-Cloudservern und Containersoftware sollen sich Apps mit nur sechs Klicks installieren lassen können.
Administratoren der Container-Orchestrierung Kubernetes steht mit Version 1.8 ein rollenbasiertes Zugriffsmodell bereit. Darüber hinaus ist das Workload-API nun bereit für Big Data und das Team experimentiert mit einem Selfhosted Cluster.
Dank geschickter Übernahmen und einer Konsolidierung rund um die Container-Orchestrierung Kubernetes bietet der Linux-Distributor Suse Produkte, die eine klare Kampfansage an das Cloud-Geschäft von Konkurrent Red Hat sind - und auch seinen eigenen Partnern langfristig das Geschäft abgraben könnte.
Eine Analyse von
Sebastian Grüner
Mit einem ganzen Schwung neuer Angebote und Techniken baut VMware sein Angebot aus - auch mit viel Open-Source-Software. Dabei gibt es einen deutlichen Fokus auf Sicherheit und Container. Zudem will VMware mit einem speziellen Cloudstack-Angebot Kunden im Telekommunikationssektor gewinnen.
Nach Google, IBM und Docker tritt Microsoft der CNCF bei und setzt damit ein weiteres Zeichen für seinen Fokus auf Open Source. Das Unternehmen bringt gleichtzeitig Azure-Container-Instanzen heraus.
Einen noch kleineren Nano Server und mehr Netzwerkfunktionen gibt es in der ersten Insider Preview von Windows Server 2016. Außerdem sollen virtuelle Maschinen jetzt persistenten Arbeitsspeicher nutzen können. Microsoft hat kostenlose Produktschlüssel für die Testversion herausgegeben.
Mit Railcar veröffentlicht Oracle auf Github eine Rust-Implementierung des OCI-Runtime-Spec. Crashcart ist ein Microcontainer Debugging Tool. Orcale bietet damit Alternativen zu den Diensten von Docker oder CoreOS.
Vor allem in Sachen Sicherheit legt das neue Kubernetes 1.7 nach. Darüber hinaus haben die Entwickler der Container-Orchestrierung Verbesserungen für Stateful Sets und Daemon Sets vorgenommen.
Das Angebot Container-as-a-Service von Suse ist verfügbar. Diese Plattform soll Kunden die Anwendungsentwicklung und Nutzung von und mit Containern deutlich vereinfachen. Grundlage der Plattform ist das Open-Source-Projekt Kubic.
Die Continuous-Delivery-Plattform Spinnaker ist von Google in Version 1.0 veröffentlicht worden. Neu mit dabei ist das Kommandozeilen-Werkzeug Halyard, mit dem die Plattform eingerichtet, verwaltet und aktualisiert werden kann.
Thunderbolt-Hub, Storage-Gerät und die Nutzung als eigenständiger Desktop-PCs: QNAPs neues NAS-System soll alles können. Diese Vielseitigkeit ist jedoch nicht preiswert.
Mit dem Open-Source-Projekt Kubic will das Team von Opensuse den Aufbau klassischer Linux-Distributionen durchbrechen und sich auf Container-Dienste und -Werkzeuge konzentrieren. Ziel ist eine Plattform für Container as a Serivce.
Die Docker-Software-Produkte sollen künftig aus einer Vielzahl einzelner Open-Source-Komponenten erstellt werden. Letztere wiederum sollen in dem Community-Projekt Moby gepflegt werden, das ein Bastelset für Containersysteme werden soll.
Die Container-Orchestrierung Kubernetes erweitert in Version 1.6 deutlich ihre Zugriffsverwaltung auf Dienste. Dank der beteiligten Unternehmen wie Google skaliert das Werkzeug darüber hinaus besser über Cluster mit tausenden Knoten.
Rkt von CoreOS und die Alternative Containerd von Docker werden Teil eines neutralen Projekts der Linux-Foundation. Die Community kann sich damit stärker auf die Integration und Orchestrierung der Cloud-Techniken fokussieren.
Vier Festplatten für die Datenverwaltung im Büro: Das NAS TS-431X vom Hersteller QNAP soll über SFP+ mehr als 900 Megabyte Daten pro Sekunde über das Netzwerk übertragen können - vorausgesetzt, das Zubehör schafft das.
Ubuntu-Hersteller Canonical und Container-Spezialist Docker bieten einen integrierten kommerziellen Support für die mit Ubuntu betriebene kommerzielle Docker Engine an. Dabei kommt auch das neue Snap-Paketformat zum Einsatz.
Container wie von Docker oder CoreOS sind schlank und vielseitig einsetzbar, haben aber immer noch große Probleme mit der Sicherheit. Auf der Linux- und Containercon 2016 zeigt sich, dass viele Anbieter die Container inzwischen wieder in VMs einsperren. Klingt absurd, hat aber Vorteile.
Anwender von Container-Infrastruktur sollen von einer neuen Werkzeug-Sammlung von Docker profitieren. Das Projekt Infrakit soll dabei die Verwaltung deklarativer Infrastruktur vereinfachen, die sich dadurch zudem selbst heilen können soll.
Die aktuelle Version 1.7 der Sprache Go ist durch Verbesserung am Compiler deutlich schneller. Go 1.7 läuft zudem auf IBM Z Systems, ein wichtiges Netzwerkpaket ist Teil der Standardbibliothek geworden.
Nach einer vergleichsweise kurzen Betaphase steht die Containerverwaltung Docker offiziell in einer stabilen Version für Mac OS X und Windows bereit. Betatests sollen weiterhin einfach möglich sein.
Die Container-Verwaltung Docker verfügt in der aktuellen Version 1.12 über eine eingebaute Lösung zur Orchestrierung. Bisher mussten dafür externe Werkzeuge von dem Unternehmen selbst oder von Docker-Konkurrenten verwendet werden.
Die aktuelle Vorschau von Windows 10 enthält die sogenannten Hyper-V-Container. Damit läuft nun Docker nativ auf dem Microsoft-System. Genutzt werden kann dies in Kombination mit den neuen Nano Servern von Windows.
Die Auslagerung von Prozessen in verschiedene virtuelle Container von Docker, Kubernetes, Google Container Engine und Mesos führte dazu, dass TCP-Prüfsummen nicht richtig ausgewertet wurden. Twitter-Entwickler entdeckten den Bug, jetzt wird der Linux-Kernel gepatcht.
Docker stellt die Basis seiner Container von Ubuntu Core auf Alpine um. Dabei geht es sowohl um Platzersparnis als auch um erhöhte Sicherheit.
CoreOS konzentriert sich auf Sicherheit: Die Linux-Distribution hat die stabile Container-Laufzeitumgebung Rocket (rkt) 1.0 veröffentlicht.
Die hauseigene Container-Plattform von Red Hat, Openshift Dedicated, soll künftig auch in der Google Cloud genutzt werden können. Dafür soll eine Anbindung an die Google-Dienste entstehen. Mit der Zusammenarbeit wollen die Unternehmen Wünsche ihrer Kunden umsetzen.
Unikernel sind spezielle Systeme, die nur jene Software enthalten, die zum Ausführen einer Anwendung benötigt wird. Der Container-Spezialist Docker übernimmt nun einen Anbieter für Unikernel-Dienstleistungen.
Der Umgang mit Prozessen innerhalb von Docker-Containern kann mitunter schwierig sein. Als Lösung gibt es nun ein minimales Init-System für die Container, das als Proxy zum Host-System genutzt wird.
Zum Wohl der Entwickler und der Kunden haben in diesem Jahr ehemalige Open-Source-Gegner wie Microsoft oder Apple stark auf offenen Quellcode gesetzt. Einige der offenen Mobilbetriebssysteme straucheln dagegen und selbst Android-Hersteller beklagen Probleme bei der Entwicklung.
Von
Sebastian Grüner
Ähnlich wie Server-Apps in Containern sollen künftig auch Desktop-Anwendungen unter Linux gebündelt werden können. Das nun veröffentlichte Fedora 23 testet diese Funktion, zudem bietet die Distribution einfache Firmware-Updates und verbessert die Sicherheit des Systems deutlich.
Schon jetzt sei es aus der Sicherheitsperspektive immer besser, Container einzusetzen, als auf diese zu verzichten, sagt Linux-Entwickler Matthew Garrett. Für eine höhere Sicherheit müsse trotzdem noch viel Arbeit in vorhandene und neue Werkzeuge gesteckt werden.
Mit der dritten technischen Vorschau auf Windows Server 2016 unterstützt Microsoft nun auch Container. Diese nutzen Docker, eine spezielle Variante ist aber für Hyper-V gedacht. Zudem sind die Funktionen der Nano-Server ausgebaut worden.
Die offiziellen Abbilder im sogenannten Docker-Hub enthielten in über 30 Prozent aller Fälle schwere Sicherheitslücken, heißt es in einer Studie. Darunter seien auch sehr schwerwiegende, die lange bekannt seien.
Fedora 22 bietet zwar einige Neuerungen für Desktop-Nutzer, mit der neuen Paketverwaltung und XFS als Standard müssen sich jedoch vor allem Admins umgewöhnen. Das Team bietet zudem Werkzeuge, die die Arbeit erleichtern sollen, aber auch neue Herausforderungen schaffen.
Mit Clearlinux erstellt Intel eine Distribution für Cloudumgebungen. Durch das Entfernen klassischer Maschinenkonzepte soll die Virtualisierung aber sehr klein ausfallen, wovon insbesondere der Containereinsatz profitieren soll. Die Unterstützung für Docker könnte folgen.
Als Alternative zu Docker entwickelt CoreOS einen Container-Standard und die Laufzeitumgebung Rocket. Unterstützung gibt es dabei nun offiziell von Google, Red Hat oder auch VMware.
Die kommende Version des Windows Server soll Container auch in der Virtualisierungsumgebung Hyper-V ermöglichen. Außerdem will Microsoft einen für Cloud- und Container-Anwendungen bestimmten Nano Server anbieten, der auf unnötigen Ballast verzichtet.
Mit dem minimalen Betriebssystem Ubuntu Core und der Paketverwaltung Snappy soll die Linux-Distribution auch für Internet of Things genutzt werden. Dafür arbeitet Canonical mit Hardware-Partnern zusammen.
Die kommende Fedora-Version soll atomare Upgrades mit dem Werkzeug RPM-OSTree unterstützen. Geplant sind außerdem die Verwendung von Libinput mit dem X-Server, KDE Plasma 5 sowie eine neue Paketverwaltung.
Während es 2014 immer wieder kontroverse Diskussionen um Debian, Systemd und Limux gegeben hat, haben andere erfolgreich umgebaut und setzen nun auf neue Technik. Und ein kleines Unternehmen hat mit viel Unterstützung eine alte Idee salonfähig gemacht.
Von
Sebastian Grüner
Canonical stellt mit Ubuntu Core eine minimale Version seines Betriebssystems bereit. Damit sollen beispielsweise Docker-Anwendungen genutzt werden können. Die erste unterstützte Cloud-Plattform ist Microsofts Azure.
Aktuelle Abbilder werden künftig im Monatstakt veröffentlicht, erklärt das CentOS-Team. Diese sollen sämtliche Updates und Neuerungen enthalten. Damit geht die Linux-Distribution ihren ganz eigenen Weg der Rolling-Releases.
Docker wird zu groß, zu monolithisch und zu anfällig, finden die CoreOS-Distributoren und erstellen deshalb die eigene Container-Engine Rocket. Docker hält dieser Entscheidung den Open-Source-Gedanken entgegen.
Das iPad 2 gibt es bei Apple nicht länger zu kaufen. Stattdessen wird das iPad 4 verkauft. Das iPad 4 kostet in der Nur-WLAN-Ausführung 380 Euro und 500 Euro fallen für die Modemversion an. Allerdings gibt es das Tablet nur mit 16 GByte Speicher.
(Ipad 4)
Bisher war die Nutzung der öffentlichen WLAN-Hotspots von Kabel Deutschland für die Kunden des Netzbetreibers kostenlos. Das hat nun ein Ende. Die 30 Gratisminuten bleiben jedoch.
(Kabel Deutschland Hotspot)
Die Deutsche Telekom hat neue mobile Datentarife vorgestellt. Die Tarife bieten LTE-Geschwindigkeit und sind preiswerter als bisher, bieten aber teilweise auch weniger. Wer mag, darf das mobile Datennetz zwei Monate gratis testen.
(Telekom Tarife)
Viele Streaming-Anbieter können die Preise einseitig ändern und den Dienst jederzeit sperren oder kündigen. Das ergab eine Überprüfung der Nutzungsbestimmungen. Der VZBV beanstandete 30 Klauseln bei Rdio, 25 bei Spotify und 18 bei Napster.
(Spotify)
Superrüstungen oder Schatzkisten sind in The Evil Within nicht so wichtig - nur mit Zündhölzern lassen sich Untote dauerhaft ausschalten. Golem.de hat das auf der id-Tech-5-Engine basierende Survival-Horrorspiel von Resident-Evil-Erfinder Shinji Mikami angespielt und zeigt neues Gameplay im Video.
(The Evil Within)
Microsoft verbaut im Surface Pro 3 neben einem Core i7-4650U und einem Core i5-4300U mit je 15 Watt TDP auch einen Core i3-4020Y mit nur 11,5 Watt TDP. Alle drei Haswell-Prozessoren bieten zwei Kerne mit Hyperthreading, die Grafikeinheit unterscheidet sich aber.
(Surface Pro 3)
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