Der Prozessor, auch CPU (Central Processing Unit), ist ein wichtiger Bestandteil eines Computers oder Smartphones und steckt in Form von Mikrocontrollern in sehr vielen alltäglichen Geräten - vom Auto bis zur Waschmaschine. Ein Prozessor besteht aus einem oder mehreren Kernen, in denen diverse Rechenwerke und Zwischenpuffer die Datenverarbeitung erledigen. Wichtige Hersteller waren und sind unter anderem AMD, Apple, ARM, Cyrix, DEC (heute HP), Fujitsu, IBM, Intel, MIPS (heute Img Tech), Motorola, Qualcomm, Samsung, Sun (heute Oracle), Texas Instruments und Transmeta.
Wer 2018 ein Oberklasse-Smartphone kauft, wird darin oft einen Snapdragon 845 finden. Qualcomm hat den Chip so optimiert, dass er viele Neuerungen integriert, ohne größer zu werden. Zu verdanken ist das der Architektur, denn die Fertigung ist fast gleich.
Ein Bericht von
Marc Sauter

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Nach ihrer sechsmonatigen Auszeit kehrt Diane Bryant nicht zu Intel zurück. Stattdessen wird die ehemalige Datacenter-Chefin Chief Operating Officer bei Google Cloud und kümmert sich dort um das Servergeschäft, das viel mit Xeons zu tun hat.
Die Storage-Spezialisten von Western Digital wollen die für ihre Produkte genutzten Rechenkerne, Prozessoren und Controller auf die freie Architektur RISC-V migrieren. Das Unternehmen will künftig so rund zwei Milliarden RISC-V-Kerne pro Jahr vertreiben.
In Südkorea laufen die neuen Chips für Samsungs Galaxy S9 vom Band: Der Auftragsfertiger hat die Masssenproduktion von SoCs mit 10LPP-Verfahren begonnen. Neben dem hauseigenen Exynos 9810 dürfte das Qualcomms Snapdragon 845 sein.
Konkurrenz für AMD und Intel: Der Chiphersteller Marvell übernimmt Cavium und hat künftig Zugiff auf die ThunderX2 genannten ARM-Server-CPUs. Zudem sollen Synergien unter anderem bei Netzwerk- und Storage-Lösungen entstehen.
Intel hat eine weitere Assembly/Test-Site zur Herstellung von Coffee-Lake-Chips beauftragt. Die Fabrik packt die einzelnen Dies auf ihre Träger, was bisher eine Engstelle bei der Produktion darstellte. Händler sollten also bald mehr Prozessoren erhalten.
Gleich zwei große Hersteller bauen ARM-Server, beide verwenden eine Version des Thunder X2 mit bis zu 54 Kernen: Cray integriert sie in die XC50-Einschübe, Microsoft in die Azure-Knoten. Die Chips sind damit eine Alternative zu x86-CPUs von AMD und Intel.
Der Xeon Phi Knights Hill für Supercomputer wurde gestrichen, was das US-Energieministerium schon vor Wochen angedeutet hatte. Stattdessen soll Intel an einer speziellen Xeon-CPU mit 44 Kernen auf Basis der kommenden Ice-Lake-Technik arbeiten.
Der Linux-Kernel läuft künftig auch offiziell auf einer neuen CPU-Architektur: dem freien Design RISC-V. Die Patches dafür hat Chefentwickler Linus Torvalds in seinen Zweig eingepflegt. Der Port kann damit wie geplant im kommenden Frühjahr umgesetzt werden.
Die 48-Kern-ARM-Chips für Server von Qualcomm sind verfügbar. Das Unternehmen greift damit Intels Xeon-Sparte über den Preis und die Effizienz an. Unterstützt wird das von Cloud-Anbietern wie Microsoft und Google oder auch HPE.
Für Nutzer, die viele Kerne brauchen und kein Intel möchten: Der Dienstleister Hetzner vermietet seine Server jetzt auch mit Epyc-CPU von AMD. Dazu kommen maximal 512 GByte RAM und acht SSDs.
Raja Koduri hat als Architekt neuer Grafiklösungen viel Erfahrung bei Apple und dann bei AMD gemacht. Jetzt wechselt er zu Intel - ein erstes Zeichen für die Entwicklung von eigenen Grafikkarten.
Auf fünf Höheneinheiten bringt der Superdome Flex viel Hardware unter - etwa vier Prozessoren, vier Netzteile, vier Netzwerkkarten und 48 RAM-Bänke. Das Vorbild ist HPEs The Machine.
AMD und Intel zusammen: Der neue Mobilchip nutzt eine dedizierte Grafikeinheit, einen Core-H-Prozessor und HBM2-Speicher auf einem Package. Das spare Material bei der Herstellung und Platz im Gehäuse.
Qualcomm arbeitet offenbar bereits an einem Nachfolger für seinen 48-Kern-ARM-Chip mit Falkor-Kernen. Die neuen CPU-Kerne heißen Saphira. Sie sind wohl für den Servereinsatz gedacht und bieten eine neue Security-Funktion in der Hardware.
Gamer haben oft mehr laufen als nur das Spiel. Wir haben getestet, was bei CPU-Hintergrundlast passiert, wenn Nutzer nebenbei per Skype chatten und Webradio hören, Fotos exportieren oder ein Video mit OBS aufzeichnen. Wichtige Erkenntnis: AMDs Ryzen ist teils besser als Intels Coffee Lake.
Ein Test von
Marc Sauter
Eine Alternative zu Samsung oder TSMC: Fab-lose Hersteller können künftig ihre ARM-Designs auch bei Intel fertigen lassen. Die Custom Foundry umfasst mehrere 22- und 10-nm-Prozesse. Zumindest die ersten Testchips wirken vielversprechend.
Doppelt so viele Kerne, vierfache Cache-Menge und PCIe-4.0-Lanes: AMDs nächster Epyc-Chip für Server, intern Starship genannt, soll enorm leistungsstark werden. Möglich macht das die neue 7-nm-Fertigung von Auftragsfertiger Globalfoundries.
Die X-Gene-Chips haben einen neuen Besitzer: Macom hat Applied Micros Compute-Sparte an eine Investorengruppe veräußert, die dort als Project Denver Holdings neu aufgestellt wird. Wie es mit den ARM-Server-CPUs weitergeht, bleibt vorerst unklar.
Brian Krzanich, Intels CEO, hat angekündigt, dass Cannon Lake vor Jahresende für Partner bereitstehen soll. Die Chips sind für 2-in-1-Geräte gedacht, die 10-nm-Produktionskapazitäten reichen 2017 aber nur für eine Serienfertigung in kleinem Maße.
Die Server-Sparte läuft, das IoT-Segment wächst und Mobileye ist übernommen worden: Intel hat im dritten Quartal 2017 viel erreicht. Im PC-Bereich haben sich die Notebook-Chips gut verkauft, die Desktop-Ableger hingegen sind weiter kaum verfügbar.
Intel dominiert seit Jahren das Notebook-Segment, mit Raven Ridge dürfte sich das ändern: Dank vier Zen-Kernen und Vega-Grafikeinheit sind AMDs neue Ryzen Mobile endlich konkurrenzfähig. Erste Benchmarks überzeugen.
Ein Bericht von
Marc Sauter
Dank guter Ryzen- und Vega-Verkäufe hat AMD seinen Umsatz kräftig steigern können, auch der Gewinn fällt höher aus. Im Serversegment läuft Epyc langsam an, zudem sind die ersten Ryzen Mobile und Chips für die Xbox One X ausgeliefert worden.
Berichten in Foren und bei Reddit zufolge soll das Windows 10 Fall Creators Update mehr Geschwindigkeit aus den Ryzen-Prozessoren herausholen. Das stimmt aber nur dann, wenn der Nutzer zuvor die AMD-Software nicht aktualisiert hat.
Vier Kerne und Nvidia-Grafikkarte: Die neuen Asus-Rog-Notebooks sollen Gamer mit etwas weniger Budget ansprechen. Das Design fällt etwas minimalistischer aus. Viele Anschlüsse, die RGB-Tastatur und ein 120-Hz-Display bleiben.
Apple räumt der Neural-Engine im A11-Chip viel Platz ein: Die für Face-ID genutzte Hardware belegt im Die fast so viele Quadratmillimeter wie die schnellen Prozessorkerne. Dennoch fällt das in 10 nm gefertigte SoC klein aus.
Auch Intel arbeitet an Quantencomputern: Ein neuer Testchip weist 17 Qubits auf und ist an Qutech geschickt worden. Wichtig bei diesem Schritt ist das spezielle Package samt den Anschlüssen, weniger die Leistung des supraleitenden Prozessors.
900 Euro für garantierte 5,2 GHz und die gewissen Extras: Der Overclocker Roman 'der8auer' Hartung verkauft übertaktete Core i7-8700K mit graviertem und geschliffenem Deckel aus Silber, der Kontakt zum Prozessor erfolgt durch Flüssigmetall.
Wer einen Threadripper-Chip verwendet, kann mittlerweile ein NVMe-SSD-Raid direkt an der CPU betreiben. Für den Sockel AM4 und Ryzen gibt es mehr BIOS-Versionen mit Agesa 1006b, wodurch einige Spiele etwas beschleunigt werden sollen.
Mit Coffee Lake verrät Intel nur noch einen Teil der CPU-Frequenzen, derweil implementieren die Mainboard-Hersteller von Haus aus zu hohe Taktraten. Das führt zu Irritationen, da Geschwindigkeit und Leistungsaufnahme kaum einschätzbar sind. Im schlimmsten Fall wird das System instabil.
Von
Marc Sauter
Hardwarehersteller Sifive zeigt das erste 64-Bit-Quadcore-SoC auf Basis des freien Befehlssatzes RISC-V. Der Chip ist für den Embedded-Markt mit Linux-Einsatz gedacht und konkurriert klar mit ARM-Chips.
Nach fast einem Jahrzehnt gibt es sechs statt vier CPU-Kerne: Intels Coffee Lake für Mittelklasse-Rechner sind sehr schnell und überholen zumeist AMDs Ryzen. Bisherige Mainboards unterstützen trotz gleichem Sockel die neuen Chips nicht - der Unterschied liegt im Detail.
Ein Test von
Marc Sauter und Sebastian Grüner
Wer künftig einen Pentium-Chip kauft, dem macht Intel die Unterscheidung zwischen Core- und Atom-Architektur leichter: Sie werden als Pentium Gold und als Pentium Silver verkauft. Die Namensidee stammt aus dem Server-Segment.
Egal ob Notebook oder Smartphone: Die Hersteller werben gerne mit modernen Fertigungsprozessen von Intel, Globalfoundries, Samsung oder TSMC für die verbauten Chips. Ein genauerer Blick zeigt aber, dass 10 nm nicht gleich 10 nm sind und dass 11 nm und 16 nm recht weit auseinander liegen können.
Von
Marc Sauter
Mit Coffee Lake alias der 8th Gen ringt sich Intel dazu durch, Hexacore-Prozessoren im Mainstream-Segment anzubieten. Der Sockel LGA 1151 bleibt mechanisch der gleiche, dennoch erfordern die Chips neue Hauptplatinen. Ein Grund sind die sehr hohen Frequenzen und die dafür nötige Stromstärke.
Das wollte Intel nicht auf sich sitzen lassen: AMDs Ryzen Threadripper 1950X ist bisher die schnellste Desktop-CPU. Der neue Core i9-7980XE mit 18 Kernen ändert das Machtgefüge wieder, wenn auch zu einem hohen Preis für Käufer - und für Intel.
Ein Test von
Marc Sauter und Sebastian Grüner
Wer bisher sehr kompakte und leistungsstarke CPU-Kühler für den Sockel AM4 suchte, hatte wenig Auswahl. Die zwei neuen Noctua-Modelle eignen sich sogar für Ryzen-Chips mit 95 Watt.
Erneut soll es eine Sicherheitslücke in Intels Management Engine (ME) geben. Experten ist es nach eigenen Angaben gelungen, unsignierten Code auszuführen und Sicherheitsmechanismen zu umgehen.
Kommende Ryzen-CPUs und Vega-GPUs von AMD werden mit Globalfoundries' 12LP-Verfahren hergestellt. Anders als der Name es vermuten lässt, handelt es sich dabei um verbesserte 14-nm-Technik statt um einen echten Zwischenschritt zum 7-nm-Prozess.
Keine Prozessoren mehr von Nvidia: Tesla will die Hardware für seine autonom fahrenden Autos selbst entwickeln. Intel hat bekanntgegeben, dass es seit Jahren mit Waymo zusammenarbeitet.
ARMs Cortex-A75 und die eigenen Cannon Lake: Intel hat zwei Wafer mit 10-nm-Chips präsentiert und erneut die technologische Führung propagiert. Daran scheinen aber nicht mehr alle bisherigen Foundry-Partner zu glauben.
Der neue Sparc M8 schlägt seinen Vorgänger deutlich, obgleich die CPU wie gehabt aus 32 Cores besteht. Oracles S5-Architektur und viel mehr Takt steigern die Leistung, besonders In-Memory-Analysen sollen massiv profitieren.
Bald wird Intel die vierte CPU-Generation mit 14-nm-Technik veröffentlichen. Ab 2018 startet der Hersteller erste 10-nm-Produkte, die vom Detachable-Chip über acht Kerne für Mittelklasse-Desktops bis hin zur Whitley-Plattform für Quad-Sockel reichen.
Ein Übertakter hat einen Ryzen Threadripper aus dem Handel geköpft, um zu sehen, wie die CPU intern aufgebaut ist. Wie erwartet, verwendet AMD zwei belichtete, aber nicht funktionsfähige Chips und zwei lauffähige.
Das französische Unternehmen Qarnot wechselt bei seinem Q.rad genannten Heizungscomputer von Intel- auf AMD-Chips. Künftig stecken darin drei achtkernige Ryzen, die etwa an 3D-Rendering rechnen und gleichzeitig Räume wärmen.
Oracle ist offenbar dabei, im europäischen Hardware-Support Jobs zu vernichten. Am stärksten ist laut einem Medienbericht Deutschland betroffen.
Schneller als erwartet hat Apple einen iPhone-Chip mit selbst entwickelter statt lizenzierter Grafikeinheit vorgestellt. Er verwendet eine 3-Core-GPU und sechs CPU-Kerne, hinzu kommt eine dedizierte Neural-Engine für Face-ID.
Mit dem 11 nm Low Power Plus genannten Verfahren bietet Samsung ab 2018 einen verbesserten Herstellungsprozess an. Er ist für Smartphone-Chips gedacht und hat mehr mit 10 nm denn mit 14 nm zu tun.
Hot Chips 29 Die PCI-Sig hat sich zur Zukunft von PCI Express geäußert: PCIe 4.0 hat sich zwar verzögert, erscheint aber 2017 mit doppelter Datenrate und zwei 150-Watt-Steckern. PCIe 5.0 folgt ab 2019.
Obwohl es noch keine offizielle Mitteilung seitens AMD gibt, scheint das Unternehmen den Fehler in seinen Ryzen-7-Prozessoren behoben zu haben. Er führte unter Linux bei hoher Last zu Schutzverletzungen. Betroffene können die fehlerhaften Prozessoren umtauschen.
Flotte Rollenspielaction im Stil von Diablo 3, grundsätzlich kostenlos im Browser spielbar: Mit Drakensang Online plant Bigpoint Berlin einen Großangriff auf etablierte Strukturen im Spielemarkt. Golem.de hat mit den Entwicklern auch über die Technik gesprochen.
(Drakensang Online)
Fujifilm hat mit der X10 eine weitere Kamera vorgestellt, die den Retrotrend aufgreift. Wer aber hoffte, dass Fujifilm eine nur leicht abgespeckte Version seiner luxuriösen X100 mit APS-C-Sensor auf den Markt bringt, dürfte enttäuscht sein.
(Fujifilm X10 Preis)
Noch ein Galaxy Tab. Samsung kündigt noch vor dem Start ein weiteres Android-Tablet an. Zum Teil wurde die Hardware um Funktionen reduziert, in anderen Bereichen erweitert.
(Galaxy Tab 2)
Ein ZDF-Team hat einen Mitarbeiter mit versteckter Kamera in das Logistikzentrum des Onlineversandhändlers Zalando bei Berlin arbeiten geschickt. "Zum Teil nicht menschenwürdig", beurteilte ein Experte die Bedingungen dort. Zalando will jetzt handeln.
(Zalando)
In Fifa 13 laufen sich die digitalen Alter Egos von Messi, Schweini und Poldi unentwegt über den Haufen. Das ist von Electronic Arts gewollt und soll das Fußballspiel realistischer machen. Wie wir das finden, zeigt der Test.
(Fifa 13)
Eine offene Spielwelt mit drei sehr großen Regionen, Reisen per Pferd oder Boot: CD Projekt Red hat neue Details zu The Witcher 3 bekanntgegeben. Fans des Vorgängers sollten ihren Speicherstand aufbewahren.
(The Witcher)
Garmin hat die zweite Generation seiner Sportuhr Fēnix vorgestellt, die über GPS ihre Position kennt, Routenhinweise gibt, eine Laufstilanalyse ermöglicht und erstmals in Verbindung mit dem Smartphone auch Dritten die eigene Position in Echtzeit auf der Karte anzeigt.
(Fenix 2)
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