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Ein Kommentar

Ein Basic-Statement

Wie entstehen Eure Nähprojekte? Welche Idee steht am Anfang – ist ein Stoff der Ausgangspunkt, der nach seinem Schnitt sucht, oder umgekehrt: Sucht ein Schnitt nach einem Stoff?

Wenn es um neue Muster für neue Stoffe geht – und nicht zuletzt um die Stoffart für ein bestimmtes Muster, und um die Farbkombinationen -, habe ich ständig Schnitte und potentielle Nähprojekte im Kopf. So wird der Stoff schon durchgespielt, noch bevor er überhaupt exisitiert – und so flogen auch Schnitte und Schnittkombinationen zwischen „pedilu“ und Stoffbüro hin und her, als es um die Jacquards „Tangram“ und „Federkleid“ aus der neuen Kollektion ging.

"Cardison" | "Elle Puls" | Jacquard "Tangram"

Und dann – zeigte Elke eine Skizze, eine Schnittidee: Den „Cardison“. Auf den ersten Blick – auf meinen ersten Blick: Schwierig. Zu sehr „Statement“ – und dann auch noch in Langgrößen, für eine Körperlänge von 1,85m? Dennoch beschlich mich der Verdacht, dass das eben der Schnitt – mein Schnitt für den „Tangram“-Jacquard werden kann. Je mehr Versionen Elke zeigte, desto mehr konnte ich mich mit der Idee, die hinter dem Schnitt steht, anfreunden. Nähte eine Testversion – die selbstredend um einiges zu lang ausfiel; und war trotz der Überlänge: Begeistert.

"Cardison" | Elle Puls | Jacquard "Tangram"

Gekürzt habe ich für die endgültige Version aus dem „Tangram“-Jacquard um 6cm – und habe es mir auch nicht nehmen lassen, die einseitigen Paspeltaschen einzuarbeiten, die dank Elkes instruktiver Schritt-für-Schritt-Anleitung reibungslos gelingen.

"Cardison" | Elle Puls | Jacquard "Tangram"

Der „Cardison“ hat angeschnittene 3/4-Ärmel, und eignet sich perfekt für einen Lagenlook mit Langarm-Shirt oder Bluse – so zeigen ihn zum Beispiel Elke selbst (hier), Tamara (hier) und Andrea (hier). Ein verschlussloser Cardigan in Blouson-Länge, und mit einer Raffung am hinteren Saum – dank Gummiband im Tunnelzug. Breite Belege lassen alle Nähte verschwinden und verdecken alle Kanten, so dass auch der Blick ins Innenleben der offenen Jacke einen professionellen Eindruck macht.

"Cardison" | Elle Puls | Jacquard "Tangram"

In ihrer Beschreibung zum „Cardison“ schlägt Elke die Entscheidung vor zwischen einem Basic-Stück und einem Statement-Piece. Ich schlage vor: Ein Basic-Statement – in frischen Frühlings-Basic-Farben, und freue mich auf viele frühlingshafte Tage und Alltage, durch die mich der Cardison begleiten wird. Nicht notwendigerweise auf eine Baustelle: Vor dem Pfeiler im neuen Lager steht mittlerweile der Zuschneidetisch, den Schraubenzieher räume ich gerne wieder in den Werkzeugkasten und fotografiere die nächste Paspeltasche mit Handy oder Taschentuchpäckchen.

Möchtet Ihr es auch versuchen mit dem „Cardison“? Die Auslegung auf Langgrößen sollte Euch nicht abschrecken, auch für mich reichte einfaches Kürzen – die passenden Linien dafür sind im Schnittmuster eingezeichnet.

Seht Euch doch auch die tollen Versionen von Elke, Andrea und Tamara an – aus den Stoffen der neuen Stoffbüro-Kollektion!

"Elle Puls" | "Cardison"

„Elle Puls“ | „Cardison“

 

Andrea | "Lya und ich" | "Cardison"

Andrea | „Lya und ich“ | „Cardison“

Tamara | "Sprungfaden" | "Cardison"

Tamara | „Sprungfaden“ | „Cardison“

Den Schnitt bekommt Ihr bei Elke selbst – aber auch hier im Stoffbüro-Shop. Die neue Kollektion mit „Tangram“, „Federkleid“ und „Streifenliebe“ in jeweils 4 Farbvarianten und mit den passenden Unis zum Kombinieren findet Ihr natürlich ebenfalls im Shop, in der Kategorie „Unsere Stoffe“. Und wenn Ihr Euch noch ein Basic-Shirt zum Cardison nähen möchtet…

"Tangram" | Plotterfreebie

… dann holt Euch doch das Tangram-Plotterfreebie, das Petra, passend zu den von ihr entworfenen Stoffen, für Euch eingerichtet hat. Ich wünsche Euch viel Freude beim Stöbern, Pläneschmieden – und Puzzeln!


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Allerhand Neues

Ein neues Jahr, damit fängt es wohl an – selbst wenn dieses Jahr mittlerweile ein paar Wochen alt ist, und auch der Blog tatsächlich schon fünffach neu bestückt worden ist seit dem Jahreswechsel.

Und dennoch war es im Shop bislang recht ruhig – im Shop, wohlgemerkt, im virtuellen Stoffbüro. Das Stoffbüro, das sich hier vor Ort tatsächlich abspielt, hat am vergangenen Wochenende neue Räumlichkeiten beziehen dürfen: Frisch gestrichene Wände, frisch verlegter Boden, neue Regale.

Neue Regale – für: Neue Stoffe! Neue Muster, neue Farben, denn ja: Wir haben’s wieder getan, haben die Fühler gen Frühling ausgestreckt, und ein bisschen Frühjahrfrische mit klassischen Farben zusammengepackt…

Heraus kam, zum Beispiel: Der Doubleface-Jacquard „Federkleid“, in vier Farbkombinationen. Petra („pedilu“) hat das schlichte Muster entworfen – unaufgeregt und schlicht, dabei sehr besonders. Dieser weiche Doubleface-Jacquard besteht aus zwei Lagen Single Jersey, die mustermäßig miteinander vestrickt werden; wie alle Stoffe dieser Kollektion wurde er für das Stoffbüro hergestellt von Albstoffe – in Albstadt, auf der schwäbischen Alb.

Zum „Federkleid“ gesellt sich der Jacquard „Tangram“ – ein zeitloses grafisches Muster mit dezenter und reizvoller Relief-Struktur, ebenfalls aus der Feder von Petra, und ebenfalls in vier Farben:

Ein herzliches Dankeschön an Petra für diese Muster und für die intensiven Diskussionen um Farben und Farbkombinationen, um Linien, Abstände, um’s Invertieren und: Um die passenden Streifen.

Denn selbstverständlich kommt auch diese Kollektion mit der farblich abgestimmten Stoffbüro-„Streifenliebe“ daher – diesmal als aufgefrischtes Ringelmuster mit Off-White, wie gewohnt als weicher und glatter Bio-Single-Jersey. Auch passende Bündchen und Uni-Jerseys findet Ihr dazu im Shop: Stellt Euch Eure eigene Kollektion zusammen! Weil die Stoffe aus gefärbten Garnen gestrickt und nicht bedruckt werden, fügt sich alles bestens zusammen: Ob Ihr nun nach Farbtyp wählt, oder lieber frei heraus kombiniert.

Beim Sommer-Typ haben wir uns auf klassisches Marine-Blau konzentriert – kombiniert mit einem sanften Taupe-Ton, den es jetzt auch als Uni-Jersey gibt. Der Winter hat zum Gute-Laune-Fuchsia eine dezente Schwarz/Taupe-Kombination bekommen. Der Herbsttyp hüllt sich in frühlingsfrisches Petrol, dezent kombiniert mit einem warmen Beige-Ton, unserem „Camel“. Der Frühling schließlich macht seinem Namen alle Ehre, in hellem Camel/Off-White, und mit einem fröhlichen Klecks Mandarine.

Übrigens waren in der Probenäher-Crew auch typische Kandidatinnen für Sommer-Farben von der Camel/Off-White-Kombination sehr angetan – und wir haben viel darüber gestaunt, wie verschieden die Wirkung von Farben und Farbkombinationen ausfallen kann. Probiert es doch selbst einmal aus!

Frühlingsfrische Luft, frische Blumen, frische Farben – sicherlich wird es noch den ein oder anderen kalten Tag dauern, bis es wieder richtig nach Frühling riecht, aber wir stellen uns doch gerne mit den passenden Stoffen schon jetzt darauf ein. Und weil dann – in Gedanken – der Sommer ja beinahe schon vor der Tür steht, gibt es zu dieser Kollektion, zu „Federkleid“ und „Tangram“, passende Falzgummibänder für Euch: Zum Einfassen von Ausschnitten, als Träger für Spaghetti-Tops oder als Haarbänder.

Petra hat die Muster der Stoffe so überarbeitet, dass die Bänder gefaltet wie ungefaltet etwas hermachen:

Und damit Euer Outfit komplett wird, hat Petra nicht nur die Federn in drei Varianten, sondern auch ein Tangram-Puzzle als Plotterfreebie eingerichtet!

Plotterfreebie

Das Plotterfreebie zum „Federkleid“ findet Ihr hier im Shop, das Tangram-Puzzle dort. Die Stoffbüro-Crew kam vom Puzzeln per Plotter gar nicht mehr los – klickt Euch doch gleich mal durch die Blogs! Auch ich möchte Euch in den kommenden Tagen hier meine Tangram-Spielereien zeigen.

Neue Muster, neue Farbe, neue Stoffe – und: Ein neuer Schnitt! Meine Freude war groß, als Elke von „Elle Puls“ die Idee zu einem neuen Schnittmuster präsentierte, just als wir über die Stoffe diskutierten. Am Montag hat sie auf ihrem Blog den „Cardison“ vorgestellt – einen offenen Cardigan im Blouson-Stil, mit 3/4-Ärmeln und Paspeltaschen:

Der Schnitt eignet sich für viele Arten von Strickstoffen – auch aus dickem, festem Wintersweat sind tolle Beispiele entstanden. Für mich war schnell klar: Das ist DER Schnitt, mein Schnitt für den leichten wie weichen „Tangram“-Jacquard.Es freut mich also, dass wir Euch den Schnitt zum „Cardison“ auch im Shop anbieten dürfen – hier findet Ihr ihn.

Elke hat ihn in Marine/Taupe genäht – Andrea zeigt ihn Euch in Schwarz/Taupe:

Meine Version in Petrol/Camel zeige ich Euch morgen – die Paspeltaschen jedenfalls gleichen einem Spaziergang, mit der umwerfenden Anleitung von Elke:

Bio-Jacquard

Und Tamara von „Sprungfaden“ hat zum fuchsiafarbenen „Federkleid“ gegriffen:

Wie gefällt Euch die neue Kollektion? Welches ist Euer Lieblingsmuster, welche sind Eure Lieblingsfarben? Ich lade Euch herzlich ein, im Shop ein wenig stöbern zu gehen, und Euer eigenes Ensemble zusammen zu stellen. In der Kategorie „Unsere Stoffe“ – und in den Unterkategorien – findet Ihr alle Jacquards, Jerseys, die Bündchen und Kurzwaren.

Und seht Euch unbedingt die inspirierenden Beispiele an, die in der Stoffbüro-Crew entstanden sind! Mein herzlichstes Dankeschön geht an dieses unvergleichliche Team – ohne Euren Zuspruch, Eure Ausdauer, Eure gute Laune und Eure Unterstützung könnte eine solche Kollektion nicht entstehen!

Vivien |

Vivien | „Eleonore creative“


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„Be cozy“: Kuschelpullizeit

Oder: Kuschelkleid-Zeit. Denn auch wenn man es sich noch so sehr wünscht: In der Regel hält nicht direkt im Anschluss an die Weihnachtsferien der Frühling Einzug.

Umso besser, denn: So können wir noch Kuschelpullis nähen. Deshalb gibt es in Annikas Näh-Connection-Shop jetzt ein reichhaltiges Schnittmuster-Paket mit vier vielseitigen Schnitten für neue Lieblingskuschelpullis: „Be cozy“ lautet ihr Motto, und ich schließe mich sehr gerne an – mit einem „Jasper Dress“, das ich schon im vergangenen Herbst genäht habe, das es jedoch aus den unterschiedlichsten Gründen nie in den Blog geschafft hat.

"Jasper Dress" | "Strickpunkt"

Den Jasper-Schnitt von Paprika Patterns habe ich Euch bereits zweimal in der Hoodie-Version gezeigt (hier und hier). Diesmal also als Kleid – mit Kragen, statt Kapuze.

Aber: Mit denselben gemütlichen Taschen…

2016_09_51

Der Stoff ist – Ihr habt es sicher erkannt – der Strickpunkt-Jacquard aus der Feder von Änni, in Camel/Bordeaux. So starte ich mit diesem „Jasper Dress“ auch direkt passend in den Februar der „12 colours of handmade fashion“, der im Zeichen der Farbe Beige steht. Selmin beschreibt Beige als sanften Naturton, der Ruhe in ein Outfit bringt – und kräftigen Farben ein sanfter Gegenpol ist: Wie hier dem warmen Bordeaux. Ich hoffe, die Zeit meint es gut und gibt mir Gelegenheit, bis zum Ende des Monats mehr zum Thema bereit zu legen.

"Jasper Dress" | "Strickpunkt"

Die reizvolle Rückseite des Jacquards kam hier zum Einsatz bei den Seitenteilen, beim Kragen und bei den Taschendetails – der Taschenbeutel ist aus dem passenden Uni-Jersey.

"Jasper Dress" | "Strickpunkt"

Und wie schon beim Jasper-Hoodie aus Flechtwerk-Jacquard, so durfte ich auch für dieses Kleid auf Kathrins Knopfvorrat zurückgreifen – herzlichen Dank!

Den Jasper-Schnitt bekommt Ihr – auf Englisch – direkt bei Lisa von Paprika Patterns. Bei Näh-Connection gibt es jetzt die deutsche Übersetzung, im Paket mit drei weiteren Schnitten: Seht Euch das Päckchen an, das Annika für Euch geschnürt hat! Welcher Pulli ist Euer Favorit für das Motto „Be cozy“?

Stoffe:

 


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Steppen statt Bügeln: „Regenbogenwolken“

Sicherlich ist es bequem, mal eben rasch den Plotter herauszuholen, um einen dringenden „Da muss was drauf“-Wunsch zu erfüllen oder um auf die Schnelle ein Statement-Shirt zu kreieren. Aber manchmal kann es eben auch ein Ziel sein, den gewundenen Weg zu gehen, und auf die „altmodische“ Weise zu Vliesofix und Stickvlies zu greifen – oder gar zum Stickrahmen und zur Sticknadel?

Darum hat Petra ihre hübsche Plotterserie „Wolkenliebelei“ noch einmal hervorgeholt, und sich für Euch in die guten alten, plotterlosen Zeiten zurückversetzt. Und so gibt es jetzt – als Applikationsvorlage und als Stickvorlage – die „Regenbogenwolken“.

pedilu |

Es versteht sich von selbst, dass ich da nicht nein sagen konnte, und sofort die passenden Farben aus der Jersey-Reste-Schublade hervorkramen musste.

pedilu |

Seinen Platz gefunden hat der bonbonfarbene Regenbogen auf dickem altrosa Kuschelsweat und einem schlichten Sweatshirt. Und weil die filigranen Herzchen für mich einfach zu diesem Regenbogen dazugehören…

pedilu |

… habe ich Knöpfchen aufgenäht, die ich mal in einem Überraschungspäckchen von Steffi finden durfte.

Petras Vorlage ist – wie gewohnt – professionell eingerichtet, da passt inkl. der Überlappungszugaben einfach alles. Und wenn Ihr genau hinseht, dann wird Euch auffallen, dass es tatsächlich gar nicht viele kleinteilige Nähte sind – ich war selbst überrascht, wie flott der Regenbogen genäht war.

regenbogen_appli_06

Die Stickvorlage hat Petra selbst umgesetzt – stilvoll und filigran. Seht Euch das auch mal an (hier) – vielleicht findet sich noch ein Stickrahmen und ein interessanter Stoff, den Ihr besticken könnt?

Die Applikationsvorlage und die Stickvorlage für die „Regenbogenwolken“ bekommt Ihr jetzt im Stoffbüro-Shop – aktuell zum Einführungspreis:


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12 Farben: Grün

Die farbliche Komfortzone verlassen – und das, nachdem wir in intensivem Austausch und langen Diskussionen unsere Kleiderschränke ausgemistet haben, um sie künftig ‚vernetzt‘ auszustatten in ausgesuchten Farben, die auch mit einem blinden Griff in den Kleiderschrank miteinander kombinierbar sind?

Und dennoch kann ich mich dem Reiz von Selmins Challenge zu den „12 colours of handmade fashion“ nicht entziehen – womöglich deshalb, weil sie just zu dem Zeitpunkt in die Nähblogger-Welt flatterte, als ich mich der „Herausforderung Blau“ (farblich für mich wohl eine der größten denkbaren Herausforderungen) stellte. Die mündete im Meerweh-Pulli, und das Vögelchen, das Selmin da losgeschickt hatte, setzte sich auf meinem Nähtisch nieder und blickte mich frech an. Naja – so in etwa. Mit der Januar-Farbe Grün macht es mir das Vögelchen leicht, und ich bin schon jetzt gespannt, welche Farben folgen werden, Monat für Monat.

"12 colours of handmade fashion" | Grün

Mein Grün ist ein helles Lime-Grün, ein sehr gelbes Grün: Frischgrün, Frühlingsgrün. Kein gedecktes Flaschengrün, kein kaltes Smaragdgrün – mit der luftigen Bluse bleibe ich ganz in meinen Schema, gerade in der Kombination mit der Hose in bräunlichem Khaki.

"12 colours of handmade fashion" | Grün

Die Bluse aus luftigem und glattem Baumwoll-Batist von Cotton+Steel habe ich für den vergangenen Sommer genäht – aber, mangels Sommerlaune und Sonnenschein – nie im Blog gezeigt und leider auch nur einmal getragen. Dieses eine Mal aber sehr gerne, und so hoffe ich, dass der kommende Sommer dafür mehr Gelegenheiten bereithält.

"12 colours of handmade fashion" | Grün

Der Schnitt stammt aus dem Buch „Chice Sommerkleidung an einem Tag genäht“;  er ist mit den Raffungen sehr großzügig angelegt – der leichte Batist eignet sich perfekt dafür, er fällt fließend und trägt nicht auf.

Nun freue ich mich darauf, mich durch die Grünpalette+ zu klicken, die Selmin auf ihrem Blog „Tweed & Greet“ sammelt. Wer mehr über die Challenge wissen möchte, findet hier weitere Infos.


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Meerweh | Capri

In der vergangenen Vorweihnachtszeit erreichte mich so viel schöne „Bloggerpost“ – Weihnachtswünsche, Neujahrsgrüße, sogar ein ganzer liebevoll gefüllter Adventskalender begleitete mich durch den Dezember. All die netten Kleinigkeiten befreundeter Nähbloggerinnen zu verarbeiten, bereitet eine ganz besondere Freude: So darf ich das Schmunzeln eines jeden Auspackens in den Alltag tragen, wie beispielsweise mit dem Regenbogen-Label aus Petras Päckchen, am Einhorn-Sweatshirt, oder mit den gelben Knöpfen am blauen Hemd, von Steffi.

Dominiques hübscher Meerweh-Plot stellte mich dabei vor eine derart große Herausforderung, dass ich meinem eigentlichen Vorhaben nicht gewachsen war – nämlich beim selben Kleidungsstück auch das Hoodieband aus Steffis Adventskalender zu verarbeiten, weil es, in maritimem Rot-Weiß, so gut gepasst hätte. So bewahre ich es auf, für eine nächste Runde Meer- und Strand-Klamotte.

Meer und Meerweh: Das schreit förmlich nach Blau. Und eben darin lag die Herausforderung. Wie ich es auch drehte und wendete: Der weiße Plott konnte nur auf blauem Untergrund zur Geltung kommen. Aber ein blauer Pulli, für mich? Sicherlich nicht.

"Meerweh" | "FrauBente"

Stattdessen: Abendrot-Stimmung einfangen.

"Meerweh" | "FrauBente"

 

Der Schnitt ist wieder „FrauBente“ von Fritzi & Schnittreif – wie schon bei meinem Feinripp-Pulli, habe ich auch diesmal wieder einen Loopkragen mit Ösen, Kordel und SnapPap (dieses tatsächlich aus Steffis Adventskalender) ergänzt. Die Teilungsnähte sind rund angelegt – auch an den Ärmeln; und mit dem Kettstich der Coverlock-Maschine abgesteppt.

"Meerweh" | "FrauBente"

Der Pulli wurde zuerst in die Berge ausgeführt – auf seinen Einsatz gegen die frische Frühlingsbrise an Nord- oder Ostsee wartet er noch: Oder auch als schneller Überzieh-Pulli, wenn der laue Sommerabend allzu lau wird, sobald die Sonne im Meer versunken ist.

Ich schicke hier noch einmal mein herzliches Dankeschön an all die Absender der Überraschungspäckchen, -pakete,  und -briefe! Alles in irgendeiner Weise vernähbare Material – auch wenn es dafür vielleicht nicht ursprünglich gedacht war – habe ich in einem Kistchen gesammelt, das für jedes neue Projekt gewissenhaft durchwühlt wird, um zu prüfen, ob es nicht etwas Geeignetes bereithält. Wundert Euch also nicht, wenn bei kommenden Projekten Weihnachtsgeschenke und Adventskalender-Inhalt zum Einsatz kommen!


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Ganz ohne Ironie: „All you need is a Unicorn“

Einhörner here, Einhörner there, Einhörner everywhere. Glitzer, und Regenbögen.

Zu Petras schönem weihnachtlichem Plotterfreebie „Glitzapopitza“ schrieb ich (hier), dass ich für Motive dieser Sorte eine gewisse Portion Ironie brauche, um sie umsetzen zu können – um sie auf Distanz bringen und dann in einem Wenn-schon-denn-schon-Kitsch schwelgen zu lassen: Also beispielsweise in Knallgelb mit Knallglitzerpink. (Wobei ursprünglich sogar die Covernähte mit Glitzergarn geplant waren; als das jedoch nicht auf Anhieb klappte, verließ mich der Ehrgeiz – was ich schlussendlich auch für die hübschere Lösung halte.)

Wie soll ich also – in Zeiten wie diesen – Einhörnern gegenübertreten? Noch dazu einem so freundlichen, harmlosen und unverkitschten Einhorn wie Petras „Eiswind“? Ganz einfach und am besten wohl: Durch und durch unkitschig und ohne jede Ironie. Gerne hätte ich die Zeit gehabt, der Symbolik ein wenig intensiver nachzugehen, um – anstelle der Distanz-per-Ironisierung – eine Distanz-dank-Lexikon zu schaffen. Womöglich wäre dann ein beherztes „All you need is a Unicorn“ viel weniger kitschig als befürchtet?

Auf einem Mädchenpulli jedenfalls überraschen wohl weder das Einhorn – und sei es noch so glitzrig…

pedilu |

… noch der so stilvoll handgeletterte Schriftzug:

pedilu |

Vielmehr werden sie bei Mädchen vermutlich mit ziemlicher Sicherheit einfach gut ankommen. Und das ist bei einem selbstgenähten Mädchenpulli wohl auch die Hauptsache.

pedilu |

Getreu einem Motto für 2017 – „Aufbrauchen!“ – habe ich die Schublade mit den Sweat-Resten um ein paar Bio-Vintage-Sweats erleichtert. Dafür eignen sich solche Plotterprojekte hervorragend, und das rötliche Pink – oder pinkige Rot –  mit dem kräftigen Blau passte einfach perfekt zu dem Regenbogen-Motiv, das mir für einen „gepatchten“ Pulli vorschwebte. Die Ärmelbündchen haben konsequenterweise unterschiedliche Farben, wie auch Hals- und Saumbündchen.

Die Nähte habe ich diesmal übrigens tatsächlich mit Glitzergarn abgesteppt – nach ein wenig Übung und einigen Verfeinerungen bei den Einstellungen, recht dezent mit dem Kettstich der Cover.

pedilu |

Und in der Seitennaht hat dann sogar noch ein kleines Regenbogen-Label sein Plätzchen gefunden – das bunte Zierband stammt aus Petras Weihnachtspäckchen, es stand also außer Zweifel: Genau hier, bei diesem Pulli, soll es eingesetzt werden.

pedilu |

Denkt Ihr nun auch an eine kleine Dame, die Ihr mit einem Einhorn-Plot glücklich machen könnt? Oder entscheidet Ihr Euch für den Schriftzug und ein Statement-Shirt für Euch selbst? Für alle Pferde-Freunde und -Freundinnen gibt es das Einhorn „Eiswind“ übrigens auch ohne Horn – als Pferd „Pfiffikus“. Und das ist hier schon für die nächsten Mädchen-Kindergeburtstage eingeplant: In vielen Fällen ist das doch eine relativ sichere Nummer, und Petras neuer Plotterserie sei dank habe ich nun immer die hübsche und unkitschige Lösung parat.

Viele weitere Designbeispiele zeigt Euch heute übrigens auch Petra selbst – klickt Euch >> hin! Und weil’s soviel Freude macht, entstand noch ein Einhorn zum Kleben – auf eine zum Stiftebecher umfunktionierten Konservendose. Stichwort: Aufbrauchen, Weiterbenutzen.

pedilu |