Ich habe einen neuen Rock.
Letzte Woche dachte ich noch, dass er als erstes Ufo 2017 in einer Kiste verschwindet- aber ich habe ich doch aufgerafft, ihn fertig zu nähen.
Zweifel waren aufgekommen, weil der enge Rock durch den Stretchstoff zwar super bequem ist- aber leider auch sehr eigenwillige Falten im Bauchbereich bildet, sobald man nicht mehr statisch auf der Stelle steht.
Doch ich kam zu dem Schluss, dass man die Falten ja in Schwarz nicht ganz so doll sieht und außerdem können solche Pseudo-Raffungen ja auch durchaus kaschierend sein ;)
Doch nun tut sich ein zweites Problem auf: Wie kombiniere ich das neue Stück alltagstauglich?!
Das hier finde ich zwar eigentlich nett- aber wenn ich die Fotos jetzt so anguckte- irgendwie viel zu "business". Klar- ich bin 45 und ja auch eher der seriöse Typ- aber ist das hier nicht schon ein wenig arg "büroschick"?! Setzte ich mich wirklich so an die Nähmaschine?
Der Rockschnitt ist übrigens aus der Burda 5/2005 Mod. 105B.
Hier habe ich noch ein paar Detailbilder und auch das Modelfoto aus dem Heft (natürlich mit Null Faltenbildung irgendwo *g*)
Loop- ein Stück Bündchenware um den Hals geworfen
Leinenjäckchen hier vorgestellt KLICK
Und, wie würdet Ihr so einen Rock stylen?
Ist das für Euch ganz klar die Kategorie "Schick bleibt schick" oder habt Ihr einen Tipp, was man kombinieren kann, um die "Strenge" etwas zu brechen?
Heute ist Me Made Mittwoch und ich reihe mich- mal wieder typisch monochrom- in die bunte Vielfalt der Selberschneiderinnen ein...
Mittwoch, 25. Januar 2017
Mittwoch, 11. Januar 2017
Frau Fannie- Basic Teil mit kleinen Mängeln
Das Jahr begann voller Elan und dem Entschluss, mir noch eine Frau Fannie zu nähen.
Die graue Version des Kleides mit 3/4 Arm trage ich recht viel und gerne - doch nun sollte es eine Version mit ganz langen Ärmeln werden. Tiefschwarzer Sweat (glatte Innenseite) lag bereit und so ging es an den Zuschnitt. Ich musste dabei leider etwas Schnittpuzzelei betreiben und ein wenig der Rocklänge opfern- denn das Stoffstück war etwas knapp bemessen.
Das Nähen war keine Zauberei und hier ist nun meine Frau Fannie Nr.2
Ich muss jedoch gestehen, dass sie mich nicht ganz so vom Hocker haut wie die 1. Version...
Die graue Version des Kleides mit 3/4 Arm trage ich recht viel und gerne - doch nun sollte es eine Version mit ganz langen Ärmeln werden. Tiefschwarzer Sweat (glatte Innenseite) lag bereit und so ging es an den Zuschnitt. Ich musste dabei leider etwas Schnittpuzzelei betreiben und ein wenig der Rocklänge opfern- denn das Stoffstück war etwas knapp bemessen.
Das Nähen war keine Zauberei und hier ist nun meine Frau Fannie Nr.2
Ich muss jedoch gestehen, dass sie mich nicht ganz so vom Hocker haut wie die 1. Version...
Donnerstag, 5. Januar 2017
Die richtige Länge beim Halsbündchen
"Wie lang muss ich so ein Halsbündchen denn eigenlich zuschneiden?"
Eine Frage, die in meinen Nähkursen immer wieder aufkommt.
Meine Antwort darauf: "Kommt ganz drauf an..."
Dann wird geseufzt, weil doch eine klare Zentimeter-Angabe so viel schöner gewesen wäre.
Aber es hängt wirklich von verschiedenen Faktoren ab, wie lang der Zuschnitt sein muss.
Zunächst einmal von der Form des Halsausschnittes.
Für meinem alten Blog hatte ich mal eine Grafik gemacht, die einen kleinen Überblick verschafft:
Diese Werte sind nur die Grundwerte, denn auch die Dehnbarkeit Eures Stoffes und die Breite des Bündchens bestimmen die Länge.
Das erklärt auch, warum die Angaben bei den Schnittmustern immer nur Richtwerte sein können, auf die man sich nicht blind verlassen sollte.
Also- messt Euer Halsloch sorgsam aus (immer ohne es auszudehnen- wenn ihr unsicher seit, messt einfach am Papierschnitt nach) Rechnet die Bündchenlänge nach den Vorgaben oben aus und beachtet dabei, wie elastisch Euer Stoff ist.
Viertelt Euer Halsloch und steckt das - ebenfalls geviertelte- Bündchen an den Punkten an.
Nun könnt Ihr leicht prüfen, ob es sich beim Dehnen schön anschmiegt oder ob es noch labbert und lieber noch gekürzt werden sollte.
Notiert Euch die Zuschnittlänge und Materialart auf dem Schnitt. Dann spart Ihr Euch beim nächsten Oberteil die Frage: "Wie lang sollte das Halsbündchen denn noch...?!"
Samstag, 31. Dezember 2016
The Sewing Oscars 2016
Ein Hauch von Glamour auf dem Blog, denn heute verleihe ich einigen meiner diesjährigen Nähwerke den Sewing Oscar 2016!
Nina von „Verliest und Zugenäht“ hatte diese schöne Idee für einen persönlichen Rückblick auf das Nähjahr 2016. Sie startet heute eine Linkparty und ich freue mich, mit meinem Beitrag dabei zu sein und einige meiner Nähwerke noch einmal ins Rampenlicht zu holen…
In folgenden Kategorien stehen Nominierungen an und wir wollen mal schauen, wer jeweils die begehrte Trophäe bekommt…
- Beste/r HauptdarstellerIn- Das liebste bzw. am häufigsten getragene Kleidungsstück
- Beste/r NebendarstellerIn- Das am besten zu kombinierende Kleidungsstück
- Beste Regie- Die aufwändigste Verarbeitung bzw. die technischste Herausforderung
- Bester Schnitt- Das Lieblingsschnittmuster
- Bestes Drehbuch- Die beste Anleitung bzw. das beste Ebook
- Ehrenoscar- Das schönste für jemand anders genähte (Kleidungs)stück
- Goldene Himbeere (Der Anti Oscar)- Der größte Reinfall
Mittwoch, 28. Dezember 2016
Pimp your Glückskeks Silvesterdeko DIY
Ich weiß, dass einige von Euch schon mit den Hufen scharren und sehnsüchtig auf die Neuauflage meiner "Wunderkerzen-Verpackung" vom letzten Jahr warten...
Hier ist sie also- die Ratz-Fatz-Bastelvorlage für Eure Silvesterparty in der Edition 2017
Und wie Ihr sehen könnt, habe ich in diesem noch Jahr eine weitere Druckvorlage für Euch gestaltet: Mit dem kleinen Etikett wird ein schnöder Glückskeks zu einem netten Happy-New-Year- Geschenk für Nachbarn und Freunde...
Hier ist sie also- die Ratz-Fatz-Bastelvorlage für Eure Silvesterparty in der Edition 2017
Und wie Ihr sehen könnt, habe ich in diesem noch Jahr eine weitere Druckvorlage für Euch gestaltet: Mit dem kleinen Etikett wird ein schnöder Glückskeks zu einem netten Happy-New-Year- Geschenk für Nachbarn und Freunde...
Mittwoch, 21. Dezember 2016
Mandy Boat Tee oder 'Wie trage ich ein Zelt?'
Auf meinem Pinterst Board mit Klamotten-Inspirationen haben sich etliche Bilder von Kombinationen aus Oversize- Oberteil und schmaler Hose angesammelt. In puristischem schwarz oder grau, stets lässig gestylt- wirklich wunderbar anzusehen...
Vor längerer Zeit schon hatte ich mir das kostenlose Schnittmuster für ein kastiges Onesize Shirt von Tessuti Fabrics ausgedruckt- das Mandy Boat Tee.Und da bei einer Stoffbestellung spontan ein sehr günstiges Reststück Polojerysey in den Warenkorb gewandert war, stand jetzt dem Versuch meinem Kleiderschrank etwas mehr Lässigkeit zu verpassen, nichts mehr im Wege.
Vor längerer Zeit schon hatte ich mir das kostenlose Schnittmuster für ein kastiges Onesize Shirt von Tessuti Fabrics ausgedruckt- das Mandy Boat Tee.Und da bei einer Stoffbestellung spontan ein sehr günstiges Reststück Polojerysey in den Warenkorb gewandert war, stand jetzt dem Versuch meinem Kleiderschrank etwas mehr Lässigkeit zu verpassen, nichts mehr im Wege.
Sonntag, 11. Dezember 2016
Nähzimmer Türschild (Tutorial)
Heute ist tatsächlich schon der 3. Advent
Keine zwei Wochen mehr und wir legen liebevoll verpackte Päckchen unter den schön geschmückten Weihnachtsbaum…
Falls Ihr jetzt erschrocken nach Luft schnappt, weil Euch genau in diesem Moment einfällt, dass Ihr dringend noch eine Kleinigkeit für die beste Nähfreundin braucht, dann kann ich Euch vielleicht helfen. Ich habe heute nämlich ein kleines Tutorial inkl. druckfertiger Vorlage für Euch, um ein tolles Geschenk für’s Nähzimmer (oder die Nähecke) zu basteln.
Mit meinem Holzschild kann man ganz wunderbar anzeigen, ob gerade Gesellschaft beim Nähen erwünscht ist oder ob man lieber ganz in Ruhe und allein vor sich hin sticheln möchte.
Einfach mit der entsprechenden Seite an die Tür hängen und fertig...
Keine zwei Wochen mehr und wir legen liebevoll verpackte Päckchen unter den schön geschmückten Weihnachtsbaum…
Falls Ihr jetzt erschrocken nach Luft schnappt, weil Euch genau in diesem Moment einfällt, dass Ihr dringend noch eine Kleinigkeit für die beste Nähfreundin braucht, dann kann ich Euch vielleicht helfen. Ich habe heute nämlich ein kleines Tutorial inkl. druckfertiger Vorlage für Euch, um ein tolles Geschenk für’s Nähzimmer (oder die Nähecke) zu basteln.
Mit meinem Holzschild kann man ganz wunderbar anzeigen, ob gerade Gesellschaft beim Nähen erwünscht ist oder ob man lieber ganz in Ruhe und allein vor sich hin sticheln möchte.
Einfach mit der entsprechenden Seite an die Tür hängen und fertig...
Samstag, 10. Dezember 2016
Türchen 10 im Lillestoff-Adventskalender...
Öffnet Ihr auch fleißig die vielen Türchen der wunderbaren Adventskalender im Netz?!
So viele Firmen und auch kreative Blogs haben für die 24 Tage im Advent kleine Nettigkeiten und auch feine Gewinnchancen für die Leser vorbereitet...
Einen Kalender davon möchte ich Euch heute ganz besonders ans Herz legen:
Den Lillestoff-Adventskalender- denn hinter Tür 10 verbirgt sich nämlich ein Gewinn von mir...
Verlost wird heute ein hübsches Bügel-Ei in freundlichem Grau mit weißem Siebdruckmotiv. Also- nichts wie hin- Türchen öffnen und Euer Glück versuchen!
Wer nun nicht weiß, was er mit so einem Bügelei denn überhaupt anfangen soll, der schaut sich einfach mal mein YouTube Video an. Dort zeige ich eine der vielen Möglichkeiten, bei denen das Ei Euch die Arbeit erleichtert:
Sollte Euch das Losglück nicht hold sein, dann könnt Ihr so ein Bügelei natürlich auch in meinem Dawanda-Shop kaufen.
Aufgemerkt! Schaut unbedingt auch morgen hier im Blog vorbei- ich habe nämlich ein ganz wunderbares Tutorial für Euch vorbereitet. Perfekt, falls Ihr noch ein Geschenk für eine liebe Nähfreundin basteln oder Euch in der Vorweihnachtszeit auch mal selbst beschenken wollt. Lasst Euch überraschen!
So viele Firmen und auch kreative Blogs haben für die 24 Tage im Advent kleine Nettigkeiten und auch feine Gewinnchancen für die Leser vorbereitet...
Einen Kalender davon möchte ich Euch heute ganz besonders ans Herz legen:
Den Lillestoff-Adventskalender- denn hinter Tür 10 verbirgt sich nämlich ein Gewinn von mir...
Verlost wird heute ein hübsches Bügel-Ei in freundlichem Grau mit weißem Siebdruckmotiv. Also- nichts wie hin- Türchen öffnen und Euer Glück versuchen!
Wer nun nicht weiß, was er mit so einem Bügelei denn überhaupt anfangen soll, der schaut sich einfach mal mein YouTube Video an. Dort zeige ich eine der vielen Möglichkeiten, bei denen das Ei Euch die Arbeit erleichtert:
Sollte Euch das Losglück nicht hold sein, dann könnt Ihr so ein Bügelei natürlich auch in meinem Dawanda-Shop kaufen.
Aufgemerkt! Schaut unbedingt auch morgen hier im Blog vorbei- ich habe nämlich ein ganz wunderbares Tutorial für Euch vorbereitet. Perfekt, falls Ihr noch ein Geschenk für eine liebe Nähfreundin basteln oder Euch in der Vorweihnachtszeit auch mal selbst beschenken wollt. Lasst Euch überraschen!
Mittwoch, 7. Dezember 2016
Unbunt glücklich!
Heute zum MeMadeMittwoch gewohnt monochrom.
GRAU SCHWARZ WEISS
Ich liebe es einfach.
Mein neuer Jersey-Rock:
Es ist ja nicht so, dass ich Farbe nicht mag- aber in MEINEM Kleiderschrank überwiegt das Unbunte, meist in schlicht und gradlinig.
Farbig beschränkt sich bei mir auf BLAU...
Blau mag ich wirklich sehr - in sanften Abstufungen, gern auch dunkel. Kombiniert mit Weiß- das ist dann mein BUNT...
Mehr braucht es nicht- die Experimente hab ich hinter mir...
Ich sage Euch- das ist so wunderbar entspannend... ;)
Schnitt Rock: Altbewährt und selbstgebastelt HIER
Schnitt Jacke: HIER (diese schwarze Jersey-Version braucht übrigens dringend Ersatz- sie ist schon arg abgetragen- ein echtes Lieblingsteil eben)
Und- wie ist es bei Euch? Schwelgt Ihr genussvoll und mit Freude in Farben und Mustern?
Oder seid Ihr manchmal auch so übersättigt von der kunterbunten schnelllebigen (Stoff)welt, die sich uns Näherinnen im Netz präsentiert?
Ach ja- falls sich wer wundert, warum ich auf den Fotos in letzter Zeit öfter aufs Smartphone schaue- ich kann meine neue Kamera damit steuern und habe noch keinen guten Weg gefunden, das Teil unauffälliger zu halten und zu bedienen ;)
Donnerstag, 1. Dezember 2016
Nähen 2017 (Kalender-Freebie)
Heute ist der erste Dezember und Weihnachten naht mit 24 Schritten.
Das Jahr ist fast rum und da darf man durchaus mal einen kleinen Blick zurück werfen und anfangen, die Vorsätze für das nächste Jahr grob zu fomulieren...
Ich hatte Anfang dieses Jahres begonnen, mich intensiver mit dem Inhalt meines Kleiderschrankes zu Beschäftigen. Ich hatte mir Gedanken zur "Genügsamkeit beim Nähen" gemacht und habe mit meiner Kleiderschrank-Diät begonnen. Ich habe mich von vielem getrennt, manches wiederentdeckt und das, was neu im Schrank einziehen durfte, hat mich wirklich zufrieden gemacht. Viele nette kleine Nähprojekte, wie fixe Jerseyröcke- aber auch etwas aufwändigere, wie den Pseudo-Trenchcoat und jetzt zum Ende des Jahres im Rahmen des Mantel-Sew-Alongs der Kuschelmantel.
Leider habe ich es nur bis März durchgehalten, bei der schönen Aktion "12 Letters Of Handmade Fashion" mitzumischen- doch mein "Scheitern" zeigte mir, dass Projekte, die sich über ein ganzes Jahr ziehen, doch nicht so meins sind.
Im neuen Jahr möchte ich mich gerne intensiver mit dem Fashion Sudoku beschäftigen. Das hat großen Spaß gemacht und das Raster könnte auch wunderbar als Vorlage für "Sewing with a plan" dienen- also dem gezielten Anfertigen von Kleidungsstücken, die sich perfekt kombinieren lassen.
Und noch eines möchte ich im neuen Jahr:
Ich möchte einen Überblick haben, was ich wann genäht und vollendet habe. Zwar ist mein Blog ja auch eine Art Tagebuch- aber ich möchte mir notieren, über welchen Zeitraum ich an was gewerkelt habe und wann es dann am Ende fertig wurde (oder wann es zum Ufo mutierte *ggg*)
Für dieses Vorhaben habe ich mir gestern einen Kalender bebastelt.
Und weil Ihr vielleicht auch gerne ein kleines Nähtagebuch haben möchtet, habe ich die Kalenderblätter als .pdf zum Ausdrucken für Euch.
Das Jahr ist fast rum und da darf man durchaus mal einen kleinen Blick zurück werfen und anfangen, die Vorsätze für das nächste Jahr grob zu fomulieren...
Ich hatte Anfang dieses Jahres begonnen, mich intensiver mit dem Inhalt meines Kleiderschrankes zu Beschäftigen. Ich hatte mir Gedanken zur "Genügsamkeit beim Nähen" gemacht und habe mit meiner Kleiderschrank-Diät begonnen. Ich habe mich von vielem getrennt, manches wiederentdeckt und das, was neu im Schrank einziehen durfte, hat mich wirklich zufrieden gemacht. Viele nette kleine Nähprojekte, wie fixe Jerseyröcke- aber auch etwas aufwändigere, wie den Pseudo-Trenchcoat und jetzt zum Ende des Jahres im Rahmen des Mantel-Sew-Alongs der Kuschelmantel.
Leider habe ich es nur bis März durchgehalten, bei der schönen Aktion "12 Letters Of Handmade Fashion" mitzumischen- doch mein "Scheitern" zeigte mir, dass Projekte, die sich über ein ganzes Jahr ziehen, doch nicht so meins sind.
Im neuen Jahr möchte ich mich gerne intensiver mit dem Fashion Sudoku beschäftigen. Das hat großen Spaß gemacht und das Raster könnte auch wunderbar als Vorlage für "Sewing with a plan" dienen- also dem gezielten Anfertigen von Kleidungsstücken, die sich perfekt kombinieren lassen.
Und noch eines möchte ich im neuen Jahr:
Ich möchte einen Überblick haben, was ich wann genäht und vollendet habe. Zwar ist mein Blog ja auch eine Art Tagebuch- aber ich möchte mir notieren, über welchen Zeitraum ich an was gewerkelt habe und wann es dann am Ende fertig wurde (oder wann es zum Ufo mutierte *ggg*)
Für dieses Vorhaben habe ich mir gestern einen Kalender bebastelt.
Und weil Ihr vielleicht auch gerne ein kleines Nähtagebuch haben möchtet, habe ich die Kalenderblätter als .pdf zum Ausdrucken für Euch.
Montag, 28. November 2016
Mein Name ist Schneiderherz und ich bin nähfußsüchtig!
Um tolle Sachen zu nähen, braucht es eigentlich nur eine Nähmaschine und die Nähfüßchen, die vom Werk aus mitgeliefert werden (und Übung und ein wenig Geduld)
In meinem Haus wohnen vier Nähmaschinen und so komme ich schon in der Basisausstattung auf eine stattliche Anzahl an Füßchen für diverse Anwendungen.
Da ich Spezialfüßchen aber einfach liebe, habe ich mit der Zeit trotzdem eifrig dazu gekauft.
Nicht immer wirklich notwendig- aber irgendeinen Tick muss man ja haben.
Haken an der Sache- Nähfüße sind nicht gerade billig. Gerade für meine Bernina kosten die Füße schon eine ganze Stange Geld. Natürlich sind sie sehr wertig gearbeitet und wirklich perfekt auf die Maschine abgestimmt- aber für eine Nähtechnik, die man nur alle Jubeljahre mal macht- tut das denn wirklich Not?!
Irgendwann war ich beim Stöbern im Netz auf so ein 32-teiliges Nähfußsortiment* gestoßen- für einen lächerlich geringen Preis. Einfach so billig, dass es eigentlich gar nicht taugen kann.
Trotzdem wurde ich neugierig- doch leider schien das Set zu keiner meiner Maschinen kompatibel.
In meinem Haus wohnen vier Nähmaschinen und so komme ich schon in der Basisausstattung auf eine stattliche Anzahl an Füßchen für diverse Anwendungen.
Da ich Spezialfüßchen aber einfach liebe, habe ich mit der Zeit trotzdem eifrig dazu gekauft.
Nicht immer wirklich notwendig- aber irgendeinen Tick muss man ja haben.
Haken an der Sache- Nähfüße sind nicht gerade billig. Gerade für meine Bernina kosten die Füße schon eine ganze Stange Geld. Natürlich sind sie sehr wertig gearbeitet und wirklich perfekt auf die Maschine abgestimmt- aber für eine Nähtechnik, die man nur alle Jubeljahre mal macht- tut das denn wirklich Not?!
Irgendwann war ich beim Stöbern im Netz auf so ein 32-teiliges Nähfußsortiment* gestoßen- für einen lächerlich geringen Preis. Einfach so billig, dass es eigentlich gar nicht taugen kann.
Trotzdem wurde ich neugierig- doch leider schien das Set zu keiner meiner Maschinen kompatibel.
Mittwoch, 23. November 2016
Partyrock - Let it swing!
Pünktlich zum MeMadeMittwoch fertig- mein erster Partyrock von Stokx/Crafteln .
Direkt als der Schnitt erschien, hat Frau Vau mich mit ihrer Version in freundlichem schwarz angefüttert. Ein Rock mit raffiniertem Faltenwurf und toller Saumweite (let it swing!). Das Ganze tatsächlich mit nur einem Schnittteil- dieses Modell musste also erstmal in meine Schnittsammlung (um dann ein wenig auf der Festplatte zu schlummern)
Nun habe ich mir den Schnitt endlich A0 ausplotten lassen (was bei der übersichtlichen Seitenzahl eher ein Hauch von Luxus ist- aber ehrlich- ich hasse diese A4-Kleberei einfach)
Im Stofflager fand ich den Stoff, mit dem ich einen Testlauf starten wollte- eine Dekoware- Baumwolle mit etwas Poly, grau meliert- etwas Stand, aber nicht zu steif.
Blöderweise hatte ich aber davon schon ein Täschchen genäht und dafür beherzt eine große Ecke weggeschnitten. Das wurde mir nun fast zum Verhängnis, denn ich bekam die 6 Rockbahnen nicht aufgelegt. Nach kurzem Fluchen, wildem Geschiebe und Probieren kam ich dann zum Glück auf die Idee, den angeschnittenen Bundbeleg oben, einfach extra zuzuschneiden. So reichte mein Stoff.
Das Nähen des Rockes ist eine schnelle Sache. Falten markieren und steppen. Den Reißer einnähen und dann die Bahnen zusammensetzten- schon war die erste Anprobe dran.
Größe 2 passte mir auf Anhieb :) Zunächst fand ich es ungewohnt, dass der Rock bis in die Taille hochgeht, aber es trägt sich wirklich prima. Ich habe übrigens das lange Modell genäht und für meine Körpergröße von 178cm am Saum noch 6cm zugegeben. Laut Anleitung wird die untere Kante mit Schrägband eingefasst- ich habe mich aber entschieden, einen Rollsaum per Hand zu machen- die Strecke von über drei Metern hat mich nicht abgeschreckt ;)
Heute trage ich also meinen Partyrock- kombiniert mit meinem Bouclejäckchen, Kuschelschal, dicker Strumpfhose und Stulpen ist er durchaus wintertauglich (zumindest wenn es so mild ist wie gerade hier in Flensburg)
Einziger Wermutstropfen bei meinem grauen Gute-Laune-Teil: Der Stoff knüllt furchbar! Jetzt wo ich hier am Schreibtisch sitze und diesen Beitrag tippe, hat er sich schon unschön verkrumpelt.
Also ist er doch eher ein (Steh)Partyrock... Aber das kann ich bei der nächsten Version ja einfach bedenken und dann einen nicht so knitteranfälligen Stoff verarbeiten.
So, dann swing ich mich mal rüber zum heutigen MeMadeMittwoch. Dort begrüßt uns Nina von Kleidermanie in schickem grauen Etuikleid und jede Menge anderer Kreativschneiderinnen zeigen, was sie für sich gestichelt haben.
Direkt als der Schnitt erschien, hat Frau Vau mich mit ihrer Version in freundlichem schwarz angefüttert. Ein Rock mit raffiniertem Faltenwurf und toller Saumweite (let it swing!). Das Ganze tatsächlich mit nur einem Schnittteil- dieses Modell musste also erstmal in meine Schnittsammlung (um dann ein wenig auf der Festplatte zu schlummern)
Nun habe ich mir den Schnitt endlich A0 ausplotten lassen (was bei der übersichtlichen Seitenzahl eher ein Hauch von Luxus ist- aber ehrlich- ich hasse diese A4-Kleberei einfach)
Im Stofflager fand ich den Stoff, mit dem ich einen Testlauf starten wollte- eine Dekoware- Baumwolle mit etwas Poly, grau meliert- etwas Stand, aber nicht zu steif.
Blöderweise hatte ich aber davon schon ein Täschchen genäht und dafür beherzt eine große Ecke weggeschnitten. Das wurde mir nun fast zum Verhängnis, denn ich bekam die 6 Rockbahnen nicht aufgelegt. Nach kurzem Fluchen, wildem Geschiebe und Probieren kam ich dann zum Glück auf die Idee, den angeschnittenen Bundbeleg oben, einfach extra zuzuschneiden. So reichte mein Stoff.
Größe 2 passte mir auf Anhieb :) Zunächst fand ich es ungewohnt, dass der Rock bis in die Taille hochgeht, aber es trägt sich wirklich prima. Ich habe übrigens das lange Modell genäht und für meine Körpergröße von 178cm am Saum noch 6cm zugegeben. Laut Anleitung wird die untere Kante mit Schrägband eingefasst- ich habe mich aber entschieden, einen Rollsaum per Hand zu machen- die Strecke von über drei Metern hat mich nicht abgeschreckt ;)
Heute trage ich also meinen Partyrock- kombiniert mit meinem Bouclejäckchen, Kuschelschal, dicker Strumpfhose und Stulpen ist er durchaus wintertauglich (zumindest wenn es so mild ist wie gerade hier in Flensburg)
Einziger Wermutstropfen bei meinem grauen Gute-Laune-Teil: Der Stoff knüllt furchbar! Jetzt wo ich hier am Schreibtisch sitze und diesen Beitrag tippe, hat er sich schon unschön verkrumpelt.
Also ist er doch eher ein (Steh)Partyrock... Aber das kann ich bei der nächsten Version ja einfach bedenken und dann einen nicht so knitteranfälligen Stoff verarbeiten.
So, dann swing ich mich mal rüber zum heutigen MeMadeMittwoch. Dort begrüßt uns Nina von Kleidermanie in schickem grauen Etuikleid und jede Menge anderer Kreativschneiderinnen zeigen, was sie für sich gestichelt haben.
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