„Dos veces es belleza la belleza, y lo que es bueno es doblemente bueno, cuando se trata de dos calcetines de lana en el invierno“
„Zwei mal so schön ist das Schöne und das Gute ist doppelt gut, wenn es sich um zwei Socken aus Wolle im kalten Winter handelt“
Was Pablo Neruda in seiner „Ode an die Socken besingt, habe ich mir jetzt auf die Strümpfe gestrickt. Die Idee stammt aus einem älteren Sockenbuch, dem ich sonst nicht allzu viel abgewinnen kann. Verwendet habe ich nur die Charts und mir den dazu passenden Kniestrumpf selbst berechnet. Basis ist dunkelblaue Sockenwolle, für’s Muster ist ein Rest selbstringelnde zuständig … und bei diesem Muster buchstabiere ich beim Stricken tatsächlich vor mich hin.
Die ganze Ode findet ihr zum Beispiel hier.

So Fipselkram nähe ich nicht so gern, es zog sich also ein wenig, schien aber (bis auf ein wenig schief) ganz gut zu werden. Tja, der Schein trog. Das fertige Portemonnaie hatte einen entscheidenden Makel: es ließ sich nicht richtig schließen. Der Überstand für die Klappe war zu knapp. Ein wenig Abhilfe brachte das Umfädeln des Reißverschlussschiebers. Jetzt ging es zu, sah aber irgendwie bescheiden aus. Verschusseltes kreativ gerade zu biegen ist ja genau mein Ding und mit Hilfe von Nahttrenner, Reststücken und Bänderkiste fand sich eine Lösung mit der ich jetzt ganz zufrieden bin und die aussieht, als wäre das alles so geplant gewesen.










