Ляйбніц-Інститут історії та культури Центральної та Східної Європи (ГВЦО)
Kelet-Közép-Európai Történet- és Kultúratudományi Intézet (GWZO) - Leibniz Institut
Leibniz-Instytut Historii i Kultury Europy Środkowej i Wschodniej (GWZO)
Leibniz-inštitút pre históriu a kultúru strednej a východnej Európy (GWZO)
Leibniz-ústav pro dějiny i kulturu střední a východní Evropu (GWZO)
Institutul-Leibniz pentru studiul istoriei şi culturii în Europa Centrală şi de Est (GWZO)
Лейбниц-Институт истории и культуры Центральной и Восточной Европы (ГВЦО)
Կենտրոնական և Արևելյան Եվրոպայի պատմության և մշակույթի Լայբնից ինստիտուտ (ԳՎԶՕ)
Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)
Das GWZO
Das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) hat die Region zwischen Ostsee, Schwarzem Meer und Adria im Forschungsfokus. Von der Spätantike bis heute untersuchen wir Eigenheiten, Wandlungen und Wechselbeziehungen in einer immer globaleren Welt. Grundlegendes Tiefenwissen zum östlichen Europa entsteht, wenn Experten und Expertinnen aus unterschiedlichen geisteswissenschaftlichen Disziplinen und Wissenschaftskulturen zusammenkommen. Wir informieren die Fachwelt und die Öffentlichkeit über die Forschungsergebnisse mit Fach- und Sachbüchern, Ausstellungen, Veranstaltungen und digitalen Wissensressourcen. So machen wir vergangene und aktuelle Entwicklungen im östlichen Europa verständlicher.
Topthemen
Oskar-Halecki-Vorlesung »Mitteleuropa? Literaturwissenschaftliche Betrachtungen zu einem geschichtswissenschaftlichen Begriff«
Prof. Dr. Alfrun Kliems, Professorin für Westslawische Literaturen und Kulturen an der Humboldt-Universität zu Berlin, wird sich am 5. März 2024 im GWZO im Rahmen der Oskar-Halecki-Vorlesungsreihe mit dem Begriff »(Ost-)Mitteleuropa« aus einer literaturwissenschaftlchen Perspektive auseinandersetzen.
Ehrendoktorwürde für Dr. Dr. Bálint Kovács
Im Rahmen des Staatbesuches des armenischen Staatspräsidenten Wahagn Chatschaturjan in Budapest verlieh der Rektor der Armenischen Staatlichen Pädagogischen Universität (ASPU) in Jerewan, Srbuhi Rafik Gevorkjan, die Ehrendoktorwürde an Bálint Kovács. In der Laudatio des Dekans der Historischen Fakultät der Pázmány Péter Katholischen Universität, Edgar Hovhannisyan, wurden seine Forschungsleistungen zu den Armeniern in Ostmittel- und Osteuropa hervorgehoben. Bálint Kovács ist Leiter des Lehrstuhls für Armenian Studies an der Pázmány Péter Katholischen Universität in Budapest und wissenschaftlicher Mitarbeiter des GWZO. Wir gratulieren!
Wissenschaftsfestivals SPIN2030
am 8. und 9. März 2024 werden die Technischen Sammlungen Dresden zu einem begehbaren Wissenschaftsland Sachsen: Mit Exponaten, Workshops, Filmen, Science Slams und innovativen Formaten wie »Meet A Scientist« werden die sächsischen Wissenschaftseinrichtungen sich und ihre aktuellen Projekte einem breiten Publikum präsentieren. Im Februar 2023 wurde die Kampagne »SPIN2030. Wissenschaftsland Sachsen« im Rahmen einer Auftaktveranstaltung erstmals in Leipzig vorgestellt. Die Folgeveranstaltung in Dresden, das »Wissenschaftsfestival« lädt alle Interessierten Wissenschaft aus und in Sachsen kennenzulernen. Das GWZO ist auch dabei.
GWZO im Programm der Leipziger Buchmesse
Auch im Jahr 2024 wird das GWZO die Leipziger Buchmesse nutzen, um sich und seine Publikationen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Am Stand D305 in Halle 2 bietet das Insitut die Möglichkeit, sich über die unterschieldichen Formate der Wissenschaftskommunikation des GWZO zu informieren. Das Institut lädt alle herzlich dazu ein, mit den Mitarbeiter*innen des Hauses am Stand ins Gespräch zu kommen. Auch im Rahmen von »Leipzig liest« wird das GWZO mehrfach in Erscheinung treten. Mit mehr als 2.500 Veranstaltungen und rund 2.900 Mitwirkenden bietet »Leipzig liest« eine große Bühne für Verlage und Autor*innen
Frieden für die Ukraine
Unsere Gedanken sind bei unseren ukrainischen Kolleg*innen und Freund*innen. Auf Befehl Putins hat das russische Militär am 24. Februar 2022 ein Land im Herzen Europas angegriffen, mit dessen Wissenschaftler*innen wir vielfältige Kooperationen pflegen, in dem Freund*innen, Kolleg*innen und Familienmitglieder unserer Mitarbeiter*innen leben. Wir sind in Sorge als Menschen und alarmiert als Wissenschaftler*innen, dass massive Geschichtsklitterung als Vorwand für eine völkerrechtswidrige Invasion dient. Wir appellieren an die deutsche Öffentlichkeit, beim Blick auf das östliche Europa ihren Expert*innen und nicht Geschichtsfälschungen zuzuhören. Wir hoffen mit den Menschen in der Ukraine auf das Ende der Aggression, verbeugen uns vor ihrem Einsatz und vor den vielen Menschen in Russland und Belarus, die trotz aller Gefahren offen Kritik üben.