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Eines der ersten Dinge, die ich meinen Kindern beigebracht habe, war das Kaffeekochen, zwischenzeitlich bekamen wir ihn sogar ans Bett gebracht, weil sie natürlich stolz waren, dass sie das schon ganz alleine können. Das ist ein kleines Stückchen Luxus für uns, am Wochenende im Bett rum zu lümmeln und bei einem Kaffeechen Pläne für den Garten zu schmieden, den Tag zu planen oder einfach nur im Internet „zu recherchieren“ (klingt viel besser als sich stundenlang auf Pinterest zu verlieren ). Ich dachte mit zunehmendem Alter meiner Kinder würde sich das eher auf ein ans Bett gebrachtes Frühstück ausweiten, doch leider wird auch der Kaffee-Bringdienst immer seltener, da meine Tochter neuerdings viel länger schläft und mein Sohn morgens super dringende Sachen in seinem Zimmer machen muss, seine Schleich-Kühe auf die Nordweide bringen zum Beispiel. Das ist natürlich alles wichtiger als mich faule Qualle im Bett zu bedienen.

Ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen, mir eine Kaffeemaschine ins Schlafzimmer zu stellen, bis mich Tchibo gefragt hat, ob ich Lust auf eine Cafissimo MINI habe. „Mhhh, schwierig, so technische Geräte lassen sich immer gaaanz schlecht fotografieren“, war mein erster Gedanke, aber die Cafissimo MINI ist nicht nur schön klein (gerade mal 22 cm hoch), sondern auch in vier Pastellfarben erhältlich. Ach ja, die Kapseln sind auch nicht aus Aluminium, sondern aus 100 % recyclebarem Kunststoff. Deshalb wohnt nun eine Cafissimo MINI in Türkis bei mir im Schlafzimmer und ich habe am Wochenende überhaupt keinen Grund mehr, aufzustehen 😛 .

Für meine Mini Kaffeebar habe ich ein kleines upcycling Projekt gemacht und Glasbehälter sowie ein Tablett mit den Sprühlacken von Edding verschönert. Mit dem Sprühlack von Edding habe ich schon öfters gearbeitet, weil es ihn in richtig tollen Farben gibt und er super schnell trocknet. Genau das Richtige für eine ungeduldige Nudel wie mich (genau: faul UND ungeduldig, heute kehre ich ja echt die besten Eigenschaften von mir raus).

Aufbewahrung für Kaffeekapseln und Milch

Von der Flasche und dem Glas habe ich zunächst die Deckel in gold angesprüht, anschließend habe ich Klebebuchstaben auf die Gläser geklebt und lackiert (stellt das Glas dabei auf den Kopf, dann kommt kein Lack in das Glas, schließlich sollen da Lebensmittel rein). Nach dem Trocknen können die Buchstaben ganz leicht abgezogen werden.
Den allseits beliebten Spruch „but first coffee“ konnte ich mir gerade so verkneifen, stattdessen bin ich es pragmatisch angegangen. Kaffee. Milch. Fertig.
Tablett in Pastellfarben und Gold


Für das Tablett habe ich zuerst die Mitte mit goldenem Lack angesprüht und dann selbstklebende Folie in Kreisform aufgeklebt sowie eine Seite mit Malerkrepp abgeklebt. Dann habe ich erst die linke Seite lackiert, dann die Rechte abgeklebt und auch lackiert. Anschließend wird der Kreis in der Mitte abgezogen und fertig ist das Tablett. WENN man nicht eine Folie verwendet, die so saumäßig gut klebt, dass man am Ende den ganzen goldenen Lack aus der Mitte mit abzieht. DANN muss man nochmal ein rundes Stück Folie lackieren und seinen Pfusch verbergen. ODER man nimmt gleich Schablonierfolie und alles ist gut.

So möchte ich nun immer mein Frühstück ans Bett gebracht bekommen. Ein Kaffee, ein bunt belegtes Brötchen und eine frische Blume passend zur Bettwäsche, das kann doch nicht zu viel verlangt sein!

So, der Beitrag ist nun viel länger geworden als eigentlich beabsichtigt, muss an den vier Tassen Kaffee liegen, die ich während des Fotografierens getrunken habe. Und ratet mal, wo ich gerade liege und diesen Beitrag schreibe? 🙂

Einen schönen Abend für euch!
Katharina
PS: Dieser Blogbeitrag ist in Kooperation mit Tchibo entstanden, vielen Dank für die nette Zusammenarbeit!

























































































































