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	<title>IBB</title>
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	<description>Bildungs- und Begegnungswerk</description>
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		<title>Projekt „Inklusion &#8211; einfach machen!“ endet mit Vorstellung von drei Beispielen für mehr Teilhabe und Teilgabe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Dec 2024 14:02:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktivisten und Aktivistinnen aus Ternopil, die im Projekt „Inklusion – einfach machen!“ einen von drei Prototypen zur Umsetzung der UN-BRK in der Ukraine entwickelt haben. Foto: privat Mit Engagement und Ideen können Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Barrieren abbauen und die UN-Behindertenrechtskonvention in der Ukraine umsetzen. Drei konkrete Beispiele stellten die Sprecher:innen von drei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aktivisten und Aktivistinnen aus Ternopil, die im Projekt „Inklusion – einfach machen!“ einen von drei Prototypen zur Umsetzung der UN-BRK in der Ukraine entwickelt haben. Foto: privat</p>
<p>Mit Engagement und Ideen können Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Barrieren abbauen und die UN-Behindertenrechtskonvention in der Ukraine umsetzen. Drei konkrete Beispiele stellten die Sprecher:innen von drei Initiativen am Mittwoch, 18. Dezember 2024, im Online-Meeting zum Abschluss des deutsch-ukrainischen Projekts „Inklusion &#8211; einfach machen!“ vor. Nachahmung erwünscht!</p>
<p>Constanze Stoll, Referentin der IBB gGmbH Dortmund, begrüßte zum Abschluss des nur sechs Monate dauernden Projekts mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Ukraine und Deutschland. Der Projekttitel „Inklusion &#8211; einfach machen!“ habe in der deutschen Sprache eine doppelte Bedeutung: Zum einen solle Inklusion einfach gemacht werden im Sinne einer Vereinfachung für alle Beteiligten, so dass Barrieren wirklich abgebaut werden. Zum anderen bedeute „einfach machen“ auch, nicht auf irgendetwas zu warten, sondern aktiv und mutig die Initiative für die Erprobung von Barrierefreiheit und gelebter Inklusion zu ergreifen.</p>
<p>Auf der Zukunftskonferenz in Lwiw vom 1. bis 4. Oktober 2024 hatten die Teilnehmenden Defizite beschrieben und Vorschläge für Verbesserungen entwickelt. Was in überschaubaren Zeiteinheiten entstehen kann, um die UN-Behindertenrechtskonvention trotz der aktuellen Kriegssituation in der Ukraine umzusetzen, zeigten die drei bearbeiteten Ideen, die erst Anfang November aus sechs eingereichten Ideenskizzen ausgewählt worden waren.</p>
<ul>
<li>Für den Bereich Medien &amp; Kommunikation: Ein Prototyp für einfache Sprache, speziell für Journalist:innen in Lwiw</li>
<li>Für den Bereich Soziales &amp; Arbeitsmarkt: Ein Prototyp zur Ausbildung von gehörlosen Stadtführer:innen in vier Städten</li>
<li>Für den Bereich Bildung &amp; Kultur: Ein Prototyp zur Analyse von Barrieren in zwei Kulturinstitutionen in der Region Ternopil.</li>
</ul>
<p>Die entwickelten Lösungsvorschläge zum Abbau von Barrieren und der Erweiterung von Teilhabe und Teilgabe wurden als Prototypen bezeichnet. Der Begriff unterstreicht die Absicht, Ideen schnell und aktionsorientiert in beispielhaften Modellen zu realisieren, um Inklusion, Teilhabe und Teilgabe praktisch umzusetzen und mit den Modellen zu lernen: Was funktioniert in dem Modell gut? Was funktioniert noch nicht? An welchen Stellen müssen wir noch andere Expertise einholen? Welche Fragen müssen wir stellen, um weitere Barrieren zu verringern? Gemäß dem Motto: Fail early, to learn quickly! Entstanden sind:</p>
<ol>
<li>
<h4><strong>Ein Booklet mit Empfehlungen zur barrierearmen Textarbeit für Medienschaffende</strong></h4>
</li>
</ol>
<div id="attachment_36794" style="width: 460px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Praes_barrierefreie_Medienarbeit.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-36794" class="wp-image-36794" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Praes_barrierefreie_Medienarbeit-300x171.jpg" alt="" width="450" height="256" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Praes_barrierefreie_Medienarbeit-300x171.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Praes_barrierefreie_Medienarbeit-1024x583.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Praes_barrierefreie_Medienarbeit-768x437.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Praes_barrierefreie_Medienarbeit.jpg 1498w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><p id="caption-attachment-36794" class="wp-caption-text">Screenshot aus dem Online-Meeting zum Abschluss des Projekts &#8222;Inklusion &#8211; einfach machen!&#8220;</p></div>
<p>Maryna Stashyna-Neimet präsentierte das Ergebnis für den Bereich Medien und Kommunikation. Die gemeinnützige Organisation „Zivilholding‚ Gruppe Einfluss‘“ aus Lwiw hat ein zweiteiliges Trainingsseminar für Journalistinnen und Journalisten zu barrierefreien Inhalten entwickelt.</p>
<p><strong>Vorgehen:</strong> Zehn Journalist:innen nahmen an einer eintägigen Veranstaltung in Lwiw teil. In einem späteren Online-Meeting experimentierten sie mit ihren neuen Kenntnissen. Sie verfassten kleine Texte und übten sich in der Bildbeschreibung. Maryna Stashyna-Neimet, die selbst mit einer Sehbeeinträchtigung lebt und als Trainerin ihr Wissen an die Medienleute weitergab, fasste zusammen: Print- und Onlinemedien sollten zum Beispiel Fachbegriffe vermeiden, häufiger die Alltagssprache verwenden und Bilder so beschreiben, so dass sie von Screen-Readern ausgelesen und von den Adressierten verstanden werden können.</p>
<p><strong>Ergebnis &amp; Perspektive:</strong> Alle Empfehlungen sind nun in einer Handreichung für Medienschaffende zusammengefasst, die für Medien ohne Barrieren sensibilisiert. Das Booklet wurde bereits an 600 Journalistinnen und Journalisten in der Ukraine verteilt.</p>
<p>„Wir müssen Standards erarbeiten und Normen setzen“, sagte Niia Nikel, die mit ihrer Organisation Epiprosvita die Umsetzung dieses Projekts unterstützt hatte. Das nächste Ziel sei es, barrierefreie Medienarbeit in die Ausbildung von Journalisten und Journalistinnen zu integrieren. Aktuell gebe es eine große Offenheit für das Thema.</p>
<blockquote><p>„Ich glaube, es gibt keinen Menschen in der Ukraine, der nicht jemanden mit einer Behinderung kennt.“</p></blockquote>
<p>Das Bewusstsein sei groß, dass verständliche Informationen besonders in der aktuellen Situation lebenswichtig sein können. „Taube hören Explosionen und entsprechende Warnhinweise nicht!“</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Booklet-barrierearme-Medienarbeit.pdf"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-36758" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-barrierefreie-medien-300x180.jpg" alt="" width="450" height="269" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-barrierefreie-medien-300x180.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-barrierefreie-medien-768x460.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-barrierefreie-medien.jpg 840w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Booklet-barrierearme-Medienarbeit.pdf" target="_blank" rel="noopener">Das Booklet zur barrierearmen Medienarbeit finden Sie zum Download hier (in ukrainischer Sprache). </a></p>
<ol start="2">
<li>
<h4><strong>Ausbildung von gehörlosen Städtetour-Guides</strong></h4>
</li>
</ol>
<p>Die Gemeinnützige Organisation „Bildungshilfe“ in Chmelnyzkyj hat die Ausbildung von Städtetour-Guides mit Hörbehinderungen als Prototyp entwickelt. Der Bedarf in der Ukraine ist groß, denn mehr als 30.000 Menschen hören nicht oder nur eingeschränkt. Dennoch werden sie von den gegenwärtigen Angeboten der Tourismusbranche nicht als Publikum berücksichtigt.</p>
<p><strong>Vorgehen:</strong> In Zusammenarbeit mit der Universität in Chmelnyzkyj durchliefen vier taube Gebärdensprach- Expert:innen die zertifizierte Weiterbildung zum Städtetour-Guide, die für sie in Gebärdensprache übertragen wurde. Mit dem in der Ukraine bekannten und erfahrenen deutsch-ukrainischen Städtetour-Guide Erwin Miden aus Chernihiw konnte das Team in einem mehrstündigen Online-Meeting Fragen der Freiberuflichkeit, der Akquise und Fragen des Images als Guide und zur Rolle der eigenen Persönlichkeit diskutieren.</p>
<p>Das begehrte Zertifikat als Städtetour-Guide erhalten nur Personen, die die Weiterbildung an der Universität erfolgreich absolviert und eine zweistündige Stadttour fachkundig geleitet haben. Teil der Weiterbildung für die vier Zertifikats-Anwärter:innen war also die öffentlichkeitswirksame Akquise von Tourgästen in ihren vier Wohnorten Lwiw, Kyjiw, Kriwoj Rih und Chmelnyzkyj für die in diesem Fall kostenlosen Führungen. Die Gäste testeten die Stadtführung für Taube, Hörbehinderte und Hörende. Die Resonanz überraschte selbst die Macher:</p>
<blockquote><p><em>„Taube erzählen viel besser“, </em></p></blockquote>
<p>zitierte Olga Burlaka die begeisterte Einschätzung vieler tauber Teilnehmender. Hörbehinderte hätten sehr emotional auf die Stadtführung in ihrer eigenen Sprache, der Gebärdensprache, durch taube Guides reagiert und das Angebot begeistert angenommen.</p>
<p><strong>Ergebnis &amp; Perspektive:</strong> Die vier Gebärdensprach-Expert:innen haben detaillierte Konzepte für Städtetouren entwickelt, die sie nun weiter ausbauen und als kulturelles Angebot vermarkten möchten. Der Testlauf hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Nachfrage unter tauben Menschen enorm ist. Auf Basis einer genaueren Analyse der Zielgruppe können die Touren künftig gezielt angepasst und variiert werden. Die Guides planen, ihr Repertoire kontinuierlich zu erweitern. Eine zentrale Frage wird dabei sein, wie das kulturelle Angebot der tauben Städte-Tourguides preislich gestaltet werden kann und welche finanziellen Fördermöglichkeiten in Zusammenarbeit mit den Städten realisiert werden könnten.</p>
<p>Potenzial sehen die Aktivist:innen darin, noch mehr Hörende für das Angebot zu gewinnen. Im ersten Durchlauf seien mehr taube Menschen als hörende erreicht worden. „Denkbar und wünschenswert ist aus unserer Sicht, dass taube und hörende Menschen gemeinsam an den gebärdensprachlichen Städtetouren teilnehmen“, fasste Olga Burlaka die Nachbetrachtungen des Teams zusammen. So könne daran gearbeitet werden, die Übersetzung aus der Gebärden- in die Lautsprache zu verbessern.</p>
<blockquote><p>„Wir wollen auch Hörenden die Gebärdensprachkultur näherbringen und möchten die gewonnenen Erfahrungen gern ausbauen und weitergeben“,</p></blockquote>
<p>erzählte Olga Burlaka. Denn inklusive Stadtführungen von Tauben könnten Arbeitsplätze in der Tourismusbranche in allen Regionen schaffen und auch in Chmelnyzkyj zum dauerhaften Angebot werden.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Ausbildung-Staedtetour-Guides.pdf"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-36753" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt_Ausbildung_taube-Stadt-Guides-300x166.jpg" alt="" width="450" height="249" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt_Ausbildung_taube-Stadt-Guides-300x166.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt_Ausbildung_taube-Stadt-Guides-1024x566.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt_Ausbildung_taube-Stadt-Guides-768x425.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt_Ausbildung_taube-Stadt-Guides.jpg 1421w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Ausbildung-Staedtetour-Guides.pdf" target="_blank" rel="noopener">Die Power-Point-Präsentation des Teams finden Sie hier </a><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Booklet-barrierearme-Medienarbeit.pdf" target="_blank" rel="noopener">(in ukrainischer Sprache)</a><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Ausbildung-Staedtetour-Guides.pdf" target="_blank" rel="noopener">. </a></p>
<ol start="3">
<li>
<h4><strong>Analyse von Barrieren ìn Kultureinrichtungen in der Region Ternopil</strong></h4>
</li>
</ol>

<a href='https://ibb-d.de/team-in-ternopil-2/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="203" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-1-e1736192348430-300x203.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Das Team beim Test einer Kultureinrichtung in Ternopil auf Barrierefreiheit." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-1-e1736192348430-300x203.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-1-e1736192348430-1024x693.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-1-e1736192348430-768x520.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-1-e1736192348430-1536x1040.jpg 1536w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-1-e1736192348430.jpg 1690w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/team-in-ternopil/'><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="204" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-e1736192324900-300x204.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="Das Team in Ternopil vor Ort bei der Untersuchung der Barrierefreiheit." srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-e1736192324900-300x204.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-e1736192324900-1024x695.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-e1736192324900-768x521.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Team-in-Ternopil-e1736192324900.jpg 1188w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>

<p>Die gemeinnützige Organisation „Ich kann“ aus Ternopil hat zwei zentrale Kultureinrichtungen der Region auf ihre Barrierefreiheit hin untersucht und Verbesserungsvorschläge entwickelt: Den Wyschniwezker Palast und das Heimatkundemuseum Ternopil.</p>
<div id="attachment_36779" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Kultur-barrierefrei_8214.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-36779" class="wp-image-36779 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Kultur-barrierefrei_8214-300x148.png" alt="Dieses Foto zeigt das Team in Ternopil bei der Untersuchung von Barrieren." width="300" height="148" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Kultur-barrierefrei_8214-300x148.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Kultur-barrierefrei_8214-1024x503.png 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Kultur-barrierefrei_8214-768x378.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Kultur-barrierefrei_8214.png 1202w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-36779" class="wp-caption-text">Das Team hat unterschiedliche Barrieren in Ternopil systematisch erfasst.</p></div>
<p><strong>Vorgehen:</strong> Zum Team gehörten Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, einige Assistenzpersonen und Angehörige. Gemeinsam prüften sie die Einrichtungen mit einem eigens entwickelten Fragebogen, der die Bedarfe von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen und Hörbeeinträchtigungen berücksichtigt. Das Ergebnis: Hohe Stufen, zu steile Rampen, Stolperfallen sowie sprachlich komplexe Texte erschweren Menschen mit körperlichen und Sinnesbeeinträchtigungen den Zugang.</p>
<blockquote><p>„Wir müssen echte Pionierarbeit leisten!“,</p></blockquote>
<p>erklärte Taras Khomickyj bei der Vorstellung des dritten Projektergebnis.</p>
<p><strong>Ergebnis &amp; Perspektive:</strong> Der Prototyp, dessen Kern die praktische Teilhabe und Teilgabe beim Abbau von Barrieren in Kultureinrichtungen von behinderten Menschen ist, hat bereits jetzt zu einer Nachfrage bei anderen Kultureinrichtungen der Region geführt: Sie wünschen sich ebenfalls eine Testung ihrer Angebote und pragmatische Anregungen für mehr Barrierefreiheit.  Der erarbeitete Fragenkatalog zur Untersuchung der Barrierefreiheit &#8211; auch das hat die Testung gezeigt &#8211; kann und muss auf andere Bedarfe, wie beispielsweise von Menschen mit einer Lernbehinderung erweitert werden. Das Team wird weitere Kooperationsangebote schaffen und verstärkt auf den Dialog zur Umsetzung der UN-BRK im Handlungsfeld von Bildung und Kultur setzen.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Exkursion-Ternopil.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-36763" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-exkursion-ternopil-300x172.jpg" alt="" width="450" height="258" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-exkursion-ternopil-300x172.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-exkursion-ternopil-768x441.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Deckblatt-exkursion-ternopil.jpg 890w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Exkursion-Ternopil.pdf" target="_blank" rel="noopener">Die Power-Point-Präsentation des Teams finden Sie hier </a><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Booklet-barrierearme-Medienarbeit.pdf" target="_blank" rel="noopener">(in ukrainischer Sprache)</a><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/12/Exkursion-Ternopil.pdf" target="_blank" rel="noopener">. </a></p>
<blockquote><p>„Vor der Konferenz in Lwiw wussten wir nicht, dass Menschen mit Behinderungen so unterschiedliche Bedürfnisse haben“,</p></blockquote>
<p>schilderte Iwan Kosmina eine wichtige Erfahrung aus der barrierefrei organisierten Zukunftskonferenz vom 1. bis 4. Oktober 2024 in Lwiw. Bei allen Beteiligten sei der Wunsch entstanden, in der ukrainischen Gesellschaft den Zusammenhang zwischen Demokratie und Inklusion als Menschenrecht stärker in den Fokus ihrer Arbeit zu rücken und aktiv Verantwortung für mehr Teilhabe zu übernehmen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-36774 alignleft" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Nazarii_Boyarski_8154-300x159.png" alt="" width="200" height="106" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Nazarii_Boyarski_8154-300x159.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Nazarii_Boyarski_8154-1024x544.png 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Nazarii_Boyarski_8154-768x408.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Nazarii_Boyarski_8154.png 1113w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Nazarii Boyarskyi von der Partnerorganisation „Inkubator für demokratische Initiativen“ äußerte den Wunsch und die Hoffnung, dass die erarbeiteten Materialien und Medien genutzt werden auch vom deutschen Publikum.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36769 alignright" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Karina_Hrytsiuk_FfR_8150-300x183.png" alt="" width="202" height="123" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Karina_Hrytsiuk_FfR_8150-300x183.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Karina_Hrytsiuk_FfR_8150-768x467.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2025/01/Karina_Hrytsiuk_FfR_8150.png 971w" sizes="auto, (max-width: 202px) 100vw, 202px" />Karina Hrytsiuk von der Organisation „Fight for Right“ betonte, die Arbeit an den Prototypen habe gezeigt, dass die Losung „Nicht über uns ohne uns!“ bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bedeutet, Menschen mit Behinderung nicht als Abnehmer inklusiver Lösungen zu denken, sondern sie aktiv in die Prozesse miteinzubeziehen.</p>
<p>Constanze Stoll hob abschließend das hohe Engagement aller Beteiligten hervor und bedankte sich für die intensive Mitarbeit. „Alle drei Prototypen haben gezeigt, dass das Arbeiten mit diesem Ansatz sich besonders für Inklusion eignet: Prototypen ermöglichen nutzerzentrierte und praxisnahe Lösungen. Barrieren können schrittweise identifiziert und in realen Kontexten getestet werden, während der Dialog zwischen Betroffenen und Fachleuten aktiv gefördert wird. Durch sichtbare Fortschritte entstehen zudem Motivation und Bewusstsein für nachhaltige Veränderungen.“</p>
<p>Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH hofft aktuell auf die Bewilligung eines Anschlussprojekts.</p>
<p>Das Projekt „Inklusion – einfach machen!“ wurde organisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Kooperation mit der <a href="https://diiukraine.org/">NRO „Inkubator demokratischer Initiativen“</a> (Ukraine) und der <a href="https://ffr.org.ua/en/">NRO „Fight for Right“</a> (Ukraine). Gefördert wurde das Projekt durch Mittel des <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/-/2659266">Auswärtigen Amtes aus dem Programm „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“</a>.</p>
<p>#civilsocietycooperation</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-35540 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png 385w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744-300x115.png 300w" alt="Diese Logos zeigen, dass das Projekt vom Auswärtigen Amt gefördert wird als Civil Society Cooperation. In der Reihe darunter sind die Logos der IBB gGmbH Dortmund und der ukrainischen NGO &quot;Fight for Right&quot; und &quot;Democratic initiatives incubator&quot; zu sehen." width="385" height="147" /></a></p>
<p>Das Beitragsbild (oben) zeigt das inklusive Team in Ternopil. Alle Fotos: privat</p>
<p>Weitere Informationen über dieses Projekt finden Sie auch hier:</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-drei-prototypen-zur-barrierefreiheit-und-teilhabe-in-der-ukraine-erhalten-eine-foerderung/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Inklusion &#8211; einfach machen!&#8220;: Drei Prototypen zur Barrierefreiheit und Teilhabe erhalten eine Förderung</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-prototypen-sollen-im-dezember-vorgestellt-werden/" target="_blank" rel="noopener">„Inklusion – einfach machen!“: Prototypen sollen im Dezember vorgestellt werden</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-viertaegige-zukunftskonferenz-beginnt-am-dienstag-1-oktober-2024-in-der-ukraine/" target="_blank" rel="noopener">„Inklusion – einfach machen!“: Viertägige Zukunftskonferenz beginnt am Dienstag, 1. Oktober 2024, in der Ukraine</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/kickoff-meeting-zum-neuen-projekt-inklusion-einfach-machen/" target="_blank" rel="noopener">Kickoff-Meeting zum neuen Projekt „Inklusion – einfach machen“.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ciao Elke, vielen Dank für alles!</title>
		<link>https://ibb-d.de/ciao-elke-vielen-dank-fuer-alles/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jocelyne Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2024 15:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwei Dekaden lang hat Elke Wegener die Arbeit des IBB e.V. als Geschäftsführerin koordiniert, organisiert und geleitet. Jetzt verabschiedet sie sich in den wohlverdienten Ruhestand: Zum 1. Dezember hat mit Jocelyne Jakob ein bekanntes Gesicht die Geschäftsführung des Vereins übernommen. Der Generationenwechsel ist gut vorbereitet. Als bisherige stellvertretende Geschäftsführerin und Verantwortliche für die historisch-politischen Bildungsangebote [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Dekaden lang hat Elke Wegener die Arbeit des IBB e.V. als Geschäftsführerin koordiniert, organisiert und geleitet. Jetzt verabschiedet sie sich in den wohlverdienten Ruhestand: Zum 1. Dezember hat mit Jocelyne Jakob ein bekanntes Gesicht die Geschäftsführung des Vereins übernommen.</p>
<p>Der Generationenwechsel ist gut vorbereitet. Als bisherige stellvertretende Geschäftsführerin und Verantwortliche für die historisch-politischen Bildungsangebote war Jocelyne Jakob bereits eng und zuletzt gleichberechtigt in die Leitung und Organisation des IBB e.V. eingebunden.</p>
<p>Während im operativen Geschäft also kein großer Umbruch ansteht, ist das Ausscheiden von Elke Wegener dennoch ein Einschnitt.  Mit ihrer unermüdlichen Arbeit und Energie hat sie das Profil des IBB e.V. als institutionell und politisch unabhängiger Non-Profit-Organisation für Demokratie und Teilhabe maßgeblich geprägt und weiterentwickelt. Sie trägt einen kaum zu überschätzenden Anteil daran, dass das IBB trotz teilweise anspruchsvoller gesellschaftlicher Rahmenbedingungen sehr gut für die Zukunft aufgestellt ist. Wir freuen uns, diese Arbeit fortsetzen zu können, um weiterhin zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure zu vernetzen sowie Bildung und Begegnung über alle Grenzen hinweg zu organisieren.</p>
<p>Der Vorstand und das gesamte Team des IBB e.V. sagen: Ciao Elke, Chapeau und vielen, vielen Dank für alles!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jetzt anmelden zum Abschluss-Meeting online im Projekt „Inklusion – einfach machen!“</title>
		<link>https://ibb-d.de/jetzt-anmelden-zum-abschluss-meeting-online-im-projekt-inklusion-einfach-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 11:06:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=36588</guid>

					<description><![CDATA[Ab sofort können sich Interessierte zur Abschluss-Veranstaltung im Projekt „Inklusion- einfach machen!“ anmelden. Termin: Mittwoch, 18. Dezember 2024, von 15 bis 17 Uhr online auf Zoom. Im deutsch-ukrainischen Kooperationsprojekt „Inklusion – einfach machen!“ ging es seit Juli 2024 um die Fragen: Wie beeinflusst der Krieg in der Ukraine die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)? Wie können [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ab sofort können sich Interessierte zur Abschluss-Veranstaltung im Projekt „Inklusion- einfach machen!“ anmelden. Termin: Mittwoch, 18. Dezember 2024, von 15 bis 17 Uhr online auf Zoom.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35491" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="250" height="121" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<div id="attachment_36604" style="width: 227px" class="wp-caption alignright"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/Zukunftskonferenz_Lwiw_w.-JPEG.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-36604" class="wp-image-36604 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/Zukunftskonferenz_Lwiw_w.-JPEG-217x300.jpeg" alt="Collage aus mehreren kleinen Fotos, die zeigen, wie engagiert die Teilnehmenden auf der Zukunftskonferenz diskutiert haben." width="217" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/Zukunftskonferenz_Lwiw_w.-JPEG-217x300.jpeg 217w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/Zukunftskonferenz_Lwiw_w.-JPEG.jpeg 739w" sizes="auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px" /></a><p id="caption-attachment-36604" class="wp-caption-text">Diese Collage aus mehreren Fotos von der Zukunftskonferenz in Lwiw zeigt die engagierten Diskussionen über den Stand der Inklusion und Lücken im Angebot.</p></div>
<p>Im deutsch-ukrainischen Kooperationsprojekt „Inklusion – einfach machen!“ ging es seit Juli 2024 um die Fragen:<br />
Wie beeinflusst der Krieg in der Ukraine die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK)? Wie können Fachleute und Aktivist:innen in beiden Ländern gemeinsam Inklusion fördern?</p>
<p>Die Partnerorganisationen aus der Ukraine und Deutschland hatten vom <a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-prototypen-sollen-im-dezember-vorgestellt-werden/" target="_blank" rel="noopener">1. bis 4. Oktober 2024 eine Zukunftskonferenz in Lwiw in der Ukraine</a> organisiert. Der Titel lautete: „Forum: Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Ukraine – Fahrplan für Veränderungen bis 2029“. Im Jahr 2029 ist die UN-Behindertenrechtskonvention seit 20 Jahren von der Ukraine ratifiziert. 52 Menschen mit und ohnehin Behinderungen aus der Ukraine und Deutschland haben intensiv über Barriereabbau, Teilhabe und Teilgabe diskutiert &#8211; über das bisher Erreichte, den Einfluss des Krieges und das dringend Nötige.</p>
<p>Bei der Abschlussveranstaltung am 18. Dezember 2024 stellen die Partner die Ergebnisse der Zukunftskonferenz und besonders drei Prototypen vor. Denn nach der Konferenz reichten sechs Teams ihre weiterentwickelten Ideen ein, die Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtern können. Es wurden folgende drei Prototypen ausgewählt:</p>
<ul>
<li><strong>für den Bereich Medien &amp; Kommunikation:</strong> Ein Prototyp für einfache Sprache, speziell für Journalist:innen in Lwiw</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>für den Bereich Soziales &amp; Arbeitsmarkt:</strong> Ein Prototyp zur Ausbildung von gehörlosen Stadtführer:innen in vier Städten</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>für den Bereich Bildung &amp; Kultur:</strong> Ein Prototyp zur Analyse von Barrieren in zwei Kulturinstitutionen in der Region Ternopil.</li>
</ul>
<p>In der anschließenden Diskussion geht es um die Frage: Was können wir tun, um Inklusion als Menschenrecht zu stärken – in der Ukraine und in Deutschland?</p>
<p>Die Veranstaltung wird von Dolmetscher:innen für Lautsprache (Deutsch, Ukrainisch) und für deutsche und ukrainische Gebärdensprache begleitet.</p>
<p>Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 17.12.2024.</p>
<p><strong><a href="https://forms.gle/XeTM85qGTbvFnaJs5" target="_blank" rel="noopener">Zur Anmeldung nutzen Sie bitte diesen Link.</a></strong></p>
<p>Das Projekt „Inklusion – einfach machen!“ wird organisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Kooperation mit der <a href="https://diiukraine.org/">NRO „Inkubator demokratischer Initiativen“</a> (Ukraine) und der <a href="https://ffr.org.ua/en/">NRO „Fight for Right“</a> (Ukraine). Gefördert wird das Projekt durch Mittel des <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/-/2659266">Auswärtigen Amtes aus dem Programm „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“</a>.</p>
<p>#civilsocietycooperation</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-35540 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png 385w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744-300x115.png 300w" alt="Diese Logos zeigen, dass das Projekt vom Auswärtigen Amt gefördert wird als Civil Society Cooperation. In der Reihe darunter sind die Logos der IBB gGmbH Dortmund und der ukrainischen NGO &quot;Fight for Right&quot; und &quot;Democratic initiatives incubator&quot; zu sehen." width="385" height="147" /></a></p>
<p>Das Beitragsbild (oben) zeigt eine engagierte Diskussion während der Zukunftskonferenz in Lwiw.</p>
<p>Weitere Informationen über dieses Projekt finden Sie auch hier:</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-drei-prototypen-zur-barrierefreiheit-und-teilhabe-in-der-ukraine-erhalten-eine-foerderung/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Inklusion &#8211; einfach machen!&#8220;: Drei Prototypen zur Barrierefreiheit und Teilhabe erhalten eine Förderung</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-prototypen-sollen-im-dezember-vorgestellt-werden/" target="_blank" rel="noopener">„Inklusion – einfach machen!“: Prototypen sollen im Dezember vorgestellt werden</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-viertaegige-zukunftskonferenz-beginnt-am-dienstag-1-oktober-2024-in-der-ukraine/" target="_blank" rel="noopener">„Inklusion – einfach machen!“: Viertägige Zukunftskonferenz beginnt am Dienstag, 1. Oktober 2024, in der Ukraine</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/kickoff-meeting-zum-neuen-projekt-inklusion-einfach-machen/" target="_blank" rel="noopener">Kickoff-Meeting zum neuen Projekt „Inklusion – einfach machen“.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GedenkstättenRundbrief Nr. 215 mit Nachbericht über das deutsch-polnische Kooperationsprojekt „Erinnern – inklusiv“</title>
		<link>https://ibb-d.de/gedenkstaettenrundbrief-nr-215-mit-nachbericht-ueber-das-deutsch-polnische-kooperationsprojekt-erinnern-inklusiv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Nov 2024 12:02:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern-inklusiv]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=36385</guid>

					<description><![CDATA[Einen ausführlichen Rückblick auf das deutsch-polnische Projekt „Erinnern-inklusiv / REM inclusive“ enthält die jüngste Ausgabe des GedenkstättenRundbriefs der Stiftung Topographie des Terrors. Constanze Stoll, Referentin für internationale historische Projekte bei der IBB gGmbH in Dortmund, hat die „freundlich-kritische Nachbetrachtung“ verfasst. Sie ist darin auch auf erwartbare und unerwartete Barrieren eingegangen, die das Projektteam und die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35491" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="209" height="101" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px" /></p>
<p>Einen ausführlichen Rückblick auf das deutsch-polnische Projekt <a href="https://ibb-d.de/erinnern/erinnern-inklusiv-unser-deutsch-polnisches-kooperationsprojekt-2023-2024/" target="_blank" rel="noopener">„Erinnern-inklusiv / REM inclusive“</a> enthält die jüngste Ausgabe des GedenkstättenRundbriefs der <a href="https://www.topographie.de/" target="_blank" rel="noopener">Stiftung Topographie des Terrors</a>. Constanze Stoll, Referentin für internationale historische Projekte bei der IBB gGmbH in Dortmund, hat die „freundlich-kritische Nachbetrachtung“ verfasst. Sie ist darin auch auf erwartbare und unerwartete Barrieren eingegangen, die das Projektteam und die Teilnehmenden überwinden mussten.</p>
<p>Das auf 15 Monate angelegte Pilotprojekt umfasste insgesamt 23 jeweils zweistündige Dialogveranstaltungen und drei inklusive Gedenkstättenfahrten. Am Ende haben deutsch-polnische Teams Prototypen erarbeitet, die beispielhaft zeigen, wie und wo Barrieren in Gedenkstätten abgebaut werden müssen und können. Zusätzlich wurde <a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/04/Leitfaden_fuer_die_Organisation_inklusiver_gedenkstaettenfahrten-2024.pdf" target="_blank" rel="noopener">ein Leitfaden für die Organisation inklusiver Gedenkstättenfahrten</a> erstellt. Er bereitet Erkenntnisse aus den Besuchen im Museum Stutthof auf mit dem Ziel, barrierefreie Gedenkstättenfahrten zu organisieren. Außerdem steht ein <a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Methodenkoffer_Erinnern-inklusiv_0804.pdf" target="_blank" rel="noopener">digitaler Methodenkoffer</a> für Lernorte der historisch-politischen Bildung zum Download zur Verfügung.</p>
<p>Der GedenkstättenRundbrief erscheint vier Mal im Jahr.</p>
<p><a href="https://www.gedenkstaettenforum.de/fileadmin/user_upload/Aktivitaeten/Rundbrief/Rundbriefe_PDF/ganze_Rundbriefe/GedenkstaettenRundbrief_215.pdf" target="_blank" rel="noopener">Die Ausgabe Nr. 215 aus Oktober 2024 steht nun hier zum Download zur Verfügung.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/erinnern/erinnern-inklusiv-unser-deutsch-polnisches-kooperationsprojekt-2023-2024/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über das Projekt finden Sie hier. </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Online-Tagung Inklud:Mi plus: Frauen in der Migration- Warum wir eine feministische Gesundheitsversorgung brauchen</title>
		<link>https://ibb-d.de/online-tagung-inkludmi-plus-frauen-in-der-migration-warum-wir-eine-feministische-gesundheitsversorgung-brauchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 13:06:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=36364</guid>

					<description><![CDATA[„Frauen in der Migration:  Warum wir eine feministische Gesundheitsversorgung brauchen“ heißt das Thema beim diesjährigen Fach- und Vernetzungstag Inklud:Mi plus. Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e. V. in Dortmund lädt interessierte Haupt- und Ehrenamtliche aus der Arbeit mit Migrantinnen/FLINTA* für Donnerstag, 12. Dezember 2024, von 09:00 bis 15:00 Uhr zur Online-Fachtagung ein. Der jährliche Fach- [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/inkludMi-PLUS_2024_w.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-36354" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/Deckblatt_InkludMi-plus.jpg" alt="Titelbild des Veranstaltungsflyers für die Fachtagung - online am 12.12.2024: Frauen in der Migration: Warum wir eine feministische Gesundheitsversorgung brauchen" width="180" height="380" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/Deckblatt_InkludMi-plus.jpg 397w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/Deckblatt_InkludMi-plus-142x300.jpg 142w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /></a>„Frauen in der Migration:  Warum wir eine feministische Gesundheitsversorgung brauchen“ heißt das Thema beim diesjährigen Fach- und Vernetzungstag Inklud:Mi plus. Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e. V. in Dortmund lädt interessierte Haupt- und Ehrenamtliche aus der Arbeit mit Migrantinnen/FLINTA* für Donnerstag, 12. Dezember 2024, von 09:00 bis 15:00 Uhr zur Online-Fachtagung ein.</p>
<p>Der jährliche Fach- und Vernetzungstag Inklud:Mi befasst sich seit 2016 mit speziellen Fragestellungen und Themen, die die bessere Teilhabe von Zugewanderten und ihren Angehörigen in Inklusionsprozessen unterstützen sollen.</p>
<p>Mit der zunehmenden Pluralisierung der Gesellschaft und den daraus entstehenden neuen Aufgaben, Hürden und Chancen, erweitert sich auch das Themenspektrum von <a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/inkludmi/" target="_blank" rel="noopener">Inklud:Mi</a>.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/soziale-gesellschaft/fokus/" target="_blank" rel="noopener">Im Rahmen des Projekts fokus<sup>plus</sup></a> mit Fortbildungen zu Migration, Integration und Diversität von zugewanderten Drittstaatler*innen eröffnet das IBB e.V. mit Inklud:MI plus eine erweiterte Perspektive für den Themenbereich. Das „plus“ steht für die Intersektionalität von Diskriminierungsformen, die neben der Schnittstelle von Migration, Herkunft und Behinderung ebenso sexuelle Orientierung, Geschlecht, Glaube, Alter sowie die Weltanschauung als gesellschaftliche Hindernisse gleichberechtigter Teilhabe einschließen.</p>
<p>In diesem Jahr setzen wir mit dem „plus“ einen feministischen und globalen Blick auf Migrantinnen im Themenfeld der Gesundheit. Machtverhältnisse in der Medizin, die zu einer schlechteren Versorgung von Frauen/FLINTA* führen, werden verknüpft mit Migration intersektional betrachtet. Durch fachliche Inputs und vertiefende Workshops wird auf diskriminierende Verhältnisse und Barrieren hingewiesen und die Dringlichkeit einer feministischen, medizinischen Versorgung hervorgehoben. Ziel ist die Verbesserung von Teilhabeprozessen sowie die kritische Reflexion ausgrenzender und diskriminierender Strukturen im Gesundheitssystem.</p>
<p>Neun Referentinnen berichten über den Stand der Forschung und Erfahrungen in ihrer Beratungspraxis. Vera Hanewinkel, wissenschaftliche Mitarbeiterin im <a href="https://www.imis.uni-osnabrueck.de/startpage.html" target="_blank" rel="noopener">IMIS-Projekt focus Migration der Universität Osnabrück</a>, und Dr. Angelika Voss vom <a href="https://fmgz-hannover.de/" target="_blank" rel="noopener">Frauen- und MädchenGesundheitsZentrum Region Hannover e.V.</a> geben mit zwei Fachinputs Anstöße zur Diskussion, die in vier Workshops unter anderem zur Istanbul-Konvention und zur psychosozialen Gesundheit von Migrantinnen vertieft werden kann.</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/11/inkludMi-PLUS_2024_w.pdf" target="_blank" rel="noopener">Das detaillierte Programm und den Anmeldecoupon finden Sie hier.</a> Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldeschluss ist am 28. November 2024.</p>
<p>Die Teilnahme ist dank Förderung durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU kostenfrei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="182"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31363" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629-300x237.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/09/logo-eu-farbig-e1662451589629.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
<td width="254">Das Projekt „fokus<sup>plus“   </sup>wird kofinanziert durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</td>
<td width="282"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-31247" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg" alt="" width="300" height="130" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg-300x130.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2022/08/logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg 561w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><strong>Über das Projekt „fokus<sup>plus</sup>“:</strong></p>
<p>Mit dem Projekt „fokus<sup>plus</sup>“ knüpft das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund an die Vorgängerprojekte fokus – Fortbildungen kultursensibel – an und erweitert die Zielgruppe auf Akteure der freien Wirtschaft. „fokus<sup>plus</sup>“ bietet Inhouse-Schulungen, Tagungen, Seminare, Vorträgen und aktuelles Wissen zur kultursensiblen Arbeit mit Zugewanderten aus Drittstaaten. Die Veranstaltungen richten sich an interessierte Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Zugewanderten im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen, in staatlichen Einrichtungen und in Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet. „fokus<sup>plus</sup>“ fördert zudem die Netzwerkbildung und den Erfahrungsaustausch.</p>
<p><a href="https://www.fokus-ibb.de/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Projektseite. </a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Inklusion – einfach machen!“: Drei Prototypen zur Barrierefreiheit und Teilhabe erhalten eine Förderung</title>
		<link>https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-drei-prototypen-zur-barrierefreiheit-und-teilhabe-in-der-ukraine-erhalten-eine-foerderung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2024 12:53:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ibb-d.de/?p=36342</guid>

					<description><![CDATA[Die Entscheidung war nicht einfach: Insgesamt sechs inspirierende Ideen für Prototypen haben Teams aus der Ukraine zur Förderung im Rahmen des deutsch-ukrainischen Kooperationsprojekts „Inklusion – einfach machen!“ eingereicht. Die Prototypen sollen modellhaft zeigen, wie die UN-Behindertenrechtskonvention in der Ukraine umgesetzt werden kann. Diese drei Vorhaben wurden ausgewählt: „Medien ohne Barrieren: Training für Journalistinnen und Journalisten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35491" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="211" height="102" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px" /></p>
<p>Die Entscheidung war nicht einfach: Insgesamt sechs inspirierende Ideen für Prototypen haben Teams aus der Ukraine zur Förderung im Rahmen des deutsch-ukrainischen Kooperationsprojekts „Inklusion – einfach machen!“ eingereicht. Die Prototypen sollen modellhaft zeigen, wie die UN-Behindertenrechtskonvention in der Ukraine umgesetzt werden kann.</p>
<p>Diese drei Vorhaben wurden ausgewählt:</p>
<ol>
<li>„Medien ohne Barrieren: Training für Journalistinnen und Journalisten zu barrierefreien Inhalten“ – Gemeinnützige Organisation „Zivilholding ‘Gruppe Einfluss‘“Lwiw.</li>
<li>„Ausbildung von Städtetour-Guides mit Hörbehinderungen“ – Gemeinnützige Organisation „Bildungshilfe“ in Chmelnyzkyj.</li>
<li>„Analyse von Barrieren in Kultureinrichtungen in Ternopil“ – Gemeinnützige Organisation „Ich kann“ aus Ternopil.</li>
</ol>
<p>„Alle eingereichten Ideen verfolgen innovative Ansätze, um Inklusion und Barrierefreiheit in den Bereichen Medien, Bildung und politische Teilhabe zu verbessern“, sagt Constanze Stoll, Projektkoordinatorin bei der IBB gGmbH in Dortmund. Aufgrund des begrenzten Budgets mussten drei Projekte ausgewählt werden. Und Nazarii Boyarskyi von der Partnerorganisation „Inkubator demokratischer Initiativen“ ergänzt: „Wir hoffen, dass wir mit allen Partnern in einem Nachfolgeprojekt, das wir aktuell planen, weiter am wichtigen Thema „Inklusion als Menschenrecht“ arbeiten können.“</p>
<p>Die Prototypen sollen beim vorerst letzten gemeinsamen Online-Meeting am Mittwoch, 18. Dezember 2024, vorgestellt werden.</p>
<p>Die Förderung der drei Prototypen ist Teil des Projekts „Inklusion – einfach machen!“. Es wird organisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Kooperation mit der <a href="https://diiukraine.org/">NRO „Inkubator demokratischer Initiativen“</a> (Ukraine) und der <a href="https://ffr.org.ua/en/">NRO „Fight for Right“</a> (Ukraine). Gefördert wird das Projekt durch Mittel des <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/-/2659266">Auswärtigen Amtes aus dem Programm „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“</a>.</p>
<p>#civilsocietycooperation</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-35540 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png" alt="Diese Logos zeigen, dass das Projekt vom Auswärtigen Amt gefördert wird als Civil Society Cooperation. In der Reihe darunter sind die Logos der IBB gGmbH Dortmund und der ukrainischen NGO &quot;Fight for Right&quot; und &quot;Democratic initiatives incubator&quot; zu sehen." width="385" height="147" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png 385w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744-300x115.png 300w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /></a></p>
<p>Das Beitragsbild (oben) zeigt einen Teil der Teilnehmenden an der Zukunftskonferenz in Lwiw. Foto: IBB gGmbH &#8211; Roman Shiyan</p>
<p>Weitere Informationen über dieses Projekt finden Sie auch hier:</p>
<p><a href="https://ibb-d.de/kickoff-meeting-zum-neuen-projekt-inklusion-einfach-machen/" target="_blank" rel="noopener">Kickoff-Meeting zum neuen Projekt „Inklusion – einfach machen“.</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-viertaegige-zukunftskonferenz-beginnt-am-dienstag-1-oktober-2024-in-der-ukraine/" target="_blank" rel="noopener">„Inklusion – einfach machen!“: Viertägige Zukunftskonferenz beginnt am Dienstag, 1. Oktober 2024, in der Ukraine</a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-prototypen-sollen-im-dezember-vorgestellt-werden/" target="_blank" rel="noopener">„Inklusion – einfach machen!“: Prototypen sollen im Dezember vorgestellt werden</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jugendarbeit am Limit. European Youth Work Symposium in Dortmund</title>
		<link>https://ibb-d.de/jugendarbeit-am-limit-european-youth-work-symposium-in-dortmund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jocelyne Jakob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2024 15:14:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa erfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[Bessere Bedingungen für die Jugendarbeit, um die Demokratie in Europa zu bewahren – das fordern Fachkräfte europäischer Jugendeinrichtungen und Jugendliche aus 14 Ländern. Auf dem European Youth Work Symposium des IBB e.V. haben sie sich mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung getroffen. Das Motto der Veranstaltung: Brücken bauen, Barrieren überwinden. Wer am [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bessere Bedingungen für die Jugendarbeit, um die Demokratie in Europa zu bewahren – das fordern Fachkräfte europäischer Jugendeinrichtungen und Jugendliche aus 14 Ländern. Auf dem European Youth Work Symposium des IBB e.V. haben sie sich mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung getroffen. Das Motto der Veranstaltung: Brücken bauen, Barrieren überwinden.</p>
<p>Wer am 28. Oktober 2024 die internationale Veranstaltung in Dortmund besuchte, wurde zunächst von einer bunten Ausstellung begrüßt. Antidiskriminierungsaktionen in Spanien und Ungarn, ein Ökofestival in Polen, eine Kampagne für mehr Lebenspraxis im Schulunterricht in Deutschland: Insgesamt 31 solcher Best-Practice-Beispiele haben europäische Jugendgruppen im Foyer des „Dortmunder U“ präsentiert.</p>
<h3><strong> </strong><strong>Tolle Projekte, große Probleme</strong></h3>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/20241028-GenE_Symposium24_-1028-112909.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-36250" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/20241028-GenE_Symposium24_-1028-112909-300x200.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/20241028-GenE_Symposium24_-1028-112909-300x200.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/20241028-GenE_Symposium24_-1028-112909-1024x683.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/20241028-GenE_Symposium24_-1028-112909-768x512.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/20241028-GenE_Symposium24_-1028-112909.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>Also alles in Ordnung im Bereich der Jugendarbeit? Leider nicht, sagt Jocelyne Jakob, Geschäftsführerin des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks e.V. Der in Dortmund ansässige Verein koordiniert seit mehr als 15 Jahren Netzwerke und Förder­programme für die Zusammenarbeit europäischer Jugendeinrichtungen. „Was die Jugend­lichen auf die Beine stellen, ist grandios“, sagt Jakob. „Aber viele Organisationen, die das alles ermöglichen, sind am Limit. Steigende Kosten, knapper werdende Budgets und fehlende nachhaltige Strukturen machen uns enorm zu schaffen.“</p>
<p>Angesichts von Arbeitsüberlastung und fehlender Unterstützung verließen immer mehr Fachkräfte das Arbeitsfeld, berichtet Jocelyne Jakob. „In diesem Jahr mussten zwei unserer Partnerorganisationen aus dem Netzwerk von Genration Europe – The Academy aussteigen und diese Art der Jugendarbeit einstellen.“ Auch der Rest des Programms, das lokale Projekte und europäische Vernetzung in mehr als 40 europäischen Kommunen ermöglicht, sei bisher nur bis Ende kommenden Jahres abgesichert. „Jugendprogramme für eine starke Zivil­gesellschaft stehen in Frage, während autoritäre Denkmuster europaweit auf dem Vormarsch sind“, so Jakob weiter. „Ich mache mir Sorgen, dass da was ins Rutschen gerät.“</p>
<h3><strong> </strong><strong>Gemeinsam nach Lösungen suchen</strong></h3>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/z20241028-GenE_Symposium24_-1028-142229.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-36255" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/z20241028-GenE_Symposium24_-1028-142229-1024x683.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/z20241028-GenE_Symposium24_-1028-142229-1024x683.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/z20241028-GenE_Symposium24_-1028-142229-300x200.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/z20241028-GenE_Symposium24_-1028-142229-768x512.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/z20241028-GenE_Symposium24_-1028-142229.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>Was geschehen muss, um die Jugendarbeit in Europa zu abzusichern, darüber haben die Teilnehmenden des Symposiums in Arbeitsgruppen diskutiert. Angeleitet von Expertinnen und Experten ging es um die Arbeitsbedingungen der Fachkräfte, um die psychische Gesundheit von Jugendlichen sowie um Konzepte für mehr Inklusion. Dass inter­nationale Jugendprojekte ihre positiven Wirkungen vor allem dann entfalten, wenn sie in dauerhafte lokale Strukturen der Jugendarbeit eingebunden sind, wurde in einer weiteren Arbeitsgruppe deutlich. Außerdem fand ein Austausch darüber statt, welche gemeinsamen Interessen aktive junge Menschen und diejenigen haben, die über die Finanzierung von Jugend­arbeit entscheiden.</p>
<p>Rund ein Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den vierzehn Ländern waren Jugendliche, die im Rahmen des Netzwerks von Generation Europe – The Academy selbst in internationalen Projekten aktiv sind. Fachkräfte der Jugendarbeit stellten ein weiteres Drittel des Plenums, ergänzt um Vertreter*innen von zuständigen Ministerien, kommunalen Verantwortlichen, anderen Fördermittelgeber*innen und Wissenschaftler*innen. Die Einbindung von so vielen Jugendlichen in die internationale Fachtagung sei Teil des Konzepts, sagt Jocelyne Jakob. „Viel zu häufig finden Beratungen über Jugendpolitik ohne diejenigen statt, die am direktesten von den Auswirkungen betroffen sind. Diese Barrieren wollen wir überwinden, um Jugendarbeit in Europa gemeinsam auf eine stabile Basis zu stellen.“</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die IBB gGmbH sucht eine (n) Referent*in für Veranstaltungsplanung</title>
		<link>https://ibb-d.de/die-ibb-ggmbh-sucht-eine-n-referentin-fuer-veranstaltungsplanung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2024 15:31:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Jobs]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk (IBB gGmbH) sucht ab dem 01.02.2025 eine*n Referent*in (m/w/d) für die Organisation einer Veranstaltungsreihe für Multiplikator*innen der historisch-politischen Bildung. Wir sind seit 2016 bundesweite Zentralstelle für die Förderung von Gedenkstättenfahrten. Dabei unterstützen wir außerschulische Bildungsträger bei ihren Fahrten zu Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus, sowohl im In- als auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk (IBB gGmbH) sucht ab dem 01.02.2025 eine*n Referent*in (m/w/d) für die Organisation einer Veranstaltungsreihe für Multiplikator*innen der historisch-politischen Bildung.</p>
<p><a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35496" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="201" height="97" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle.png 990w" sizes="auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px" /></a></p>
<p>Wir sind seit 2016 bundesweite Zentralstelle für die Förderung von Gedenkstättenfahrten. Dabei unterstützen wir außerschulische Bildungsträger bei ihren Fahrten zu Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus, sowohl im In- als auch im Ausland. Unsere Mittel kommen aus dem Bundesprogramm „Jugend erinnert“ und werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bereitgestellt. Darüber hinaus organisieren wir Fortbildungsmaßnahmen und Veranstaltungen rund um das Thema Erinnerungskultur.</p>
<p><strong>Umfang:</strong> 20 Wochenstunden<br />
<strong>Dienstort:</strong> Dortmund und Homeoffice nach Absprache<br />
<strong>Vertragsdauer:</strong> zunächst befristet auf ein Jahr (anschl. Vertragsverlängerung wird angestrebt)</p>
<p><strong>Welche Aufgaben Dich bei uns erwarten:</strong></p>
<ul>
<li>Organisation, Durchführung und Dokumentation einer Veranstaltungsreihe für Multiplikator*innen der historisch-politischen Bildung</li>
<li>Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und Teilnehmenden</li>
<li>Koordination der Veranstaltungslogistik (Standortwahl, Technik, Catering etc.)</li>
<li>Budgetierung und Überwachung der Projektkosten</li>
<li>Öffentlichkeitsarbeit rund um die Veranstaltungen</li>
<li>Nachbereitung der Veranstaltung inkl. Dokumentation und Evaluation</li>
<li>Planung und Durchführung von zwei jährlichen digitalen Netzwerktreffen</li>
<li>Planung und Durchführung von digitalen Jahresgesprächen mit den Partnerorganisationen der Zentralstelle</li>
<li>Weitere Zuarbeit bei Social Media und Newsletter der Zentralstelle</li>
</ul>
<p><strong>Was Du mitbringen solltest:</strong></p>
<ul>
<li>Abgeschlossenes Studium oder Ausbildung im Bereich Eventmanagement, Public History, Geschichtswissenschaften oder eine vergleichbare Qualifikation</li>
<li>Berufserfahrung im Eventmanagement, idealerweise im Bildungs- oder Non-Profit-Bereich</li>
<li>Interesse an historischen Themen und an außerschulischer Bildung, besonders im Bereich der Gedenkstätten- und Erinnerungsarbeit</li>
<li>Grundlegende Kenntnisse der MS-Office-Programme, insbesondere Excel</li>
<li>Gute Organisations- und Kommunikationsfähigkeiten sowie Eigeninitiative und eine selbstständige, strukturierte Arbeitsweise</li>
<li>Teamgeist und Flexibilität</li>
<li>Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift, weitere Sprachkenntnisse von Vorteil</li>
<li>Erfahrungen im öffentlichen Zuwendungsrecht sind von Vorteil</li>
</ul>
<p><strong>Was wir Dir bieten:</strong></p>
<ul>
<li>Einen Einblick in spannende Projekte und Netzwerke im Bereich Gedenkstätten und Erinnerungskultur</li>
<li>Gestaltungsspielraum und die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen</li>
<li>Eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit</li>
<li>Angemessene Vergütung und ein Deutschlandticket</li>
<li>Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit auf Homeoffice</li>
<li>Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten</li>
<li>Mentoring und Unterstützung durch erfahrene Kolleg*innen</li>
</ul>
<p>Bewerbungsfrist: 31.12.2024</p>
<p>Klingt das spannend für Dich? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung! Schicke Deine Unterlagen bitte online in einer Datei (max. 2 MB) an <a href="http:&#47;&#47;&#x73;t&#117;&#x70;&#x70;&#64;&#105;&#x62;&#x62;-&#100;&#x6f;&#46;&#100;&#x65;)" target="_blank" rel="noopener">Zoe Stupp</a>. Bei Fragen kannst Du Dich gerne per E-Mail an uns wenden.</p>
<p>Wir freuen uns auf Dich!</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Inklusion – einfach machen!“: Prototypen sollen im Dezember vorgestellt werden</title>
		<link>https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-prototypen-sollen-im-dezember-vorgestellt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2024 07:38:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[In drei Handlungsfeldern sollen spürbare Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen durchgesetzt werden. Bis Mitte Dezember sollen mindestens drei Prototypen beispielhaft zeigen, wie eine bessere gesellschaftliche Teilhabe erreicht werden kann. Der Aktionsplan 2029 ist ein Ergebnis der Zukunftskonferenz im Rahmen des deutsch-ukrainischen Projekts „Inklusion – einfach machen!“ Auf dem „Forum: Rechte von Menschen mit Behinderungen in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35491 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="211" height="102" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_IBB.png 990w" sizes="auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px" /></p>
<p>In drei Handlungsfeldern sollen spürbare Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen durchgesetzt werden. Bis Mitte Dezember sollen mindestens drei Prototypen beispielhaft zeigen, wie eine bessere gesellschaftliche Teilhabe erreicht werden kann. Der Aktionsplan 2029 ist ein Ergebnis der Zukunftskonferenz im Rahmen des deutsch-ukrainischen Projekts „Inklusion – einfach machen!“ Auf dem „Forum: Rechte von Menschen mit Behinderungen in der Ukraine: Fahrplan für notwendige Veränderungen bis 2029“ hatten 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom 1. bis 4. Oktober 2024 in Lwiw intensiv an diesem Aktionsplan gearbeitet.</p>
<div id="attachment_35969" style="width: 659px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_Mindmap_4429.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35969" class="wp-image-35969 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_Mindmap_4429.jpg" alt="Unser Foto zeigt eine in Handschrift gestaltete große Mindmap auf einer Plakatwand. Aufgelistet sind Tendenzen in der aktuellen Debatte um Inklusion in der Ukraine." width="649" height="504" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_Mindmap_4429.jpg 990w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_Mindmap_4429-300x233.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_Mindmap_4429-768x596.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 649px) 100vw, 649px" /></a><p id="caption-attachment-35969" class="wp-caption-text">Eine große Mindmap haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam erarbeitet. Ausgehend vom Stammwort &#8222;Tendenzen&#8220; in der Mitte entspringen mehr als 60 Zweige, die die Trends in der aktuellen Inklusionsdebatte beschreiben. Foto: IBB gGmbH &#8211; Constanze Stoll</p></div>
<blockquote><p>„Auch in Zeiten des Krieges dürfen wir die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nicht aus den Augen verlieren“,</p></blockquote>
<p>hatte Constanze Stoll, Referentin der IBB gGmbH Dortmund, in ihren Begrüßungsworten gesagt. Die Partnerorganisationen in der Ukraine, die <a href="https://ffr.org.ua/en/" target="_blank" rel="noopener">NRO „Fight for Right“</a> und die <a href="https://diiukraine.org/" target="_blank" rel="noopener">NRO „Democratic Initiatives Incubator“</a>, hatten die Einladung überwiegend via Social Media verbreitet und waren auf großes Interesse gestoßen. Die insgesamt 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit und ohne Behinderungen kamen aus zwölf Regionen der Ukraine und als Vertreter:innen von 20 Organisationen, die sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Als Tagungsraum diente ein Seminarraum im Untergeschoss des Hotels, wo sich auch Schutzräume befinden. Um dem Anspruch, ein barrierefreies Hotel zu sein, gerecht zu werden, wurde in den Sommermonaten mit dem Bau einer Rampe begonnen, die glücklicherweise just zum Beginn des Forums fertiggestellt wurde.</p>

<a href='https://ibb-d.de/forum_lviv_img_0713/'><img loading="lazy" decoding="async" width="707" height="367" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0713-e1730106660626.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0713-e1730106660626.jpg 707w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0713-e1730106660626-300x156.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 707px) 100vw, 707px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/forum_lviv_img_0480_w/'><img loading="lazy" decoding="async" width="939" height="488" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0480_w-e1730106620170.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0480_w-e1730106620170.jpg 939w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0480_w-e1730106620170-300x156.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0480_w-e1730106620170-768x399.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 939px) 100vw, 939px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/forum_lviv_img_0479_w/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1053" height="547" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0479_w.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0479_w.jpg 1053w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0479_w-300x156.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0479_w-1024x532.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0479_w-768x399.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1053px) 100vw, 1053px" /></a>

<p>„Der Krieg ist in Lwiw nur mittelbar gegenwärtig, es gibt wenige Alarme und nur teilweise sichtbare Schäden. Es lebt sich gut in Lwiw, wie Iwan berichtete, der uns empfing und ins Hotel begleitete. Man sieht dennoch auch kriegsversehrte Männer mit Prothesen.</p>
<blockquote><p>Der Krieg schafft viele Minenopfer, es gibt unzählige andere Verletzungen an Leib und Seele, die nicht nur die Kämpfenden an der Front zu Behinderten werden lässt.</p></blockquote>
<p>Auch Lwiw wie alle anderen ukrainischen Städte steht vor gewaltigen Umbaumaßnahmen zugunsten von Barrierefreiheit bei den Verkehrswegen, Bahnhöfen und Geschäften. Das Stadtbild wird sich möglicherweise schnell ändern. Für uns war es jedenfalls wirklich wichtig, dass der behindertengerechte Zugang noch vor unserer Ankunft realisiert werden konnte“,</p>
<p>berichtet Constanze Stoll und zeigt sich beeindruckt von der Aufgeschlossenheit und pragmatischen Unterstützung der Hoteladministration.</p>
<p>Die Methodik einer Zukunftskonferenz hatte das aus zwölf Personen bestehende Steering Comittee bereits im Vorfeld in sechs Online-Meetings besprochen. Das besondere Format fördert Beteiligung, Ermutigung, Eigenverantwortung, projektorientiertes Lernen, Motivation und Vertrauen in die Kraft der Gruppe oder Organisation. Und so ging es an den vier Tagen in Lwiw intensiv um die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, um das bisher Erreichte, aktuelle Erschwernisse und schließlich um konkrete Verbesserungen, die eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen. Sechs Gebärdensprach-Dolmetscher:innen und zwei Lautsprache-Dolmetscher:innen unterstützten einen ebenso lebhaften wie intensiven Gedankenaustausch.</p>
<p>Linus Bade, Inklusions-Aktivist aus Deutschland, erläuterte das System der persönlichen Assistenz, das Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-36009 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0496_w-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0496_w-300x168.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0496_w-1024x574.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0496_w-768x431.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0496_w.jpg 1223w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die Ukraine hat ebenso wie Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) 2009 ratifiziert. Zum 20. Jahrestag im Jahr 2029 wünschen sich die unterschiedlichen Inklusions-Aktivist:innen, dass auch einige der erarbeiteten Ziele erreicht sein werden, für die sie nun weitere konkrete Aktionspläne entwickeln. Und dabei geht es gar nicht so sehr um den Krieg und den Artikel 11 der UN-BRK, der den besonderen Schutz von Menschen in Krisen und Konflikten formuliert. Auch vor dem Krieg waren für behinderte Menschen öffentliche Verkehrsmittel wie die U-Bahn oder die Bahnhöfe mit langen Treppen und ohne Fahrstühle nicht barrierefrei zugänglich. Bodenleitsysteme für Blinde, Rampen für Rollstuhlfahrende und Informationen in Einfacher Sprache sind noch eine Seltenheit. Der Krieg hat die Situation von Menschen mit Behinderungen aktuell dramatisch verschlechtert. Schutzräume befinden sie meistens im Untergeschoss von Gebäuden oder in der U-Bahn und sind kaum erreichbar. Warnhinweise können von Blinden und Tauben nicht gesehen oder gehört werden. Dabei ist die Gefahr, durch Raketen- und Drohnenangriff zu Schaden zu kommen, jeden Tag gegeben.</p>

<a href='https://ibb-d.de/forum_lviv_img_0682/'><img loading="lazy" decoding="async" width="867" height="729" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0682-e1730106088956.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0682-e1730106088956.jpg 867w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0682-e1730106088956-300x252.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0682-e1730106088956-768x646.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 867px) 100vw, 867px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/forum_lviv_img_0485_w/'><img loading="lazy" decoding="async" width="852" height="717" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0485_w-e1730106145978.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0485_w-e1730106145978.jpg 852w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0485_w-e1730106145978-300x252.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0485_w-e1730106145978-768x646.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 852px) 100vw, 852px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/forum_lviv_interview_4454/'><img loading="lazy" decoding="async" width="695" height="583" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_interview_4454-e1730106114216.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_interview_4454-e1730106114216.jpg 695w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_interview_4454-e1730106114216-300x252.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 695px) 100vw, 695px" /></a>

<p>In der Ukraine gibt es zwar Unterstützung und Hilfsmittel, doch der Weg zur Bewilligung ist wie in Deutschland häufig voller undurchschaubarer Bürokratie und daher lang und steinig. Ein Teilnehmer hatte einen dicken Aktenordner mitgebracht, der den Schriftverkehr für eine einzige Reha-Maßnahme enthielt.</p>
<p>Die von den Teilnehmenden auf dem Forum entwickelten sieben Ideen für prototypische Maßnahmen zum Abbau von Barrieren und zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention lassen sich drei Handlungsfeldern zuordnen. Dazu werden die Teilnehmenden nun bis zum 20. Oktober Ideen für Prototypen entwickeln und zur Förderung im Rahmen des Projekts einreichen.</p>
<p>Als verbesserungswürdig beschrieb die Gruppe am Ende folgende Handlungsfelder:</p>
<ol>
<li>Medien, Informationsvermittlung  &amp; Kommunikation: Diskriminierungsfreie und gleichberechtigte Darstellung von Menschen mit Behinderungen in Medien und Informationen in zugänglichen Formaten</li>
<li>Wahlgesetzgebung, Arbeitsmarkt &amp; Sozialwesen: Reformen im Wahlsystem, auf dem Arbeitsmarkt und bei den sozialen Dienstleistungen für ein unabhängiges und teilhabeorientiertes Leben behinderter Menschen</li>
<li>Bildungswesen &amp; Kultur: Förderung von Gehörlosenkultur in Bildungseinrichtungen auf allen Ebenen, barrierefreie Kulturstätten und Sehenswürdigkeiten.</li>
</ol>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0710.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-36039 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0710-300x126.jpg" alt="" width="300" height="126" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0710-300x126.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0710-1024x431.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0710-768x323.jpg 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_IMG_0710.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Einige Ideen konnten Teilnehmende zum Ende der Zukunftskonferenz konkreter ausformulieren: So könnte eine Kulturinstitution, beispielsweise ein Museum in der Region Ternopil, Ziel einer Exkursion werden, um dort Barrieren zu identifizieren und modellhaft Prozesse zum Abbau von Barrieren und der Schaffung von Teilhabemöglichkeiten zu beschreiben, die später auch von Aktivist:innen für andere Orte übernommen werden können.</p>
<p>Die Prototypen und Ideen werden auf dem vorerst letzten gemeinsamen Online-Meeting vorgestellt Mitte Dezember.</p>
<p><strong><a href="https://forms.gle/XeTM85qGTbvFnaJs5" target="_blank" rel="noopener">Hier finden Sie den Link zur Anmeldung.</a></strong></p>
<div id="attachment_36044" style="width: 1217px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_0655w.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-36044" class="wp-image-36044 size-full" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_0655w-e1730105594858.jpg" alt="" width="1207" height="325" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_0655w-e1730105594858.jpg 1207w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_0655w-e1730105594858-300x81.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_0655w-e1730105594858-1024x276.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Forum_Lviv_0655w-e1730105594858-768x207.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1207px) 100vw, 1207px" /></a><p id="caption-attachment-36044" class="wp-caption-text">Ein (nicht ganz vollständiges) Gruppenbild der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Zukunftskonferenz in Lviv.</p></div>
<p><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Bericht_FSC-Lviv_Linus-Bade_w.pdf" target="_blank" rel="noopener">Den Bericht von Linus Bade, der als Inklusions-Aktivist aus Deutschland am Forum teilgenommen hat, finden Sie hier. </a></p>
<p>Alle Fotos (soweit nicht anders gekennzeichnet): IBB gGmbH &#8211; Roman Shiyan</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35540 " src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744-300x115.png" alt="Diese Logos zeigen, dass das Projekt vom Auswärtigen Amt gefördert wird als Civil Society Cooperation. In der Reihe darunter sind die Logos der IBB gGmbH Dortmund und der ukrainischen NGO &quot;Fight for Right&quot; und &quot;Democratic initiatives incubator&quot; zu sehen." width="310" height="119" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744-300x115.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/L-_Inklusion-einfachmachen-e1724432483744.png 385w" sizes="auto, (max-width: 310px) 100vw, 310px" />Das viertägige Forum war Teil des Projekts „Inklusion – einfach machen!“. Es wurde organisiert vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH in Kooperation mit der <a href="https://diiukraine.org/">NRO „Inkubator demokratischer Initiativen“</a> (Ukraine) und der <a href="https://ffr.org.ua/en/">NRO „Fight for Right“</a> (Ukraine). Gefördert wird das Projekt durch Mittel des <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/-/2659266" target="_blank" rel="noopener">Auswärtigen Amtes aus dem Programm „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft“</a>.</p>
<p><strong><br />
Weitere Informationen über dieses Projekt finden Sie auch hier:</strong></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/kickoff-meeting-zum-neuen-projekt-inklusion-einfach-machen/" target="_blank" rel="noopener">Kickoff-Meeting zum neuen Projekt &#8222;Inklusion &#8211; einfach machen&#8220;. </a></p>
<p><a href="https://ibb-d.de/inklusion-einfach-machen-viertaegige-zukunftskonferenz-beginnt-am-dienstag-1-oktober-2024-in-der-ukraine/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Inklusion &#8211; einfach machen!&#8220;: Viertägige Zukunftskonferenz beginnt am Dienstag, 1. Oktober 2024, in der Ukraine </a></p>
<p>#civilsocietycooperation</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tagung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme: Gedenkstättenfahrten sollten vielfältiger und inklusiver gestaltet werden</title>
		<link>https://ibb-d.de/tagung-in-der-kz-gedenkstaette-neuengamme-gedenkstaettenfahrten-sollten-vielfaeltiger-und-inklusiver-gestaltet-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mechthild vom Büchel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Oct 2024 19:09:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnern]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung Gedenkstättenfahrten]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie können Gedenkstättenfahrten vielfältiger und inklusiver gestaltet werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Tagung „Vielfältige Erinnerungskultur in der Praxis“ vom 12. bis 14. September 2024 in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg. Mehr als 80 Akteurinnen und Akteure der Erinnerungskultur waren der Einladung der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte und des  Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35496" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-300x145.png" alt="Das neue Logo der IBB gGmbH." width="151" height="73" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-300x145.png 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle-768x372.png 768w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/08/IBBgGmbH_Logo_Zentralstelle.png 990w" sizes="auto, (max-width: 151px) 100vw, 151px" /></a></p>
<p>Wie können Gedenkstättenfahrten vielfältiger und inklusiver gestaltet werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Tagung „Vielfältige Erinnerungskultur in der Praxis“ vom 12. bis 14. September 2024 in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg. Mehr als 80 Akteurinnen und Akteure der Erinnerungskultur waren der Einladung der <a href="https://www.gedenkstaetten-hamburg.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte</a> und des  Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks gGmbH in Dortmund gefolgt. Sie diskutierten engagiert, wie Gedenkstättenfahrten barrierefrei gestaltet werden können und wie bisher weitgehend verdrängte Verfolgtengruppen und ihre Perspektiven in die Erinnerungsarbeit einbezogen werden können.</p>
<div id="attachment_35840" style="width: 906px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Auftakt20240912_165531.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35840" class="wp-image-35840" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Auftakt20240912_165531.jpg" alt="" width="896" height="260" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Auftakt20240912_165531.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Auftakt20240912_165531-300x87.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Auftakt20240912_165531-768x223.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 896px) 100vw, 896px" /></a><p id="caption-attachment-35840" class="wp-caption-text">Dr. Astrid Sahm begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.</p></div>
<blockquote><p>&#8222;Mit dem Fokus auf den Begriff „Vielfältige Erinnerungskultur“ machen wir deutlich, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: Erinnerungskultur zielt nicht auf eine einheitliche Erinnerung, sondern auf die Kultur, unterschiedliche Erinnerungen gleichberechtigt zu artikulieren und gemeinsam mit unterschiedlichen Erinnerungen umzugehen“,</p></blockquote>
<p>beschrieb Dr. Astrid Sahm, Geschäftsführerin der IBB gGmbH, die Zielsetzung der Tagung.</p>
<div id="attachment_35830" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35830" class="wp-image-35830 size-medium" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Gedenkstaette-Neuengamme_20240912_141458-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Gedenkstaette-Neuengamme_20240912_141458-225x300.jpg 225w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Gedenkstaette-Neuengamme_20240912_141458.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><p id="caption-attachment-35830" class="wp-caption-text">Vor dem offiziellen Beginn der Tagung hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, die KZ-Gedenkstätte Neuengamme kennenzulernen.</p></div>
<p>Vor dem offiziellem Beginn der Tagung hatte die KZ-Gedenkstätte drei verschiedene Themenrundgänge angeboten. Einen allgemeinen Rundgang über „Das KZ Neuengamme: Geschichte und Nachgeschichte“ führte Jon Kornell. Marie Stahlfeld und Gisela Ewe leiteten einen Rundgang zum Thema „Schwarze Gefangene im KZ Neuengamme“. Und Marco Kühnert berichtete Interessierten gezielt über „Sowjetische Kriegsgefangenen im KZ Neuengamme“.</p>
<p>Zum offiziellen Auftakt der Tagung begrüßten Dr. Susann Lewerenz von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Dr. Astrid Sahm von der IBB gGmbH und Sera Choi vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Teilnehmenden. Dr. Astrid Sahm erzählte, dass sie die Gedenkstätte in Hamburg zum ersten Mal 1985 besucht hatte als Preisträgerin des Schülerwettbewerbs „Deutsche Geschichte“. In einem 14-tägigen internationalen Workcamp hatte sie schon damals unterschiedliche Perspektiven auf die NS-Zeit kennengelernt von Teilnehmenden aus Polen und Finnland, Algerien, der Slowakei und vielen weiteren Ländern.</p>
<p><strong>Wer spricht wie über Geschichte? Wer hört zu? Und wem wird zugehört? </strong></p>
<p>Der Vortrag von Cornelia Chmiel von der Freien Universität Berlin – vorgetragen von Susanne Becker, Referentin der IBB gGmbH, und Dr. Susann Lewerenz &#8211; sensibilisierte vor allem für die Frage, wer Geschichte wie präsentiert und welche Zielgruppen erreicht oder auch ausgeschlossen werden. Dies sei immer eine Machtfrage. Die Vielfalt der Gesellschaft werde in der aktuellen Erinnerungs- und Bildungsarbeit von Gedenkstätten in der Regel nicht abgebildet: Und zwar weder auf Seiten der Mitarbeitenden, die Geschichte vermitteln, noch in den behandelten Themen, noch auf Seiten der erreichten Zielgruppen.</p>
<div id="attachment_35860" style="width: 461px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Podium1_20240912_181920.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35860" class="wp-image-35860" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Podium1_20240912_181920.jpg" alt="" width="451" height="290" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Podium1_20240912_181920.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Podium1_20240912_181920-300x193.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Podium1_20240912_181920-768x494.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 451px) 100vw, 451px" /></a><p id="caption-attachment-35860" class="wp-caption-text">Das Podium diskutierte die Thesen des Einführungsvortrags von Cornelia Chmiel von der Freien Universität Berlin.</p></div>
<p>Auch im anschließenden Podiumsgespräch mit Dr. Mehmet Daimagüler, Beauftragter der Bundesregierung gegen Antiziganismus und für das Leben der Sinti und Roma in Deutschland, Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, und Ines Eichmüller, vom Verband für das Erinnern an die verleugneten Opfer des Nationalsozialismus e. V.,  ging es um Leerstellen in der Erinnerungsarbeit. So sind die wenigsten Gedenkstätten und ihre Angebote für Menschen mit Behinderungen barrierefrei zugänglich. Zudem gibt es noch immer verdrängte Verfolgtengruppen wie zum Beispiel die sogenannten „Berufsverbrecher“ und „Sicherungsverwahrten“, die nur wenig Beachtung finden. Bezüge zu weiterhin existierender Diskriminierung und immer noch herrschenden Ideologien der Ungleichwertigkeit werden nur selten hergestellt. Der Inhalt des ersten Tages wurde in Leichte Sprache übersetzt.</p>
<p>Am zweiten Tag konnten sich die Teilnehmenden in acht unterschiedlichen Workshops zu folgenden Themen austauschen und ihr Wissen vertiefen.</p>
<div id="attachment_35006" style="width: 612px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Methodenkoffer_Erinnern-inklusiv_0804.pdf"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35006" class="wp-image-35006" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Titelbild_Methodenkoffer.jpg" alt="Titelbild des digitalen Methodenkoffers, der von Gedenkstätten und historischen Lernorte n genutzt werden kann und hier verlinkt ist. " width="602" height="337" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Titelbild_Methodenkoffer.jpg 1419w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Titelbild_Methodenkoffer-300x168.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Titelbild_Methodenkoffer-1024x574.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Titelbild_Methodenkoffer-768x430.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 602px) 100vw, 602px" /></a><p id="caption-attachment-35006" class="wp-caption-text">Linus Bade und Hannah Kiesbye als Projektteilnehmende stellten gemeinsam mit Annika Hirsekorn und Constanze Stoll von der IBB gGmbH das inklusive deutsch-polnische EU-Projekt „Erinnern-inklusiv / REM inclusive“ vor. Als  Ergebnis des 15-monatigen Projekts ist <a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/05/Methodenkoffer_Erinnern-inklusiv_0804.pdf" target="_blank" rel="noopener">ein digitaler Methodenkoffer</a> erarbeitet worden, der eine praktische Handlungsanleitung für Gedenkstätten und historische Lernorte enthält und hier zum Download zur Verfügung steht.</p></div>
<p>Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten in folgenden Workshops:</p>
<ul>
<li>Entrechtung und Krankenmord an Kindern, Jugendlichen und Menschen mit ausländischer Herkunft als Gegenstand inklusiver und internationaler Geschichtsvermittlung<br />
Carola Rudnick (<a href="https://www.pk.lueneburg.de/gedenkstaette" target="_blank" rel="noopener">„Euthanasie&#8220;-Gedenkstätte Lüneburg</a>)</li>
</ul>
<ul>
<li>Queere Menschen und ihre Verfolgung im Nationalsozialismus<br />
Ansgar Tonya Karnatz und Jona Diwiak (beide <a href="https://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/" target="_blank" rel="noopener">KZ-Gedenkstätte Neuengamme</a>)</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="https://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/nachrichten/news/pageflow-zur-dokumentation-des-projekts-perspektiven-oeffnen-geschichten-teilen/">Perspektiven öffnen – Geschichten teilen: Der Vernichtungskrieg im östlichen Europa aus Sicht von Menschen mit osteuropäischer Migrations- bzw. Familiengeschichte</a><br />
Natalia Wollny (KZ-Gedenkstätte Neuengamme und <a href="https://www.pk.lueneburg.de/gedenkstaette" target="_blank" rel="noopener">„Euthanasie&#8220;-Gedenkstätte Lüneburg</a>) und Jan Dohrmann (<a href="https://www.stiftung-lager-sandbostel.de/" target="_blank" rel="noopener">Gedenkstätte Lager Sandbostel</a>)</li>
</ul>
<ul>
<li>Jüdische Verfolgungserfahrungen neu gedacht – Leerstellen, Gegenwartsbezüge, Verflechtungsgeschichten<br />
Furkan Yüksel (<a href="https://www.bs-anne-frank.de/" target="_blank" rel="noopener">Bildungsstätte Anne Frank</a>)</li>
</ul>
<ul>
<li>Inklusive Gedenkstättenfahrten – Workshop mit Projektbeteiligten des <a href="https://ibb-d.de/erinnern/erinnern-inklusiv-unser-deutsch-polnisches-kooperationsprojekt-2023-2024/">EU-Projekts „Erinnern inklusiv / REM inclusive</a>“<br />
Linus Bade, Hannah Kiesbye, Annika Hirsekorn, Constanze Stoll (IBB gGmbH)</li>
</ul>
<ul>
<li>Stigma „Asozial“<br />
Marie Stahlfeld und Wiebke Elias (<a href="https://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/" target="_blank" rel="noopener">KZ-Gedenkstätte Neuengamme</a>)</li>
</ul>
<ul>
<li>Frauen als Verfolgte und Täterinnen<br />
Ulrike Jensen (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) und Karin Heddinga (<a href="https://www.gedenkstaetten-hamburg.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte</a>)</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Verfolgung von Sinti* und Roma* als Thema von Gedenkstättenbesuchen<br />
Sevin Begovic (<a href="https://gegen-antiziganismus.de/" target="_blank" rel="noopener">Bildungsforum gegen Antiziganismus</a>), Arnold Weiß, Moritz Terfloth (<a href="http://landesverein-hamburg.de/" target="_blank" rel="noopener">Landesverein der Sinti in Hamburg e.V.</a>)</li>
</ul>
<p>In der darauffolgenden Fishbowl-Runde (unser Beitragsfoto oben) berichteten Teilnehmende aus den verschiedenen Workshops. Laura Lopez Mras (<a href="https://www.gedenkstaette-flossenbuerg.de/de/" target="_blank" rel="noopener">KZ-Gedenkstätte Flossenbürg</a>) und Oliver Gaida (<a href="https://www.stiftung-denkmal.de/" target="_blank" rel="noopener">Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas</a>) erzählten vom <a href="https://www.die-verleugneten.de/">Projekt „Die Verleugneten</a>“. Eine Ausstellung, die im Rahmen dieses Projekts entstanden ist,  erinnert ab 10. Oktober 2024 in Berlin an Menschen, die im Nationalsozialismus als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ verfolgt wurden. Sie lenkt den Blick damit beispielhaft auf eine solche Leerstelle in der Erinnerungskultur, wie sie bereits im Podiumsgespräch zum Auftakt der Tagung beschrieben worden war.</p>
<p><strong>Unterschiedliche Verfolgungserfahrungen  </strong></p>

<a href='https://ibb-d.de/tagung_neuengamme_ws_20240914_101719/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="622" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_WS_20240914_101719-e1728937185521.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_WS_20240914_101719-e1728937185521.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_WS_20240914_101719-e1728937185521-300x182.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_WS_20240914_101719-e1728937185521-768x467.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<a href='https://ibb-d.de/tagung_neuengamme_ws_20240913_114109/'><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="623" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_WS_20240913_114109.jpg" class="attachment-full size-full" alt="" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_WS_20240913_114109.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_WS_20240913_114109-300x183.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_WS_20240913_114109-768x467.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>

<p>In den verschiedenen Workshops schauten die Teilnehmenden auf unterschiedliche Gruppen, Zugänge und Verfolgungserfahrungen. In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass die verschiedenen Herausforderungen und unterschiedliche, verdrängte Perspektiven jedoch alle miteinander zusammenhängen. Mehrere Teilnehmende äußerten den Wunsch nach besser verständlichen Materialien möglichst in Einfacher Sprache.</p>
<div id="attachment_35850" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Inklusion_20240913_165933.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35850" class="wp-image-35850" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Inklusion_20240913_165933.jpg" alt="" width="600" height="328" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Inklusion_20240913_165933.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Inklusion_20240913_165933-300x164.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_Inklusion_20240913_165933-768x420.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><p id="caption-attachment-35850" class="wp-caption-text">Inklusion scheitert nicht nur an physischen Barrieren. Die Ideensammlung listet hier auch den Wunsch nach Pausen und den Schutz vor erneuten Zuschreibungen auf.</p></div>
<p data-wp-editing="1">Am dritten Tag war der Blick auf die Praxis gerichtet. Im Centro Sociale, einem selbstverwalteten Ort im Hamburger Schanzenviertel, stellten vier verschiedene Projekte ihre Arbeit vor:</p>
<ul>
<li>Das <a href="https://www.stadt-muenster.de/vergessene-verfolgte/startseite">Projekt „Vergessene Verfolgte“</a><br />
Kathrin Zöller (<a href="https://www.muenster.de/pressemeldungen/web/frontend/index.php?show=1144486" target="_blank" rel="noopener">Geschichtsort Villa ten Hompel &#8211; Memorial &amp; Museum</a>)</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="https://www.vfl.de/orte-des-unrechts/" target="_blank" rel="noopener">Das Projekt „Von einem Ort des Jubels zu einem Ort des Unrechts“</a><br />
Gero Kopp (<a href="https://gedenkstaetten-augustaschacht-osnabrueck.de/" target="_blank" rel="noopener">Gedenkstätten Gestapokeller und Augustaschacht Osnabrück</a>)</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="https://verflechtungen-kolonialismus-nationalsozialismus.de/start.html" target="_blank" rel="noopener">Projekt „Verflechtungen. Koloniales und rassistisches Denken und Handeln im Nationalsozialismus“</a><br />
Dr. Susann Lewerenz (<a href="https://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/" target="_blank" rel="noopener">KZ-Gedenkstätte Neuengamme</a>)</li>
</ul>
<ul>
<li><a href="https://hannoverscher-bahnhof.gedenkstaetten-hamburg.de/de/" target="_blank" rel="noopener">Projekt „Gedenkstättenfahrten an Orte von Deportationen von Jüdinnen*Juden und Sinti*ze und Rom*nja aus Norddeutschland“</a><br />
Johanna Schmied (denk.mal Hannoverscher Bahnhof)</li>
</ul>
<p>Diese Projekte sind so angelegt, dass Menschen unterschiedliche Zugänge finden, um sich mit dem Nationalsozialismus zu beschäftigen: So ging es um die Geschichte des Sportplatzes in der Nachbarschaft, Orte der Deportation, Biografien von Menschen aus verdrängten Verfolgtengruppen und um Verbindungen zu den Folgen des Kolonialismus.</p>
<p><strong>Kreative Zugänge zur Geschichte ermöglichen  </strong></p>
<div id="attachment_35887" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35887" class="wp-image-35887" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_GraphicN_20240914_112037-260x300.jpg" alt="" width="150" height="173" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_GraphicN_20240914_112037-260x300.jpg 260w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_GraphicN_20240914_112037.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><p id="caption-attachment-35887" class="wp-caption-text">Kreative Methoden  können die Zielgruppen  erweitern.</p></div>
<p>Die vier Beispiele zeigten auch eine Vielfalt der Methoden: Comics zeichnen, historische Orte fotografieren, in der Nachbarschaft recherchieren und die unterschiedlichen Perspektiven von verschiedenen Menschen in den Fokus rücken – all dies schafft einen individuellen Zugang zur NS-Zeit. Der Umgang mit Täterquellen und Tätersprache ist für die verantwortlichen Personen in der Bildungsarbeit dabei ebenso herausfordernd wie die Reflektion der eigenen Machtposition.</p>
<p>Sera Choi vom Bundesfamilienministerium versicherte in der Abschlussrunde, dass die inhaltliche Weiterentwicklung der Erinnerungskultur und die Förderung von Gedenkstättenfahrten im politischen Berlin hohe Priorität genießt.</p>
<div id="attachment_35893" style="width: 459px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-35893" class="wp-image-35893" src="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_20240914_124000-1.jpg" alt="" width="449" height="309" srcset="https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_20240914_124000-1.jpg 1024w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_20240914_124000-1-300x206.jpg 300w, https://ibb-d.de/wp/wp-content/uploads/2024/10/Tagung_Neuengamme_20240914_124000-1-768x528.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 449px) 100vw, 449px" /><p id="caption-attachment-35893" class="wp-caption-text">Abschlussdiskussion im Centro Sociale in Hamburg.</p></div>
<p>Zoe Stupp von der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten bei der IBB gGmbH und Paula Scholz von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme fassten am Ende zusammen, dass Leerstellen in der Erinnerungsarbeit immer auch mit der Gegenwart und aktueller Diskriminierung zu tun haben. Um eine vielfältige Erinnerungskultur in der Praxis umzusetzen, sei es wichtig, Nachkommen von Verfolgtengruppen und Selbstorganisationen von Betroffenen stärker einzubeziehen. Und es brauche Geld, Zeit und Mut, um Geschichtsvermittlung, ihre Formate und Strukturen anders zu denken.</p>
<p>Zoe Stupp:</p>
<blockquote><p>„Die gute Zusammenarbeit mit dem Team der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und die positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden bestärken uns in unserer Absicht, in Zukunft weitere Plattformen für einen inspirierenden Austausch und weitere Fortbildungen zu schaffen.“</p></blockquote>
<p><a href="https://kjp-gedenkstaettenfahrten.de/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Veranstaltungen der Zentralstelle zur Förderung von Gedenkstättenfahrten finden Sie hier.</a></p>
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