Telefon

Bin seit einiger Zeit oft bös’ genervt von meinen Mitmenschen.
Grund: man erwartet ganz ohne Gewissensbisse, daß ich aus allen möglichen Gründen ihr Handy anwähle, wenn ich sie erreichen möchte.

  • Auf eine Verschenkanzeige bekomme ich eine mail, ich möge mich doch wegen eines Termins unter der Nummer 0176 -xxx mit dem potentiellen Geschenkeempfänger wegen Terminabsprache verbinden (und kann nicht zurückmailen, da’s eine Systemmail ohne Antwortmöglichkeit ist)
  • Freunde sind nur ganz selten daheim, meist auf dem Campingplatz, wo sie nur ihr Handy mithaben. Aber sie gucken nicht in die mails und haben keinen AB
  • Handwerker geben ganz selbstverständlich nur Handynummern raus
  • … und wenn ich eine Kleinanzeige beantworten möchte – nur Handynummern, aus denen ich nicht ersehen kann, ob mich das Angebot vielleicht schon allein deshalb nicht interessiert, weil die Anfahrt viel zu weit wäre

In den Kommentaren zu einem früheren Telefon-Beitrag wurde das schonmal thematisiert, ist mir aber seither immer wieder sauer aufgestoßen, weil es unglaublich teuer ist, Menschen auf dem Handy anzurufen. Ich frage mich dann, ob die alle unter Gehirnschmelze leiden. Der Herr beruhigt: nein, die haben halt alle Handy-flatrates und können sich gar nicht vorstellen, daß es Leute gibt, die das nicht haben. Die wissen es einfach nicht besser! Ich sehe ihn an, denke mir “ja Scheiße was, auch mit handyflatrate ists unverschämt, andere Menschen so zu nötigen, besonders wenn doch Jemand was von mir will, wie im ersten und dritten Beispiel.” Ich grummle also weiter. Und dann lese ich dies:

Techniktagebuch vom 20.7.2014

Mein Mund steht offen, ehrlich!

Ich stelle fest, daß meine Normalität inzwischen zum Paralleluniversum mutiert ist, in dem sonst nur noch alte Mütter und andere Ewiggestrige ihr Nischendasein fristen.

 

Dieser Sommer ist grandios

Dienstag, zweiundzwanzig Uhr vierzig

Und inzwischen waren wir auch tatsächlich schon am Strand und schwimmen. Zweimal in zwei Tagen, immer abends nach des Herrn Arbeit (ich hatte frei), allerbest. Dann ists schon recht ruhig am Strand und auch nicht sooooo heiß.


Leider hat sich meine Sommererkältung doch nicht richtig verflüchtigt. Seit heute morgen huste ich. Hatte ich ja schon die ganze Zeit drauf gewartet, weil es sich jeden Morgen so anfühlte als ob… aber nein – erst musste der Schnupfen fast völlig verschwunden sein. Schön eins nach dem anderen. *seufz*
Aber wißt Ihr was?
Schön ist das zwar nicht, aber selbst eine Erkältung ist bei 27° und Sonnenschein auszuhalten!
Und es soll laut Wettervorhersage noch mindestens 14 Tage lang weitgehend schön und warm bleiben!!!

Biens haben ihre zweite Ladung Ameisensäure verpaßt bekommen, diesmal waren sie sogar noch gelassener als beim 1. Mal (was auch immer das bedeuten mag für die Wirkung…) Man darf gespannt sein auf das Resultat.

Gute Nacht, liebe Leut! Jetzt gleich geh ich ins Zelt, heute ist die ideale Nacht für Versuch zwei MIT Isomatte zusätzlich.

Kleinvieh

Kleinvieh Heute aus der Reihe “…macht auch Mist” was zum Thema ausmisten.

Gleich mal zu Beginn: ich bin keine Sammlerin. War ich noch nie. Ich sortiere ständig aus,  ich schmeiße im Zweifelsfall auch schonmal zu schnell was weg, und ein subjektives Zuviel an Stehrümchen und Könntemannochmalbrauchles macht mich wahnsinnig.

Trotzdem häuft sich Besitz an.

Teils liegt das am Haus: Gartenwerkzeug, Hausrat, alles fürs reparieren, büschen was fürs selbstbauen und Platz, um das alles unterzubringen …. Teils liegt das an den Bienen – da steht wirklich viel an Equipment rum inzwischen, aber das ist auch wirklich nötig und immer wieder in Gebrauch. Teils liegt das aber auch am “dadran hängen Erinnerungen” oder am “das könnte ich noch brauchen” oder schlicht am “das will der Herr nicht wegwerfen”.

Vor vielen Jahren bekam ich übers BookCrossing ein Feng-Shui des entrümpelns (oder so ähnlich) – Buch in die Hand. Ich habs nicht durchgelesen, und trotzdem hat es mit den ersten beiden grob zusammenfassenden Kapiteln nachhaltig etwas bewirkt: der Vorschlag, sich immer mal eine einzige Schublade/ einen Schrank oÄ vorzunehmen und auszusortieren hat sich bei mir festgesetzt und schon gute Dienste geleistet. Jetzt, im Zuge des nachdenkens über meine Konsumgewohnheiten, hat mich auch wieder das ausmisten gepackt. Ergebnis des ersten Rundgangs:

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Jetzt hab ich zwar nix für die Umwelt getan, aber was für die persönliche Wohnhygiene, sozusagen. Und immerhin einen guten Vorsatz gefaßt: keine Probepäckchen mehr! Das ist dann für die Umwelt.

Außerdem haben wir letztens wieder mal ein BINGO veranstaltet, das diesmal thematisch angepaßt war: JedeR TeilnemherIN sollte drei Dinge mitbringen, die im Haushalt überflüssig sind, die aber Jemand anderem noch gefallen könnten. Ich habe – was daran lag, daß der Termin irgendwie so gut ausgesucht war, daß nur wenige Menschen Zeit hatten – wir waren letztlich zu 7., bis zu 15 hätten es sein dürfen – man glieks sechs Dinge gepackt – und es wäre mir auch nicht schwer gefallen, 9 oder 12 zu finden… und da ich nur 3x BINGO schreien konnte, war auch das ein indirektes aussortieren – und insofern gut, daß es immer schöner ist, wenn Dinge neue BesitzerInnen finden, als wenn sie weggeworfen werden.

Wir haben übrigens hinterher auch getauscht – nützt ja nix, wenn man dann was hat, was man eigentlich auch wieder nicht brauchen kann – und ja, die meisten waren doch recht zufrieden mit ihren Mitnehmseln. Ich zB nenne jetzt eine Blues-Mix-CD mein eigen, eine Salzlampe und – eine Pfeife!! Okay, die konnte ich nicht eintauschen, die wollte Niemand- da hab ich dann aber auch kein Problem damit gehabt, sie einfach auszumisten. Gleich sofort. Nachdem ich bei einigem überlegen auch keine Idee hatte, wer vielleicht doch noch etwas damit anfangen könnte. Und das ist dann wieder ein Effekt des Konsumverhalten-nachdenkens. Auch gut.

Umgezogen

Hier mein neustes Schlafgemach, wetterbedingt. Hatte bloß vergessen, wie hart das ist, von unten. Dabei hab ich schon eine Schaumstoffmatratze reingepackt. Für die Nacht zwei kommt noch ‘ne Isomatte drunter… Ansonsten hat mir das aber gut gefallen. Frage mich, warum ich nicht früher drauf gekommen bin. Gut, so richtig warm wird unser Haus innen nicht, und selbst in den letzten Nächten war es noch nicht nötig, ins kühlere Erdgeschoß umzuziehen. Aber frischer ist es schon, und außerdem ists doch klasse, wenn man mal so viel draußen sein kann. Carpe noctem oder so …

Aber gestern hat es dann – während wir bei warmem Sonnenschein in Flensburg waren – 15mm geregnet und ist abgekühlt, so daß ich diese Nacht wieder drin verbracht habe. Denke aber, ich werde noch Chance haben, die Sache mit der Isomatte drunter zu testen, es ist angesagt, daß es weiter warm bleibt/ wieder noch wärmer wird.

 

Dochdoch, es gibt ihn noch, den Garten!

KleinviehSeit wir Bienen haben, bekommt er deutlich weniger Aufmerksamkeit, was ihm aber deutlich weniger schadet als viele Gartenzeitschriften vermuten lassen würden. Liegt sicherlich auch daran, daß ein Garten, der mir gefällt, eh schon näher am Natur-Prinzip “es bleibt, was die Umstände mag” ist als viele andere Gärten. Für dieses Prinzip gibt es jetzt, so lese ich, auch einen modernen Namen: “Black Box gardening”.

Will heißen, man läßt die Pflanzen gärtnern und greift bloß ein, wenn Einem das Resultat nun so gar nicht gefällt. Mache ich seit Jahrzehnten ;-) Trotzdem stehen noch viele Stauden, die ich vom Vorbesitzer des Hauses übernommen habe. Andere sind verschwunden – auch solche, die ich teuer gekauft habe, denn natürlich versuche ach ich immer wieder, anzusiedeln, was ich mag. Erfolge und Mißerfolge habe ich ja schon öfter hier mitgeteilt. Aber die Versuche werden seltener, die Akzeptanz wuchernder Pflanzen größer, zumindest, wenn sie denn bei Biens und anderen Insekten beliebt sind…

In diesem Jahr nun startet erstmals das Experiment “nein, auch wenn es noch so lang trocken bleibt, hier wird nicht flächendeckend gegossen!”. Der 1000-Liter-Regenwassertank ist lange schon leer – auch weil ich mein Gebüsch längs dem Teich natürlich hege – und das bedeutet auch: gießen. Aber ich weigere mich erstmals, dem flehenden Blätter-einrollen, dem jammervollen Anblick gelber, hängender Stauden, den lautlos rufenden flachliegenden Rispen nachzugeben! Ich habe einige Lieblinge, das gebe ich zu. Der Wasserdost, erst letzten Herbst gepflanzt, nachdem der erste Versuch am blöden Reh gescheitert war, gehört dazu, ebenso die Sterndolde. Die bekommen Wasser. Und ich sammle Brauchwasser und bringe es in den Garten, zB wenn wir Honigreste in klarem Wasser erstmal sich anlösen lassen, weil man ihn sonst gar nicht aus den Gläsern/ Eimern rauskriegt, oder wenn ich Fenster nur mit Neutralreiniger im Wasser  putze. Ab in den Garten, nicht in die Spüle. Aber im Zuge des Konsumverminderns wird nun auch noch stärker Wasser gespart, und der Garten war da jedes Jahr wieder ein großer Frischwasserfresser. (Jetzt wißt Ihr auch, wieso oben das “Kleinvieh”-Logo zu sehen ist)

Was das blackboxgardening betrifft, darf man gespannt sein, wie sich mehr Sonne (Mirabelle weg) und weniger Wasser auswirken werden.

Aber nun gibt’s noch ein paar Bilder, die zeigen, wie sich meine Anpflanzungen entwickelt haben. Zufällig bin ich letztlich mal wieder auf  diesem Beitrag von 2011 gelandet, und ich war selbst überrascht, wie viel doller als in meiner Wahrnehmung die Walnuß und die Haselnuß hinten im Knick seither gewachsen sind! Schaut nur!

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Age-otori*

MERKEL WERBUNGGlück gehabt, diesmal. Kein Age-otori für mich. Aber der Zustand, den dieses Wort beschreibt, ist mir wohlbekannt *gg* Dabei geh ich eh bloß 2x im Jahr hin… Der Super-GAU war damals, als ich nicht wusste, was ein Bob ist und deshalb einen verpaßt bekam *schauder* Der kleine GAU übrigens war das Mal, als ich nach dem Friseurbesuch aussah wie Angela Merkel … (allerdings war das zwischen ihrer “platte Strähnen”- Zeit links im Bild und der jetzigen Betonfrisur, also nicht ganz so schlimm, wie es sich erstmal anhören mag. Wobei wie Angela Merkel auszusehen per se schonmal ein Trauma ist, was aber gar nicht so sehr an ihrem Aussehen liegt – falls das jetzt Jemand noch versteht, gibt’s ein goldenes Empathie-Krönchen, aber nur virtuell, und nein, ich habe nichts eingenommen!  … Ich hab’s der Friseurin im ersten Entsetzen sogar gesagt, aber sie hat mich nicht verstanden, obwohl’s nur das mit dem aussehen wie Merkel war und  nicht das mit dem Krönchen. Und nach der ersten Wäsche, also 10 Minuten nach der Ankunft zuhause, war’s auch schon besser, also das aussehen jetzt. Meins. Lag stark am föhnen. Ich weiß schon, warum ich nie föhne, außer wenn ich krank bin und noch raus muß)

Ähm, was wollte ich noch gleich schreiben….? *grübel”

Ja, genau: diesmal ists also ok, und ich musste bloß 3 blöde Strähnen nachschneiden ;-)


*Age-otori: japanisch für den (leider immer wieder vorkommenden und deshalb dringend eines Wortes bedürfenden) Zustand, nach einem Friseurbesuch schlechter auszusehen als vorher

Massenmord

Ein großes Sterben haben wir da ausgelöst!

Tausende Varroen haben ihr Leben gelassen – allein im Sternchenvolk lagen um die 450 unten, ebenso bei den Roten und im Haus 2. Nur bei den Grauen und im Schwarm in der Villa sah es mit unter hundert etwas besser aus.

Und am ersten Tag sieht man ja nur die sofort umgebrachten Milben! Erfahrungsgemäß folgen noch viele mehr, die heftig geschädigt wurden, und natürlich die, die erst mit den ausschlüpfenden Bienen zum Vorschein kommen – die allermeisten Varroen befinden sich ja in der Brut, und wenn so ein Bienchen schlüpft, wird danach seine Wabenzelle gesäubert – da werden dann Mutter Varroa und ihre vielen Kinder, die wir auch alle getötet haben, entsorgt….

Okay, das war Schritt eins. Jetzt wurde erstmal gefüttert, und sobald ab Sonntag das Varroawetter wieder “grün” zeigt, geht das ganze nochmal los… Wollen wir doch mal sehen, ob wir sie nicht alle durchkriegen, unsere fünf Bienenvölker!

 

Für Leute mit Zeit…

… liste ich hier mal ab und an 10 der Blogs, denen ich derzeit folge, auf. Vielleicht gibt’s ja für Diese oder Jenen was interessantes zu entdecken….

Hier sind die ersten zehn, alphabetisch geordnet

  1. Ackerbau in Pankow: hat weder mit Ackerbau noch mit Pankow allzuviel zu tun, liest sich aber nett *g*
  2. amberlight label: da interessiert mich vor allem das Vierseithof-Gemeinschaftsprojekt, ich bewundere aber auch immer wieder, was diese Frau offenbar für Energiereserven hat – was die alles so macht….
  3. anders anziehen: wertschätzende Portraits von Straßenbekanntschaften
  4. Aus einem Garten im Fließtal: der Name ist Programm
  5. ausdemhofleben: dito
  6. auslisten: Listen. Zum Teil wirklich witzige.
  7. Bei rot stehen: Alltagsgeschichten von Zuwanderern in Deutschalnd. Grenzt manchmal an absurdes Theater ;-)
  8. Bally Cumber Blog: was es bei BookCrossing neues gibt
  9. beekarma: Wespen und Hornissen. Um- und Ansiedelung, viel Wissenswertes und gute Fotos.
  10. Bienen im Garten: auch hier ist der Name Programm

Viel Spaß (und viel Zeit) wünsche ich *g*

 

Bei Biens herbstelt das schon.

23.7.

Die Linde ist längst verblüht, der Jungimker hat den Honig der Grauen abgeholt (leider war, wie bei vielen anderen Imkern in diesem Jahr auch, viel davon in den Waben kristallisiert und kam daher beim schleudern nicht raus – dies’ Jahr ist wirklich alles anders…) Der Honig der Roten darf nicht verkauft werden, weil wir sie ja mit Milchsäure behandelt hatten. Deshalb haben wir die zwei Zargen behalten und eine den Roten, eine den Grauen aufgesetzt zur gefäklligen Bedienung ;-)  – bis heute. Heute nämlich ist unsere erste Varroabehandlung fällig gewesen. Überfällig möchte man fast sagen, denn bei uns war der fall, wovor sämtliche Bienen-newsletter etc gewarnt haben: eine explosionsartige Vermehrung der Varroen durch günstige Lebensbedingungen in diesem Jahr. Und so waren die Zählungen im Vorfeld sehr ernüchternd: außer unseren beiden TBH waren alle Völker bereits über der Schadschwelle von mehr als 15 Varroen/ Tag.

Die Behandlung hat insofern gut geklappt, daß diesmalö selbst bei den TBH-Völkern, die ja sonst immer sehr empfindlich reagiert hatten, keine bedenkliche Unruhe ausgebrochen ist. Nun müssen noch die Ergebnisse stimmen, ich bin sehr gespannt auf die ersten Zählungen morgen abend…. Wir sind ja auch damit früh dran dies Jahr. Das ist gut, denn so haben wir noch recht viel Zeit, häufig zu behandeln und so hoffentlich die varroen doch noch auf ein erträgliches Maß herunterzubringen.

Parallel habe ich den Honig der Roten aus den Rähmchen geschnitten und gestampft – wenn morgen die Ameisensäure verdunstet ist, können alle Völker erst gewogen werden (damit wir einen Anhaltspunkt haben, wie viel Futter sie brauchen) und dann mit einem Gemisch aus Honig-Wachs-Pampe und Sirup eine erste Fütterung bekommen.

Das füttern mit eigenem Honig ist umstritten. Oft liest man, daß im Honig zu viele Ballaststoffe seien, so daß die Kotblase der Bienen zu früh voll sei und sie dadurch im Stock koten oder zu früh, wenn’s noch zu kalt ist, ausfliegen müssen. Allerdings gilt dies besonders für Waldhonig, den es hier bei uns nicht gibt. Wir werden es ausprobieren (mit Gemisch, und außerdem haben unsere TBH ja fast nichts abgenommen bekommen und werden deshalb wohl nicht allzuviel gefüttert werden müssen) , denn der gesunde Menschenverstand sagt, daß es ziemlich absurd wäre, wenn Bienen, die Millionen von Jahren von ihrem Honig gezehrt haben, dies nun plötzlich nicht mehr können sollten. – Ja, Menschen haben gezüchtet. Aber bisher habe ich noch nichts davon gelesen, daß sie auf irgendeine Weise auf den Verdauungsapparat der Bienen Einfluß genommen hätten.

22 5/12 und Pokalverleihung

Heute mal ein Kombi-Post, denn immer am 23. gibt’s ein Foto vom Garten, und heut’ ist Mittwoch und damit die Kürung des Freitagstexter-Siegers.

Erstens: Foto

 

sieht grüner aus als in echt- die Trockenheit hinterläßt Spuren selbst im Schattengarten

sieht grüner aus als in echt- die Trockenheit hinterläßt Spuren selbst im Schattengarten

Zweitens: feierliche Pokalverleihung!!!!

freitagstexter

Hubbie schrieb mir gestern abend, daß ihm der Beitrag vom kleinen Monster am besten gefallen hat

Zum Foto, zu betrachten hier, war damit dieser Kommentar der siegreiche:

+++ Mobbing im Schuhgeschäft: High Heels behandeln Sandalen “von oben herab” +++

Herzlichen Glückwunsch an das kleine monster, (übrigens auch gleich mal noch nachträglich zum Geburtstag, wie ich eben las) und wir sehn uns dann am Freitag dort  :-)

Einkauf mit Dame

Dieser Fjonka-ähnlich gelassen lächelnde Stein steht in Bönstrup.

Dieser Fjonka-ähnlich gelassen lächelnde Stein steht in Bönstrup.

Da es dem Gatten und Chauffeur nicht so gut geht, habe ich angeboten, mit der alten Dame, 81 ist sie schon, ihren wöchentlichen Einkauf zu erledigen.

Am Telefon:

Fjonka: Ich komm’ dann am Donnerstag! Aber wann sollen wir los? Ich hab frei und nix vor, also??
Dame M.: Das ist mir ganz gleich, sag Du!
F.: Dann vielleicht gleich vormittags, dann haben wir’s hinter uns.
Dame M.: Och, besser nachmittags …
F.: Ok, dann eben nachmittags, warum haste das nicht gleich gesagt? Wann soll ich denn da sein?
Dame M.: Ist mir gleich.
F.: Halb drei?
Dame M.: Das ist doch zu spät! Um zwei!

*seufz*

P.S. Der Einkauf selbst lief dann ganz problemlos, außer daß die Dame M. im Supermarkt bei den Kartoffeln fast nicht vernehmlich in ihren (nicht vorhandenen) Bart grummelte: “Die hätt’ ich ja lieber vom Gärtner geholt”. Auf Nachfrage stellte sich heraus, daß besagter Gärtner keine 100 Meter weiter ist, worauf wir dann eben noch fix dorthin gefahren sind (100 Meter sind weit für die Dame!!)

Auch in diesem Fall bekam ich keine Antwort auf mein “und warum haste das nicht gleich gesagt?” ….

 

 

Menno!

P1040415Premiere im Hause Fjonka: Sommer”grippe”.

Anführungszeichen deshalb, weil’s eher Erkältung ist. Nase läuft, Augen dick und trocken, und Fjonka ist schon k.o., wenn sie ‘ne Ladung Wäsche aufgehängt hat (nur mal so als Beispiel)

Schiet ist es trotzdem. Da hats mal länger deutlich über 22° (wenn auch mit Sturm), da erwischt mich das!
Man soll ja alles mal ausprobieren – ok, das hab ich jetzt getestet: Taugt mir nicht, kann bitteschön schnell wieder verschwinden!

Kleinvieh

KleinviehFolge zwei der Reihe “ja, ich weiß, daß es die Welt nicht retten wird, aber…” ;-)

Folge zwei betrifft eher ein Vorhaben als schon Erreichtes. Das Vorhaben lautet: kaputtgehende Kunststoffdinge werden von nun an durch langlebigere Materialien ersetzt. Ich werde nichts ersetzen, was noch gebrauchsfähig ist, denn es geht mir ja um Umwelt- nicht um Gesundheitsaspekte des Kunststoffsparens. Da aber im echten Leben meist jetzt etwas kaputtgeht, was man jetzt oder spätestens übermorgen auch wieder neu braucht, und es dann im Bau- oder Supermarkt dann wieder nur das nächste Kunststoffding gibt, bedeutet dieses Vorhaben, sich im Vorfeld schon um Möglichkeiten für besseren Ersatz zu kümmern.

Ich denke da zB an

  • meine nächste Arbeitsproviantdose. Jetzt: Plastik mit Sollbruchstelle “Verbindung zwischen Ober- und Unterteil” Bisher habe ich etwa jede anderthalb Jahre eine neue Dose kaufen müssen. Jetzt möchte ich eine aus Edelstahl. Am liebsten wäre mir dabei eine ohne Sollbruchstellen, bisher habe ich aber nur diese hier entdeckt, bei der ich mir wg. des Verschlusses nicht sicher bin. Und diese. Aber da ich die nur im Netz finde, ists doof – keine Ahnung, wie fest der Deckel hält, und der sollte gern fest sitzen, ich will die ja mit zur Arbeit haben.
  • Den nächsten Durchschlag. Jetzt: Plastik, schon recht “auf” Dann: Edelstahl. Das dürfte einfach werden…
  • Die nächste Rührschüssel – Emaille? Edelstahl? Da muß ich noch recherchieren
  • Jetzt schon wäre eine neue Salatschleuder dran. Zum Glück brauchen wir die bei unseren Eßgewohnheiten nicht unbedingt gleich übermorgen- denn ich habe noch keine gefunden, die meinen Wünschen entspricht. Bei der letzten (und vorletzten) riß irgendwann der Rückzugmechanismus vom Seil, außerdem war das Salatsieb aus Plastik.
  • Zum nächsten Winter suche ich noch eine Art nachfüllbares Erdnußsäckchen oder so. Die Futtersäule, die wir uns für Streufutter gekauft haben, hat sich wegen unserer riesenhaften Spatzenpopulation als Faß ohne Boden rausgestellt. An den Erdnüssen picken sie zwar auch, aber da brauchen sie länger, und den anderen schmeckt’s auch. Aber immer schmeiße ich dieese Plastiknetze weg. Bei vivara gibt es Erdnußsäulen aus Metall, mir scheinen aber die Maschen zu groß. Hat das Jemand schonmal ausprobiert?
  • Dann wäre da noch die Haarbürste zu ersetzen. Da hab ich auch noch keine richtige Idee, meine bisherigen haben zwar Holzgriffe, aber die Metallborsten stecken in Plastik. Metallborsten brauche ich auch weiter, ich komm sonst so schwer durch. Aber bisher hab ich keine in was auch immer sonst steckenden gefunden. Weiß da Jemand was ohne Plastik?

Generell aber ist schon jetzt mein Augenmerk viel mehr darauf gerichtet, aus welchen Materialien bzw wie langlebig die Sachen sind, die ich mir kaufe. Ich merke allerdings auch schon, daß es schwierig wird. “Och, knuffig, her damit” wird jetzt zu einer Sache mit schlechterem Gewissen (nicht daß ich bisher die totale Hirnlos-Konsumentin gewesen bin. Aber bei manchen Sachen eben doch Lust-Käuferin. Oder oft Weg-des-geringsten-Widerstands-Geherin: es gibt nur Proviantdosen aus Plastik mit Sollbruchstelle im Supermarkt? Haderhader- kauf.) Im Haushaltsbereich ists relativ einfach insofern, daß es langlebigere Materialien gibt und die Sachen wenn auch teurer, so doch auch schöner sind. Aber was mach ich, wenn morgen das Telefon kaputtgeht? Oder meine Arbeitsschuhe? Oder …. Das wird noch kompliziert, aber ich denke, daß ich eh nicht zur Hundertprozentigen tauge – werde mich wohl auf die relativ einfachen Sachen beschränken, schätze ich.

Mal abwarten, wohin der Weg so geht…

 

Hubbies Freitagstexter

freitagstexter2Ah! Mal wieder ein Freitagstexter hier im Blog! Gewonnen hatte beim letzten Mal Hubbie, und da der kein Blog hat, geht das hier noch einmal weiter.

Hier also das Bild, das er mir geschickt hat, in Verbindung mit dem Wunsch nach ordentlichen Mengen von schönen Texten dazu, damit er auch was hat, aus dem er aussuchen kann:

P1020450

Diesmal kann aber nur gewinnen, wer ein Blog hat – 3x an derselben Stelle fände ich doof ;-)

Viel Spaß!!