Last week(s) #38

Hilfe, es ist schon November. Ich habe seit Mitte Oktober einen Vollzeit-Lohnarbeitsjob und habe das Gefühl, ich komme nebenher zu nichts mehr. Daran muss ich mich noch gewöhnen bzw. Prioritäten anders setzen. Hier meine Links der letzten Wochen. Die nächsten Posts werden mal wieder Post sein, die nicht meine Links der (letzten) Woche(n) sammeln.

links der woche

Last week(s) #37

Ich habe wieder jede menge spannende Links für Dich gesammelt. Ich hoffe, es ist etwas interessantes für Dich dabei. Enjoy. (Falls man das bei so ernsten Themen überhaupt sagen kann.)

links der woche

Last week(s) #36

Puh, der August war ganz schön ereignisreich. Ich war zwei Mal beim Land der Tiere. Davon werde ich noch berichten. Ich hatte auch jede Menge Unikrams zu erledigen, aber eigentlich hat mich nur die Geflüchtetenproblematik sehr beschäftigt. In Berlin und vielen anderen Orten gibt es so viele freiwillige Helfer*innen, weil viele Behörden und Institutionen nichts oder zu wenig tun.
Heißt Geflüchtete willkommen und stellt Euch dem braunen Mob entgegen!

#refugeeswelcome

links der woche

Musikalisch hat mich ein Song besonders durch den August begleitet. Time is dancing von Ben Howard. Eine Neuentdeckung für mich, auch wenn das Lied schon etwas älter ist.

Berlin VEGAN Guide Für alle, die nach Berlin berlin vegan guide kleinreisen oder in Berlin wohnen, habe ich meine liebsten Orte aufgeschrieben, die als Veganer*in einen Besuch wert sind. Von Restaurants und Cafés über Küfas, Bioläden und faire Klamottenläden und Flomärkte. Der Guide wird nach und nach noch erweitert werden.

Last week(s) #35

Puuuh, Hilfe, ich sehe gerade der letzte Post ist genau 3 Monate her. Das hätte ich nicht gedacht. Hier kommt also noch einmal eine Riesenlinksammlung. Ich bin dabei an einem neuen Blog zu arbeiten, aber das dauert doch alles ein bisschen länger als ich ursprünglich gedacht habe, aber das ist auch ok. Es passiert gerade so viel außerhalb vom Internet, sodass ich hier auf dem Blog kaum hinterherkomme, bzw. dann schon lieber an dem neuen Blog tüftele.

links der woche

Musikempfehlung: Never Look Back by Gab De La Vega

Last week(s) #34

Achtung Achtung: Riesenlinksammlung. Du musst Dich sicherlich nicht durch alles durchklicken, aber vielleicht ist ja der ein oder andere interessante Artikel dabei, den Du noch nicht gelesen hast.

Mein Umzug ist inzwischen überstanden und ich habe mich gut eingelebt. Und nun ist auch endlich die Renovierung in der Küche abgeschlossen. Das war eine Riesenarbeit. Alles hat länger gedauert als wir gedacht haben. Somit habe ich jetzt auch wieder mehr Zeit zum Bloggen. Neben Uni, Arbeit und Aktivismus.links der woche

veganpolice shop

Last week #33

Hallo hallo, so ganz klappt das mit dem regelmäßigen Bloggen gerade doch nicht, wie Du siehst. Das liegt daran, dass ich Zuhause gerade kein Internet habe und mich im Umzugsstress befinde. Ab Mitte März wird sich das aber bessern. Hier meine Links der letzen Woche(n). Enjoy.links der woche

Für Milch sterben Kälber Aufkleber von Fjodor

Vor ein paar Tagen hat eine Freundin auf Facebook die Seite von Fjodor mit seinen “Für Milch sterben Kälber” Aufklebern geteilt.für milch sterben kälber aufkleber

Ich fand das Motiv und die Umsetzung augenblicklich super, habe mir die Aufkleber nach Hause bestellt und Fjodor gefragt, ob ich ihm ein paar Fragen stellen darf. Das durfte ich. Here you go.

Danke Fjodor, dass Du Dir kurz Zeit nimmst, ein paar Fragen zu beantworten. Als ich die Aufkleber gesehen hab, war ich gleich angetan von ihnen. Die Figur erinnert an Heidi aus der gleichnamigen Kinderserie. Absicht oder Zufall? Was hat es damit auf sich?

Ja, es ist Absicht. Heidi repräsentiert in diesem Bild viele Kinder, die mit idyllischen Bauernhof-Bilderbüchern, Zeichentrickfilmen und Milchwerbung aufwachsen. So kitschig diese Figur im Film erscheinen mag, so besitzt sie doch einen echten Sinn für Gerechtigkeit und ein inniges Verhältnis zu den Tieren. Wie die meisten Kinder und Erwachsene, übrigens. Ich habe versucht mir vorzustellen, wie entsetzt Heidi sein sollte, wenn sie über die Realität der Massentierhaltung erfährt und erkennt, dass sie betrogen wurde. “Für Mi(l)ch sterben Kälber”. Wenn sie erkennt, dass sie selbst dafür instrumentalisiert und missbraucht wurde, um in all den Bauernhof-Geschichten und Milch-Werbespots die Ausbeutung und das Töten von Tieren zu kaschieren, zu rechtfertigen, aufrechtzuerhalten. Diesen Augenblick des Entsetzens und der Enttäuschung versucht mein Bild festzuhalten. 

Wann und wie entstand bei Dir die Idee für die Aufkleber und welche Wirkung würdest Du gerne erzielen?

Wenn du anfängst vegan zu leben und dir die ganzen Videos, Artikeln und Bücher über die Massentierhaltung und über den Karnismus reinziehst, da tut sich dir ein Abgrund an Leid auf. Meine Unfähigkeit, dieses Leid zu stoppen und meine Wut darüber haben mich gequält. Vielen wird wohl ähnlich ergangen sein. Ich suchte nach einem Weg, diese Ohnmacht in Macht umzuwandeln. So kam ich zur street art. Auch weil ich das Thema Tierrechte darin vermisst habe. 
Die Idee zum Aufkleber entstand dann ziemlich bald darauf aus der Frage “Wie erreiche ich mehr Menschen”. Zuerst hatte ich eine Do-It-Yourself-Anleitung für das Heidi-Stencil vorbereitet und stellte sie online, damit jede(r) es selbst sprayen kann. Aber das erschien den meisten Menschen, die das Motiv gut fanden zu kompliziert. 
Die Sticker waren da die Lösung. 

Wo sollen die Aufkleber hingeklebt werden? Was ist der ungewöhnlichste Ort, wo Du bisher einen Aufkleber von Dir entdeckt hast?

Aufkleber können Aufklärung ohne viel Aufwand, aber mit großer Reichweite bedeuten. An einem Ampelmast sehen deine Message Hunderte Menschen pro Tag. Auch an Mülleimern da draussen, an schwarzen Brettern, an Fahrradbügeln – sprich an allen Orten, wo mensch kurz anhält werden sie gelesen.
Auf die ungewöhnlichste Platzierung warte ich noch. Ich lass mich überraschen.

Planst du weitere Aufkleber oder andere Materialien wie T-Shirts oder Jutebeutel zu entwerfen? Nutzt Du noch andere Aktionsformen?

Im Moment bin ich mit weiteren Schablonenbilder für die Straße beschäftigt. 

Ist vegan leben für Dich eine politische Entscheidung?

Eine Entscheidung, die du mehrmals pro Tag triffst und von der das Leben von Tieren, die globale Klimaveränderung und der Welthunger abhängen ist per Definition politisch. 
Nicht weniger wichtig ist mir da die persönliche Integrität. Wikipedia definiert diese als möglichst weitgehende Übereinstimmung zwischen den eigenen Werten und der tatsächlichen Lebenspraxis. Eine gute Sache.
Jetzt heißt es fleißig beim Spazierengehen oder Fahrradfahren die Aufkleber verkleben.
Die Aufkleber können über die Mailadresse [email protected] bestellt werden. Bis zu 20 Stück für 3€, bis zu 200 Stück für 10€. (Inklusive Lieferung). Bezhalt wird via paypal an die selbe Mailadresse.
Wie gefallen Dir die Aufkleber?
Auf der Facebookseite von Fjodor findest Du übrigens auch ein DIY Stencil für das Motiv.