Selfcare – Auszeiten in Frühling und Sommer

Etwas Abstand vom Familienalltag bekommen, sich selbst etwas gutes gönnen, sich mit Gleichgesinnten verbinden. Mittlerweile gibt es eine Menge von Angeboten, wo du genau das tun kannst. Gemeinschaft erleben, Kraft tanken und neue Impulse für den Alltag mitnehmen. Ich habe diese Art von Urlaub jedes Mal als sehr bereichernd empfunden. Wenn du auch überlegst, ein paar Tage allein oder mit deiner Familie rauszukommen, habe ich hier ein paar Empfehlungen für dich:

Kreativ- und Klangauszeit

25.-28.Mai 2017
Den Start der Camp- und Auszeitensaison macht unser eigenes verlängertes Klang- und Kreativwochenende, ein Herzensprojekt vom Mann und mir. Wir haben schon einige Anmeldungen, aber auch noch Plätze frei. Ich freue mich schon auf ein paar erfüllte und entspannte Tage.

Heilungscamp für Frauen

14.-18.Juni 2017
Unsere Bekannte Johanna Ohse-Wasem bietet gemeinsam mit ihrer Mutter ein Frauenheilungscamp auf der Insel Rügen an. Mehr Infos dazu gibts auf der Website oder im Flyer Heilungscamp 2017 (pdf).

Frauen-Yoga-Camp bei München

2.-5-August 2017
Schon traditionell und seit vielen Jahren findet das Kundalini Yoga Frauencamp statt. Einige Jahre habe ich mich selbst mit Angeboten (Gatka, Kalligrafie, Gongmeditation) beteiligt. Dieses Jahr übernehmt das YogaTogetherOne-Team die Leitung des Camps. Zum Camp gibt es eine Kinderbetreuung. Das Thema des Camps wird in diesem Jahr „Kommunikation“ sein. Infos auf der Website.

Frauencamp Heiderosen

17.-21.August 2017
Jana bietet zusammen mit den wunderbaren Frauen Martina und Alenka ein ganz besonderes Frauencamp in der Nähe der Insel Poel an. Ich war selbst schon letztes Jahr dort und zehre noch immer von den Begegnungen und Erfahrungen, die ich dort gemacht habe. Sehr zu empfehlen! Ausserdem hat Jana auf ihrer Website noch ein paar andere tolle Angebote, zB eine Draussenzeit im April und viele Kreativkurse.

Sommercamp

26.August – 2.September 2017
Seit das Gatkacamp nicht mehr stattfindet, sind die Camps bei Dharma Singh und Karta Purkh Kaur immer unsere liebsten gewesen. Gemeinschaft, Vertrautheit, Austausch und Yoga. Aus dem traditionellen Pfingstcamp bei Freiburg wird dieses Jahr ein Sommercamp in Frankreich. Das wäre sofort unsere erste Wahl gewesen, würde der Termin nicht mit unserem geplanten Familienurlaub kollidieren. Aber vielleicht ist das Camp ja passend für dich (und deine Familie). Das Campthema ist „Beziehungen“. Die Infos findest du im Flyer (pdf).

Schnapp dir deinen Kalender und plane deine ganz persönliche Auszeit!

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Talentetausch

Also ich vor Jahren, 14 um genau zu sein, noch in der Deco-und Mailart-Szene unterwegs war, begannen wir uns, in kleinen Gruppen zu organisieren (damals noch Yahoo-Groups) und zusätzlich zum normalen Brieffreundschafts und Deco-Tausch Business an Swaps teilzunehmen. Ein Swap ist ein Tausch. Es gab unterschiedliche Arten und Regeln. Oft hatten die Swaps auch Themen. Ich bin zwar nicht mehr in der Szene, meine Liebe zu Swaps ist aber geblieben. In der Vergangenheit hatte ich schon welche mit Ella oder Joy, aber auch mit Maria in Form von Talentetausch. Genau das mag ich. jede gibt, was sie kann in einem vorher vereinbahrten Rahmen. Jede freut sich über Post und Geschenke zwischendrin. Immer ist ganz viel Liebe, Sorgfalt und Wertschätzung dabei.

Juhu! Ein Swap!

Ich habe nicht lange gezögert, als @Frollein_M mich fragte, ob ich nicht Lust auf einen Swap hätte. Also tauschten wir Nähkust gegen Schreibkunst. Wir wechselten ein paar Nachrichten hin und her, um die Parameter festzustecken. Dann kam eine spannende Phase mit geheimnisvollen Fotos per Instagram, und irgendwann brachte die Post ein liebevoll gepacktes Päckchen.

swap

Viele Papierkraniche trugen mir einen Rock, ein T-Shirt und sehr leckere Schoki zu. Das T-Shirt ist bereits regelmässig in Gebrauch, der Rock wartet noch auf wärmeres Wetter.

Schreibkunst

Ich arbeitete an einer Mixed Media Collage mit Kalligrafie ((die ich leider nicht hochwertig fotografierte, bevor ich sie zur Post brachte) zu einem von vielen mir vorgeschlagenen Zitaten. Ich brauchte eine ganze Weile, um von der Idee zum finalen Bild zu finden. Die gesamte Collage ist 30 x 40 cm groß und in mehreren Schichten aufgebaut. Der Swap hat mir große Freude bereitet.

kalligrafie_swap

kalligrafie_georgiaokeeffe

Den Beitrag verlinke ich zum creadienstag.

Wochenende :: viel Strickerei

Ein bisschen bin ich froh, daß dieses Wochenende vorüber ist. Es herrschte eine eigenartige Grundstimmung. Morgen ist wieder Alltag und ich hoffe, am Vormittag einige Punkte meiner To-Do-Liste erledigen zu können. Die letzte Woche war doch recht fremdbestimmt und unproduktiv, sodass hier einiges aufgelaufen ist.

pullover_muster

wohnzimmerchaos
Samstag

Am Samstag wollte ich eigentlich zum Schwimmtraining gehen. Da mich mein Husten aber die vergangenen Nächte immer wieder wach gehalten hatte, sah ich davon ab und blieb daheim. Ich war jetzt schon voll lange nicht mehr beim Training, was mich ärgert. Am Ende hat der ruhige vormittag aber gut getan. Ich habe einen guten Rhythmus zwischen Haushalt und ignorieren von ebenjenem gefunden. Das Wetter war schön. ich konnte mich über die reinfallenden Sonnenstrahlen freuen, nicht so über die schmutzigen Fenster. Ich sass oft auf der Couch und strickte an meinem Pullover oder Tuch weiter.

mittag

mos

Zum Mittag gab es Kartoffeln, Gemüse und Cashewsosse. Danach schnappte ich mir die Tochter und wir machten einen Ausflug zum Tag der offenen Tür der MOS. Die Tochter interessierte sich dafür und wollte sich das mal anschauen. Sie fand es recht interessant. ich hatte Gelegenheit, ein paar Fragen zu stellen. Jetzt weiss ich schonmal, daß die Tochter auf der MOS das Fachabitur und das allgemeine Abitur machen könnte. Ich dachte bisher immer, es ginge nur Fachabi. Ausserdem erfuhren wir, daß für den Fachbereich Gestaltung eine Mappe und Aufnahmeprüfung vorausgesetzt wird. So dachte ich mir das schon. Ich war sehr angetan von den Arbeiten, die im Gang aushingen und fühle mich kurz zurückversetzt in meine Zeit am BSZ e.o. plauen.
Die Tochter blibe anschliessend bei ihrer Freundin. Zum Abendessen hatten wir die Reste des Mittagsgemüses, als Suppe pürriert und mit Croutons gepimpt. Ich verbrachte den Abend mit dem Mann auf der Couch. Unter anderem beschäftigte uns die Frage, warum es keinen Hummelhonig gibt (Hummeln legen keine Honigvorräte an, weil sie nicht so kälteempfindlich sind und schon ab 4 Grad fliegen, um ihre Brut zu ernähren). Ich strickte noch ein wenig und ging viel zu spät ins Bett

buero

laufrunde

Sonntag

Auch der Sonntag startete sonnig. So verlockend sonnig, daß ich beschloss, eine Runde Laufen zu gehen. Falls es meinen Husten nicht zuträglich wäre, könnte ich ja immer noch gehen. Ich bin meine erste 4 km Strecke in diesem Jahr draussen durchgelaufen. Allerdings hab ich danach echt geschnauft. Aber schön war’s!

Immer, wenn ich in mein Büro reinkomme, freue ich mich über die gekauften Fresien, die ihren Duft verströmen. Und mit dem Sonnenlicht ist das wirklich ein schöner Anblick auf meinem kleinen Truhentisch.

kuchen

Zum Mittag gab es gebackene Kartoffelspalten, Rahmwirsing (mit Hafermilch) und gebratene Räuchertofuwürfel. Nicht spektakulär. Nach dem Essen sammelte ich die Tochter bei ihrer Freundin ein und holte noch Kuchen beim Bäcker. Eigentlich wollten wir zum Fitness, aber die Tochter hatte noch hausaufgaben zu erledigen und ich war ja schon Laufen. Zur Not könnte ich auch später am Abend nochmal gehen.

seifenblasen

Der Nachmittag zog sich zäh wie Kaugummi dahin. Die Jungs nölten und stritten schon den ganzen Tag. Eine ganz komische Stimmung. Zwischendrin versuchte ich etwas Spannung mit Riesenseifenblasen herauszunehmen. Das Set hatten wir bei unserem letzten Freiburgbesuch einem Strassenverkäufer abgekauft und genau für solche Momente aufbewahrt. Eine Weile waren die Jungs also glücklich mit den Seifenblasen, bis die Stimmung wieder kippte. Ich versuchte zwischenzeitlich, der Tochter bei ihren Hausaufgaben zu helfen. Sie brauchte einen kleinen Ruck, um ins Tun zu kommen und hatte mich gebeten, mich dazuzusetzen.

abendessen

Zum Abendessen gab es aufgewärmte Reste, Semmeln und Frischkram. Dann war noch Zeit für eine kleine Strickrunde und ein paar ruhige Minuten auf der Couch mit dem Mann, bevor ich die Jungs ins Bett brachte. Sie schliefen schnell ein. Jetzt knistern im Ofen noch ein Feuerchen und wärmt uns das Wasser im Haus. Ich werde heute früh ins Bett gehen.

Der beitrag passt zu Susannes Wochenende in Bildern und zu Frau Brüllens wmdedgt (was machst du eigentlich den ganzen tag) Linksammlung.

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