Vor kurzem hatte noch niemand mit François Fillon gerechnet, und nun hängt von ihm die Zukunft des Kontinents ab. Wenn er verliert, ist Le Pen Präsidentin – und Europa bis auf Weiteres erledigt.
Seit Jahren alimentiert die Politik die Alten. Aber für die Generation der heute 20- bis 40-Jährigen wird es düster aussehen. Dennoch glauben sie an die Rentenversicherung. Wacht endlich auf!
Angeblich tragen Wildenten das gefährliche Vogelgrippevirus von Asien nach Europa um dann hier zu verenden. Ist das plausibel? Ein anderes Szenario ist wesentlich wahrscheinlicher.
Erdogan droht mit der Aufkündigung des Flüchtlingspakts. Soll er nur. Es hätte eine reinigende Wirkung. Denn dieses Mal hat sich der türkische Präsident verzockt. Dafür sprechen ökonomische Fakten.
Horst Seehofer ist ein Freund klarer Worte und deshalb gefällt ihm, wie es dem Dichter Donald Trump gelingt, die Menschen direkt anzusprechen. „Nicht verschwurbelt, sondern mit konkreten Antworten.“
Franziskus sieht die Gender-Theorie als Kriegserklärung an das Christentum und als Gefahr für Ehe und Familie. Aber sie wird die Theologie genauso verändern wie die Lehren von Kopernikus und Darwin.
Ein Jahr nach Merkels "Wir schaffen das" kämpft Deutschland mit den Folgen der Flüchtlingskrise. „Welt“-Kolumnist Henryk M. Broder findet, die Kanzlerin habe das Vertrauen der Wähler verspielt.
Europäisches Bewusstsein – was Bitte? Henryk M. Broder erlebt einen sonnigen Europa-Tag in Berlin, mit Hund und kontroversen Gesprächen. Sarah Lehnert hat ihn begleitet.
Die Forderung nach transparenten Gehältern hält Ulf Poschardt, stellvertretender „WeltN24“-Chefredakteur, für linke Propaganda. Man verliert dabei ein kostbares Gut der bürgerlichen Gesellschaft: Die Privatheit.
Eigentlich egal, ob Varoufakis den Mittelfinger gezeigt hat oder nicht, sagt „Welt“-Feuilletonchef Andreas Rosenfelder – und erklärt, warum politische Realität flüssig ist.
Nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" sind deutsche Journalisten alarmiert. Ein Videokommentar des stellvertretenden Chefredakteurs von „WeltN24“, Ulf Poschardt.
Unter dem neuen US-Präsidenten wird es keine neue Eiszeit zwischen Washington und Havanna geben. Der Unternehmer könnte die Insel wirtschaftlich wieder in das amerikanische Imperium führen.
Clevere Bahn: Wenn man im Regionalzug künftig damit beschäftigt ist, dass man ständig aus dem WLAN fliegt, fällt gar nicht mehr auf, wenn Züge verspätet sind oder an Bahnhöfen einfach durchfahren.
Die Arbeitsministerin umgarnt Rentner und Alte mit Milliarden. Doch das bietet dem bürgerlichen Lager lediglich die Chance, sich als Hüter der Generationengerechtigkeit zu profilieren.
Die Nerven liegen blank und die Türkei droht der EU. Doch die Lage muss sich wieder beruhigen. Nicht, um Erdogan nachzugeben. Sondern um mit beharrlicher Geduld seiner Bevölkerung zu helfen.
Der Winter ist eine seltsame Jahreszeit, denn eigentlich sind tropische Wesen wie die Menschen den Minustemperaturen nicht gewachsen. Man hängt am Winter wie an einer Illusion. Ewig Sommer ist uncool.
Die Wucht des Ressentiments ist nicht neu: Das Problem ist nicht, dass Wähler nicht zwischen wahr und falsch unterscheiden können. Sondern dass ihnen die Wahrheit weniger wichtig ist als ihre Wut.
Merkel ist nicht Kohl. Er musste gehen, ihre Zeit ist noch nicht vorbei. Sie hat ihre Partei aufgemischt und dadurch die Macht-Optionen verbessert, und dem Land geht es gut.
Junge Juden wollen sich nicht mehr nur über den Holocaust definieren. Das sei „trostlos“. Dabei geht doch beides: An Schoah und Antisemitismus erinnern – und selbstbewusster, lebensfroher Bürger sein.
Es ist beschlossene Sache: Die Angleichung der Ostrenten an das Westniveau. Keine gute Idee. Denn bei dem Konzept werden nicht nur Fakten vernachlässigt, sondern auch Kosten ungerecht verteilt.
Überall geht die populistische Post ab, und wir grunddämlichen Deutschen kriegen zum vierten Mal dieselbe Frau vorgesetzt? Besser so! In diesen Zeiten ist die in sich ruhende Kanzlerin ein Segen.
Niedersachsen will Mehrsprachigkeit an Schulen fördern – das gilt für Arabisch, Türkisch und Farsi, das man im Iran spricht. Dann kann der Nachwuchs endlich Khomeinis Schriften im Original genießen.
Der EU-Parlamentspräsident beantragt Asyl in Deutschland. Deutsch-Auffrischungskurse scheinen gewährleistet, doch gelungene Integration ist nur möglich, wenn Schulz auch eine Arbeit findet.
Stark, selbstbewusst, gefeit gegen Ideologien – so sahen wir die USA. Aber vielleicht sind sie gar nicht so amerikanisch, wie wir dachten? Nach Trumps Wahlsieg müssen wir unsere Wahrnehmung ändern.
So wie die Politik sich auf die Ehrenamtlichen verlassen hat, hat das BAMF mit dem subsidiären Schutzstatus das Problem einfach an die Gerichte abgeschoben. Lösungen sehen anders aus.
Die Künstler-Ausgabe der gedruckten „Welt“ ist von der deutschen Künstlerin Isa Genzken gestaltet. Offene Gesellschaften brauchen Künstler. Sie sind die Treiber des wirtschaftlichen Wachstums.
Welcher Künstler hätte Angela Merkel gemalt, wenn sie zurückgetreten wäre? Wie in der Politik lässt sich diese Kanzlerin auch künstlerisch im zwölften Jahr ihrer Amtszeit auf keine Position festlegen.
Ronald Reagan stand für das Freiheitsversprechen der USA und das Niederringen der Sowjetunion. Donald Trump hingegen denkt autoritär wie Putin – und wird Russland weitgehend freie Hand lassen.
Kann jemals wieder ein SPD-Kandidat Kanzler werden? Die Entfremdung von ihren Wurzeln zeigt sich auch bei anderen sozialdemokratischen Parteien in Europa. Dort sieht teilweise noch schlechter aus.