Das Risiko einer Influenza-Erkrankung ernst nehmen
Ältere, chronisch Kranke und Schwangere haben ein höheres Risiko, dass eine Infektion mit Influenzaviren schwer verläuft und Komplikationen lebensbedrohlich werden. In der Influenza-Saison 2015/2016 gab es geschätzte 4,1 Millionen grippebedingte Arztbesuche und rund 16.000 grippebedingte Krankenhauseinweisungen. Diese im neuen Saisonbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) veröffentlichten Werte sind deutlich höher als in der milden Saison 2013/2014, aber geringer als in der starken Saison 2014/2015.
Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Grippeschutzimpfung für Ältere, chronisch Kranke und Schwangere. Zudem sollten alle geimpft sein, die Kontakt zu solchen Risikogruppen haben, vor allem das Medizin- und Pflegepersonal. Die Impfquoten sind nach wie vor völlig unzureichend. Zusätzlich zur Grippeschutzimpfung sollten weitere Maßnahmen ergriffen werden, um das Ansteckungsrisiko mit Influenzaviren zu verringern. Dazu gehört zum Beispiel das Abstandhalten zu Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung und regelmäßiges gründliches Händewaschen.
Themen
Das Robert Koch-Institut feiert 2016 sein 125-jähriges Bestehen – es ist damit eines der ältesten Public-Health-Institute der Welt. Im Jubiläumsjahr finden eine Reihe von Veranstaltungen statt, darunter ein zwölfteiliger Salon zur Institutsgeschichte.
Das Zikavirus breitet sich aktuell in Mittel- und Südamerika aus. In Deutschland wird bislang nur eine geringe Gefahr für eine Ansteckung gesehen. Hier finden Sie u.a. Antworten auf häufig gestellte Fragen, Hinweise zur Diagnostik und Links zu Karten der betroffenen Länder.
Umfassender Bericht zur gesundheitlichen Lage der Bevölkerung in Deutschland, mit aktuellen Daten u.a. zu häufigen Krankheiten und Risikofaktoren, Gesundheitsverhalten, Prävention und Versorgung.
Asylsuchende sind grundsätzlich für die gleichen Infektionen anfällig wie die ansässige Bevölkerung. Das Robert Koch-Institut gibt Empfehlungen, die auf die besondere Situation von Asylsuchenden zugeschnitten sind.
Stationäre und ambulante Behandlung und Pflege sind mit einem Infektionsrisiko verbunden. Die Seiten zur Infektions- und Krankenhaushygiene informieren über die Vermeidung, Bewertung und Bekämpfung nosokomialer Infektionen.
Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. Die Ständige Impfkommission (STIKO) entwickelt die in Deutschland als wissenschaftlicher Standard akzeptierten Empfehlungen.