Willkommen auf der Website der Universität Bern
News
Schwache Bienen machen starke Völker
Völker der Östlichen Honigbiene überleben einen Befall mit der parasitären Varroamilbe, der für Völker der Westlichen Honigbiene tödlich endet. Ein internationales Forschungsteam von Agroscope und dem Institut für Bienengesundheit der Universität Bern hat entdeckt, dass ein Grossteil der befallenen Larven der Östlichen Honigbiene stirbt, worauf die Kolonie die abgestorbenen Larven entfernt – zusammen mit ihren Parasiten. So ermöglichen schwache Bienen das Überleben des Bienenvolkes, indem sie die Vermehrung des Parasiten verhindern.
Der Pflanzenerfinder
Oskar Weiss hat für sein neustes Werk «Protzknolle & Co. – ein humanbotanisches Herbarium» diversen menschlichen Eigenschaften eine Pflanzengestalt verpasst. In der Orangerie des BOGA kann man dem Illustrator in seinem provisorischen Atelier bei der Arbeit über die Schulter schauen und Originale und Drucke aus seinem Buch betrachten. Vom 18. bis 26. Juni täglich von 11 – 17 Uhr im Botanischen Garten Bern.
Molekularer Regulator FUS: Wirkweise aufgedeckt
Forschende der Universität Bern erklären die molekulare Wirkweise eines lebenswichtigen Regulators der Genexpression und erweitern damit das Verständnis zur Entstehung der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS).
Neue Website kommt bei Usern gut an
Nach der Liveschaltung der neuen Website der Uni Bern wurde eine Umfrage zum neuen Auftritt der Uni Bern auf der Portalseite lanciert. Nun liegen die Ergebnisse vor.
Des Gärtners liebste Zier entschlüsselt
Garten-Petunien gehören zu den beliebtesten Zierpflanzen. Erstmals ist es gelungen, die gesamte Genomsequenz der wilden Vorfahren der Garten-Petunie zu entschlüsseln. Die umfassende Studie wurde letzte Woche in der renommierten Fachzeitschrift «Nature Plants» veröffentlicht. Warum diese Forschungsergebnisse gerade jetzt wichtig sind, erklärt Cris Kuhlemeier vom Institut für Pflanzenwissenschaften, der die Studie mit über 50 beteiligten Forschenden koordiniert hat.
Der unbekannte Roman
Im Herbst 2016 erscheint das unveröffentlichte Werk «Lokalbericht» aus Hermann Burgers Nachlass. Was es mit der Edition des Romans auf sich hat und wieso sich der sagenumwobene Schreibprozess am besten digital zeigen lässt, wird in der Reihe «Buch am Mittag» erklärt. Am 14. Juni um 12.30 Uhr in der Unitobler.
«Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern haben langfristige Konsequenzen»
Im Juni gastiert das Lohnmobil in Bern: Eine Ausstellung und verschiedene Veranstaltungen bieten unterschiedliche Zugänge zum Thema Lohngleichheit. Barbara Zimmermann, Doktorandin am Institut für Soziologie, hält einen Vortrag zur Lohnungleichheitsforschung. «uniaktuell» befragte sie zur Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern.
Konsens im Kampf gegen Dickdarmkrebs
Das Auftreten spezieller invasiver Krebszellen kann eine genauere Prognose bei Darmkrebserkrankungen ermöglichen. Auf Initiative der Forschungsgruppe für Dickdarmkrebs am Institut für Pathologie der Universität Bern wurde Ende April eine Konferenz durchgeführt, die zu einem Konsens in der Beurteilung des Phänomens geführt hat. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus weltweit elf Ländern wurde eine international standardisierte Auswertungsmethode erarbeitet.
Die Einstein-Fälschung
Im Internet macht derzeit ein gefälschter Brief die Runde. Im vermeintlich historischen Schreiben von 1907 lehnt die Uni Bern die Habilitation Albert Einsteins ab. Uni-Archivar Niklaus Bütikofer erklärt, welche Fehler dem Fälscher unterlaufen sind und erzählt mit Hilfe der Original-Dokumente die wahre Geschichte.
«Wir wachsen über uns hinaus»
Mit Flugblättern und einer Einladung zur Chorprobe fing alles an – nun feiert der Unichor sein 30-jähriges Bestehen mit Jubiläumskonzerten am 3. und 4. Juni 2016. «uniaktuell» hat mit Unichorpräsidentin Sandra Schild über gemeinsames Singen und die Highlights in der Geschichte des Chors gesprochen.
Murtenstrasse: Start der Bauarbeiten
Am 22. Mai haben die Bauarbeiten für den Laborneubau an der Murtenstrasse 20-30 begonnen. In der ersten Bauphase, die bis Frühling 2017 dauert, werden bestehende Gebäude abgerissen und die Baugrube ausgehoben. Der fertige Labornebau wird voraussichtlich im Sommer 2020 in Betrieb gehen. Interessierte können den Baufortschritt bis dahin via Webcam verfolgen.
Wenn Konsumenten Marken sabotieren
Wenn Konsumenten bewusst eine Marke angreifen, um dieser Schaden zuzufügen, spricht man von «Consumer Brand Sabotage». Marketingforschende der Universität Bern haben dieses Phänomen genauer untersucht, Hintergründe und Motive der Markensabotage identifiziert und stellen erste Gegenmassnahmen vor.
Transformation der «Biblere»
Die Anforderungen an eine Bibliothek haben sich im Laufe der Jahre verändert. Die Ausstellung «frisch saniert» zeigt die markanten Veränderungen am Bibliotheksgebäude in der Münstergasse und dokumentiert den Wandel zum modernen Bibliotheks- und Archivbetrieb. Ab 30. Mai in der Bibliothek Münstergasse.
«Mich fasziniert, dass meine Forschungsergebnisse zur Anwendung kommen könnten»
Cancan Huang, chinesische Postdoktorierende am Departement für Chemie und Biochemie der Uni Bern, wurde gestern mit einem Preis ausgezeichnet, den die Chinesische Regierung an herausragende Studierende im Ausland vergibt, die ihr Studium selber finanzieren. «uniaktuell» hat mit der jungen Forscherin über die Herausforderungen im Ausland gesprochen und erfahren, was an ihrem Forschungsgebiet molekulare Elektronik so faszinierend ist.
Der Jahresbericht ist da!
An der Klimakonferenz in Paris wird 2015 beschlossen, den Klimawandel zu begrenzen. Am Nachhaltigkeitsgipfel in New York wird eine nachhaltige Entwicklung für Nord und Süd angestossen. Flucht, Migration und Integration prägen Debatten in ganz Europa. Diese Themen beschäftigen auch die Universität Bern. Mehr dazu erfahren Sie im Jahresbericht 2015.
Wer ist die Schönste im ganzen Land?
Einen Sommer lang steht in Bern eine Südafrikanerin im Mittelpunkt: das Geranium. Ausstellungen, Veranstaltungen und Blumenschalen im öffentlichen Raum zeigen seine Vielfalt. Im Botanischen Garten Bern können über 50 Wildarten dieser einzigartigen Pflanzenfamilie bestaunt werden. Vom 25. Mai bis 30. September täglich von 8 Uhr bis 17.30 Uhr.
«Die digitale Transformation geschieht nicht automatisch»
Die Arbeitswelt befindet sich durch die Weiterentwicklung im digitalen Bereich in einem stetigen Wandel. Gewisse Prozesse werden in der Zukunft überholt sein, neue Berufsbilder entstehen. Die digitale Transformation wurde an der Tagung, die das Institut für Organisation und Personal (IOP) zu seinem 25-Jahre-Jubiläum Anfang Mai veranstaltete, thematisiert. «uniaktuell» hat mit Norbert Thom, Gründer und ehemaliger Direktor des IOP, gesprochen.
Lernen will gelernt und gelehrt sein
«Wie hast Du im Rahmen deines Studiums das Lernen gelernt?» Diese Frage sollten Studierende der Universität Bern in einem Video beantworten, das an der ersten nationalen Tagung zu Lernforschung und Hochschullehre gezeigt wurde. Die Antworten der Studierenden offenbaren, dass die Erkenntnisse aus der Lernforschung im Studienalltag noch nicht wirklich angekommen sind. Rund 170 Teilnehmende informierten sich an der Tagung und in Workshops über die Resultate der Lernforschung und wie diese in eine gute Lehre umgesetzt werden können.
Grenzüberschreitend denken und forschen
Das Walter Benjamin Kolleg bündelt interdisziplinäre Forschungsaktivitäten der Philosophisch-historischen Fakultät der Universität Bern. Derzeit arbeiten rund 100 Doktorierende, Postdocs und andere Forschende am Kolleg. Am 26. April wurde seine Eröffnung gefeiert.
Integration durch Sportangebote
Sports Unite möchte Flüchtlingen und Armutsbetroffenen über gemeinsame Sportangebote die Integration in die Gesellschaft vereinfachen. Ein erstes Ziel sind gemeinsame Lauftrainings und der Start am GP von Bern 2016. Sports Unite ist ein Gemeinschaftsprojekt des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks SAH Bern, des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Bern und des Inselspitals Bern mit Unterstützung der Caritas Bern. Über die KulturLegi Kanton Bern und ein Crowdfunding werden Gratisstartplätze, Sportbekleidung und Laufschuhe zur Verfügung gestellt.
UniPress ist in aller Munde
Essen müssen wir alle. Wie wir es tun, macht uns zu dem, was wir sind. Das Wissenschaftsmagazin UniPress wirft neue Blicke auf unser täglich Brot.
Auf der Suche nach einem Leseplatz?
Die Prüfungen nahen: Sie suchen einen Gruppenraum? Einen ruhigen Leseplatz? Eine Cafeteria in der Nähe? Mit dem neuen Tool der Universitätsbibliothek finden Sie ganz einfach den Ort, an dem Sie am besten lernen, schreiben, vorbereiten, arbeiten können.
Hagelforschende setzen auf Handy-Apps und Blechschäden
Obwohl Hagel grosse Schäden verursacht, fehlt bislang ein flächendeckendes Messnetz. Forschende der Universität Bern gehen jetzt neue Wege: Sie nutzen Schadensdaten von Fahrzeugen und Hagelmeldungen aus der Bevölkerung, um Hagel-Warnungen zu verbessern.
Wie können Unis Studien-Austausche verbessern?
An einer Kick-off-Veranstaltung für das Projekt MILSA, die am 14. und 15. April 2016 an der Uni Bern stattfand, gaben Experten aus aller Welt wertvolle Inputs, wie die Uni Auslandsaufenthalte von Studierenden mittels eines Mentoringprogramms begleiten und interkulturelles Lernen fördern kann.
Die Schweiz gründet ein Polarinstitut und lanciert eine grosse Expedition in die Antarktis
Das Swiss Polar Institute mit Beteiligung der Universität Bern wird sich mit der Erforschung der Pole und extremer Umgebungen befassen. Sein erstes Projekt ist ehrgeizig: eine internationale wissenschaftliche Expedition rund um Antarktika, bei der 55 Forscher aus 30 Ländern an 22 Forschungsprojekten zusammenarbeiten.
«Die Verbindung zwischen Forschung und Klinik ist enorm wichtig»
Der mit 200'000 Franken dotierte Otto Naegeli-Preis wird alle zwei Jahre an herausragende Persönlichkeiten auf dem Gebiet der medizinischen Forschung verliehen. In diesem Jahr erhalten ihn Prof. Adrian Ochsenbein von der Universität Bern und Prof. Markus G. Manz von der Universität Zürich. Beide sind in der Krebsforschung tätig. «uniaktuell» hat sich mit Adrian Ochsenbein unterhalten.
Vom Umgang mit Migration
Dozierende der Uni Bern aus unterschiedlichen Fachgebieten setzten sich im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des Collegium generale mit den Themen Flucht, Migration und Integration auseinander. Ein Fazit nach sechs sehr gut besuchten Abenden.
Der neunte Planet nimmt Gestalt an
Astrophysiker der Universität Bern haben die Entwicklung des mutmasslichen Planeten im äusseren Sonnensystem mit einem Computermodell simuliert. Danach hat das Objekt heute einen Radius, der 3.7 Erdradien entspricht und seine Temperatur beträgt minus 226 Grad Celsius.
Olympioniken ihres Fachs
An den Wissenschafts-Olympiaden können sich Mittelschülerinnen und Mittelschüler mit besonderem Interesse für die Fächer Biologie, Chemie, Geografie, Informatik, Mathematik, Philosophie oder Physik messen. Fanny Tschopp und Andrea Gebek haben vergangenes Jahr am nationalen Wettkampf eine Goldmedaille gewonnen und sich so für die Internationalen Wissenschafts-Olympiaden qualifiziert. Nun studieren die Beiden im zweiten Semester an der Universität Bern und werden mit dem Förderpreis Wissenschafts-Olympiaden der Universität Bern unterstützt.
Neuer Webauftritt der Uni Bern ausgezeichnet
An den «Best of Swiss Web Awards» werden die besten Schweizer Webauftritte gekürt. Der neue Webauftritt der Uni Bern holte an den diesjährigen Awards Gold in der Kategorie «Public Affairs» und Bronze in der Kategorie «Usability». Die Preisverleihung fand am Donnerstag, 7. April, vor 800 Gästen im Kongresshaus Zürich statt.
Preisverleihung Video-Wettbewerb für Studierende
Am Mittwoch, 6. April, fand die Preisverleihung des Videowettbewerbs «Brings auf den Punkt - mit Erklärvideos» statt. Studierende konnten Videobeiträge einreichen, in denen sie ein grundlegendes Thema oder ein zentrales Konzept aus ihrem Studium kurz und anschaulich erklären.
Einweihung des neuen Forschungsgewächshauses
Am Freitag, 1. April, wurde in Ostermundigen das neue Forschungsgewächshaus eingeweiht. Warum das neue Gebäude von enormer Wichtigkeit für Forschung und Lehre des Instituts für Pflanzenwissenschaften (IPS) der Uni Bern ist, erfuhr «uniaktuell» an der Einweihungsfeier.
3000 Zeichnungen für die CHEOPS-Mission auf dem Web
Kinder in der Schweiz und überall in Europa zeichneten Tausende von fantasievollen Bildern mit Planeten, Raketen und Ausserirdischen. 3000 Beiträge der Zeichenaktion, welche die Universität Bern organisiert hat, werden mit dem CHEOPS-Weltraumteleskop ins All fliegen. Die Kinderzeichnungen sind jetzt auf einer interaktiven Europakarte auf dem Web zu sehen.
Viel gelernt – nichts verstanden?
Wo steht die Lernforschung aktuell? Wie können wir die Forschungsergebnisse für optimiertes Lehren und Lernen nutzen? Um diese und andere Fragen zu beantworten lädt das Zentrum für universitäre Weiterbildung in Kooperation mit dem Dienstleistungszentrum des Center for Cognition, Learning and Memory und dem Vizerektorat Lehre zu einer Tagung ein. Am Samstag, 30. April 2016, ab 09:30 in der UniS. Anmeldung bis zum 15. April erforderlich, die Tagung ist kostenpflichtig.
Videoreihe: Das macht gute Lehre aus
Der Bereich Hochschuldidaktik & Lehrentwicklung produziert Videoporträts zu innovativen Lehrveranstaltungen und Studiengängen. In den porträtierten Kursen werden neuste Erkenntnisse hochschuldidaktischer Forschung integriert.
Erfolg für Berner Studierende an der Handelsrechts-«Olympiade»
Jedes Jahr messen sich über tausend Jus-Studierende aus aller Welt am renommierten «Vienna Moot Court» in einem fiktiven Schiedsgerichtsverfahren. Für das aktuelle sechsköpfige Team vom Zivilistischen Seminar der Universität Bern war die Teilnahme ein grosser Erfolg.
Wald in Europa: mehr Arten, mehr Nutzen
Wenn die Zahl der Baumarten in europäischen Wäldern abnimmt, können diese wichtige ökologische Dienstleistungen wie die Filterung unserer Atemluft oder den Schutz vor Bodenerosion schlechter erbringen. Dies hat ein internationales Team von Forschenden mit Beteiligung der Universität Bern herausgefunden.
Universität Bern erhält Stiftungsprofessur für Präventivzahnmedizin
Die Zahnmedizinischen Kliniken der Universität Bern erhalten eine ausserordentliche Professur für Präventivzahnmedizin und Orale Epidemiologie. Ihr Ziel ist es, die orale Gesundheit der Bevölkerung zu fördern.
Ältester Tuberkulosefall der Schweiz nachgewiesen
Bei Ausgrabungen im Jura fanden Archäologinnen und Archäologen menschliche Kochen aus dem Frühmittelalter. Dank Untersuchungen am Institut für Rechtsmedizin IRM an der Uni Bern konnte anhand dieser Funde der älteste Tuberkulosefall der Schweiz nachgewiesen werden.
Präventionskampagne gegen sexuelle Belästigung
Seit Anfang März läuft an der Universität Bern und an der PHBern eine gemeinsame Präventionskampagne gegen sexuelle Belästigung. Im Gespräch mit «uniaktuell» erklären Lilian Fankhauser und Ursina Anderegg von der Abteilung für Gleichstellung (AfG), was der Unterschied ist zwischen einem Flirt und sexueller Belästigung, wo sich Betroffene Hilfe holen können und was die universitäre Gleichstellungsarbeit sonst noch umfasst.
Paracetamol wirkt nicht besser als Placebo gegen Arthroseschmerzen
In der bisher umfassendsten Analyse von Schmerzmitteln bei Patienten mit Knie- und Hüftarthrose hat Paracetamol keine klinisch relevante Wirksamkeit gezeigt. Das Medikament Diclofenac wirkt hingegen besser als viele neuere auf dem Markt befindliche Schmerzmittel. Dies ist das Ergebnis einer gross angelegten Meta-Analyse von Berner Medizinern.
Veranstaltungsreihe «Flucht, Migration, Integration»
Zwei Weltkriege mit gewaltigen Verfolgungen, der Untergang von Grossmächten und die Dekolonisation: Das 20. Jahrhundert war geprägt von Flucht und Migration. Auch heute dominieren Flüchtlingsströme das globale Bild. Dozierende der Universität Bern beleuchten die Hintergründe der aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen.
Auf nach Bern!
An den Masterinformationstagen vom 8. bis 10. März konnten Studierende offene Fragen rund um den Wechsel vom Bachelor zum Master klären und in Mastervorlesungen «reinschnuppern». Die zwei Psychologiestudentinnen Salome Bannwart und Nadine Jorg haben «uniaktuell» berichtet, warum für den Master für sie ein Wechsel nach Bern in Frage kommt.
Mit Marie Curie in Bern doktorieren
Zehn Nachwuchsforschende aus ganz Europa haben die Gelegenheit, mit «BtRAIN» ein neuartiges Programm für Doktorierende zu absolvieren. Die Zusprache der Europäischen Union zur Durchführung des Programms erhielt die Berner Professorin Britta Engelhardt.
Hoher Besuch aus der Mongolei
Der Aussenminister der Mongolei, Lundeg Purevsuren, besuchte in Begleitung des mongolischen Botschafters das Institut für Religionswissenschaft der Universität Bern. Sein Interesse galt den mongolischen Studienprogrammen und einer einzigartigen Sammlung.
Neue Therapie für suizidale Menschen
Forschende der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) haben eine wirksame Therapie für Menschen entwickelt, die einen Suizidversuch unternommen haben. Mit der neuartigen Therapie kann das Risiko weiterer Suizidhandlungen deutlich gesenkt werden. Die Forschenden konnten ihre Studie und ihre Ergebnisse in der neuesten Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift PLOS Medicine publizieren.
Klare Zustimmung zu Laborneubau
Mit über 72 Prozent hat die Berner Stimmbevölkerung die Kreditvorlage für das neue Laborgebäude an der Murtenstrasse angenommen. Christian Leumann, Vizerektor Forschung, zum Abstimmungsausgang und zu den nächsten Schritten.
Zuschauen, wie eine neue Art entsteht
Manchmal geht Evolution viel schneller als wir denken. Genetische Analysen ermöglichen es, sehr frühe Stadien der Artbildung zu erkennen und Artbildungsprozesse besser zu verstehen. Zum Beispiel, dass eine Art beginnen kann, sich in zwei aufzuspalten, selbst dann, wenn sich ihre Tochterarten zur gleichen Zeit am gleichen Ort paaren. Eine soeben publizierte Studie des Wasserforschungsinstituts Eawag und der Universität Bern zeigt dies anhand der rasanten Entwicklung des Dreistachligen Stichlings im und um den Bodensee.
Bauprojekt Murtenstrasse 20-30
Das Institut für Rechtsmedizin (IRM) ist heute auf 7 und das Departement Klinische Forschung (DKF) auf 11 Standorte in der Stadt Bern verteilt. Die Arbeitsplätze und Labors erfüllen die heutigen Anforderungen nicht mehr. Mit einem Neubau will die Universität Bern die notwendigen zusätzlichen Flächen und die Voraussetzungen für eine Standortkonzentration schaffen.
Was Essen über eine Gesellschaft verrät
«Warum ist das Natürlichste – Essen! – sozial und kulturell kompliziert?»: Dieser Frage ging die deutsche Soziologin Eva Barlösius zum Auftakt der Ringvorlesung des Collegium generale nach, die sich um Essen und Ernährung dreht.
Den Vorurteilen im Gehirn auf der Spur
Wir sagen nicht immer, was wir denken: Gewisse Vorurteile verstecken wir gern, manchmal gar vor uns selber. Unbewusste Vorurteile werden aber mit Tests sichtbar, denn wir brauchen länger Zeit, wenn wir Unangenehmes mit positiven Begriffen assoziieren müssen. Berner Forschende zeigen nun, dass im Gehirn dafür nicht zusätzliche Prozesse verantwortlich sind, sondern einige davon einfach länger dauern.
Neuer Ansteckungsweg eines Virus bei Schweinen entdeckt
Das Japanische Enzephalitis (JE) Virus verursacht schwere Gehirnentzündungen bei Menschen und Fruchtbarkeitsstörungen bei Schweinen. Bisher war nur eine Ansteckung über Moskitos bekannt. Das Virus überträgt sich aber auch im direkten Kontakt zwischen Schweinen, womit es auch in der Moskito-freien Winterzeit in Schweinepopulationen zirkulieren könnte.
Lehre über Disziplingrenzen hinweg
Zum vierten Mal diskutierten am 19. Februar Dozierende von Schweizer Hochschulen am «Tag der Lehre» der Universität Bern darüber, was gute Lehre ausmacht. In diesem Jahr lag der Fokus auf Interdisziplinarität in der Hochschullehre.
«Freiwilliges Engagement ist der soziale Kitt einer Gesellschaft»
Soeben wurden die Ergebnisse des Freiwilligen-Monitors Schweiz 2016 veröffentlicht. Ein Forscherteam des Instituts für Politikwissenschaft der Uni Bern hat die schweizweit grösste Erhebung zum freiwilligen Engagement federführend wissenschaftlich begleitet. Der Forschungsleiter Markus Freitag von der Uni Bern erläutert im Interview mit «uniaktuell» die wichtigsten Erkenntnisse und erklärt, warum in der Deutschschweiz mehr Freiwilligenarbeit als in der französischen oder italienischen Schweiz geleistet wird.
Aggressive Buntbarsche: Angriff ist die beste Verteidigung
Forschende aus Bern, England und Australien haben den Buntbarsch «Prinzessin vom Tanganjikasee» bei territorialen Kämpfen beobachtet und Erstaunliches entdeckt: Die Kämpfe lenken die Tiere so sehr von ihrer Umgebung ab, dass sie lauernde Gefahren erst spät bemerken – jedoch besitzen die Fische eine Strategie, die ihnen wahrscheinlich das Leben rettet: Anstatt vor Raubfischen die Flucht zu ergreifen, wehren sie sich.
Manifest der Schweizer Hochschulen
Die Schweizer Hochschulen veröffentlichen ein gemeinsames Manifest für eine Schweiz im Zentrum der Europäischen Bildungs- und Forschungslandschaft.
Mehr Treibhausgase aus dem Meer
Das südliche Eismeer rund um die Antarktis spielt eine wichtige Rolle fürs Weltklima. Je nachdem nimmt es Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf oder gibt davon ab. Doch wie verhält sich dieser Puffer in Zukunft: Wirkt der Südliche Ozean künftig als Treibhausgassenke oder als –quelle? Am Oeschger-Zentrum für Klimaforschung gehen gleich mehrere Teams dieser grossen offenen Frage der Klimaforschung nach.
Moderne Infrastruktur für Rechtsmedizin und klinische Forschung
Der Regierungsrat des Kantons Bern empfiehlt den Stimmberechtigten ein Ja zum Ausführungskredit für den Laborneubau der Universität an der Murtenstrasse in Bern. Mit dem Neubau werden die dringend benötigten Räumlichkeiten für die Rechtsmedizin und die medizinische Forschung bereitgestellt. Eine zeitgemässe Infrastruktur ist für den Rechtsstaat und den Medizinstandort Bern von grosser Bedeutung.
Ein Hauch Havanna an der Aare: Fernando Pérez ist fünfter Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor
Die «Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur» an der Universität Bern übernimmt im Frühjahrssemester 2016 Fernando Pérez – der bedeutendste zeitgenössische kubanische Filmautor und Filmemacher. In Lehrveranstaltungen und Filmreihen wird er die Sprache des lateinamerikanischen Kinos vermitteln.
Stiftungsprofessur für Palliative Care besetzt
Die Universität Bern hat für die neu geschaffene Stiftungsprofessur für Palliative Care den Berner Palliativmediziner Steffen Eychmüller angestellt. Die Anschubfinanzierung der Professur in Höhe von drei Millionen Franken wird von der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) und Helsana übernommen.
Zehn Jahre gezielte Förderung für Nachwuchsforschende
An der Graduate School for Cellular and Biomedical Sciences (GCB) wird fächer- und fakultätsübergreifend an der Schnittstelle zwischen Molekular- und Zellbiologie, Biomedizin und Biomedical Engineering geforscht. Am 4. Februar feiert die GCB ihr 10-jähriges Bestehen mit einem Symposium. Die Koordinatorin Marlene Wolf erzählt im Gespräch mit «uniaktuell» von den Anfängen der GCB und wie die Doktorierenden gezielt gefördert werden.
Zwei neue Vizerektoren gewählt
Der Regierungsrat des Kantons Bern hat zwei neue Vizerektoren in die Universitätsleitung gewählt. Daniel Candinas übernimmt das Vizerektorat Forschung von Christian Leumann, der seinerseits Anfang August Rektor der Universität Bern wird. Als zweiter neuer Vizerektor wurde Achim Conzelmann gewählt, der das Vizerektorat Entwicklung übernimmt.
Arbeitsalltag einer Rechtsmedizinerin der Uni Bern
Antje Rindlisbacher ist Oberärztin am Institut für Rechtsmedizin. Obwohl der Anblick und der Geruch von Leichen zu ihrem Alltag gehören, spricht sie von einem Traumjob. Andrea Jansen von SRF Reporter hat die Rechtsmedizinerin zwei Tage lang bei der Arbeit begleitet.
Forschende der Uni Bern mit renommiertem Medizin-Preis ausgezeichnet
Der Pfizer Forschungspreis hat sich als einer der renommiertesten Medizin-Preise der Schweiz etabliert. Unter den diesjährigen Ausgezeichneten sind Mirko Santello, Thomas Nevian, Moana Mika und Insa Korten, die für ihre Arbeit in den Bereichen Neurowissenschaften und Kinderheilkunde an der Uni Bern und am Inselspital mit einem Preis geehrt werden.
Ist Fruchtbarkeit aus dem Gesicht ablesbar?
In verschiedenen Studien wurde festgestellt, dass Männer Gesichter von Frauen in der fruchtbaren Phase attraktiver finden als in der unfruchtbaren Phase. Ob dies auch für Frauen gilt, wollte der Berner Wahrnehmungspsychologe Janek Lobmaier wissen. Die Ergebnisse seiner Studie wurden soeben in der renommierten Fachzeitschrift «Biology Letters» publiziert.
«The Spirit of Bern»: Die Grundlage ist gelegt
Rund 700 Personen fanden sich am Montag, 18. Januar im Berner Kursaal für die erste Ausgabe des «The Spirit of Bern» ein, einem Forum für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu gesellschaftlich relevanten Fragen. Thematisiert wurden Chancen und Risiken der Digitalisierung, die Ergebnisse des Klimagipfels von Paris sowie das Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU.
20 Jahre Komplementärmedizin an der Uni Bern
1995 wurde an der Uni Bern das Institut für Komplementärmedizin IKOM aufgrund eines Regierungsratsbeschlusses errichtet (damals noch «Kollegiale Instanz für Komplementärmedizin»). Am Donnerstag, 21. Januar, findet zum 20-jährigen Jubiläum ein öffentliches Symposium statt. Martin Frei, Dozent für Homöopathie am IKOM und einer der Referenten am Symposium, erzählt im Interview mit «uniaktuell» von der bewegten Geschichte der Komplementärmedizin an der Uni Bern und warum er glaubt, dass die konventionelle Medizin und die Komplementärmedizin von einander profitieren.
Von der Faszination für Spinnen
Ende 2015 wurde in der Fachzeitschrift «Ethology» die Masterarbeit von Benjamin Eggs publiziert, die er bei Professor Wolfgang Nentwig am Institut für Ökologie und Evolution an der Uni Bern verfasst hat. Eggs befasste sich in seiner Arbeit mit Spinnen, die ohne Netz jagen. Im Gespräch mit «uniaktuell» erzählt Eggs von seiner ganz persönlichen Faszination für Spinnen und inwiefern Ergebnisse aus der Spinnenforschung in der Entwicklung von neuen Technologien zum Einsatz kommen können.
Anderen helfen – zum eigenen Nutzen
Wie kann altruistisches Verhalten durch natürliche Selektion entstehen, wenn Geber und Empfänger nicht miteinander verwandt sind? Ein von Forschenden der Universität Bern herausgegebener Sonderband der «Philosophical Transactions of the Royal Society» gibt Antworten darauf, die der vorherrschenden Lehrmeinung zur Evolution von Kooperation widersprechen.
«The Spirit of Bern»: Fundierter Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik
Am Montag, 18. Januar, findet erstmals «The Spirit of Bern» im Berner Kursaal statt, ein Forum für Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu drängende Fragen in den Bereichen Internet und Digitalisierung, Klimaveränderung und Welthandel. Von der Universität Bern legen Mira Burri (World Trade Institute), Thomas Stocker (Physikalisches Institut, Klima- und Umweltphysik) und Matthias Stürmer (Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit) mit Inputreferaten die fachliche Basis für die darauf folgenden Diskussionen. Mit Jaron Lanier konnte zudem ein kontroverser Vordenker und Kritiker der Entwicklungen im Internet gewonnen werden.
Die «Dialäkt App» gibt es nun auch auf Englisch
Sie wurde in der Deutschschweiz über 88'000 mal heruntergeladen und führte zu weiteren Spracherkennungs-Apps: die «Dialäkt App», die den Dialekt des Benutzers verortet. Nun gibt es sie auch für Engländer. Sie heisst «English Dialects» und wurde von den Universitäten Bern, Zürich und Cambridge gemeinsam entwickelt.
Mechanismus bei degenerativen Hirnerkrankungen entdeckt
Wenn ein bestimmtes Protein im Kleinhirn fehlt, führt dies dort zur Degeneration der wichtigsten Zellen und zu unheilbaren Hirnerkrankungen. Zellbiologen der Universität Bern haben nun einen Mechanismus entdeckt, der neue Wege zur Behandlung von neurodegenerativen Krankheiten im Kleinhirn eröffnet.
«Ein niedriges Selbstwertgefühl trägt zu Depressionen bei»
Ulrich Orth, ausserordentlicher Professor für Entwicklungspsychologie an der Uni Bern, erforscht das menschliche Selbstwertgefühl und welche Einflüsse dieses verändern können. Ende Januar wird er für seine Arbeit mit dem 2016 SAGE Young Scholars Award geehrt.
Löwenzahn schützt sich mit Latex vor Maikäfer-Larven
Der Löwenzahn gilt vielen als ein lästiges Unkraut. Neben Hobby-Gärtnern hat die Pflanze auch in der Natur viele Feinde. Vor diesen schützt sie sich mit einem latexhaltigen Saft. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena und der Universität Bern konnten jetzt nachweisen, dass eine einzige Substanz aus dem bitteren Latexsaft die Wurzeln des Löwenzahns gegen gefrässige Maikäferlarven wirksam schützt. Latex ist demnach für die pflanzliche Verteidigung gegen Bodenschädlinge entscheidend.
UniPress zeigt digitale Realitäten
Smartphones und Computer prägen unser Leben, wie es noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar war. Doch der grosse Wandel hat eben erst begonnen, wie die aktuelle Ausgabe des Wissenschaftsmagazins UniPress zeigt.
Ein Durchbruch, der gefestigt werden muss
Der Hammer von Verhandlungsleiter Laurent Fabius ist gefallen; die Pariser Klimakonferenz COP21 Geschichte. Ob die Ergebnisse als historisch gelten dürfen, fragte «uniaktuell» beim Berner Klimaprofessor Thomas Stocker nach.
Vielversprechender Ansatz zur Bekämpfung von Antibiotika-Resistenzen ausgezeichnet
Der mit 100'000 Franken dotierte Hans-Sigrist-Preis der Universität Bern wurde dieses Jahr anlässlich des Dies academicus am Samstag, 5. Dezember, an den Mikrobiologen Luciano Marraffini verliehen. Marraffini wurde ausgezeichnet für seinen innovativen Forschungsansatz im Bereich von Antibiotika-Resistenzen. «uniaktuell» konnte beim traditionellen Interview der Hans-Sigrist-Stiftung mit dem Preisträger dabei sein.
«Freiheit ist unverzichtbar für die akademische Unternehmung»
Am 181. Dies academicus der Universität Bern betonte Rektor Martin Täuber die Autonomie der Universität als Grundlage für ihren Erfolg und die Wichtigkeit der internationalen Vernetzung. Regierungsrat Bernhard Pulver warnte seinerseits davor, Berufslehre und Hochschulen gegeneinander auszuspielen. Mehr flexible «Tenure-Track»-Stellen für aufstrebende Forschende forderte schliesslich David Ginsbourger von der Berner Mittelbauvereinigung MVUB. Sieben Persönlichkeiten wurden mit einem Ehrendoktortitel und elf Forschende mit akademischen Preisen geehrt.
Am Anfang der Reise in die Zukunft
Das Studium an einer Universität lässt sich mit einer Reise vergleichen: An deren Anfang stehen nicht nur die Auswahl der Wunschdestination sondern auch die Bestimmung des Startpunkts. An den Bachelorinformationstagen für Studieninteressierte vom 1. und 2. Dezember 2015 wurde die Eingangshalle des Hauptgebäudes wie schon im letzten Jahr in eine Check-in Halle verwandelt. Potentielle Passagierinnen und Passagiere wurden begrüsst und mit allen wichtigen Informationen zu der Reise in ihre Zukunft versorgt.
«Die Hoffnung bleibt»
Die Veranstaltung «Syrien – Kulturland und Kriegsgebiet» mit drei Experten der Uni Bern ist auf grosses Interesse gestossen: der Saal in der UniS füllte sich am Samstag, 28. November, bis auf den letzten Platz. Im Zentrum der Referate standen die Kulturgüterzerstörung sowie der historische und kulturelle Hintergrund der Konflikte in der Region.
Grosses Geleit für Altrektor Urs Würgler
Im Berner Münster wurde am Mittwoch, 25. November, unter grosser Anteilnahme dem verstorbenen Altrektor Urs Würgler gedacht. Rektor Martin Täuber würdigte den Menschen Urs Würgler und seinen ausserordentlichen Einsatz für die Universität Bern.
Uni Bern beteiligt sich an europäischem Netzwerk für CO2-Forschung
Der Verbrauch von fossilen, kohlenstoffhaltigen Brennstoffen zeigt sich am Konzentrationsanstieg von Kohlendioxid (CO2). Die neu etablierte europäische Forschungs-Infrastruktur «Integrated Carbon Observation System (ICOS-ERIC)» erstellt harmonisierte, hochpräzise Daten zum besseren Verständnis des Kohlenstoffkreislaufs. Die Universität Bern beteiligt sich aktiv an dieser Infrastruktur durch Messungen in der Forschungsstation Jungfraujoch.
«Dance your PhD contest»
Florence Metz vom Institut für Politikwissenschaft hat den diesjährigen «Dance your PhD contest» des renommierten Journals «Science» gewonnen. Sie setzte sich mit ihrem Video, in dem sie ihre Dissertation über Wasserschutzrichtlinien tänzerisch umsetzt, gegen 31 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch.
Der Konkurrent ist gefährlicher als der Fressfeind
Wenn invasive Arten die Artenvielfalt eines Ökosystems reduzieren, spielt Nahrungskonkurrenz eine wichtigere Rolle als bisher angenommen. Das zeigen Forscher der Eawag und der Universität Bern am Beispiel von Fisch fressenden Buntbarsch-Arten des Viktoria-Sees, die seit der Einführung des Fisch fressenden Nilbarschs in den 1950er Jahre ausgestorben sind. Die Geschichte belegt zugleich, wie gefährdet hoch spezialisierte Arten bei schnellen Umweltveränderungen sind.
ARTORG und Inselspital entwickeln künstliches Pankreas
Künstliche Bauchspeicheldrüsen können bislang unterschiedliche Nahrungsmengen und Bewegungsraster im Tagesablauf von Diabetes-Patienten nicht kompensieren. Die Universität Bern, das Inselspital und ein Industriepartner arbeiten daher an einem flexibleren System zur kontinuierlichen Kontrolle des Blutzuckers.
Auf Zeitreise mit Euro-Climhist
Die Datenbank Euro-Climhist ist in langjähriger Arbeit in der Gruppe für Klima- und Umweltgeschichte des Oeschger-Zentrums entstanden und enthält 155‘000 Einträge über Wetterdaten und Extremereignisse in der Schweiz ab 1500.
Die Relaunch-Feier der optimierten und ausgebauten Version der Datenbank findet am 26. November um 17.15 Uhr in der Unitobler statt.
Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Medizin und Ingenieurwesen
Rund 55 Forscherinnen und Forscher aus den Bereichen Gesundheit und Ingenieurwesen im Kanton Bern trafen sich am 23. November an der ersten offiziellen Veranstaltung des Bern Biomedical Engineering Network (BBME), einem schweizweit einmaligen Netzwerk für interdisziplinäre Forschung im Dienste der Gesundheit. Sie beschlossen, die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren und die Aktivitäten gezielt auszubauen. Präsentiert wurden auch aktuelle Erfolgsgeschichten.
Im Zeichen der Nachhaltigkeit
Hans Hurni ist Professor für Geographie und nachhaltige Entwicklung, ehemaliger Direktor des Nationalen Forschungsschwerpunkts Nord-Süd (NCCR North-South) und Gründungspräsident des Centre for Development and Environment (CDE) an der Universität Bern. Der ausgewiesene Experte auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit wird 2016 pensioniert. Im Interview reflektiert er über das Erreichte und erzählt vom Nachhaltigkeitstag, der am Freitag, 20. November unter dem Motto «Schnelllebigkeit vs. Nachhaltigkeit» an der Uni Bern stattfindet.
Ein bewegter Samstag am ZSSw
Das erweiterte Zentrum Sport und Sportwissenschaft (ZSSw) lud am Samstag, 14. November 2015 ein zum Tag der offenen Tür mit einem vielfältigen Programm, das Einblicke in die sportlichen, pädagogischen und wissenschaftlichen Aktivitäten der drei Nutzerparteien Universität Bern, der PHBern und dem Universitätssport gewährte.
Arun M. Kumar bringt «gute Neuigkeiten» aus den USA
Das World Trade Institute WTI hat am vergangenen Donnerstag, 12. November, den Director General of the US and Foreign Commercial Service empfangen. Arun M. Kumar besuchte die Schweiz, um die Vertiefung einer «robusten Handelsbeziehung» zwischen den beiden Ländern zu unterstützen.
Einstein Lectures 2015: Video Podcasts
Der Kosmologe Alan Guth begeisterte mit seinen Ausführungen zum Multiversum, der ewigen Inflation und zum Zeitpfeil. Seine spannenden Einstein Lectures sind jetzt als Video-Podcasts online.
Weiterbildung: Die flexiblen Beiboote des lebenslangen Lernens
Welche übergreifenden Themen werden für die wissenschaftliche Weiterbildung in zehn Jahren relevant sein? Diese Frage stand im Fokus der 6. Herbsttagung des Zentrums für universitäre Weiterbildung ZUW. Anhand diverser Thesen richteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jubiläumstagung ihren Blick in die Zukunft und diskutierten intensiv mögliche Szenarien und Entwicklungen.
XENON1T: Startschuss zur Suche nach Dunkler Materie
Im Universum gibt es fünf Mal mehr dunkle Materie als «normale Materie», die Atome und Moleküle bildet und damit das bekannte Weltall ausmacht. Dennoch ist über diese dunkle Komponente bislang nur wenig bekannt. Ein internationales Team von Wissenschaftlern mit Beteiligung von Forschenden der Universitäten Zürich und Bern hat das neue XENON1T Experiment im italienischen Gran Sasso Untergrundlabor gestartet. Dort wird mit bislang unerreichter Empfindlichkeit nach der dunklen Materie gesucht.
«Oft sind es gerade solche Begegnungen, die später zu einer Anstellung führen»
Am Donnerstag, 12. November 2015 findet an der Universität Bern erstmals die «Lange Nacht der Karriere» statt. Warum sich der Besuch für Studierende aller Fachrichtungen vom ersten Semester bis zum Doktorat lohnt, erklären Caroline Schmid und Marco Hollenstein vom Career Service der Uni Bern.
Schweizer Kamera macht sich auf den Weg zum Mars
In Rekordzeit haben Forschende der Universität Bern eine hochpräzise Weltraum-Kamera entwickelt und gebaut. Das Gerät soll an Bord einer ESA-Raumsonde im März 2016 in Richtung Mars starten.
Software erkennt gefährdetes Hirnschlag-Gewebe in Rekordzeit
Die in Bern entwickelte Software FASTER kann innert Minuten erfassen, welche
Hirnareale nach einem Schlaganfall langfristig geschädigt bleiben. Ihre Vorgängerversion
BraTumIA zur Tumorsegmentation ist seit 2014 bereits international im Einsatz.
«Der Komet ist noch viel interessanter als wir erwartet haben»
Die ESA-Raumsonde Rosetta kreist seit rund einem Jahr um Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko. Die Universität Bern ist mit dem Massenspektrometer ROSINA an der Mission beteiligt. Im Interview zieht die Berner Weltraumforscherin Kathrin Altwegg Bilanz über die bisherigen Erkenntnisse, bietet einen Ausblick auf Rosettas spektakuläres Ende – und sagt, was ihr der HIV-Preis bedeutet, mit dem sie am Montag, 19. Oktober ausgezeichnet wurde.
Zwei Neonikotinoide schädigen Bienenköniginnen
Seit einigen Jahren kommt es auf der Nordhalbkugel zu massiven Verlusten von Bienenvölkern. Eine mögliche Ursache dafür sind geschwächte Bienenköniginnen. In einer neuen Studie konnte nun aufgezeigt werden, dass zwei Insektizide aus der Gruppe der Neonikotinoide den Bienenköniginnen erheblichen Schaden zufügen – und sie dadurch daran hindern können, ihre zentrale Funktion im Bienenvolk wahrzunehmen. Die Insektizide dürfen in der EU und der Schweiz seit 2013 nur noch beschränkt angewendet werden.

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