Internationale Tag der Händehygiene
Der von der Weltgesundheitsorganisation 2009 initiierte „Internationale Tag der Händehygiene“ am 5.5. (als Symbol für zweimal fünf Finger) soll alljährlich die Aufmerksamkeit des medizinischen Personals auf die Händehygiene lenken. Die Händehygiene umfasst dabei neben der in der WHO-Kampagne besonders hervorgehobenen Händedesinfektion auch die Aspekte der Reinigung (Waschung) der Hände, den Hautschutz und die Hautpflege sowie mechanische Barrieremaßnahmen (Handschuhe). Die Effektivität der Händedesinfektion wird neben der Ausführung (Menge,[Einreibe-]Technik, Zeitdauer) und der Compliance (Durchführung zu einer relevanten Gelegenheit) durch die Wirksamkeit des eingesetzten Desinfektionsmittels und den Hautpflegezustand bestimmt. Die Zusammensetzung (Formulierung) des Händedesinfektionsmittels aus Wirk- und Hilfsstoffen bestimmt seine Wirksamkeit. Im Epidemiologischen Bulletin 17/2016 werden die wichtigsten Wirkstoffe alkoholischer Händedesinfektionsmittel dargestellt, um diesen wesentlichen und häufig nachgefragten Aspekt näher zu beleuchten.
Themen
Das Robert Koch-Institut feiert 2016 sein 125-jähriges Bestehen – es ist damit eines der ältesten Public-Health-Institute der Welt. Im Jubiläumsjahr findet u.a. eine wissenschaftliche Tagung statt, ein Salon zur Institutsgeschichte und ein Kindertag.
Das Zikavirus breitet sich aktuell in Mittel- und Südamerika aus. In Deutschland wird bislang nur eine geringe Gefahr für eine Ansteckung gesehen. Hier finden Sie u.a. Antworten auf häufig gestellte Fragen, Hinweise zur Diagnostik und Links zu Karten der betroffenen Länder.
Umfassender Bericht zur gesundheitlichen Lage der Bevölkerung in Deutschland, mit aktuellen Daten u.a. zu häufigen Krankheiten und Risikofaktoren, Gesundheitsverhalten, Prävention und Versorgung.
Asylsuchende sind grundsätzlich für die gleichen Infektionen anfällig wie die ansässige Bevölkerung. Das Robert Koch-Institut gibt Empfehlungen, die auf die besondere Situation von Asylsuchenden zugeschnitten sind.
Stationäre und ambulante Behandlung und Pflege sind mit einem Infektionsrisiko verbunden. Die Seiten zur Infektions- und Krankenhaushygiene informieren über die Vermeidung, Bewertung und Bekämpfung nosokomialer Infektionen.
Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. Die Ständige Impfkommission (STIKO) entwickelt die in Deutschland als wissenschaftlicher Standard akzeptierten Empfehlungen.